Umfragewerte: Jeder Dritte will eine Smartwatch nutzen

Am heutigen Dienstag stellte Sony mit der Smartwatch SW2 seine neueste technische Innovation vor, passend dazu habe ich hier einmal Umfragewerte, die sich rund um das Thema Smartwatch drehen. Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Aris 1.006 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, herausgekommen sind folgende Ergebnisse: jeder dritte Deutsche würde gerne eine Smartwatch nutzen,zum Beispiel, um sich über E-Mails und andere Statusmitteilungen zu informieren.

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31 Prozent der Bundesbürger bekundeten ihr Interesse an einer Smartwatch, die mit dem Telefon gekoppelt und so mit dem Internet verbunden ist. 13 Prozent sind sich bereits sicher, ein solches Gerät nutzen zu wollen. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren ist sogar fast jeder Zweite (49 Prozent) interessiert, rund jeder Vierte (23 Prozent) ist jetzt schon fest entschlossen, künftig eine Smartwatch zu nutzen. Und – seht ihr euch in der Umfrage gut vertreten? Ich persönlich würde auch eine Smartwatch tragen, aber nichts von dem, was derzeit auf dem Markt ist. Das ist alles noch zu funktionsarm, sodass ich weiterhin gerne zum Smartphone greife und dieses nutze.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

19 Kommentare

  1. „Ich persönlich würde auch eine Smartwatch tragen, aber nichts von dem, was derzeit auf dem Markt ist. Das ist alles noch zu funktionsarm, sodass ich weiterhin gerne zum Smartphone greife und dieses nutze.“

    Jup – genau so sieht es aus….

  2. Wieso zu funktionsarm? Für vieles ist eine Uhr schon alleine vom Formfaktor her einfach nicht zu gebrauchen. Eingaben jeglicher Art sind viel zu kompliziert, da zieht man schneller das Smartphone aus der Tasche. (Gut, sowas wie Siri/Now mit Spracheingabe vielleicht noch. Wenn man’s mag, in der Öffentlichkeit mit seinen Geräten zu sprechen…)
    Viel mehr als ein zusätzliches Display für Benachrichtigungen jeglicher Art und Statusinformationen (verpasste Anrufe/SMS, Wetter, Akku, …) und einfache „Fernbedienung“ für manche Smartphone-Apps (Musikplayer, Runtastic, …) kann eine Smartwatch damit kaum sinnvoll sein. Das alleine ist aber auch oft schon sehr hilfreich.
    Was mir schon eher fehlt, ist eine sinnvolle Displaytechnik. eInk ist zu langsam und der Refresh würde nerven, Sharps Memory-LCD hat ein seltsam silbriges „Weiß“, andere Displaytechniken brauchen zu viel Strom und/oder sind bei Tageslicht nicht sinnvoll ablesbar.

  3. Ich bau gerade eine Wohnung in die ich eine Hausautomation integriere.
    Die Hausautomation kann ich später mit dem Smartphone bedienen und über Widgets (Größe 1×1 auf dem Display) Lampen an und ausschalten bzw. Garage auf und zu usw… Jetzt stellt euch das mal mit einer Smartwatch vor, anstatt jedesmal das Smartphone auszupacken.

  4. Ich finde die Überschrift grenzwertig. Nur weil ich an irgend etwas Interesse bekunde, will ich es noch lange nicht nutzen… Genau wie die Wahlbefragungen, wo es immer heißt, könnten sie sich vorstellen XY zu wählen, und am nächsten Tag liegt in der Bildzeitung die Partei XY bei sagenhaften 20% und erreicht im Endeffekt 3%

  5. Sieht hübsch aus, kommt aber auf den Preis an. Bin mit meiner derzeitigen SmartWatch sehr zufrieden und die hat mich nur 60€ gekostet.

    Mir macht’s jedenfalls Spaß, damit mein Homeentertainment, mein Garagentor und diverse andere Technik zu steuern.

  6. Also für mich fehlt da einfach der Mehrwert. Schade ums Geld, nur weil die Leute zu faul sind, sich ihr Phone aus der Hosentasche zu pulen.. Hässlich sind die Dinger allemal. Da seh ich in Google Glass schon mehr Sinn. Aber das ist auch hässlich und funktionsarm. Von daher..

  7. Das ist ein Beispiel für mich, wo Innovationen an ihre Grenzen kommen. Aber das war schon immer so, es wird einfach ziemlich viel für die Tonne erfunden. Unter 10 solcher Erfindungen ist eine brauchbare dabei – und das hier zählt meiner Meinung nach nicht dazu. Aber kann ja auch sein, dass vor allem Deutsche rumlaufen wollen wie Michael Knight. Wer kann das schon wissen.

  8. „31 Prozent der Bundesbürger bekundeten ihr Interesse an einer Smartwatch, die mit dem Telefon gekoppelt und so mit dem Internet verbunden ist.“

    Das halte ich, mit Verlaub, für die frechst erfundene Statistik seit langer, langer Zeit. Laut demselben Zahlenwürfelverein haben grade mal 40% aller Bundesbürger ein Smartphone (Bitkom-Statistik vom 9. Juni 2013). Und von allen Smartphone-Besitzern wollen jetzt plötzlich knapp 80% eine Smartwatch, die zeitlich grade unglaublich passend von Sony angekündigt wurde? Da war doch was faul an der Fragestellung oder an der Stichprobe.

  9. 1.006 Bundesbürger ab 14(!) Jahren – daraus eine repräsentative Statistik 80 Millionen Bundesbürger betreffend abzuleiten ist doch Glaskugelakrobatik.
    Sorry, aber so etwas kann ich nicht ernst nehmen. So werden in Griechenland Steuern berechnet …

  10. Seit ca. 6 Wochen benutze ich eine Pebble Watch und ich muss sagen, das Teil ist echt genial. Ich stimme vorherigen Kommentaren zu: ich möchte am Handgelenk kein Mini-Smartphone bedienen.

    Aber das Konzept der Pebble ist perfekt: SMS, definierte Mailnachrichten, definierte RSS-Nachrichten (via IFTTT) Musikhören usw. machen für mich einen echten Mehrwert aus. In Besprechungen kann ich das Smartphone getrost in der Tasche lassen – via Vibration am Handgelenk zeigt es nur relevante Nachrichten an. Dann gibts verschiedene Watch-Faces -auch in meiner bayerischen Landessprache 🙂

    Ich bin begeistert!!!

  11. Ich halte die Smartwatch für eine sinnvolle Ergänzung zum Smartphone. Ich habe keine Lust mein Nexus 4 jede fünf Minuten aus der Hosentasche zu popeln. In Zukunft würde ein Blick auf die Smartwatch genügen. Tolle Sache!

  12. Wie stark ist eigentlich die Beanspruchung des Akkus beim Smartphone? Bluetooth muss ja dauerhaft aktiviert sein, oder nicht? Ansonsten bin ich gespannt wie sich das weiter entwickelt. Hat potential.

  13. Nennt mich altmodisch, aber an mein Handgelenk kommt fast nur was mechanisches, meist mit (teils) offenem Uhrwerk. Nur ab und an ne Quarz, aber Zeiger müssen sein!
    Mag die digitale Optik nicht. Mal davon ab, habe als Handy auch ein BlackBerry und kann das Touch-Gedöns nicht ab…nein, ich nutze kein Tablet 😉

  14. DerSpicker says:

    Kann man auf den SmartWatches auch PDF etc. öffnen? Wäre perfekt für Klausuren…

  15. @Matze.B
    Beschäftige Dich mal mit Statistik und Stochastik. Ob Du es glaubst oder nicht, 1.000 Bürger SIND repräsentativ (bzw können es bei richtiger Auswahl sein).

  16. Ich bin schon sehr gespannt auf die Dinger. Würde mir aber nur so Ding ohne Smartphonezwang erwerben. Grundsätzlich hege ich die Hoffnung das sie die reine Telefonfunktion mehr als erfüllen können und dabei dezent im Hintergrund ihre Arbeit bzw. Funktion verrichten. Beide Hände sind Dank Bluetooth frei. Kein lästiges klingeln mehr – einfach genial. Auf Stromfresser wie wlan sollte m.A.n verzichtet werden. Wenn dann hoffentlich 2014 eine ordentliche SW auf den Markt erscheint die auch für große Hände kluge Eingabefunktion mitbringt gehört sie mir.

  17. Der Erfolg von Smartwatches hängt an der Akkulaufzeit. Alles unter 3 Monate wird nicht funktionieren, ich lad doch nicht noch ein Gerät mehr täglich auf.
    So etwas braucht ein e-ink Display und muss sich die Sachen stromsparend vom Smartphone holen können, selber aber „dumm“ sein. Nur so wird die nötige hohe Akkulaufzeit erreicht werden können.

  18. Der eine brauchts, der andere nicht. Ich gehöre zu den letzteren 😉

  19. Also falls wer will, i hätte eine kleine Infografik gemacht:

    http://www.smartwatch-infos.de/infografik-zum-kaufinteresse-von-smartwatches/

    Lg