Umfrage März: Ist Euch Lossless-Audio-Streaming einen Aufpreis wert?

Musikstreaming ist für viele Nutzer eine super Möglichkeit, ihren Audiokonsum auf legale Weise zu einem relativ niedrigen Preis zu befriedigen. Allerdings sind Streamingdienste lange nicht perfekt. Sei es bei der Auswahl der Musik – oder eben deren Qualität. Wer Lossless hören möchte, hat im Bereich Streaming keine allzu große Auswahl. Aus WiMP wurde Tidal, Deezer hat ein solches Angebot mit Deezer Elite und nun versucht auch Spotify mit einem Lossless-Angebot auf Kundenjagd zu gehen. Die Bandbreiten geben es – mittlerweile auch vermehrt mobil – durchaus her, dass man eine höhere Qualität streamen kann.

Vielleicht habt Ihr unsere Umfrage des Monats in der Sidebar schon entdeckt, wir möchten von Euch diesmal wissen, ob Ihr bereit wäret für eine höhere Qualität (Lossless) auch tiefer in die Tasche zu greifen. Ich vermute ja, dass das Interesse im Musikbereich diesbezüglich sehr viel geringer ist als beispielsweise beim Videostreaming. Bei Netflix zahlt man ja gerne für bessere Qualität, weil man sie eben auch problemlos wahrnehmen kann.

Audio-Streaming: Mehr Geld für höhere Bitrate?

  • Nein, würde ich nicht zahlen (76%, 2.708 Votes)
  • Ja, würde ich zahlen (11%, 378 Votes)
  • Unentschlossen (10%, 361 Votes)
  • Ich bezahle bereits für Lossless-Streaming (3%, 98 Votes)

Total Voters: 3.545

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Falls Ihr auf die Frage mit „Ja“ antworten könnt, hinterlasst auch gerne einen Kommentar, warum Ihr bislang nicht auf Tidal oder Deezer Elite zurückgegriffen habt.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

44 Kommentare

  1. Ja, ich würde für Lossless bezahlen, aber nur, wenn es Apple in Apple Music anbietet. Persönlich möchte ich die Integration einfach nicht mehr missen. Im selben Zuge würde ich mir auch wünschen, dass man für das teurere Abo dann auch seine eigenen ALAC-Dateien aus der iCloud-Musikmediathek abrufen und über iTunes hochladen kann. Aktuell werden die Dateien entweder mit dem Katalog abgeglichen oder konvertiert und dann hochgeladen.

  2. bjesuiter says:

    Ich würde für Lossless bezahlen, aber auch nur unter einer ähnlichen Voraussetzung wie User MAX.

    Ich nutze Google Play Music zum Streamen, was hauptsächlich daran liegt, wie einfach und bequem es funktioniert.
    Aber ich nutze eigentlich weniger das Streaming selbst, sondern mehr die Offline Caching Funktion auf dem Smartphone. Dort habe ich meine Lieblingsplaylists, die ich unterwegs hören kann, damit ich kein Datenvolumen verbrauche.

    Bis jetzt höre ich nicht High-Res, da mir der Aufwand, die Entsprechenden Titel offline herumkopieren zu müssen, einfach zu hoch ist.
    Aber wenn beispielsweise das normale Streaming „normale“ MP3 Qualität hätte und die Offline Cache Files wären High-Res, wäre das schon cool.

    Weiterhin würde ich mich natürlich über das Hochladen von eigenem High-Res Material freuen, also, so wie Google und Apple usw. es ja eh schon zulassen.

  3. http://abx.digitalfeed.net

    Macht mal den Test ob ihr überhaupt Lossless von Lossy unterscheiden könnt. In Blindtests können das nicht mal Profis. Lossless ist überbewertet bzw sinnlos wenn man nicht gerade eine Anlage im 4-stelligen Bereich zu Hause stehen hat.

  4. Um es genauer zu sagen ich habe es schon ausprobiert. Bei Deezer gab es ein Angebot Elite+ das auf dem Sonos System Flac wiedergeben konnte. ich habe kein Unterschied zu meinen eignen Dateien die definitiv in MP3 kodiert waren, keinen Unterschied hatten. Deshalb habe ich dies auch aufgegeben. Ich denke das ist durchaus etwas für die Leute die auch goldene Stecker und andere Filter verwenden!

  5. Jetzt mal ehrlich… Ich höre nicht einmal den Unterschied zwischen 192kbps MP3 und irgendwelchen höheren Werten. Weder auf Bose noch auf Sonos, auf quäkigen Endgeräten schon gleich dreimal nicht.
    Wenn ich Musik kaufe, möchte ich die gerne lossless haben, also nicht als MP3. Gestreamt ist mir das sowas von Latte…

  6. @Kalle ich glaube selbst bei sehr vielen die sich das (de vierstelligen Bereich) leisten können!

  7. Was Maik sagt.

  8. Wenn’s dafür billiger wird, nehme ich auch Mono.
    Meine Lautsprecher haben 10 Euro gekostet. Gäb’s billigere, ich hatte sie genommen.

  9. Ich höre auf Spotify den Unterschied zwischen „Hohe Qualität“ und „Extrem“ schon nicht mehr. Was bringt mir dann loseless?
    „Normal“ höre ich aber schon raus, klingt etwas dumpfer als bei weniger Komprimierung.

  10. Ich zahle bereits für Lossless, allerdings nutze ich keine Streams. Ich bin da noch ziemlich Oldschool und lade meine Musik nach dem Kauf auf meinen FiiO X5II oder höre über hochwertige Anlagen/Soundkarten, das Smartphone nutze ich nicht für Musik.

    Ob man Unterschiede hört, hängt zum Teil auch von der Art der Musik ab. Ich höre größtenteils Orchester-basierte Musik mit vielen Instrumenten, Chören und anderen Details, da kann ich teilweise schon noch Unterschiede zwischen Lossy und Lossless wahrnehmen. Allerdings nur an gutem Equipment und wenn ich mich konzentriere. Ist also nicht so als müsse man darum einen Hype machen.

    Für mich hat Lossless aber auch einen anderen Aspekt, nämlich Wertschätzung der Musik als Kunst. Gute Musik möchte ich immer in der höchstmöglichsten Qualität haben, weil sie das aus meiner Sicht einfach wert ist und verdient, ob ich das nun hören kann oder nicht. Bei guter Musik mache ich wann immer möglich keine Kompromisse als wäre sie irgendein Gebrauchsgegenstand. Daher würde ich natürlich auch für einen Lossless Stream extra zahlen, sobald ich mal Streams nutzen sollte.

  11. *lossless, WP fehlt definitiv eine Bearbeiten-Funktion für Kommentare 😉

  12. ich schließ mich ratti an… hehe… hauptsache billig

  13. @Kalle Sicherlich kann man den Unterschied hören. Es kommt allerdings auch auf viele Faktoren an. Es beginnt bei Dir selbst: Wie gut hörst Du? Wie ist allgemein dein Hörverhalten und vor allem WAS hörst Du? Es gibt durchaus Musik, denen man die höhere Sampling-Rate anhört, anderen wiederum nicht. Wenn diese Faktoren bekannt sind, spielt es eine Rolle, wie Du es abspielst. Mit den eingebauten Lautsprechern am PC/Mac, mit einfachen Ohrsteckern oder On Ear, In Ear, Over Ear. Welche Frequenzen bilden diese ab, welche Lautstärke spielst Du das, welchen DAC hat Dein Rechner eingebaut oder hast Du einen Externen, mit welchen Kabeln ist Dein Lautsprecher / Kopfhörer verbunden, Hörst Du via Bluetooth, ist Dein Rechner am Strom oder läuft der auf Akku. Sind die Boxen korrekt aufgestellt, hörst Du Stereo oder 5.1, 5.2, usw… diese Liste kann ich sicherlich noch ewig weiter führen. Und je nach Setup hört man Unterschiede. Was ich allerdings auch unterschreibe ist, dass es gerade im Hifi Bereich auch genügend Blender gibt und viel Voodoo und Co dabei sein kann. Aber nicht muss. Und ja: ich würde bezahlen für bessere Qualität – und mach ich auch schon: Ich kaufe CD’s und wandle diese Lossless zuhause um.

  14. Ich bin der Meinung die 320 kbps Vorbis bei Spotify sind völlig ausreichend.

  15. Ich nutze TIDAL. Ich wäre bereit, für Deezer zu zahlen, wenn Deezer mehr als drei Geräte unterstützen würde. Drei sind wirklich lächerlich.

  16. mac.extra says:

    Die Qualitätsunterschiede kann man schon raushören (zumindest <= 192 kbps / Lossless) aber mir persönlich ist es keinen Aufpreis wert.

  17. Es gab Mal einen Vergleichstest wo eine Mehrheit fand, dass mp3s sogar besser klang als 96khz 24bit lossless, weil die Oberwellen häufig als Störung empfunden werden.

  18. Tagsüber, in meinen schier endlosen Schichten, höre ich gerne gestreamte Musik über Tablet oder Smartphone auf einen Bluetoothlsutsprecher, da brauchts kein lossless. Zum Einen von der Datenmenge nicht, zum Anderen wäre eine höhere Qualität einfach nutzlos.

    Zu Hause streame ich immer lossless auf die Anlagen im Hause. Bei meinen favorisierten Musikstilen machts bei guten Aufnahmen den Unterschied, sind aber durchaus subtil. Muss jeder für sich entscheiden. Bei normaler, musikalisch eh kastrierter Chartmucke, höre ich keinen Unterschied. Brei bleibt Brei, egal in welcher Auflösung. Ist durch die Bank eh alles auf fast -10 – 0 dB komprimiert. Über 08/15-Ohrsteckerchen kann man sich das ebenfalls schenken.

    Andererseits bestehe ich auf ein gewisse Wertigkeit der Musik und höre auch seit Jahren wieder Vinyl. Besser als streamen oder CD? Nein, anders und Geschmackssache und um vieles teurer. Da fällt bei mir der Aufpreis für lossless echt nicht ins Gewicht und ist mir für die Vorauswahl guter Mucke wichtig. Wem seine Lieblingstitel mal einfach aus den Favoriten verschwunden sind, weil „nicht mehr verfügbar“, der weiß was ich meine (TIDAL und noch öfters Spotify). CD wird hier auch weiterhin gekauft und gerippt und auf Smartphone, Tablet oder Netzwerk verfügbar gemacht.

    Ja, ich gebe nennenswerte Summen im Monat für dieses Hobby aus und nein, ich habe keine Kabel oder esoterische Stecker für xxxx€. Ich löte mir meine Kabelverbindungen und baue meine Boxen selbst und ja, meine Verstärker sind ordentlich. Wie die Plattenspieler Kinder der 80er. Außer dem Vierstelligen.

    Ich schätze 9 von 10 Menschen geht lossless am Allerwertesten vorbei. Nicht zu unrecht.

    Tom

  19. Habe letztens diesen Test mal gemacht (http://www.npr.org/sections/therecord/2015/06/02/411473508/how-well-can-you-hear-audio-quality) und bis auf bei Coldplay habe ich recht gut die Dateien in besserer Qualität erkannt. Wäre es mir einen Aufpreis wert?

    Nein! 320kbps sind ebenso ausreichend, da ich Musik meistens nebenbei höre und dann merkt man den Unterschied spätestens nicht mehr. Und für Unterwegs habe ich auch nicht die passende Ausrüstung um den Unterschied zwischen 192kbps und 320 zu hören. 😉

  20. Ist mir ebenfalls definitiv keinen Aufpreis wert.

  21. Ich bezeichne mich selbst nicht als Audiophil, allerdings bin ich in der Ecke seit 20 Jahren zu Hause. Ich würde sagen lossless streaming wird als Verkaufsargument in den nächsten Jahren den Mainstream Markt erreichen und in 10 Jahren Standard sein. Für mich persönlich (noch) irrelevant. Um diese (normale) Qualität genießen zu können brauchts die passenden Komponenten und Übertragung. Diese sehe ich auf dem Mainstream Markt nicht. Also brauchts auch keine gescheite Musikalität für die Massen. Wenn man selbst einmal bereit ist für Kopfhörer, Wandler und Kopfhörer 1000€ auszugeben, für den ist lossless Audio etwas bzw. ein Unterschied ist dann auch für ungeübte schnell hörbar. Jemand der sich so etwas leistet wäre evtl. auch bereit für bequemes Audio-Streaming zu zahlen.

    Ich bevorzuge immer noch CDs, SA-CDs, Schallplatten. Vjeles davon digitalisiert auf nem NAS mit Plex-Server wegen lossless streaming. Zur Zeit passend dazu Dynaudio Lautsprecher, Marantz-Verstärker, IFI-Audio Wandler und Kopfhörerverstärker, AKG und Sennheiser Kopfhörer.

    Computer, Smartphones, kabellose Kopfhörer sind noch immer weit entfernt um lossless Audio sinnvoll abzuspielen. Aber es wird besser. Dennoch ist z.B. Apples Standard Audio-Encoding in iTunes mit AAC & fixen 256kb Audiofiles mehr als ausreichend für alles was auf dem Markt an Geräten angeboten wird.

    Für lossless Audio brauchts auch weiterhin sehr gute Komponenten die immer noch ausschließlich im exotischen audiophilen Markt angesiedelt sind. Damit bleibt lossless Audio streaming auch erst Mal exotisch und teuer.

    Der Streaming Markt, vor allem lossless, ist aber eine wichtige Vorgabe damit auch Hardware im Preis sinkt bzw. es Mal gescheite Hardware und Kopfhörer im Mainstream Markt gibt. Die Entwicklung zu guter Hardware ist sehr schleichend. Weil komprimiertes Audio und verlustbehaftete Übertragung wie Bluetooth mit AptX und Co. nichts besseres braucht.

  22. Ich halte von den Streaming-Diensten eh nix. Ich kaufe lieber die Dateien als flac, am liebsten bei Bandcamp (die zeigen den „großen“, wie es besser geht) oder Qobuz. Mp3 kaufe ich nur, wenn es gar nicht anders geht. Auf meinem Handy habe ich allerdings keine lossless Dateien, das halte ich für unsinnig und Platzverschwendung.

  23. Als jemand mit einer Anlage für einen vierstelligen Betrag und ehemaliger Nutzer von vielen FLAC Dateien muss ich sagen: Wahrscheinlich nicht. In 99% der Fälle hört man den Unterschied eben nicht. Im Blindtest. Ansonsten gibt es genug Experten, die sofort von der besseren Auflösung, breiteren Bühne und transparenten Hohen sprechen. Und das, wenn man eine CD mit umgewandelten MP3s einlegt. 😉

    Will nicht sagen, dass es keinen Unterschied gibt. Aber bei den meisten Tracks hören die allermeisten Menschen auf den allermeisten Anlagen eben keinen. Mich eingeschlossen.

  24. Klabauter says:

    Archivierung ja, Audio CDs halten auch nicht ewig und tausendmal mps3 hin und her konvertieren macht die auch nicht besser.
    Aber wer bei Streaming zu 320 kbits oä. Noch Unterschiede hört da weiß ich auch nicht mehr…

  25. Ich bin unentschlossen. Wenn die Funktion kommt, gibt es sicher auch die Möglichkeit dies zu testen. Wenn es wirklich hörbare Unterschiede gibt, nehm ich es. Wenn ich aber die Kommentare hier lese, sieht es ja wohl eher nicht danach aus.

  26. Ich nutze keine Streaming-Diensten und bin auch nicht daran interessiert. Ansonsten kaufe ich CDs und und wandle sie in lossless um, das wird dann überall gehört. Für die aktuellen Charts höre ich Radio, ist eh nichts von Dauer… 😉

  27. is für mich die gleiche diskussion wie bei fullhd vs. 4k. solange die kleinere version billiger is reicht die vollkommen aus

  28. Ich bin mir auch nicht sicher ob man da so leicht einen Unterschied hört. Man muss sich schon hinsetzen und Musik aktiv genießen. Bevor man aber Geld in höherwertige Musik investiert, sollte man erst mal anfangen das Equipment zu verbessern. Denn da hört man sofort Unterschiede.

  29. Mir reichen die 256 kbit/s AAC bei Apple Music, den Unterschied zu lossless hört da kaum jemand raus, wurde glaube ich schon oft getestet. Zumal ich mobil auch nicht unbegrenzt Speicher habe, auch machen die Kopfhörer da (BT und auch Kabel) denke ich einen größeren Unterschied. Genauso die Anlage. Wenn man nicht da nicht gerade wirklich hochklassige Komponenten hat. Und dann kommt es ja noch auf den Zuspieler an, dann hat man PC/Notebook mit der Onboard-Soundkarte oder das Smartphone.

  30. Günxmürfel says:

    Ich fand diesen, weiter oben von Manuel schon erwähnten Test recht aufschlussreich (http://www.npr.org/sections/therecord/2015/06/02/411473508/how-well-can-you-hear-audio-quality). Ich konnte zuverlässig die 128kbit/s heraushören und habe mich immer für eine der qualitativ besseren Alternativen entschieden. Ob ich da aber lossless oder 320kbit/s gewählt habe war reiner Zufall. Da konnte ich keinerlei Unterschied erkennen. Ich habe mit einer Soundblaster Recon 3D und einem „beyerdynamic custom one pro“ Kopfhörer getestet, ohne irgendwelche digitalen Klangverbesserungen o.ä.. Klar, es ist kein Highend Setting, aber für mich als Normalhörer ein klares Ergebnis.

  31. Lossless macht nur für Leute Sinn, die eine Musikanlage im höheren 4 stelligen Bereich besitzen! Für alle anderen (mittelklasse Kopfhörer, Bose, Teufel, Harman Kardon bds 5.1 , Sonus oder magnat standboxen für 300€ etc.) Lohnt es sich nur sehr bedingt! Ich werd’s definitiv buchen! Spotify!

    Außerdem geht’s hier nicht nur um original cd rips 😉 FLAC ist da definitiv Vorbis und Mp3 vorraus!

  32. besucherpete says:

    Ich finde für meinen Bedarf die üblichen 8 – 10 EUR pro Monat schon zu viel, da werde ich nicht noch mehr bezahlen für etwas, was mir praktisch keinen Mehrwert bringt. Versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus einer, für den Musik eine hohen Stellenwert hat, war auch selbst eine Weile im Business tätig, aber für mich macht es nur ganz wenig Unterschied, ob ich streame und dafür bezahle oder einfach auf kostenlos verfügbare Online-Radiostationen zurückgreife.

  33. shadesofmett says:

    Ich denke, Lossless macht nur dann Sinn, wenn man auch das entsprechende biologische und technische Equipment hat. Das Gehör muss so feinfühlig sein, dass man Gualitätsunterschiede ab MP3 mit 320Kbit bei entsprechend hochauflösenden Lautsprechern (egal ob Kopfhörer oder HiFi-Boxen) noch raushören kann.

    Für die ALLERMEISTEN Menschen ist Lossless so überflüssig wie Schimmel im Joghurt, da die meisten nicht einmal das notwendige Gehör geschweigedenn hochwertige Hardware zu besitzen. Für die, die jedoch feinste Frequenzabstufungen wahrnehmen können und die nötige Technik besitzen, die Lossless perfekt widergeben können – für die ist das sicherlich eine super Sache.

    Mir persönlich reicht mittlerweile 192Kbit. Früher konnte ich besser hören, heute behindert mich die chronische Gehörgangsentzündung. Dumm gelaufen.

  34. Wolfgang Denda says:

    Mir scheint, euer jetzt nicht mehr angezeigtes Testdesign hat meinen Kommentar gefressen

  35. Henry Jones jr. says:

    Der erwähnte Test ist echt gut bzw Aufschlussreich. 3 von 6 Titeln habe ich richtig erkannt. Immerhin. Bei „Speed of Sound“ lag ich total daneben, finde aber auch, dass dieser Song nicht sonderlich gut abgemischt ist. Bei „Tom’s Diner“ fand ich es auch schwierig, da man ja nur die Stimme ohne Instrumente hört.
    Gehört habe ich die Titel auf einer Anlage, die eine vierstellige Summe gekostet hat. Mein Fazit: ich freue mich immer wieder auf meiner Anlage Musik zu hören. Lossless brauche ich definitiv nicht, viel wichtiger ist für mich die Qualität der Aufnahme.

  36. Also nochmal, man hört keine Unterschiede zwischen SACD, Blu Rays und den 320 kbps
    Komprimierten Dateien?
    Also wer das wirklich glaub.. naja 😉

  37. Henry Jones jr. says:

    @Tomas Schiwietz: um den Vergleich SACD/BluRay Audio/etc. vs. 320kbps geht es hier doch gar nicht. Es geht CD Qualität vs. komprimiert.

  38. Auch bei CD (Player: Musical Fidelity m6cd/dac) vs 320kbps Mp3/Vorbit…Unterschiede definitiv wahrnehmbar! Vllt ist liegts ja am D/AC, Engpass? … aber das glaube ich ehrlich gesagt eher nicht 😉

    Mit FLAC Dateien klingt es relativ gleich.

  39. Gerade beim von Spotify verwendeten Ogg Vorbis bringen Bitraten über 192kbit/s keinen höheren Unterschied mehr. Was aber tatsächlich oft deutlich besser klingt, ist dasselbe Album auf Vinyl. Aber nicht, weil der Klang besser wäre, sondern weil die meistens besser abgemischt sind (Stichwort Loudness War).

  40. Ob es jemandem Wert ist, für lossless zu zahlen, ist natürlich jedem selbst überlassen, sieht Spotify ja genauso und nimmt es ja nur ggf als Aufpreis.

    Allerdings muss ich sagen, dass man es durchaus heraushören kann, ob die Musik komprimiert wurde oder nicht, wenn man weiß, worauf man achten muss. Wenn eine Stimme klar heraus kommt, als würde die darbietende Person direkt vor mir stehen, ist es mir der Aufpreis schon wert. Bei lossles hört man wesentlich mehr details heraus, sei es die Stimme, welche nicht im Brei der Musik untergeht, oder das rutschen der Finger auf den Saiten der Gitarre, was für mich zu einem guten Stück, zu „Musik“, einfach dazu gehört.

    Vieles kommt einfach klarer heraus, allerdings sollte man natürlich auch Musik hören, welche dafür geeignet ist. Sollte man nur Pop Musik hören, macht dies fast keinen Unterschied, weil auch die Abmischung/Aufnahme in der Regel nicht die Beste ist und alles auf einen „guten Bass“ ausgelegt ist. Ich kenne viele, die sagen, dass zum Beispiel der Sennheiser Momentum inEar ein schlechter Kopfhörer sei, weil der Bass dort eben nicht „umpf umpf umpf“ erklingt, sondern recht sauber und eben auch noch die Stimme ertönen lässt, oder das Rutschen auf den Saiten.

    Dabei ist dieser Kophöhrer schon recht gut, vor Allem, wenn man die Preis von knapp €90 nimmt. Wenn man mit ihm Interpreten wie zum Beispiel Eva Cassidy benutzt, hört sich alles sehr sauber an, und man kann Dinge wahrnehmen, welche man mit beigelegten Kophörern zum Smartphone eben nicht wahrnimmt. Und ich empfinde €90 jetzt nicht als all zu hohe Ausgabe, zumindest ist er nicht unerschwinglich. Auch auf einem Bose Soundlink II kann man schon unterschiede hören, auch dieser Lautsprecher, welcher im Bereich Hifi eher weit unten ausgelegt ist, ist relativ günstig, hört sich dennoch recht gut an und die Unterschiede sind nach meinem Gehör auf jedem Fall wahrnehmbar.

    Das man ein Setup von mehrerern Tausend Euro braucht ist einfach falsch, auch im unteren Segment sind Unterschiede durchaus hörbar.

  41. Bose Soundlink .. und 90€ Kopfhörer… Genau da sind die Unterschiede zu minimal und unauthentisch .. Bisschen mehr Bass und etwas klarer, wäre mir der Aufpreis auch nicht wert.

    Finde man sollte Schon analytisches Equipment nutzen… und das bekommt man meist eben erst in höheren Preislagen zu Gesicht!

    Die Frage ist ja eigentlich nicht ob man Unterschiede wahrnimmt, sondern wie extrem der Touch zum Authentischen wird. Und da sind die Einsteiger Sachen schon sehr kastriert.

  42. Lossless == Sinnfrei
    Man kann den Leuten halt wiedermal ein paar Euros mehr aus der Tasche ziehen, zumindest den dummen.
    Meine Meinung: Alles über 256 kbps ist purer Luxus.
    Wie zB ein Tesla Model S. Wer eine solche mehr als 2 Tonnen schwere Karre mit 600 kg Batterie herumkutschiert und das dann als ökonomisch betrachtet, der darf auch lossless streamen 😉

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