Verbraucherzentrale warnt: Wenn Amazon Shampoo statt eines Smartphones liefert

Auch ich habe davon schon gehört: Ein Kunde bestellt bei Amazon ein Smartphone, eine PlayStation 5 oder ein anderes hochpreisiges, aber kompaktes, Produkt und findet dann im Paket etwas völlig anderes vor. Mal ist es stattdessen ein günstiges Shampoo, mal Buntstifte oder gar Gewürzgurken aus dem Glas. Die Verbraucherzentrale warnt davor, dass derartige Vorfälle immer noch auftreten.

Da dieses Thema also offenbar ein trauriger Dauerbrenner ist, greife ich es auch nochmal fürs Blog auf. Teilweise kommt es nämlich sogar vor, dass mehrfach, also auch nach Reklamationen, die falsche Ware geliefert wird. Es kann aber so oder so Probleme geben: Beanstandet ihr die Lieferung, sollt ihr nämlich in der Regel die „richtige“ Ware, welche ihr ja nie erhalten habt, zurückschicken. Das kann dann viel hin und her mit Amazon geben. Viele Betroffene berichten, dass sie keine Möglichkeit hatten, die falsche Ware zu erkennen – denn die jeweiligen Pakete muteten von außen unbeschädigt und korrekt an.

Tja, deswegen weiß man dann auch nicht ohne Weiteres, wo in der Auslieferungskette das Problem liegt. Die Verbraucherschützer raten Geprellten, sich sofort bei Amazon zu melden und Beweisfotos zu machen bzw. sie an den Händler zu senden. Zudem sollte der Paketschein aufbewahrt werden, vorausgesetzt es gibt einen solchen. Das gilt insbesondere dann, wenn darauf das Gewicht vermerkt wurde. Gibt es da Unstimmigkeiten bei erwartetem und tatsächlichem Gewicht, steht ihr schon besser da.

Je nach Zahlungsmethode könnt ihr versuchen, den Kaufpreis zurückzubuchen. Das birgt jedoch das Risiko, dass Amazon euer Konto sperrt. Generell solltet ihr euch nicht einschüchtern lassen, wenn Amazon damit droht, euer Konto genauer zu prüfen. Es empfiehlt sich auch, sich Rechtsbeistand zu holen oder in die Beratung der Verbraucherzentralen zu gehen.

Euch hat es noch nicht erwischt, ihr habt aber Bedenken? Prüft bei jedem Paket, dass ihr erhaltet, ob Größe und Gewicht zu eurem bestellten Produkt wirklich passen. Ist dies nicht der Fall oder das Paket gar beschädigt, dann beanstandet dies sofort und verweigert lieber die Annahme. Ansonsten könnt ihr das Öffnen des Pakets auch aus Vorsicht auf Video aufzeichnen und es, wenn möglich, im Beisein eines Zeugens öffnen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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73 Kommentare

  1. Waren es nur Fehler beim Versand oder wurden die Kunden absichtlich geprellt?
    Wurden die Artikel direkt bei Amazon oder bei Marketplace Händlern bestellt?
    Das ist im Artikel irgendwie nicht ersichtlich, aber spielt ja eine große Rolle.
    Ich persönlich hatte noch keine Falschlieferungen, aber ich achte auch darauf bei wem ich da was kaufe und wer der Versender ist.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen das Amazon selbst Kunden versucht zu prellen, wenn dann ehr Marketplace Händler, denn Marketplace Händler kann im Grunde ja jeder werden.

  2. Ich schließe solche Dinge bei Amazon als Versender, 99%ig aus.
    Bei Marketplace Händlern durchaus möglich.
    Aber auch Kunden zocken mittlerweile vorsätzlich ab.

    • Mittlerweile muss man bei solchen höherpreisigen Artikeln dem Amazon Bote ja einen Code nennen, damit die Lieferung als zugestellt gilt. Das hilft zwar nicht, wenn in der Verpackung was anderes ist, aber immerhin weiß Amazon, dass solche Sachen unterwegs „verloren“ gehen können.

      • Hallo, habe am Sonntag 06.11.2022 mir durch Amazon eine Apple Watch bestellt. Das Packet kam am 08.11.2022 an wurde mir nur ausgehändigt durch einen Sicherheitscode. Habe das Päckchen aufgemacht und es befand sich ein Artikel von ca. 15-20€ warenwert und nicht meine bestelle Ware

    • Alejandrofefe says:

      Also, ich hatten in vielen Jahren jetzt im August das erste Mal den Fall. Verkauf und Versand durch Amazon. Bestellt hatte ich ein Samyang Objektiv – Wert ~200€. Der Amazon-Karton kam unbeschädigt bei mir an mit Gut und Günstig Saucenbinder, Teelichtern und Mr Muscle Reiniger. Letzte Station war DHB1 und scheinbar kam es über HAJ8 und WRO2. Alles Logistikzentren von Amazon deren Standort man auch über Google findet.

      Wo es nun das letzte Mal verpackt wurde, müsste Amazon nachvollziehen können. Auf jeden Fall war da irgendein Betrüger bei Amazon im Lager tätig. Habe direkt bei Amazon angerufen und alles geschildert. Seit dem Moment wird alles direkt gecheckt.

    • Da liegst Du aber 100% falsch. Ich bin Betroffener. Verkauf und Versand durch Amazon. Nix Marketplace! Geld nach 1 Monat, gefühlten 1000Mails und Telefonaten und eidesstattlicher Erklärung zurück erhalten. Ergo: zumindest keine hochpreisigen Waren mehr bei Amazon kaufen, weil Du das einfach nicht vermeiden kannst. Ich muss zugeben, ich hätte das auch nicht gedacht.Bin seit 18 Jahren treuer Kunde – gewesen.

      • „Verkauf und Versand durch Amazon“ heißt mal gar nichts!
        Denn das kann immer noch direkt bei einer externen Firma gemacht worden sein – denn das heißt schlicht nur, dass alles unter dem ‚Mantel‘ von Amazon abläuft und keine externe Firma als solche in Erscheinung tritt. Die externe Firma ist hier blos Sub-Unternehmer und arbeitet im Auftrag von Amazon!

        (ähnlich wie bei Bosch/Miele/AEG usw. – nur weil auf der Verpackung ‚Bosch‘, ‚Miele‘ oder ‚AEG‘ drauf steht, muss die Ware nicht in einer Fabrik von Bosch, Miele oder AEG gebaut worden sein)

  3. Herr Hauser says:

    Es gibt aber auch böswillige Kunden die mit voller Absicht bescheißen/betrügen wollen.

    • Ach wirklich? Woher weißt du das?

      • @Stefan, offenkundig hast du noch niemals im Kundensupport gearbeitet. Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht mindestens ein bis zwei Kunden habe die genau das versuchen. Es werden Pakete mit alten Büchern oder Steinen(!) zurückgeschickt, Fotos gefälscht (oder aus dem Internet gezogen) und Preisnachlässe für angeblich defekte Ware zu bekommen oder, und das ist echt heftig, Ware mutwillig z.B. zerkratzt (natürlich an unauffälliger Stelle) um Preisnachlässe zu bekommen. Egal ob auf Käufer oder Verkäuferseite, da wo Menschen agieren wird (auch) gelogen und betrogen. Das scheint in der Menschlichen Natur zu liegen.

        • Das stimmt. Und ich weis, dass diese Betrüger zu 98% damit durchkommen. Es gibt Menschen, die bei Amazon für 20k im Jahr einkaufen und nur 3k wirklich überwiesen haben.

          Das nennt man die Amazon Kulanz.

          Ich hab sogar einen kennen gelernt, der sogar mit gefälschten Bewertungen, erstatteten KaufBeschwerden, und gekauften AmazonGutscheinen die aus dem Schwarzmarkt sind (Geldwäsche) sogar Geld verdient mit Einkaufen bei Amazon. Ungefähr, 40%.

          Der Kauft für 1.000€ ein, und hat danach 1.400€ in seinem Portmonee. Und die Produkte sowieso.

          • …und eines schönen Tages wacht er früh morgens auf, weil es an der Tür klingelt. Da stehen dann zwei Herren mit Dienstausweisen und die nächsten Jahre lebt er dann von Hartz 4 weil alles andere ja eh gepfändet wird.

            • Woher nimmst du an, dass diese Personen 1. in Deutschland wohnen, 2. an der betreffenden Wohnung anzutreffen sind?

          • Ziegler Renate says:

            Ich vermeide seit einigen Jahren Amazon, wo es geht, und fahre gut damit. Auch und vor allem bei hochwertiger Technik. Teilweise sogar günstiger, jedenfalls nicht teurer. Und ich lebe in einer Kleinstadt, trotzdem bekomme ich sehr viel via click and collect oder direkt, dazu noch ein anderer Online-Händler als Amazon und ich bin happy. Seit ein paar Jahren wurde das Layout des Bestellvorgangs so umgestellt, dass man sehr viel Mühe aufwenden muss, wenn man kein Amazon Prime will. Ich finde das unseriös, und mich nerven noch andere Sachen. Meiner 80jährigen Mutter habe ich streng verboten, dort zu bestellen, weil sie das nicht blickt und dann zahlt und ich darf dann wieder helfen. Und bei vielen höherwertigen Produkten, auch Kleidung, glaube ich den billigen Preis nicht. Nicht für das Produkt. Also gebe ich mir etwas mehr Mühe, fühle mich aber sicherer und kaufe dort nur noch z. B. Hüllen oder so. Das ist mein Weg, mit Amazon umzugehen.

            • Top. Das mache ich seit einem Jahr genauso und habe viel mehr gute Erfahrung damit gemacht als erwartet, nicht so viel unnützes gekauft und nur ganz, ganz selten etwas mehr bezahlt als dort…meist weniger.

          • Noch nie von gehört bei Amazon.

            Kulanz kenne ich nicht und ich bin doch schon „guter“ Kunde mit 10k jährlichen Umsatz dort. Kleiner Fehler (Kratzer) oder wieder mal Gebrauchtware als Neuware erhalten etc. kannst dich durch den Chatsupport kämpfen, nach dem 10. Versuch hast jemanden der Englisch oder Deutsch einigermaßen versteht, da bekommst die Standardantwort: Sende Sie zuruck. Nie auch nur einen Cent Rabatt angeboten bekommen, damit ich den Artikel doch behalte.

            Preis- Leistung ist im A.. bei Amazon. Dann noch die immer langsamere Primelieferung (damals bis 12 bestellt, am nächsten Tag gehabt), heute eher 2-3 Tage mit Glück seit etwa 1-2 Jahren. Dafür 90 Euro im Jahr (und Entsorgungskosten einer Firma für die 500 kg Pappe, da Amazon grundsätzlich immer den größten verfügbaren Karton benutzt).

            Kürzlich hab ich einen Artikel bestellt, 5 wurden mir geliefert (einer berechnet). 30 Minuten im Chatsupport gekämpft, was ich machen soll. Angeblich hätte ich kein Kundenkonto dort (wie ich den Support anschrieben konnte, wusste er auch nicht und hat das Gespräch beendet, da ich kein Kunde bin). Einfach zurücksenden geht nicht, da es nicht zugeordnet werden kann. Wenn, dann muss ich die Rücksendung über die Seite auslösen (Artikelrücksendung), dann würde ich aber den bezahlten Artikel erstattet bekommen, was ich logischerweise nicht will.

  4. Meine letzten Apple-Geräte hat Amazon mit DHL verschickt. Warum nur… 😉

    • damit die eigenen Fahrer diese nicht als 3er Wurfversuch Basketball-Style zustellen

    • Matthias___ says:

      Meine Apple Watch kam mit Amazon Logistics. Übergeben mit Einmalcode. Hat super geklappt, der Zusteller konnte sein Gerät sogar in seiner Muttersprache bedienen. DHL hätte das Paket lieber in den Briefkasten gequetscht und behauptet ich wäre nicht da gewesen.

      • .. dann hättest du Glück gehabt – die Regel ist zu ‚behaupten niemand wäre da gewesen‘ und Selbst-Abholung an einem zufällig ausgesuchten Partner-Geschäft (öfters mal an möglichst weit entfern ;-))

  5. Die Pakete kommen auch von Amazon selbst, das sind nicht nur Händler die Kunden absichtlich prellen wollen. Das ist Amazon selbst, bzw. ein Teil der Lieferkette und bei der Reklamation stellen sie sich oftmals sehr quer. Was natürlich enervierend ist, da Du keinen konkreten Ansprechpartner hast und alle sich hinter Hotlines verstecken. Letztendlich hilft bei so etwas dann leider nur eine Anzeige, Anwalt usw.
    Goolge mal nach Amazon und Apple Produkten, iPhone, iPads, MacBooks, alles dabei. Ich würde ein solches Gerät mittlerweile nicht mehr über Amazon erwerben.

    • Amazon ist von allen Onlinehändlern aber immernoch zweifellos der mit grössten Kundenfreundlichkeit. Insofern – wenn Du DA nicht mehr bestellen willst, darfst Du auch bei keinem anderen mehr bestellen… 😉

      • Es geht hier um Amazon, nicht um die anderen. Und Amazon hat hier ein Problem, womit der Kunde alleine gelassen wird. Die Kundenfreundlichkeit ist ein netter Marketingspruch, der inzwischen aber auch keinen Wert mehr hat. Wenn Du aber den Stress liest, den die Betroffenen aufgrund dieser Vorgänge haben glaubst Du diesen Spruch einfach nicht mehr. Und persönlich hatte ich in letzter Zeit auch vermehrt Ärger mit Bestellungen bei Amazon und kann die Mär der Kundenfreundlichkeit auch persönlich nicht mehr bestätigen.
        Es freut mich natürlich wenn Du weiterhin mit Amazon zufrieden bist und wünsche Dir auch dass es weiterhin so bleibt. Und das meine ich wirklich so!

    • Reiner Luecker says:

      die meisten käufer haben doch ein Smartphone! sobald ich weiß, dass es kommt geht das Smartphone an und wird dokumentiert. Kein Thema wäre die IMEI Nummer..sollte doch zu sperren sein. damit der angebliche Besitzer keine Freude hat.

      • „… die IMEI Nummer sollte doch zu sperren sein.“
        Theoretisch ja, praktisch nein. Machen die Mobilfunkanbiezer nicht.

    • Also grade Apple Produkte würde ich ja im Apple Store kaufen. Wenn ich schon so viel Geld ausgebe kann ich mir dafür auch die Apple Store Show mitnehmen. Ich war früher öfters in dem Apple Store Hamburg Jungfernstieg an der Genius Bar wenn wir defekte iPhones in der Firma hatten, da habe ich dann verstanden wieso Apple so viel Geld für die eigenen Stores ausgibt.

  6. Bei uns im Bekanntenkreis gab es erst vor drei Wochen so einen Fall. Bestellt wurde eine Apple Watch und geliefert wurden Warnwesten. Nach Beschwerde bei Amazon wurde eine neue Lieferung rausgeschickt die auch korrekt ankam. Obwohl in der ersten Mail von falschen Artikeln die Rede war hieß es dann es wären nicht der Artikel der bestellt wurde zurückgeschickt. Und es sollte nochmal Geld eingezogen werde da man ja jetzt zwei Apple Watches hätte. Nach Gesprächen mit dem Anwalt, der Drohung an Zeitungen zu gehen und ein paar Mails an jeff@amazon.com wurde die Sache letzte Woche endlich geklärt.

  7. Bei mir wurde nur die Verpackung einer NVMe SSD (Verkauf und Versand durch Amazon) geliefert. Amazon hat nach einem klärenden Telefongespräch glücklicherweise das Geld erstattet.

  8. Leider hatte ich Anfang des Jahres auch einmal „das Vergnügen“. Bestellt wurde ein neues iPad, Verkauf und Versand von Amazon. Versendet via Amazon Logistics. Die Größe und Verpackung des Pakets war unauffällig und drinnen… ein Föhn. Ich habe dann u.a. die Produktdaten verglichen und der Föhn wies dasselbe Gewicht wie ein iPad auf. Das kann doch kein Zufall oder Versehen sein, wo so etwas auch bei günstigeren Artikeln noch nie vorgekommen ist.
    Ich durfte mich dann mit verschiedenen Supportmitarbeitern austauschen bis ich irgendwann Glück hatte und Ersatz zugeschickt wurde. Für die Zukunft werde ich, auch aufgrund einiger gleichlautender Berichte im Netz, solche Produkte anderweitig beschaffen. Ein Kollege meinte damals, dass er zu so etwas einen Bericht im ÖR gesehen hätte. Dem bin ich aber nicht mehr nachgegangen.

  9. Hatte kürzlich ein solches Problem. Statt des georderten iPhone 14 Pro kamen Ersatzteile für einen Panasonic Haarschneider. Lieferung und Verkauf durch AMAZON direkt. Musste dem Boten sogar einen Empfangscode vorlesen.
    Das ging das Wochen hin und her, letztendliche Klärung zu meiner Zufriedenheit erfolgte dann nur durch mein Einschalten der EU-Verbraucherkommission.

  10. bierduscher says:

    Hab grad ein Dejavu…

    Etwas ähnliches hab ich vor 3 Monaten bei Amazon erlebt. Amazon war auch der Verkäufer, geliefert mit Amazon Logistics und Sicherheitscode per E-Mail. Hat dann 4 Wochen Ärger mit Amazon gegeben, und der Anwalt hat es dann geklärt. Amazon hat erst auf dem letzten Drücker auf die unberechtigte Forderung verzichtet.

    Ne Entschuldigung gab es nicht, und so hab ich danach mein Konto dort geschlossen. Gibt ja auch noch andere Market-Places und Händler

  11. Mein iPhone kam mit DHL und wurde nur eigenhändig gegen Unterschrift herausgegeben. Auf dem Paket war das entsprechend vermerkt. Das macht Amazon bei solchen Waren immer. Diese Pakete werden auch bei DHL gesondert behandelt und lückenlos gescannt. Wie da betrogen werden kann, ist mir schleierhaft.

    Was mir leider bei Amazon schon mehrfach passiert ist, dass ich gebrauchte Ware direkt von Amazon erhalten habe. Aufgebügelte Textilien oder teilweise neu verpackte Lampen. Überall war an aufgerissenen Kartons, Schächtelchen oder fehlenden Verpackungsteilen aber deutlich zu erkennen, dass es Retouren waren. Und nein, ich habe keine Warehouse-Artikel gekauft. Amazon verschickt aufgearbeitete Retour-Waren tatsächlich als Neuware raus. Meiner Meinung nach ist das Betrug. Aber was soll man machen? Nochmal retour eben.

    • @Matze: Unterschrift oder Einmalcode nützt nichts, weil Du nicht siehst, was in dem Paket drin ist! Oder öffnest Du diese auf der Haustür?
      Um Deine Frage zu beantworten „was soll man machen?“: Nichts mehr bei Amazon bestellen. Ich weiß, dass ist unbequem-aber die einzige logische Konsequenz.

  12. Zumindest bei nicht ganz so hochwertigen Produkten ist „Prüfen und Annahme verweigern“ hier kaum noch möglich. Ich bin immer wieder erstaunt was die Amazon Fahrer so alles in einen Briefkasten gestopft bekommen. Und was wirklich nicht passt liegt dann halt einfach vor der Tür. Wohlgemerkt trotz dem man zu Hause ist. Ich erfahre meistens nur über die App, dass was geliefert wurde.

  13. Ich hatte mal den Fall, das ich eine G-Shock Uhr im Wert von ca. 100 € bestellt hatte und bekam eine ähnliche billig Uhr zugeschickt in der Originalverpackung der G-Shock. Von außen des Casio Kartons war nicht zu erkennen/oder ich habe nicht drauf geachtet, das dieser schonmal geöffnet war.

    Hatte Amazon den Fall geschildert, die Uhr zurückgeschickt und einfach die selbe nochmal bestellt und bekam auch dann die gewünschte Uhr.

  14. Ist mit dem neuen iPhone bei Baur (Otto group ) passiert. Ich nehme stark an das Hermes das Paket manipuliert und das iPhone entwendet hat.

  15. Habe seit mehr als 15 Jahren bei Amazon bestellt und noch nie falsche Ware erhalten. Daher wahrscheinlich nur Panikmache oder Einzelfälle. Ich selbst würde Amazon als vertrauenswürdigsten Shop bezeichnen. Auch bei Rücksendungen kenne ich keinen Shop, wo eine Rückerstattung so schnell geht.

    • Ich fahre seit über 25 Jahre Auto und hatte noch nie einen Unfall. Ich halte daher berichte über Autounfälle für Panikmache oder Einzelfälle.

    • Thorsten G. says:

      Das ist er wieder, der obligatorische „ich habe keine Probleme“-Kommentar. Bringt niemanden weiter.

    • Ist leider keine Panikmache (auch wenn ich selbst ebenfalls noch nie falsche Waren erhalten habe)
      Ist aktuell leider ein „Trend“ bei ALLEN Onlinehändlern – und das Problem liegt da an den ganzen Lieferanten zw. Hersteller und Kunden. Da sind immer mehr Verbrecher (oft ganze Banden) unterwegs.
      Oft liegt eine gefälschte Ware bereits als „Neuware“ direkt in den Amazon/Otto/etc.-Lagern – da wurde bereits zw. den Herstellern und den Lagern in Europa die Ware entweder ausgetauscht oder gleich nur mehr eine gefälschte Verpackung auf den Weg geschickt!
      Hauptbereich sind Waren aus dem asiatischen Raum – da werden ganze Container durch Fälschungen ersetzt! (was Corona und die damit verbundenen extrem langen Lagerungen in den Häfen mitverantwortet)

  16. Ich weiß ja nicht wie eure Erfahrungen sind, aber bisher hat mir die Amazon-Hotline stets zu meiner vollen Zufriedenheit weitergeholfen. Eine eklatante Falsch- bzw. „Tauschlieferung“ (von wem auch immer durchgeführt) hatte ich zwar noch nicht aber hin und wieder mal ein Anliegen, teils auch durch mich selbst verschusselt, z.B. zwei Rücksendungen vertauscht und mit dem jeweils anderen Rücksendelabel zurückgeschickt. Wurde alles problemlos geradegezogen. Ohne hin und her, ohne überhaupt groß nachzufragen. Die Ansprechpartner immer freundlich und verbindlich. Abgewimmelt oder hängengelassen wurde ich nie. Gut, ich bestelle da echt viel, im Monat gerne so zwischen 600-1.000€, auch mal mehr, die werden ihre Kunden schon kategorisieren und dann entsprechend behandeln. Dennoch kann ich Äußerungen, dass Amazon sich einfach so ohne Grund querstellt, so nicht nachvollziehen. Wer weiß welchen Score da einschlägige Kunden schon haben…

    • @Michael: Deine Meinung habe ich bis vor 1 Monat auch vertreten. Ich bin seit 18 Jahren dort Kunde mit jährlich steigendem Umsatz. Letztes Jahr über 50 Bestellungen und dieses Jahr schon wieder weit drüber hinaus. Mein Score dürfte ganz gut sein.
      Seit ich Duschgel statt eines iPhones bekam ist der Umsatz auf 0.
      Jetzt habe ich eine andere Meinung als Du.

  17. Das gleiche hatte ich damals, hatte einen Mini PC bestellt, dieser war defekt also ließ sich nicht starten. Habe diesen PC dann Retoure geschickt, kurze Zeit später hatte man mir geschrieben ich hätte den falschen PC zurück geschickt. Ich wandte mich mehrfach an Amazon per Mail, Telefon und per Post, man hatte mir gesagt ich soll die Summe bezahlen das hatte ich aber nicht eingesehen da die Ware bereits retourniert war. Nach mehren Monaten Stress und Frust kam dann noch ein Inkasso Schreiben von Paigo. Dann platze mir der Kragen und ich bin zur Anwältin gegangen. Meine Anwältin hatte Amazon und Paigo mitgeteilt, dass die Ware wie geliefert, retourniert wurde und somit nichts offen ist und man mir die Summe erstatten soll. Dann nicht langen hin und her wollten wir wissen was mit dem retournierten PC passiert ist, drauf kam eine kurze Rückmeldung wurde schon verschrottet.

    Lasst euch das auf der Zunge zergehen, Amazon verschickt falsche Ware sprich statt i7 und RTX 2080 einen i5 und RTX 2070 was mir nicht aufgefallen ist. Ich sende das zurück wegen Defekt, die verschrotten den Artikel weil defekt und falsch und verlangen dann Geld. Also nach Amazons Meinung keine Ware und kein Geld. Gut das ich nichts bezahlt habe bis heute, da kam auch nichts mehr, weil man kann ja nicht etwas verschrotten was angeblich nicht von Amazon war als mein Eigentum und dann Geld verlangen. Das Inkasso wusste ganz genau das die vor Gericht keine Chance haben. Deshalb habe ich glaube jetzt 3-4 Jahre nichts mehr von den gehört.

    Also schon damals hatten die falsche Ware verschickt und dann versucht den Kunden zu prallen. Ende vom Lied mein Konto wurde gesperrt, war mir aber egal da ich keine 1800 Euro + Inkasso Gebühren von ca 500 Euro bezahlen musste.

    Ich bin froh kein Konto mehr bei Amazon zu haben, meine Freundin hat eins das reicht mir falls man doch was braucht. Aber sonst bestelle ich alles bei normalen Shops.

  18. Bei mir ist es bisher einmal vorgekommen, dass ich einen falschen Artikel erhalten habe. Wobei zumindest die Kategorie dieselbe war: Bestellt hatte ich einen Anime-Film auf Blu Ray, bekommen hatte ich stattdessen eine Aerobic-Fitness-DVD. War übrigens keine Marketplace-Bestellung. Die Reklamation lief problemlos.

  19. Ich hatte schon mehrmals Pakete mit Löchern im Karton bekommen, als ob jemand reingeguckt hat, ob es was Gutes ist.

    Andererseits habe ich eine Watch Ultra am ersten Tag und eine PS5 vor ein Paar Tagen bestellt und am nächsten Tag bekommen, die PS5 sogar ohne PIN, das Paket wurde vom Postboten unter im Treppenhaus abgelegt 🙂

  20. Schön, dass dieses Thema hier mal aufgegriffen wird.
    iPad Air bestellt. Kopierpapier bekommen.
    Alles original verpackt. Auf dem Versandaufkleber stand das Gewicht vom iPad.
    Ich hatte jede Menge Stress mit Amazon. Am Ende doch noch ein iPad erhalten. Aber ich schätze Amazon hat gedacht ich hätte betrogen. Trotz vieler Mails und Telefonate, dass alles geklärt sei.
    Einige Zeit später kamen Mails wo ich Stellung nehmen sollte wegen auffälligem Rücksendeverhalten und warum ich mit dem Service von Amazon nicht zufrieden bin.
    Wieder dort angerufen und derjenige hatte dann angeblich keinen Zugriff auf den vorherigen Sachverhalt und darf keine weitere Auskunft gehen wieso und weshalb diese Mails jetzt kamen.
    Sehr frustrierend.

    • So ändern sich die Zeiten. Vor 2 Jahren hätten die Klopapier geklaut und ein iPad reingelegt.

    • Auffälliges Rücksendeverhalten wurde mir auch unterstellt., und warum ich unzufrieden mit demService wäre gefragt.
      Meine Antwort: Ware war defekt, Service ist i.O. aber die Ware nicht.
      Nächste Mail: wenn sie mit uns SOO unzufrieden sind, kündigen wir vorsichtshalber Ihr Konto…. *was???*

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