UniFi LTE Pro: Mobilfunk-Backup fürs UniFi-Netz ausprobiert

Der regelmäßige Blog-Leser wird es vielleicht wissen: Bei meinem kabelgebundenen sowie kabellosen Netzwerk setze ich auf den Hersteller Ubiquiti. Der gibt mir mit seinen UniFi-Produkten Möglichkeiten, an zahlreichen Ecken und Enden selbst tätig zu werden. Man überfordert mich da aber auch nicht und bietet mehr Möglichkeiten als sie selbst viele bedarfte Nutzer wohl je einsetzen werden. Nun teste ich einmal den UniFi LTE Pro für euch.

Während die Hardware rennt, ist da derzeit nicht nur Caschy durch Aussetzer des Netzanbieters geplagt. So hab ich hier derzeit mit einer DSL-Leitung der Telekom die Faxen dicke. Die kommt schon seit Monaten nicht mehr auf maximalen Durchsatz und malträtiert mich täglich mit kurzzeitigen Aussetzern. Grund genug, mal einen Blick auf den UniFi LTE Pro zu werfen, der bei Netzausfall in die Bresche springen soll. Nutzer eines Telekom-Anschlusses in Verbindung einer FRITZ!Box sollten einen Blick auf „Telekom Hybrid“ werfen.

Hatte ich im Jahr 2020 noch die UniFi Dream Machine (UDM) im Einsatz, so ist es derzeit – aufgrund von PoE und Wi-Fi 6 – der UniFi Dream Router (UDR). Den hab ich mir im derzeitigen Early-Access-Status zugelegt. Daher auch keine weiteren Äußerungen dazu abseits des Datenpapiers. Ähnlich groß wie ein UniFi FlexHD kommt nun also der UniFi LTE Pro daher, den ich direkt neben die UDR platzierte und mit jener im Gespann benutzen möchte.

In meinem Fall platziert auf dem beiliegenden Aluminium-Ständer macht der neben dem schicken Router da auch eine gute Figur und man muss die Polycarbonat-Halbröhre nicht unbedingt irgendwo verstecken. Beiliegend im Lieferumfang ist zudem auch noch eine Aufhängemöglichkeit für die Wand.

Warum also der UniFi LTE Pro? In meinem Netzwerk benötige ich neben dem Zugriff auf diverse Smart-Home-Gerätschaften auch Zugriff auf mein NAS. Die Möglichkeit über das MacBook auf einen Hotspot zuzugreifen geht zwar – dennoch verbesserungswürdig – fix, ist aber trotz allem nicht das Wahre, um die Ausfälle abzufedern. Also habe ich eine SIM-Karte in den UniFi LTE Pro gepackt. Da sollten sämtliche deutschen SIM-Karten im Nano-SIM-Format funktionieren. In meinem Fall mal erprobt mit einer Mutlicard aus dem Hause Vodafone, sowie O2, die mit Multicards da etwas spendabler sind bei ihren Verträgen.

Das war es auch fast schon mit dem Zauber, die neue Gerätschaft einzurichten. Notwendig ist noch ein Ethernet-Kabel, um das UniFi LTE Pro am Dream Router anzuklemmen – Ethernet-Port (abseits PoE-Voraussetzung) beliebig. Nette Geschichte: Man setzt da nämlich auf eine Stromversorgung über PoE (802.3af), sodass keinerlei weitere Stromkabel, Netzteile oder sonst etwas notwendig wären.

Der Einrichtungsprozess verläuft fix. Über die UniFi-Network-App, auf welche die UDR aufgeschaltet wurde, wurde auch der LTE Pro sogleich erkannt und konnte „adoptiert“ werden, wie man das auch von den Access Points bereits kennt. Das war es schon fast. Kleiner Hinweis: Die SIM-Pin müsst ihr vorher über ein Drittgerät entfernen. Der LTE Pro kommuniziert diese Tatsache zwar über das 1,54 Zoll (ca. 4 cm) große Display auf der Front, kann diese aber auch im „Backend“ nicht entfernen. Ist ja auch nur eine einmalige Geschichte bei der Einrichtung, daher gar nicht weiter störend.

Praktische Geschichte: Durch das direkte Anbinden via Ethernet und PoE kann die Platzierung des UniFi LTE Pro recht flexibel erfolgen – zumindest was eure kabelgebundene Netzwerkstruktur so hergibt. So kann der LTE Pro vor allem standorttechnisch geschickt platziert werden, um einen optimalen Empfang zu gewährleisten. Jenem kann durch die Möglichkeit einer externen Antenne auch noch weiter unter die Arme gegriffen werden. Darauf habe ich aber verzichtet. Auch ohne jene habe ich für meinen Netzanbieter und Standort passable Ergebnisse erzielt – das sind natürlich neben dem Gebäude auch sehr subjektive Einflussfaktoren.

Mit Band 1, 3, 7, 8, 20 sowie 28 sind alle relevanten LTE-Bänder mit von der Partie. Nun kann man dem LTE Pro sicherlich vorwerfen „da sei ja gar kein 5G drin“. Korrekt. Das Gerät soll ja aber überwiegend dem Auffangen von Ausfällen dienen und da dürften LTE-Geschwindigkeiten ausreichen. Hier müsste man Ubiquiti eher vorwerfen, dass man den LTE Pro auf LTE in Cat4 deckelt. Da sind dann maximal 150 Mbit pro Sekunde drin. Um kurze Ausfälle abzufangen und weiterzusurfen, Netflix zu schauen und Co. reicht das dennoch. Hier hätte ich aber gerne etwas mehr Luft nach oben gesehen, zumal der LTE Pro mit Gigabit-Ethernet angebunden ist.

Wie schaut es denn nun aus im Praxistest? Nun, da habe ich beispielsweise mal das Kabel des DSL-Anschlusses aus der TAE-Buchse gezogen. Eine Netzwerkverbindung war gefühlt ohne Unterbrechungen vorhanden und ich konnte – abseits der Geschwindigkeitseinbußen im O2-Netz – einfach weitersurfen. Bis man den Ausfall über die Übersichtsseite des Netzwerk-Controllers anzeigte, brauchte man allerdings etwa eine Minute.

Auch bei einem der besagten „echten Ausfälle“ sprang der UniFi LTE Pro problemlos in die Bresche und überbrückte. Ich hatte weiterhin gewohnt Zugriff auf mein Netzwerk. Im Vodafone-Netz waren problemlos über 100 MBit/s drin. Da war der „Sprung“ dann auch nicht mehr merkbar. Alles natürlich eine Sache der Abdeckung und des Aufstellorts. Auch geringere Ping-Zeiten von unter 30 ms konnte ich hier messen. Der Speedtest zeigte auch die mobile Vodafone-Verbindung direkt mit an:

Ubiquiti gibt einen maximalen Stromverbrauch von 8,5 Watt an. Laut Übersicht im Netzwerk-Controller waren es im „Wartemodus“, also ohne Zugriff auf die mobile Datenverbindung, etwa 2 Watt. Springt der UniFi LTE Pro dann mittels WAN-Failover in die Bresche, so konnte ich hier um die 3 Watt verzeichnen. Das sind in meinen Augen ordentliche Werte und diverse externe Gerätschaften würden da weitaus mehr wegsnacken.

Sonstiges? Das kleine Display auf der Front ist für Status-Angaben ganz nett. So kann neben dem aktuellen Empfang (in Balkenform, wie beim Smartphone) der tagesaktuelle Datenverbrauch eingesehen werden. Nett wäre hier noch, dass man ganz klar signalisiert: Deine Verbindung ist weg, das Mobilfunknetz springt derzeit ein. Das macht man auf der UniFi-Network-Oberfläche immerhin schön. Dort wird ebenfalls der aktuelle Datenverbrauch nebst Empfang angezeigt. Zudem weiß man direkt über die Übersichtsseite, dass der LTE Failover startklar ist. Eine Konsole mit UniFi OS ist übrigens Voraussetzung.

Geschickt: Im LTE Pro steckt ein weiterer Ethernet-Port, um die Verbindung „durchzuschleifen“ und keinen Port zu vergeuden. Der unterstützt auch PoE Passthrough, was optional über die Oberfläche aktiviert werden kann. Neben der Aktivierung der externen Antenne sowie APN-Einstellungen sind die Einstellungsmöglichkeiten recht übersichtlich: So kann ein Limit für verbrauchte Daten eingestellt werden sowie ein separates für eine Warnmeldung.

Eine Art Fazit? Mit dem UniFi LTE Pro bekommt man ein Gerät, das genau das tut, was versprochen wird: Ausfallsicherheit garantieren. Das klappte in meinen echten und inszenierten Ausfällen reibungslos. Luft nach oben hat man bei den gebotenen Spezifikationen. Insbesondere bei einem aufgerufenen Preis von 229 Euro zuzüglich Mwst. (ca. 272 Euro) darf man da sicherlich mehr erwarten. Das ist für das Gebotene in meinen Augen schlicht zu teuer. Wer jedoch etwas sucht, was zuverlässig und einfach funktioniert, der kann bedenkenlos zugreifen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Habe auch schon öfter drüber nachgedacht, aber in der Tat hat mich der Preis in Kombination mit lte ohne CA abgeschreckt. Ich verstehe die Preise nicht ganz, auch wenn man mal einen Blick zu anderen Routern wirft wie die 5G FRITZ!Box. Ein Handy mit MT6833V -> 2,77 GBit 5G gibt‘s schon für 170€

  2. Spannender Bericht! Ich frage mich schon eine Weile wie das Routing mit dem UniFi LTE Pro in Verbindung mit einem USG und mehreren VLANs funktioniert. Läuft alles über das USG / die UDM?

    • Ohne die LTE Einbindung genau zu kennen, Routing und VLANs mit Unifi sind recht simpel. Sie funktionieren nur anders als bei anderen Herstellern. Bei Unifi koppelt man die VLANs an Netzwerke und Portprofile. Das ist insofern ungewöhnlich als das klassische Tagged / Untagged der Ports selbst dabei entfällt. VLANs sind Layer 2 und haben damit mit Subnetzen nichts zu tun. Hier macht Unifi alles anders. Wobei das nicht schlecht sein muss.

      Durch das vorherige Festlegen dieser Profile entfällt das Konfigurieren der einzelnen Ports und damit eine Fehlerquelle. Ist das Profil passend, kann man den Port quasi nicht falsch konfigurieren.

      • das ist soweit klar. Der LTE Pro hängt aber ja selbst in einem VLAN und muss von den Clients erreicht werden. Beim WAN-Failover wird alles zur USG geroutet. Wie funktioniert das hier? Es soll ja kein Traffic vom z.B. Gäste VLAN ins Management-VLAN nur weil da der LTE Pro hängt.

        • Wenn ich es richtig verstehe, ist der LTE Pro nur ein weiteres Gerät innerhalb der Unifi Familie inkl. Sonderbehandlung. Für Konfiguration und so hat das Ding eine normale IP in seinem VLAN, seine Spezialfähigkeiten werden irgendwie intern direkt erkannt und entsprechend weiter geleitet (als weiterer WAN Port). Ich gehe davon aus, dass man als Endanwender da keinen Einfluss nehmen kann.

          Schade finde ich auch hier wieder das fehlende Load Balancing über die UDM Pro. Gerade schwache DSL Anschlüsse würde sich über ein LTE Backup freuen. Ist aber nur Failover möglich.

          • Aber was ich daran trotzdem geil finde in meiner Hassliebe zu Unifi. Das sieht wirklich simpel aus. Anschließen, Konfig drauf, fertig. Für den Nebenbeiadmin echt super.

  3. CaptainMeow says:

    Ich hab an meine UDM Pro einen TP Link Lte Router an das zweite WAN Interface gehängt und auch hier mit dem eingebauten WAN Failover von ubiquiti für Ausfallsicherheit gesorgt. Hat mich ganze 30€ für den gebrauchten Router gekostet. Im Standby ohne WAN Failover verbraucht der zum Glück auch kein Datenvolumen und Umschaltung geht auch super schnell.

  4. Ubiquity folgt einfach dem Apple-Rezept. Mache Funktionen einfach und mit hübscher Oberfläche verfügbar und nimm dafür ordentlich Geld.

    Ist für mich ok, solange Kosten und Nutzen einigermaßen in Einklang stehen.

    • Wenn die dann noch ihr Software ordentlich programmieren, währe das ja ok, aber wie du schon schreibst, die machen es genauso wie Apple. Bei denen lässt die Qualität der Software auch immer weiter nach.
      Die Unifi DreamMaschinePro ist ein gutes Beispiel, wie es nicht sein sollte, viele Funktionen aber die Basisfunktionen eines Routers laufen wie ein Sack Muscheln

  5. Da die Telekom meinen Anschluss noch nicht auf die Reihe bekommen hat, habe ich mir diesen LTE Router für meinen UDR besorgt und ich kann nur bestätigen, dass es damit super einfach ist ein Failover System einzurichten. Leider ist das LTE bie mir in der Ecke oft völlig überbucht durch zwei Schulen in der Nähe. Dann gibt es nur noch 20 bis 30MBit/s und das ist der Grund, warum ich mir eher einen 5G Router gewünscht hätte. Leider ist da bislang noch nichts in Aussicht.

  6. Super Coole Sache. Ich frage mich wie das aus Netzwerktechnischer Sicht ohne Konfigurationen läuft… wird da einfach irgend ein verstecktes VLAN erstellt oder sowas? 🙂

  7. Hatte die gleiche Kombi UDR & LTE Pro im Homeoffice-Einsatz, aber mittlerweile den LTE Pro mit einem Netgear LM1200LTE Modem ersetzt. Hintergrund bei mir ist, dass ich nur eine DSL Leitung zur Verfügung habe, welche mit 1Mbit Upload grauenhaft ist und deshalb die dauerhafte Verbindung mit LTE bevorzuge (30Mbit Down/20Mbit Up). 5G ist leider noch nicht verfügbar.
    Das Problem ist, dass der LTE Pro nicht auf eine dauerhafte Verbindung ausgelegt ist. Die ständigen Warnungen, dass die primäre Internet Verbindung ausgefallen ist hat genervt. Schlimmer war jedoch, dass ich den LTE Pro täglich neu starten musste, da ansonsten die LTE Verbindung sich immer weiter in der Geschwindigkeit reduzierte. Auch das Display des UDR (zwar nur eine kleine Spielerei, aber da kickt dann mein OCD rein ,-)) verliert seine Funktion, bzw. kann dies nur über einen Trick halbwegs wieder aktivieren.

    Das Netgear Modem mit zwei externen Antennen tut seinen Dienst im Bridgemode hervorragend und ist auch etwas günstiger als der LTE Pro.

    Werde den LTE Pro nun als echte Backup Lösung im Büro an einer UDM Pro betreiben, so wie es eigentlich auch gedacht ist.

    • Lohnt es sich denn eine Zweitkarte pro Monat plus Gerät zu bezahlen anstatt z.b. einen zweiten Anschluss zu kombinieren? Also Kabel + Dsl z.b. Also anders gefragt: wie kommt man an eine sehr günstige Sim Karte die genug Volumen für einen Ausfall bereitstellt?

      Viele Grüße Benny

      • Genug Volumen ist immer relativ. Meine SIM bietet Unlimited für knappe € 40,00/Monat. Damit komme ich aufgrund fehlender Alternativen zur DSL Leitung sehr gut klar. Aber sobald mal Fiber zum Haus verlegt wird, werde ich das wieder ändern.
        Starlink hätte ich auch installieren können, aber bei den Kosten und Limitationen, nein Danke….
        Als Fallback Lösung im Büro werde ich einfach eine MultiSim von O2 nutzen, habe mein Datenvolumen von 40GB bisher nur zu knapp 30% genutzt. Soll ja nur Backup sein und dort ist die Fiber seit 2 Jahren noch nie ausgefallen.

    • Das Netgear LTE-Modem hört sich gut an.
      Ich suche noch eine Failback-Lösung für meinen Anschluss, da Vodafone-Kabel ja mittlerweile auch nicht mehr so zuverlässig ist wieder früher zu Unitymedia-Zeiten war.
      Ich könnte zwar direkt in meinen Firewall-Rechner ein LTE-Modem einbauen, müssten dann aber ne externen Antennen mit langem Kabel dranhängen, nicht so prall.
      Da bietet sich ein Modem mit Ethernet besser an, kann dann über VLAN irgentwo ins Netz hängen, wo der Empfang gut ist.

  8. Interessant. Aber man erfährt in dem Blogbeitrag leider nicht mehr, als auf den üblichen Nachrichtenportalen. Schreibt doch Mal bitte, wie das Teil auf Netzwerkebene im lokalen Netz arbeitet.

  9. Noch eine ganz andere Frage: wie baue ich von unterwegs einen VPN Tunnel in mein Netzwerk nach Hause auf, wenn der LTE Pro im Einsatz ist?

    • Im Zweifelsfall gar nicht da nicht alle LTE Tarife über von außen erreichbare IPs verfügen.

    • Ich mache das so, dass ich ein Root vps Server mir anmieten und darauf den openvpn Server laufen lasse. Beine clients verbinden sich mit d Server, und via client-to-client in der Server config habe ich Zugriff auf mein von Netzwerk. Auch meine mobilen iot Geräte sind auch in diesem Netzwerk. Unabhängig ob ich via DSL oder 4g verbunden bin.

  10. Der Failover funktioniert an einer USG mit jedem per Lan anschließbaren LTE Router. Die alten Linksys und Co haben auch kein Problem eine PIN zur Simcard zu übermitteln. Es geht aber auch eine alte Fritzbox 7170 mit einem passenden USB Stick. In der Firma nutzen wir Huawei Router von Vodafone. Dort gibt es einen speziellen Tarif wo man keine Kosten hat solange man nichts überträgt. Ab 1 Byte bis 50GB/Monat knapp 40 Euro. Es kann Zusatzvolumen gebucht werden was dann aber richtig teuer wird.

  11. Arne Macher says:

    Hallo Felix,
    Danke für Deinen Bericht. Deine Anmerkung:

    „Nutzer eines Telekom-Anschlusses in Verbindung einer FRITZ!Box sollten einen Blick auf „Telekom Hybrid“ werfen.“

    klingt von der Idee her interessant, allerdings besteht meines Wissens nach ein SIM-Lock auf die Hybrid-Karte der Telekom. Ich hatte mich seinerzeit genau für so eine Konfiguration, wie von Dir vorgeschlagen, interessiert, allerdings soll die SIM-Karte des Hybrid-Tarifs nur mit dem dafür vorgesehenen Router funktionieren (Speedport Pro Plus). Hat jemand aus der Leserschaft hierzu neuere Informationen?

  12. Moin Felix,
    ich nutze die U-LTE-Pro mit einer UDM-Pro, hier meine Anmerkungen / Kommentare / Korrekturen:

    – Sim Pin geht im Webinterface
    – Das Display wechselt das gesamte Farbschema und zeigt „Active“ statt „Ready“ wenn LTE genutzt wird.
    – Wenn per DHCP im VLAN der U-LTE-Pro ein DNS-Server mitgegeben wird (z.B. 8.8.8.8 oder PiHole) ist bei LTE-Nutzung DNS kaputt, es geht nur noch IP-Kommunikation.
    – In der App wird immer (auch wenn kein Limit gesetzt ist) ein max. Datenvolumen von 1 GB angezeigt, dies hat man von der U-LTE-US mit AT&T-Vertrag geerbt.
    – PoE-Passthrough wird im Webinterface oft als aus gezeigt, auch wenn es an ist.
    – Ein Mikrotik-LTE-Modem an WAN2 ist vermutlich weniger verbuggt, günstiger und nutzt dann auch die UDM-Pro als Router und nicht einen kleinen Zusatzkasten.

    Grüße!

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