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Vero: Mediaserver mit Raspbmc-Nachfolger OSMC geht an den Start

Raspbmc war für viele Menschen ein Grund, sich einen Raspberry Pi anzuschaffen. Gut und günstig konnte man sich so einen eigenen Mediaserver realisieren, der für die Verteilung der eigenen Medien im Netzwerk sorgte. Mittlerweile hat sich Raspbmc so gemausert, dass man Cross Platform arbeiten will – herausgekommen ist das Projekt OSMC, was für Open Source Media Center steht.

Bildschirmfoto 2014-11-26 um 12.08.29

Doch nicht nur das ist aus dem Projekt hervorgegangen, sondern auch die Idee zu Vero. Vero vereint die kompakte Bauform eines Raspberry Pi und dessen Anpassbarkeit mit OSMC in einem Paket. Vero ist verpackt in einer kleinen Box mit LAN-, USB- und HDMI-Anschlüssen und kommt mit einer Fernbedienung daher.

Man setzt auf einen 1,7 GHz starken Dual-Core-Prozessor (Cortex A9 ARMv7) und 1 GB RAM. Weiterhin findet WLAN, Bluetooth, S/PDIF und der Infrarot-Empfänger in der kleinen Box Platz. 199 Dollar soll der Spaß kosten, den man ab sofort in England bestellen kann. Ob der Markt allerdings groß ist für einen 200 Dollar-Würfel, darf hinterfragt werden. Schließlich war es sicherlich auch die Bastelei, die viele Menschen dazu bewegte einen Raspberry Pi mit Raspbmc anzutreiben – Dinge, die mit Vero unter Umständen wegfallen würden. (danke Florian & vanElch)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Raspbmc und sein Erschaffer sind echt coole Sachen. Ich liebe Raspbmc auf meinen beiden PI B und B+, aber dieser Preis von $199.- ist echt eine Frechheit. Scheinbar will er nun endlich mal was an seiner Arbeit verdienen.

  2. Für 200€ kriege ich ja fast einen Intel Nuc mit SSD und genug Ram für Mediaportal.

  3. wow,… ein bisschen überteuert, vor allem da die software open source ist…

  4. Dann doch lieber den Amazon Fire TV 😛

  5. Der gute Sam will nun endlich auch mal etwas verdienen und versucht es mit einem schicken Gerät zu Apothekerpreisen. das NUC-Argument ist recht zutreffend. Wer zahlt $200 für so ein Teil, wenn es den PI B+ schon für 30.-Euro gibt? ich nicht, obwohl ich großer Fan von Sam und seinem Raspbmc bin.

  6. schon mal von der cubox gehört…. exakt das gleiche nur besser und halb so teuer…

  7. Das ist schon ein ambitionierter Preis.

  8. Das Teil ist ein Clon der CuBox-i von SolidRun. Die haben seit Anfang des Jahres bereits genau diese Boxen im Angebot. Das Case ist eine 1:1 Kopie (nur hier jetzt in Weiss statt Schwarz) selbst alle Anschlüsse sind gleich. Cubox-i startet hierbei bei ca. 80$ für Dualcore und 140$ für die Quadcore Variante. Und für die Boxen gibt es bereits Openelec images (nicht ganz aktuell, man hinkt immer etwas hinterher, aber brauchbar)

    Also 200$ für dieKiste find ich eine kleene Abzocke, btw. auf der Homepage gibts auch eine RPi model B+ mit Open Source Media Center Access für 99$.

    Also ich denke, ein guter Anteil vom Preis wird für die Software obendraufgeschlagen.

  9. Er hat übrigens getwittert, dass alle, die mal eine Donation via Paypal an ihn gemacht haben, einen netten Discount bekommen, wenn sie das Teil kaufen.
    Für das halbe Geld würde ich evtl. überlegen, aber so „no way“!

  10. für bekommt man einen Intel NUC mit 128 GB Flash.
    Die Leute sind völlig naiv, so einen Preis anzukündigen.
    Für so ein Produkt fängt der Markt bei kleiner 70 Dollar an.

  11. Dann doch lieber den FireTv mit Plex 🙂

  12. Die Software ist XBMC (Kodi). Opensource. Die Hardware ist eine Cubox-I. Ohne weiße Lackierung günstiger. Einzig die Remote ist neu.. IMO den Preis überhaupt nicht wert und fast schon frech.

  13. Also wenn dann würde ich mir doch eher die Cubox holen. Sieht recht interessant aus. Vor allem da die Quad Core Variante auch um etliches billiger ist. Ich werde mich mal einlesen in die Cubox, interessiert mich vor allem da auch XBMC läuft, das ich schon Ewigkeiten auf meiner als Mediaplayer degradierten aber nun doch langsam in die Jahre gekommenen XBOX 1 Crystal zu laufen habe 😀

  14. Ein Raspberry PI B+ reicht dicke, ist sehr schnell und kann alles, bis auf den IR-Port, was die Cubox auch kann.

  15. Ich würde hier auch mehr zur CuBox tendieren mit OpenElec. Dann hat man das gleiche nur ohne Fernbedienung.

    Die CuBox hat ne neuere und Leistungsstärkere ARM CPU als Raspberry PI. Daher läuft XBMC flüssiger und auch die Videos starten schneller usw.

  16. Wenn man basteln will: RasPi mit openelec (war bei mir nicht ganz zufriedenstellend mit der Performance..)
    Out-of-the-Box Lösung: Fire TV mit Kodi oder eben dem schöneren Plex 😉

  17. ich hab eine CuBox und die aktuelle Beta von OpenElec läuft recht gut.
    bin zufrieden.

  18. FireTV funktioniert auf keinen Fall wie Vero out-of-the-box. FireTV ist verdrahtet mit den ganzen Amazon-Diensten und anderen Streaming-Providern, wie verschiedene Mediatheken. Wenn ich mich nicht irre, musst du auch hier basteln, wenn du das Ding freischalten willst. Darüberhinaus wird einiges vom Hardwarevorsprung durch den Android-Overhead zunichte gemacht. Es sit wichtig, den Unterschied in den Anwendungsfällen richtig zu bewerten. Allerdings hat Sam Nazarko hier etwas an PR verschlafen.

    @Stefan: Bist du SRAUE?
    Dieser 90$ Raspy Vergleich hinkt. Hier ist nicht nur das Board sondern zusätzliche Peripherie dabei. Das gilt für alle hier angebrachten Punkte. Ihr könnt nich einfach 30$ für den B+ als Referenz nehmen. Wenn ihr die Peripherie kauft, die im Vero steckt landet ihr schnell in Richtung 100. Und da sprechen wir noch nicht mal über den besseren Prozessor im Vero.

    Falls du SRAUE bist, solltest du erwähnen, dass du nicht nur ein klein wenig voreingenommen bist.

    Das gleiche gilt für mich. Als Teilzeit-Entwickler in OSMC bin ich eventuell auch voreingenommen. Allerdings finde ich es auch objektiv schade, dass hier ohne echte Details so kurz gedacht wird. Allerdings muss sich Sam (wir) auch an die Nase fassen. Immerhin gibt es für zum Beispiel das ewige „CuboxRipoff!!11elf!“ immernoch kein FAQ. Da hat die PR versagt.
    Wir/Sam arbeitet gerade daran, solche Fragen hinreichend und zusammenfassend zu beantworten. Nicht zuletzt, um einfach deutlich zu machen wie sich Vero von anderen, ähnlichen Lösungen abgrenzt. Nicht nur in Hinsicht auf Hard- und Software, sonder darüberhinaus natürlich auch wie sich der Einsatzzweck unterscheidet.

    Hoffentlich lässt sich das klären. Zur Frage warum das Gerät so teuer ist siehe FAQ auf http://www.getvero.tv Dort werden die aktuellen Antworten hoffentlich auch bald aufgebohrt und verständlicher gemacht..

  19. Hm, ich hatte bereits einen Kommentar verfasst, aber vielleicht steckt der noch in der Moderation. Hier noch ein paar Punkte. Einige davon stammen direkt von Sam Nazarko, die ich hier wiedergeben möchte:

    Thema NUC: Wenn ich mir für das gleiche Geld einen einfach NUC besorge, hinke ich mit dem NUC immernoch in Sachen Größe und Stromaufnahme hinterher. Die Performance sollte ungefähr auf das gleiche hinauskommen (muss sich natürlich noch im direkten Vergleich zeigen)

    Zu artur1102s Argument, dass der Preis für ein OpenSource System zu hoch wäre ist zu sagen, dass sich dieser vor allem aus den Produktionskosten für die Hardware ergibt. Für die Software wäre die Infrastruktur auf der entwickelt wird mitzurechnen (Integrationserver, Packageserver, etc.)
    Der Preis wird nach einer anfägnlichen Phase sehr wahrscheinlich sinken, abhängig von den ersten Verkaufszahlen, irgendwie muss sich das ja auch rechnen, die Hardware baut sich ja nicht von selbst.

    Zu den Pi Vergleichen:
    Die ergeben hier selten Sinn. Mit 30$ habe ich das rohe Board. Kein WLAN, kein Bluetooth, kein Netzteil, kein Gehäuse, kein Speicher (SD Karte), keine HDMI Kabel – nehme ich das alles dazu, laufe ich schnell in Richtung 100€. Dann geht’s weiter mit den Hardware specs. Weshalb ein Kommentar wie „Ein Raspberry PI B+ reicht dicke, ist sehr schnell und kann alles, bis auf den IR-Port, was die Cubox auch kann.“ weniger als zu kurz gedacht ist. Wenigstens, wenn man sich die Cubox-Pro anschaut.
    Davon abgesehen müsste es aber um den Vergleich mit dem Vero gehen.

    Zu Amazon FireTV: Klar, nette Lösung. Aber hier kommt man ohne basteln auch nicht weit. Zum einen, weil es out-of-the-box hartverdrahtet mit den Amazon Services sowie anderen Streamingdiensten ist udn zum anderen, weil Android einfach eine Menge Overhead erzeugt, der einiges an überlegener Hardware-Spec relativiert (bitte nicht falsch verstehen, ich bin Androidanhänger).

    Veros Markt oder Zielgruppe richtet sich an alle, die auf dem Raspy auch gerne mal FullHD + 3D schauen wollen. Ein flüssiges Erlebnis möchten, ohne noch Hand anlegen zu müssen. Die Software (OSMC) verspricht im Gegensatz zu OpenELEC immer aktuell zu sein, Shops mitzubringen, Webbrowser, und so weiter.

    Falls mein vorheriger Kommentar hier nicht auftauch sei angemerkt, dass ich als Teilzeitentwickler an OSMC voreingenommen sein könnte. Aber vor allem Stefans Kommentar macht mir den Eindruck, als handele es sich bei ihm um SRAUE. Ist dem so, sollte er wenigstens erwähnen inwieweit er in Richtung CuBox/OpenELEC befangen ist, was sein System wäre.

    P.S. Die PR hat hier auf jeden Fall versagt und Sam/wir haben es versäumt, die wirklichen Unterschiede und vor allem den Anwendungszweck in Abgrenzung zu alternativen Lösungen vorzustellen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen in dieser Hinsicht deutlich nacharbeiten können um einige dieser einfachen Mißverständnisse zu klären.

  20. Der einzige wirkliche Nachteil beim Nuc ist der fehlende CEC Support. Ansonsten habe ich mehr RAM, mehr Speicher(SSD), die Option auch Windows nutzen zu können. Da pfeif ich doch drauf ob das eine Gerät 2cm größer ist oder 10/20 Watt mehr verbraucht.

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