Umfrage Juli 2015: Apple Music: Erste Meinung?

Mehrfach haben wir ja nun schon darüber berichtet, dass der Windows 10-Release nicht mehr allzu lange hin ist. 24 Tage sind es exakt noch, denn am 29. Juli sollen die Server in Redmond heiß laufen, wenn sich die Nutzergemeinschaft das neue Betriebssystem herunterlädt.

Apple Music

Hierzu passend lautete unsere Umfrage des Monats Juni, wie Eure Update-Pläne für Windows 10 aussehen. Die Antworten hierzu hätten klarer nicht sein können, denn ganze 41 Prozent wollen sofort auf Windows 10 upgraden, sobald es erscheint. 20 Prozent hingegen wollen sich das kostenlose Upgrade zwar herunterladen, wissen dann aber noch nicht genau, ob sie es tatsächlich installieren werden.

18 Prozent der Befragten von Euch sind dann doch etwas zaghafter und warten zunächst ein paar Wochen ab – 14 Prozent wollen sogar ein paar Monate abwarten und sehen, wie zuverlässig sich das System anstellt. Beachtlich bei der Umfrage sind die 8 Prozent, die überhaupt nichts von Windows 10 wissen wollen und das Upgrade gar nicht erst installieren möchten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich hierunter viele Windows 7-Nutzer tummeln, die zum einen die Stabilität des Systems schätzen und zum anderen nichts mit der Hybrid-Oberfläche ab Windows 8 anfangen können. Falls Ihr zu diesen 8 Prozent gehört, lasst uns doch kurz wissen, warum ihr nicht upgraden wollt.

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Doch richten wir den Blick nach vorne. Ein neuer Monat, eine neue Umfrage. Was könnte da naheliegender sein, als eine Umfrage zum kürzlich gestarteten Musikstreaming-Dienst Apple Music. Apple will seinen größten Mitkonkurrenten Spotify und Deezer tatsächlich die Marmelade vom Brot mopsen und lockt mit einem attraktiven Start-Angebot. Drei Monate erhält man Apple Music kostenlos als Neukunde, um sich komplett mit dem Dienst auseinanderzusetzen und ihn auszutesten.

Unsere Frage des Monats Juli lautet daher: Wie gefällt Euch Apple Music bislang? Werdet Ihr es ausprobieren oder falls bereits getan, werdet Ihr ein Abonnement abschließen oder wartet Ihr auf eine Android-App? Oder wollt Ihr von Apple Music gänzlich nichts wissen und seit womöglich schon einem anderen Streaming-Dienst treu? Fragen über Fragen. Lasst doch mal in den Kommentaren Eure Meinung dazu hören.

Apple Music: Erste Meinung?

  • Nutze eh einen anderen Dienst (40%, 1.476 Votes)
  • Werde ich nicht mehr nutzen (31%, 1.166 Votes)
  • Gut: Ich werde bleiben (15%, 572 Votes)
  • Teste ich erst mit Erscheinen der Android-App (9%, 345 Votes)
  • Geht so, bleibe aus Preisgründen (Family Sharing) (4%, 162 Votes)

Total Voters: 3.721

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Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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49 Kommentare

  1. Grauenhafte Umsetzung. Ich weiß als Nutzer nicht, wo da hinten und vorne ist …. oh Apple, „me too“-Themen waren noch nie eure Stärke …

  2. plantoschka says:

    Beats 1 ist schon phänomenal. Hab mir am Wochende mal die Shows von Dre und Jayden Smith angehört. Wirklich klasse. Auch nett das die Playlisten immer auf Apple Music veröffentlich werden.

    Apple Music hat Stärken und auch Schwächen gegenüber Spotify. Die Discover-Funktion hat noch Potential, ist aber noch wenig los dort.
    iOS Nutzer können ruhig die 3 Monate Testphase auskosten und dann entscheiden. Android-User müssen sich sowieso bis Herbst gedulden.

  3. Beats 1 ist zensiert. So hatte kaum jemand damit gerechnet, dass Apple Songs durch ein Störgeräusch zensiert, wenn ihre Texte anstößige Wörter enthalten, um familienfreundlich zu sein. Dies gilt sogar für Rapsongs des Beats-Gründers und nun Apple-Angestellten Dr. Dre.

    Das englischsprachige Programm enthält auch bezahlte Werbung, was Apple vorab nicht kommuniziert hatte. Beispielsweise gibt es Sponsorennennungen: „Dieses Programm wurde von American Express ermöglicht.“

    Und außerdem ist die Musikauswahl nervig, weil kein durchgängiger Musikstil drin ist. Es soll eben für jeden was dabei sein. Damit gefält es aber niemandem richtig gut. Eben ein x-beliebiger Radiosender.

  4. (X) Ich entscheide am Ende der 3 Monate und nicht nach 5 Tagen.
    Die Musikvorschläge und die Anzahl der Künstler sind besser als bei Spotify, aber einige Funktionen laufen noch nicht rund. Und generell wird sich sicherlich noch was tun in den nächsten 3 Monaten… warum also der Stress und sich jetzt schon eine abschließende Meinung bilden.

  5. @Harry
    Sehe ich auch so, Apple Music ist einfach nur ganz, ganz furchtbar umgesetzt worden. Absolut unübersichtlich und alles andere als logisch aufgebaut. Zudem vermisse ich Genre Vorschläge bzw. vorgeschlagene Playlists je nach Thema/Stimmung wie es das bei Spotify gibt.
    Zudem empfinde ich es als störend, dass in der Übersicht ständig lokale schon vorhandene private Musik die man über iTunes verwaltet mit der Streaming Musik von Apple Music vermischt wird.
    In der aktuellen Form ist Apple Music nicht wirklich konkurrenzfähig und bedarf noch deutlicher Überarbeitungen.

  6. Apple Music mit iTunes-Zwang? Nein Danke, dieser Müll kommt mir nie wieder auf meinen Rechner.

  7. Also ich finde es auch schrecklich.
    Erstens finde ich keine Möglichkeit Vorschläge für neue Musik zu finden, welche meiner jetzigen Musik entspricht. Ich finde nur diese Kreise wo ich Genres auswählen kann aber nicht wo ich Künstler auswählen kann die ich wirklich mag. Wenn dazu jemand was weiß war eine Antwort nett 🙂

    Dann hat mir Apple meine schönen Album Covers einfach mal geändert?! Hallo, geht’s noch?? Teilweise sogar falsche Album Cover.

    Drittens ist die usability und das neue Design der Musik App echt bescheiden.

    Schade Apple :/

  8. Apple Music ist bloß eine lieblos gestaltete, wahnsinnig schlechte Spotify-Kopie. Da unterstütze ich lieber das Original.

  9. Apple Music <3 … Keine Lust hier zu schreiben, wieso es mir von allen Streaming-Diensten bis auf einen etwas unübersichtlichen Neu/Für-Dich Bereich am besten gefällt, weil Apple-Produkte im Internet zu diskutieren ein Ding der Unmöglichkeit ist 😛

  10. „Werde ich nicht mehr nutzen“ und „Nutze eh einen anderen Dienst“ überschneiden sich aber teilweise, die Optionen hätte man besser benennen können.

  11. Meine Meinung interessiert eh keinen : wenn Hörbücher inkludiert wären dann geil … Wer aber kein Mainstream hört … Ist nen bissle aufgeschmissen … Und nen 10ner im Monat … Ne ..

  12. Apple Music ist OK, aber unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von Spotify, das ich aktuell noch nutze.
    OK, Beats 1 ist wirklich ne gute Station, aber die Qualität muss sich noch langfristig beweisen.

    Meine aktuellen KO Kriterien für Apple Music sind:
    1. Keine Sonos Unterstützung (soll aber kommen)
    2. Die Telekom unterstützt Spotify, so dass ich mein Datenvolumen bei Streamen nicht verbrauche.
    Wenn das für Apple Music nicht auch kommt, ist es vollkommen uninteressant.

  13. Da nutze ich lieber Google Play Music All Inclusive, das hat viel bessere Radios und Vorschläge, z. B. in den Künstlerradios und Stimmungsradios. Und bei Google kann ich zusätzlich 50.000 eigene Titel hochladen und mitstreamen. Und es läuft überall in jedem Browser und braucht nicht diesen iTunes-Schrott.

  14. 32%… wenn das tatsächlich representativ wäre, bräuchte Apple ein paar neue Geldspeicher. 😉

    Ich teste noch – die Zeit reicht keinesfalls für ein endgültiges Urteil, aber bisher gefällt es mir sehr gut.

  15. Apple Music sicherlich konditionell und als Service für Apple Nutzer in Zukunft unausweislich, aber ich werde weiterhin iTunes Download Musik nutzen, weil ich ausgewählte Musikstücke höre und kaufe, da spare ich mir die 10,00 EUR monatlichen Mietkosten 😉

  16. Karsten Koch says:

    Das soll der große Wurf sein? Den auf den alle Welt länger als notwendig gewartet hat und auf den sich nun das Warten gelohnt hat?
    Seit dem 30.6. ist Apples Angebot zum Musik streamen online und ich konnte es ausgiebig testen. Erstens, die Musik spielt. Musik die mir gefällt kann ich zu meiner Musik hinzufügen und so meine eigene bereits vorhandene Musik mit meinem Geschmack aus über 30 Millionen Titeln verschmelzen. Soweit die Dinge, die funktionieren.
    Es funktioniert nicht, Titel die nicht zu meiner Musik gehören zu Playlisten hinzuzufügen, obwohl es angeboten wird. Es funktioniert nicht die Synchronisation der Playlists über verschiedene iOS Geräte hinweg. Es funktioniert nicht die Navigation, wenn ich ein zweites Mal aus dem Menüpunkt mit den drei Punkten zum Album, das spielt navigieren möchte. Es erscheint „Unbekanntes Album“, während genau dieses spielt!

    Und heute morgen wurde ich endlich stutzig über die Geschwindigkeit, mit der die Musik zu spielen beginnt. Ein kurzer Blick in die Systemeinstellungen brachte aber Gewißheit: Ohne irgendetwas installiert zu haben, ist mein Speicher geschmolzen. Das heißt, hier wird ein Cache vorrätig gehalten, der nur meinen teuer erkauften Speicher verbraucht. An der Stelle ist apple music also nicht besser als Spotify, wo es den Cache-leeren-Button bis heute nicht gibt. Ach, nein, es ist sogar noch schlimmer: Während ich Spotify mal eben komplett deinstallieren kann, alles gelöscht wird und nach der Neuinstallation alle zum Download markierten Titel wieder geladen werden, ist dies bei apple music nicht möglich, oder hat schon mal jemand eine systemeigene App versucht zu deinstallieren?

    Kurzum: Wäre die Konkurrenz mit diesem Produkt angetreten, hätte sich Musikstreaming nicht so gut durchgesetzt wie geschehen. Ich tippe darauf, daß dann in einem Jahr dieser Dienst auch bei Apple funktioniert. Ob dann aber auch wieder meine eigenen Cover bei meiner selbst gerippten Musik von CDs, die noch im Keller liegen angezeigt werden? Man weiß es nicht.
    Wie so oft wurde hier etwas eingeführt, was aber erst noch beim Kunden getestet wird. Die gute alte Zeit als Steve Jobs am Wochenende das gelb der google Farbe auf dem Display des nächste Woche zu präsentierenden iPhones nicht gefiel und er anwies, das sofort zu ändern, egal wie ist vorbei. Keine bis ins Detail funktionierende Technik, keine Güte, keine Qualität. Nur eine Oberfläche, die gut aussehen soll. Was bei apple bedeutet, daß in die Musik Cover Art, dereinst eine eigene Kunstrichtung, gerne von den Systemzeilen aus hinein geschrieben werden darf. Das ist gelinde gesagt Geschmackssache.

    Wo das alles bereits funktioniert und besser gelöst ist: Bei rdio. Dem Musikdienst meiner Wahl.

  17. Apple wird seine Schafe schon in seinen Musikstall treiben. Würde mich noch nicht mal wundern, wenn demnächst alle alternativen Streaming-Dienste unter irgendeinem Vorwand aus dem App Store geschmissen werden. So wie sie auch z. B. keine alternativen Browser in den App Store lassen, wenn sie nicht auf der Safari-Engine basieren.

    Aber wer so eine Firma auch noch unterstützt, ist ja selber schuld.

  18. Wenn irgendein anderer Anbieter so ein miserabel abgekupfertes Produkt abgeliefert hätte (sagen wir z.B. Sony), wäre das von den Bloggern und Medien gnadenlos verrissen worden. Oder ignoriert. Aber einigen Apple-Kunden kann man eben jeden Schrott andrehen.

  19. Tohuwabohu says:

    Ich lese bei Diskussionen zu Apple Produkten seid Monaten nur noch den Neid der Besitzlosen heraus. Vernünftige Diskussion unmöglich.

  20. Neid worauf?

    Keine inferioren Produkte benutzen zu müssen oder keine Deppensteuer abliefern zu müssen?

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