Twitter: Angeblich Verkauf geplant, Google soll Interesse haben

Twitter LogoEs gibt mal wieder Gerüchte rund um den Verkauf von Twitter. Angeblich sollen aktuell mehrere Unternehmen Interesse an der Social Media-Plattform haben. Formelle Gebote habe es zwar noch nicht gegeben, das sei aber nur noch eine Frage der Zeit. Wer zu den Kaufinteressenten gehört? Angeblich seien darunter prominente Namen wie Salesforce und Google. Sollte Google tatsächlich zuschlagen, wäre spannend, was die potentielle Übernahme von Twitter möglicherweise für Google+ bedeuten könnte. Allerdings basieren alle Infos aktuell ohnehin nur auf Gerüchten.

Twitters Aufsichtsrat soll enormes Interesse am Verkauf haben. Ein konkreter Deal zeichne sich aber derzeit noch nicht ab. Entsprechend gebe es trotz Verhandlungen auch noch keine Garantie, dass wirklich eine Übernahme zustande komme. Angeblich sei die Wahrscheinlichkeit aber groß, dass noch 2016 ein Abkommen am Horizont erscheine. Am spannendsten sei für die Übernahme-Interessenten die Datenflut, welche Twitter über seine Nutzer generiere. CNBC hakte bei Salesforce nach, um das Interesse an Twitter auszuloten – man wollte sich allerdings nicht äußern.

Nun ist es allerdings beileibe nicht das erste Mal, dass wir von Übernahmegerüchten und einem angeblich anstehendem Verkauf von Twitter hören. Ich selbst bin deswegen erstmal skeptisch, ob die Gerüchteküche dieses Mal Recht behält. Dass Twitter in der letzten Zeit fortwährender Kritik ausgesetzt gewesen ist, vor allem wegen zu langsamen Wachstums im Vergleich mit der Konkurrenz, macht durchaus möglich, dass man nun schnell nach einem Käufer sucht. Vielleicht entpuppen sich die Aussagen aber auch nur wieder einmal als heiße Luft.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. Salesforce <3

  2. Karl Kurzschluss says:

    Klingt doch nicht unrealistisch! Zumal man in Deutschland häufig immer noch nicht versteht, daß ein Unternehmen kein Selbstzweck ist. Man gründet es, baut es auf, macht es hübsch für einen Verkauf und macht irgendwann Kasse. Das ist in den USA so üblich, aber hier bei uns klebt man ja geradezu an „Traditionsunternehmen“, die dann irgendwann den Bach runtergehen. Twitter ist an sich nicht so „unique“, daß es langfristig überleben kann. Das geht Dropbox übrigens ähnlich, wie ich meine. Ein Verkauf könnte die Anteilseigner jetzt noch glücklich machen. In 2 Jahren vielleicht schon nicht mehr.

  3. Clickbait? Nein Danke!

  4. Was soll Salesforce mit Twitter?
    Und warum sollte ein Interesse von Google Auswirkungen auf Google+ haben?

  5. Wenn Google Twitter kauft und Googe+ schlau kombiniert wird es eine perfekte Ergänzung für die 140 Seiten als Newsreader (was Google+ bisher für mich ist) mit der perfekten Integration in den Workflow von Twitter (Ifttt, Sharing etc.) was der Google Api bisher gefehlt hat. Die Profile von Google+ können ja auch gern erhalten bleiben – ggf. als Tabs mit Youtube, Google Photos, Blogspot etc.

    Auch Collections & Spaces könnten mal perfekter integriert werden (hoffe ich)

  6. Google (auch Microsoft oder Yahoo) würden leider den Dienst kaputt machen.

    Leider hat Google und die anderen Großen immer so den drang, alle Dienste nicht nur an eine E-Mail sondern auch an einem Basis Account zu binden.

    Auf Youtube dauerte es nicht lange, bis man auch hier sich nur noch mit einem Google Account neu anmelden konnte. Und die alten Accounts wurden wie Nutzer zweiter klasse behandelt. Ständig wurde man quasi gedrängt auch den YT Account an den Google Account zu binden.

    Das ist deshalb etwas nervend, dass man nicht mehr problemlos zwischen zwei Accounts wechseln kann. Außerdem führte es damals quasi zur Klarnamenpflicht.

    Ähnliches ist damals auch Flickr passiert, als Yahoo es übernommen hatte.

    Und Skype als es von Microsoft übernommen wurde.

    Würde nun Twitter auch eingekauft werden, dürfte gerade Twitter weniger zum Sprechrohr in Krisenregionen werden, da die Dienste zu sehr mit einander verzahnt werden. Und wenn die Auth. noch über diese Speziellen Anmeldeserver läuft ist man mehr damit beschäftigt sich ständig wieder freizuschalten, nur weil man mal unter einer anderen IP online ist.

    Hoffe wir einfach, dass Twitter so bleibt wie es ist.