Umfrage Mai 2021: Welchen Dienst für Videokonferenzen bevorzugst du?

Im letzten Monat hatten wir euch zum Thema optische Datenträger befragt. Da waren durchaus für mich überraschende Ergebnisse dabei, denn es kam etwa heraus, dass die Blu-ray bei euch am höchsten im Kurs steht. Ich hätte da eher mit Spielen auf Discs gerechnet. Somit bin ich gespannt, ob mich auch die Mai-Umfrage überraschen wird. Dieses Mal ergeben wir uns dem Trend und wollen gerne von euch wissen, welche Lösung ihr für Videokonferenzen bevorzugt.

Dabei bin ich selbst mir durchaus bewusst, dass es da sicherlich bei dem ein oder anderen beruflich gerne eine andere Lösung sein darf als privat. Trotzdem gibt es bei der Umfrage keine Option für Mehrfachantworten. Somit sollt ihr euch bitte auf eine einzige Lösung festlegen. Warum diese Einschränkung? Damit wollten wir im Team verhindern, dass nun jemand zig verschiedene Lösung auswählt, weil er gerne beruflich Microsoft Teams nutzt, mit seiner Freundin bei WhatsApp rumhampelt und mit Tante Emma aber lieber Zoom verwendet. Oder vereinfacht gesagt, wenn es zu sehr ausufert, hat die Umfrage ja im Ende gar keine Aussagekraft mehr.

Meine Prognose? Ich sehe da Microsoft Teams vorne und nutze die Plattform auch selbst ganz gerne. Bei mir ist es aber auch so, dass ich privat Videochats eher abgeneigt bin und sie vor allem beruflich verwende. Da gibt natürlich mein Schwerpunkt den Ausschlag. Jemand der vorwiegend privat Videokonferenzen durchführt, neigt dann vermutlich zu einer anderen Plattform.

Da außerdem Videokonferenzen gefühlt auch mit jedem Texteditor möglich sind, fehlen sicherlich einige kleinere Anbieter, die womöglich gute Dienste leisten. Die Umfrage soll da kein Statement zur Qualität sein, es wurden einfach die wohl populärsten Plattformen herausgegriffen. Gerne könnt ihr ja eure Meinung und auch weitere Denkanstöße in den Kommentaren hinterlassen. Denn wer weiß, solltet ihr da eine besonders schöne Lösung für Videokonferenzen im Hinterkopf haben, freut sich sicherlich auch der ein oder andere Mitleser.

Welchen Dienst für Videokonferenzen bevorzugst du?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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79 Kommentare

  1. Bluejeans fehlt und ist auch gleich eine Empfehlung. Funktioniert sehr zuverlässig auch bei sehr großen Konferenzen.

  2. Joe Appleby says:

    Bevorzugen würde ich ja andere Dienste, aber nutzen dürfen wir prinzipiell fast keinen, dank unserer Landesdatenschützer.

    Wir nutzen Big Blue Button, da dies von unserer Landesbildungsverwaltung zur Verfügung gestellt wird.

    • Nicht „dank unserer Landesdatenschützer“, sondern dank der Anbieter, die nicht in der Lage sind (bzw. sein wollen) einen DSGVO-konformen Betrieb ihrer Dienste anzubieten.

      • Joe Appleby says:

        Wenn die Datenschützer die von der Bildungsverwaltung selbst gehostete, von der örtlichen Uni betreute Moodle Plattform als nicht geeignet einstuft, fange ich an, an den Datenschützern zu zweifeln.

        • Na, irgendeine datenschutzrechtliche Begründung wird es ja gegeben haben, sonst stünde dem Datenschützer kein Veto zu, aber BBB ist doch auch ein ganz okayes System, habe ich zumindest gehört.

      • Thomas Höllriegl says:

        Und wer wollte die DSGVO? Dieser Mist behindert mehr als er schützt.

        • Richard Rosner says:

          Unsinn. Wer durch die DSGVO einen hohen Mehraufwand hat, hat sich vorher bereits nicht an geltendes Recht gehalten. Oder nimmt Maßnahmen vor, die überflüssig sind und gar nicht vorgesehen ist.

          Die größten Änderungen mit der DSGVO zu vorher geltenden Gesetzen ist die EU-weite Vereinheitlichung und die empfindlichen Strafen.

          • Absolut richtig. Ein wunderschöner Kommentar, der die ideale Pauschalantwort auf die vielen Anti-DSGVO Wortmeldungen darstellt, welche meist Datenschutz fernen Menschen entweicht.

          • Was ich an der DSGVO wirklich problematisch finde ist, dass die Betreiber nicht konformer Systeme absolut keinen Grund für Änderungen haben, da sie keine Strafe bekommen sondern nur die Firma die den Dienst nutzt.

            • Richard Rosner says:

              Äh…wie meinen? Wenn ein Unternehmen seine Daten durch dritte verarbeiten lässt ist natürlich das Unternehmen in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die dazu ausgehandelten Verträge DSGVO-konform sind. Aber die dritten haben ohnehin keine andere Wahl. Wenn Daten aus Europa verarbeiten wollen, sind sie automatisch gezwungen, sich dran zu halten, sonst dürften sie das gar nicht. Und wenn sie das laut Vertrag garantieren, müssen sie sich natürlich auch daran halten, sonst kann man sie ganz einfach wegen Vertragsbruch verklagen.

        • Chris R. says:

          @ Thomas Höllriegl: Genau so stellt sich das in der Praxis dar.

          @ Richard Rosner: Der Mehraufwand (den es auch aus meiner Sicht zweifellos gibt) ist eine Sache, tatsächlich aber erschweren die Datenschutzvorschriften regelmäßig zumindest meine tägliche Arbeit.

          • Richard Rosner says:

            Dann tun sie das aber auch aus sehr gutem Grund. Die Vergangenheit hat ja nun wirklich oft genug gezeigt, dass Unternehmen viel zu schlampig mit dem Thema umgehen. Und nein, die Empfindlichkeiten von Unternehmen, dass sie ja etwas mehr Aufwand haben um Datenschutz zeitgemäß garantierten zu können wiegt eben nicht schwerer als die Grundrechte der Personen, deren Daten dadurch geschützt werden sollen.

            Und wie gesagt, wer durch die DSGVO einen erheblichen Mehraufwand hat, hat sich entweder vorher bereits nicht an geltendes Recht gehalten oder macht generell etwas falsch. Sie ist seit 2018 geltendes Recht und war da schon zwei Jahre lang bekannt. Wer also jetzt noch Probleme durch die Umstellung hat, hat offenbar gepennt. An die 5 Jahr sollten ja wohl mehr als genug Zeit sein, sich anzupassen.

          • Meiner Erfahrung nach sieht der Umgang mit der DSGVO samt Vorgänger-Vorschriften so aus, dass alle geschlossen keinen Bock drauf haben und das ignorieren. Ich handhabe das mit Industriekunden meist so, dass wir den vorgeschriebenen Chat in irgendeinem „Standardtool“ einrichten, und anschliessend verwenden wir gemeinsam GoogleMeet oder WhatsApp.

            DSGVO ist für Läden, wo der Genderbeauftragte ab 17 Uhr den Mailserver blockieren lässt, und am Ende des Tages wundern sich alle, dass VW nur noch 50 Euro pro Auto verdient. DSGVO? Abnicken, ignorieren, anders machen. Ende.

            https://twitter.com/StefanEtgeton/status/1283145337419501575

            • Richard Rosner says:

              Macht ihr Mal. Wundert auch aber nicht, wenn es irgendwann Mal so richtig teuer wird.

              • Wohl kaum. Der Normalfall in Deutschland dürfte ungefähr so aussehen: Alle Mitarbeiter haben irgendso’nen Datenschutz-Wisch unterschrieben und nutzen anschliessend ohne Kenntnis ihrer jeweiligen Geschäftsleitungen WhatsApp.

                Die Strafe würde also bei irgendwelchen Privatleuten landen, und wer immer sowas melden würde, wäre beruflich komplett tot für immer und ewig. Warum auch, wir WOLLEN ja auf teufelkommraus nicht in irgendwelchen Grauen IT-Lösungen wie „Teams“ landen, wo man erstmal Admin-Berechtigung braucht, um einen Screencast-Film anzuhängen.

                Das ist alles für so Läden, wo Mitarbeiter noch Microsoft Office auf Desktops installieren, keine Admins auf ihren eigenen Rechnern sind, Software vom Admin installiert und der IT „freigegeben“ bekommen, einen Malwarescanner und eine Firewall auf der Kiste haben, im Chat den Hintergrund verwischen (oder gleich ohne Kamera reingehen) und und und.
                Und dann wundern sich wieder alle, wieso alle nennenswerten IT-Geschäftsfelder komplett von Amis und Chinesen besetzt sind.

                Bei uns bekommst Du einen Notebook-Karton in die Hand gedrückt, eine Liste deiner Seriennummern, und dann mach mal.

                1200 Mitarbeiter, übrigens.

                Ich hoffe, das Corona da mal unter den Unternehmen richtig schön aufräumt, die noch digitale Leitzordner verschieben.

                • Richard Rosner says:

                  Wow. Richtig Fortschrittlich. Auf geltendes Gesetz scheißen, frei von Sinn und Verstand handeln und dann noch die erbärmliche Haltung, Leuten beruflich Schaden zu wollen, nur weil sie eure Unprofessionalität nicht teilen wollen. Was soll da schon schief gehen…

                  Da kann man euch ja nur wünschen, dass das richtig groß aufliegt und ihr alle nie wieder einen ernstzunehmenden Job ausüben können werdet. So wie ihr es ja für alle hofft, die sich eurer Dummheit und Ignoranz nicht anschließen wollen.

                  • Thomas Höllriegl says:

                    Was für ein armseliger Kommentar.

                  • Deutschland 2021 sieht ungefähr so aus:

                    Die Leute WOLLEN einen Facebook-Account. Datenschutzbeauftragter: Ne, dürft ihr nicht.
                    Die Leute WOLLEN Videochat. Datenschutzbeauftragter: Die Tapete im Hintergrund ist privat!
                    Die Leute WOLLEN vernünftige Features. Datenschutzbeauftragter: Nein, nur dieses komische graue Tool hier ist freigegeben.

                    Über 2 Milliarden Menschen nutzen WhatsApp. Wir scheissen alle drauf, ob unser Chat durch Nordkorea geroutet wird.

                  • Chris R. says:

                    @ Richard Rosner: Gerade das Handeln mit Sinn und Verstand und auch professionelles Arbeiten wird doch durch den Datenschutz erst erschwert und manchmal auch unmöglich gemacht. Und was ich persönlich besonders kurios finde ist die Tatsache, dass die Leute, um die es eigentlich dabei geht, nämlich die Kunden und Verbraucher, deren Rechte besonders geschützt werden sollen, gar nicht die sind, die das fordern. Stattdessen ist es eher so, dass diesen Leuten aufgedrückt wird, dass die das wollen sollen.

                    Versteh mich nicht falsch, das ist geltendes Recht und das muss befolgt werden. Aber das macht es nicht automatisch gut oder gar sinnvoll.

                    • Richard Rosner says:

                      Wenn dein Handeln dich die DSGVO behindert wird, ist es weder nur Sinn und Verstand, noch professionell.

                      Und natürlich muss man dem Kunden erst beibringen, das Datenschutz in seinem Interesse ist. Jahrzehnte lang hat man in der Hinsicht ja gar nichts getan, sondern es einfach der Daten verarbeitenden Industrie überlassen, die Kunden so zu erziehen, dass sie freiwillig und ohne größeres Nachdenken absolut alles an Daten preisgeben, ohne zu Konsequenzen zu kennen. In der Schule wurde es nie wirklich gelehrt, also muss man die Unternehmen eben dazu zwingen, es den Kindern klar zu machen, indem nur noch informierte Zustimmungen gültig sind und generell nur erfasst werden darf, was tatsächlich notwendig ist

                    • > Und natürlich muss man dem Kunden erst beibringen,
                      > das Datenschutz in seinem Interesse ist.

                      Die Welt ist nicht dein Kindergarten. Du bringst Erwachsenen gefälligst nichts bei.

                      Wenn Erwachsene beschliessen, eine Leistung mit Privatsphäre statt mit Geld zu bezahlen, dann hat der Staat das zu respektieren.

                    • Richard Rosner says:

                      Soso. Deiner Meinung nach soll sich der Staat vermutlich auch raus halten, wenn du der Meinung bist mit 300 Sachen unangeschnallt über die Autobahn bretterst? Na dann mach Mal, dann ist die Welt sich wenigstens schnell los.

                      Und wenn man Erwachsenen nichts mehr beibringen darf, bist du wohl der Meinung dass man Fahrschulen direkt abschaffen soll?

                      Dann stellt sich ja nur die Frage, aus welchem Kindergarten du ausgebüchst bist

                    • Deine Metapher hinkt.

                      – Wenn Ich mit 300 Sachen durch die Gegend brettere, dann könnte ich andere Personen gefährden, und es ist nicht meine Sache allein.
                      – Wenn Du und ich aber übereinkommen, dass wir uns in meinem Garten gegenseitig nackt fotografieren, dann geht es den Staat nichts an.

                      Wenn mein Kunde und ich uns über einen öffentlich zugänglichen Chat unterhalten, und ich schreibe ihm, Ticket ABC-123 wäre abgenommen, und es kommen in keinster Weise Daten von Dritten vor — was hat sich der Staat da einzumischen, dass irgendwer jetzt weiss, Ticket ABC-123 sei fertig? Ja, und?

                      Das Problem mit dem Datenschutz ist ja nicht, dass er generell existiert. Das Problem ist, dass er sich einmischt an Stellen, in denen keine Dritten betroffen sind, um Unwissenheit zu schützen. Wenn ich Google in meine Mails gucken lasse, dann ist das meine Entscheidung. Da brauche ich keinen Save Harbour. Und wer das nicht will, bezahlt halt eine andere Firma.

                    • Richard Rosner says:

                      Solange du die Daten dritter aus dem Spiel lässt, mischt sich die DSGVO da auch nicht ein. Sie verlangt lediglich, dass „Kunden/Nutzer“ eine INFORMIERTE Zustimmung geben müssen und zu dieser auch nicht gezwungen werden dürfen. Nur ist in den meisten Fällen weder das eine, noch das andere gegeben. Also mischt sie sich natürlich ein. Es ist die Pflicht des Staates, die Rechte der Bürger zu schützen.

                    • Thomas Höllriegl says:

                      Richard Rosner
                      „Solange du die Daten dritter aus dem Spiel lässt, mischt sich die DSGVO da auch nicht ein.“
                      Dann dürfte dir der volle Umfang der DSGVO nicht bekannt sein. Frage Mal in der Personalabteilung einer Firma nach, was die von der DSGVO halten. Jedes Bewerbungsschreiben, das persönliche Daten beinhaltet, muss nach einem bestimmten Zeitraum entsorgt werden. Oder hast du schon einmal verswucht, einen notorischen Nichtblinker anzuzeigen? Schwierig, aufgrund des jetzt illegalen Videonachweises. Nein, sorry, die DSGVO ist ein Schuss ins Knie.

                    • Richard Rosner says:

                      Was für ein kompletter bullshit.

                      Es ist natürlich auch im Interesse der Personalabteilungen, Bewerbungen nach einer Zeit zu löschen. Oder glaubst du die wollen die sich einrahmen? Und Pflicht war das vorher auch. Jetzt muss sowas nur auch dokumentiert werden.

                      Und Videobeweise waren schon immer eine Grauzone und das Gericht hat entschieden, ob sie dies zulässt. Und wegen einem notorischen Nichtblinker wird das wohl kaum ein Gericht zulassen. Aber das hat die DSGVO auch nicht geändert. Schon vorher durftest du die Aufnahmen nicht dauerhaft speichern. Und die DSGVO sieht das Sammeln von Daten ohne Zustimmung explizit vor, wenn ein berechtigtes Interesse besteht. Daher werden Dashcams weiterhin vor Gericht zugelassen, wenn der Richter dies für angebracht hält.

                      Ich hoffe du merkst du langsam, dass du hier völligen Schwachsinn von dir gibst und nur so mit halbwissen glänzt. Wer ernsthaft Probleme mit der DSGVO hat, verdient entweder sein Geld mit dem Sammeln von Daten oder hat sie nicht verstanden

                    • > Es ist natürlich auch im Interesse der Personalabteilungen,
                      > Bewerbungen nach einer Zeit zu löschen.

                      Das letzte, was eine Personalabteilung will, ist den wertvollen Schatz an zweit- und drittplatzierten Bewerbern zu löschen. Oder denen, die sich erstmal anders entschieden haben.

                      Wir zahlen häufig vierstellige Summen, um qualifizierte Bewerber über eine Agentur aus dem Ausland holen zu können (Visa-Anträge z.B. für einen Afrikaner sind auch für eine große Firma kaum allein zu bewältigen) , oder wenigstens dreistellige für die Reisekosten eines Vor-Ort-Gespräch. An anderen „baggern“ wir teilweise jahrelang. „Guck doch mal, was der XYZ grad so macht. Der war doch damals zu ABC gewechselt, denen geht es doch grad nicht so gut.“

                      Es werden in der Welt nicht nur Putzstellen vergeben. Gerade der Bereich Softwareentwicklung ist ein überschaubarer Expertenpool, weil alle auf irgendwas spezialisiert sind.

                    • Richard Rosner says:

                      Dann lasst euch von den Bewerbern das Einverständnis geben und gut ist. Man kann auch ein Fass aufmachen wegen nichts

                    • Da ohnehin niemand ein Problem damit hat, später nochmal einen guten Job angeboten zu bekommen, könnte man doch einfach auf die Regelung verzichten.

                      Stattdessen: Eine kleine Büromaus traut sich nicht, die „alte“ Datei wegzuwerfen, irgendein Arsch klagt, weil er wegen irgendwas anderem Nachtreten will, und ZACK, haben wir den Salat.

                      Das Problem in Deutschland ist nicht für sich allein Regel 1234 oder Regel 4321. Das Problem ist, 100.000 Regeln für jeden SCHEISS zu haben, die dann aus dem Ruder laufen.

                      Sieht man grad in der Pandemie: Wir bewegen uns stramm auf 90.000 Tote zu, aber es können kaum einschneidende Maßnahmen stattfinden. Egal, wo man irgendeine Kleinigkeit mal für ein paar Wochen einschränken will, es gibt Alarm und Klagen von Datenschutz, vom Umweltschutz, vom Betriebsrat, von Arbeitgeberverbänden, von Arbeitnehmerverbänden, selbst feministische Gruppen und Friseurverbände gehen auf die Barrikade, greifen sich Absatz b unter Regel 1234 und blockieren Maskenpflicht und verhindern Schulschliessungen.

                      Spannenderweise sind die GROSSEN Sauereien wie Datenleck bei Facebook, Autobahn durch’s Naturschutzgebiet oder Elbvertiefung immer noch prima möglich — aber wehe, es werden alte Bewerberlisten nicht fristgerecht entsorgt!

                    • Richard Rosner says:

                      So ein gequirlter bullshit. Natürlich haben sie gleichen Regeln für alle zu gelten. Und wer zu dumm ist sich dran zu halten hat sie Klage verdient.

                      Und dass man gegen neue Gesetze klagen kann ist einer der Kernpunkte der Demokratie. Das hat aber nichts zu tun, dass sich 16 Möchtegern-Könige auf nichts einigen können weil jeder seine Extrawurst will. Das ist eines der Kernprobleme des Föderalismus. Ein Konzept das quasi in jeder Hinsicht mehr Schaden anrichtet als es eigentlich vermeiden soll.

                      PS: dass man Facebook noch nicht auseinandergenommen hat liegt nicht an der DSGVO selbst, sondern daran dass Verstöße dort geahndet werden müssen, wo das Unternehmen seinen europäischen Hauptsitz hat. Und natürlich haben die Iren nicht das geringste Interesse daran, gegen Facebook, Microsoft, Google und wer sonst noch bei denen den Hauptsitz hat vorzugehen.
                      Um daran etwas zu ändern, bräuchte es eine zentrale Stelle bei der EU, die sich um alle Fälle kümmert, die Auswirkungen auf mehrere Mitgliedsländer haben. Aber natürlich werden sie Länder, die von sowas profitieren da blockieren. Man muss ja unbedingt Konsensentscheidungen treffen. Neue Regeln gegen die Befindlichkeiten einzelner durchzusetzen ist nicht.

  3. Geschäftlich komme ich nicht um Teams vorbei, wir müssen es nutzen, Alternativen sind nicht möglich, alleine schon aufgrund des Datenschutzes. Privat allerdings kommuniziere ich viel mit Freunden und Bekannten, da wir da nichts geschäftliches kommuniziert über FaceTime.

    • Bevorzuge freie Lösungen, bekomme aber den Netzeffekt von Teams in der Arbeit momentan nicht gebrochen. Da müssen wir deutlich mehr Firmen rechtlich unter Druck setzen.

    • Richard Rosner says:

      …wer bei euch behauptet denn, dass ihr nichts anderes nutzen dürft wegen Datenschutz? Das ist ein absoluter Widerspruch. Es müsste heißen nutzt alles nur nicht Teams wegen Datenschutz

      • Teams hat kein Thema mit dem Datenschutz. Ergal wie oft das hier behauptet wird.
        Nennt bitte konkrete Beispiele was genau bei Teams nicht richtig sein soll.

        • Richard Rosner says:

          Das ist jetzt bitte ein Witz…
          Das hat so ziemlich exakt die Probleme von Office/Microsoft365. Deine Daten liegen dabei nunmal auf Servern, die zwangsweise von Microsoft kontrolliert werden. Und das ist seit dem Fall des Privacy Shields praktisch nicht mehr zulässig. Denn egal wo die Server stehen, ein US Geheimdienst kann Microsoft jederzeit dazu zwingen, sämtliche Daten über eine Person raus zu rücken, egal wo die liegen. Solange du also nicht garantieren kannst, dass alle Daten, die ihr an Teams übergebt (also inklusive Videochats oder Termine, Letzteres wird nicht möglich sein, wenn ihr Outlook nutzt) zeitgemäß durch euch verschlüsselt werden (also so, dass MS sie nicht lesen kann), ist die DSGVO wahrscheinlich nicht erfüllt, da MS sie nicht erfüllt.

          Mal davon abgesehen, dass Microsoft Meister im Daten absaugen ist. Oder kannst du etwa beweisbar garantierten, dass Microsoft keinerlei personenbezogene Daten über die Nutzer sammeln kann? Nein? Hätte mich auch gewundert.

          Und solange in den USA keine Datenschutzgesetze gelten, die vergleichbar mit denen in der EU sind, ist es äußerst fragwürdig, ob man Software nutzen darf, die „nach Hause telefonieren“ kann. Denn eine Rechtsgrundlage für den Datentransfer in die USA gibt es aktuell praktisch nicht.

        • @Lars: Nicht/Schwer einschränkbarw Telemetrie, Connected Services, welche die ausgewählte Region umgehen (z.B. EU ausgewählt und die Translator-App Jahr die Daten trotzdem um die Welt), alle Aussagen zu Datenschutz beruhen nur auf „ruhenden“ Daten und nicht auf flüchtigen Verarbeitungen. Soll ich fortführen?

  4. Facetime, weil es einfach geht ohne irgendwelche Software installieren und (weitere) Konten anlegen zu müssen.

    In der Firma wird aber Teams benutzt, in der Schule Zoom.

    • Thomas Höllriegl says:

      Hat FaceTime ein Web Interface?

      • Nein!
        Aber Google Duo. Ist für Apple und Android erhältlich.
        Google Duo ist vergleichbar mit Facetime.
        32 Teilnehmer, Effekte, Bildschirm Teilen, Familienmodus (Malen und zeichnen) und viel mehr!

  5. Auf der Arbeit wird auf Cisco WebEx gesetzt, gehostet bei einem großen deutschen IT-Dienstleister. Im Großen und Ganzen finde ich die Lösung sehr gelungen. Für kleinere interne Konferenzen haben wir auch eine Jitsi-Instanz, die zwar stabil läuft, aber noch die ein oder andere praktische Funktionen vermissen lässt. Privat habe ich noch an Zoom- und Teams-Sitzungen teilgenommen, die funktional auch kaum Wünsche offen ließen. Es gibt also ein großes Angebot und man sollte seine Anforderungen schon genau kennen, um beim passenden Anbieter bzw. Produkt zu landen. Wer Teams aus dem Weg gehen kann, darf sich glücklich schätzen, meine Idealvorstellung sieht aus Datenschutzgründen auf jeden Fall anders aus.

  6. Christian says:

    Ich sehe in dieser Umfrage jetzt mal gar keinen Sinn.

    Wer bitte nutzt sowas ernsthaft privat? Doch wohl hoffentlich niemand wirklich.

    Und beruflich wird es einem ja wohl durch den AG vorgeschrieben.

    • Willkommen im Jahr 2021. Da ist so ne Pandemie, es gibt Reisebeschränkungen und die Verantwortungsvolleren unter uns schränken reale Kontakte so gut es geht ein. Merkste was?

      • Christian says:

        Entweder real oder Telefon.
        Video Chats hasse ich, muß ich beruflich zum Glück nicht nutzen und privat beschränkt sich das auf 1x im Jahr, wenn überhaupt.

    • Ich habe vor Corona durch aus wenn ich mich mit Freunden getroffen habe Kleider angezogen die ich mir gerade erst neu gekauft habe. Wenn wir uns dann zu Hause getroffen haben habe ich denen Neuanschaffung gezeigt. Dies ist ja momentan leider nicht möglich. Dies machen wir jetzt per FaceTime.

    • Privates Beispiel: Die Großeltern wollen gerne mal wieder die Enkelkinder sehen, geht im Moment nicht live und in Farbe, da machen wir Facetime. Oder mal wieder im Freundeskreis beim Bier zusammensitzen und quatschen, geht problemlos.

    • Wieso hoffentlich? Persönliche Treffen sind momentan etwas schwierig, wie Du sicher mitbekommen hast und Videokonferenz-Systeme sind z. B. für Familien, die im Land verstreut leben, ein praktischer Weg weiterhin in Kontakt zu bleiben. Wir haben auch Weihnachten enge Freunde der Familie, die normalerweise hier übernachten würden, einfach per per Tablet „eingeladen“ und auf die Weise angestoßen.

    • Thomas Höllriegl says:

      Ich nutze sowas. Und wahrscheinlich Millionen andere auch.

    • Wie schön für dich, dass du mit niemandem von weiter weg Kontakt hast. So sind aber nicht alle Leute…..

      Ich nutze bspw schon seit ~15 Jahren Skype, um meine gut 10000km entfernte Familie regelmäßig auch zu sehen und nicht nur zu hören. Das war damals so ziemlich die einzige und preiswerteste Möglichkeit…

  7. Uni: Zoom / Teams
    Arbeit: Teams
    Privat: Zoom / Facetime / Whatsapp

    Bin eigentlich mit allen zufrieden, nur Zoom beansprucht immer relativ viel Leistung, das finde ich nicht so gut.

  8. Ich habe keine Ahnung welchen ich bevorzugen wuerde, da ich nur Zoom, Teams und Skype nutze aus beruflichen gruenden.

    Privat brauche ich sowas nicht.

    Ich kann in den Kommentaren rauslesen, dass es gar nicht so sehr darauf ankommt welchen Dienst man bevorzugt, sondern welchen Dienst wir von der Arbeit aufgedrueckt bekommen.

  9. Keine Auswahl. Es wird MS Teams benutzt. Mir gefällt es nicht. Ich find es langsam.

  10. Mehr als BBB auf der Arbeit nutze ich nicht.
    In der Regel bevorzuge ich, falls nötig, telefonieren ohne Kamera.
    Einfach deswegen weil es ausreicht die AirPods im Ohr zu haben. Da hat man wenigstens die Hände frei und ist nicht vor der Kamera gebunden.

    • Mich nervt das echt mit Personen in einer Konferenz zu sprechen die meinen AirPods sind geil. Verzerrte Stimme und unnötige Nebengeräusche, außerdem kein echter HD Sound. Wie früher beim analogen Telefon.
      Wer das weiter so macht wird aus meinen Konferenzen entfernt. Sorry, aber bitte vernünftige Hardware nutzen und die ist sogar oft günstiger.

  11. Da bin ich jetzt überrascht. Wir nutzen in der Firma Google Meet, und jedesmal, wenn wir für irgendwas Teams brauchen, sagen alle einhellig, dass es von allen existierenden Lösungen mit Abstand die mieseste ist — „aber unsere IT will das so“. Bisher haben wir uns dann immer heimlich auf Google Meet oder Slack geeinigt.

    Kann ich nur bestätigen. Ich würde lieber Fotos faxen als je wieder Teams verwenden.

  12. elknipso says:

    Ganz klar Microsoft Teams.
    Alleine die gute Integration in Outlook und das versenden von Einladungen ist gut und Laien fehlerfrei nutzbar umgesetzt.

  13. Bvorzugt Signal/WhatsApp, Google Duo & Jitsi.

    In der Praxis leider auch viel Microsoft Teams. Ist halt unverschlüsselt.

  14. maxfragg says:

    whereby fehlt eindeutig in der Liste. Kleiner Dienst mit fairem Preismodell und echt guter Performance.

  15. Auf der Arbeit kommt es immer drauf an, wer die Konferenz aufbaut. Da liegen Teams und Skype Business vorne, was meine Teilnahmen angeht, AG selbst hat einen eigenen Jitsi-Server.
    Und für privat fehlt mir oben in der Liste Nextcloud Talk.

  16. Teams, da die Firma das vorgibt. Privat aber ausschließlich Jitsi.

  17. Ich muss beruflich yu-linc von netucate benutzen. Anfangs war ich skeptisch, aber es klappt echt gut.

  18. Leider fehlen in der Liste Yulincund Visavid.

  19. Was hat euch an meinem Kommentar pro DSGVO nicht gefallen?
    ?unapproved=1230942&moderation-hash=16907b082662ccf72211add8e3910607#comment-1230942
    Klar bleibt euch das Recht vorbehalten, „jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen“, aber warum wurde dann mein Kommentar nicht freigegeben?

  20. redheat21 says:

    Privat nutze ich áb und zu Facetime. Auf der Arbeit nutze ich einen der für unsere Firma (Weiterbildung) entwickelt wurde der ist direkt in unsere Software (Softwarepaket) integriert und funktioniert bestens. Muss dazu aber sagen das wir die Videoekonferenz nur 1-2 mal die Woche nutzen. Bei uns wird Hauptsächlich in einer 3D Umgebung gearbeitet / geschult. Gespräche werden fast nur per Sprachverbindung geführt.

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