Dropbox Pro als Dollar-Zahler günstiger bekommen

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Heute verkündete Dropbox, dass man die Pläne ändert. Statt kleiner Tarife gibt es nur noch den einen großen. 1 Terabyte für 99 Euro im Jahr, beziehungsweise 9,99 Euro im Monat. Das mag für die, die den Platz wollen, ein interessantes Angebot sein. Aber man könnte noch etwas mehr sparen. Denn man könnte auch unter falscher Flagge die Dropbox Pro-Seite besuchen, sprich einen Proxy benutzten, der in den USA steht.

Hierbei hätte man dann die Option, 99 Dollar im Jahr zu bezahlen. Knapp 76 Euro nach heutiger Umrechnung. Macht ihr natürlich auf eigene Gefahr, logo. Ich will hier niemanden anstiften. Ebenfalls ein bisschen günstiger und ohne Proxy-Hick Hack: der In-App Kauf, hier kosten dann drei Monate 23 Euro. Man bindet sich also kein Jahr, sondern nur etwas günstiger für drei Monate:

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

19 Kommentare

  1. Nur als Info:
    das im Text erläuterte Verfahren ist nach § 269 StGB strafbar, der Tipp nach § 27 StGB als Beihilfe zu werten 😉

    ansonsten, happy savings

  2. Caschy, ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Dein Tipp ist illegal und das weiter zu verbreiten zwar nett, aber ebenso strafbar. Lösch das besser wieder 😉

  3. Kostet in D aber „nur“ 89,99, oder ist das nich der alte Plan?

  4. Ich zahle schon immer 99 USD pro Jahr ohne irgendwelche Hacks. Plus optional Packrat (unlimitierte Versionierung) für 39 USD. Browsersprache ist en-us. Daran könnte es liegen. Oder daran, dass früher die Pläne ausschließlich in USD angeboten wurden.

  5. Michael S. says:

    Ich zahle ebenfalls schon immer in Dollar. Ich bin schon extrem lange DB-Kunde, damals gab es halt nur die Dollar-Option. Bin aber nun zu OneDrive gewechselt, da OneDrive dank Office 365 Home für mich und meine Familie die günstigere Lösung ist. Es fehlen zwar noch ein paar Optionen, aber ansonsten läuft OneDrive bei mir recht gut.

  6. Wird in den Dropbox-Foren regelmäßig kritisiert… Ich frage mich wann die die Preise endlich mal fair machen.

  7. Wie komme ich denn dazu die in-App Käufe zu tätigen? Habe unter iOS auf die schnelle keine Option bzw Menüpunkt gefunden!

  8. Mit reduzierten iTunes Karten (gibt es immer wieder von Zeit zur Zeit) kann über den inApp kauf noch weiter gespart werden 🙂

  9. LinuxMcBook says:

    Dieses iTunes Gedöns ist insofern interessant, als das es ja immer noch die Guthaben-Karten für 20 € statt 25 € gibt!?

    Kann ich über iTunes Speicher bei Dropbox kaufen ohne ein iPhone oder iPad zu haben?

  10. So mache ich das seit Jahren bei Spotify…. 9,99$ statt 9,99€ / p. M.
    Gut…. früher gab es Spotify eben nicht in Deutschland und ich bin natürlich aus reiner Bequemlichkeit beim US-Account geblieben.

  11. plantoschka says:

    US-Preise sind nunmal immer ohne Steuern angegeben. In Deutschland zahlt man 19% Mwst. Das passt dann auch ganz gut mit den 99€.

  12. Schade, daß hier nur über die Finanzierungsfrage und irgendwelche illegale Hacks gesprochen wird.
    Viel interessanter finde ich, was Dropbox in dem Paket anbietet:
    http://thenextweb.com/insider/2014/08/27/dropbox-pro-goes-big-1tb-storage-password-protected-shared-files-remote-wipe-devices/

    @caschy
    Ich hoffe, daß ich hier im Blog auch noch über die klasse features lesen kann! Erfahrungsberichte, Einschätzungen

  13. @Domm/carl
    Sofern man nicht falsche Daten eingibt, sondern nur die IP türkt, nein.
    Zumal die bloße Eingabe in ein Webformular ohnehin nix mit Urkundenfälschung zu tun hat, sondern – von Zivilrecht abgesehen – maximal auf Betrug hinausläuft. ((GeoIP ist ohnehin kein gerichtsfester Beweis der Nationalität und/oder des Aufenthaltsorts, sondern eher eine ungenaue Annäherung.))

    Anzumerken wäre allerdings, dass ein derartiger Vertrag dann unter US-amerikanischer Jurisdiktion steht, d.h. europäisches Datenschutzrecht nicht anwendbar ist.

    @fnkr
    Dropbox ist ein amerikanischer Anbieter, dessen Kosten größtenteils in Dollar fällig werden. Gegen das Wechselkursrisiko kann man sich entweder (kostenpflichtig) versichern, oder einen entsprechenden Puffer im Fremdwährungspreis einbauen – alles andere ist fahrlässig. Dazu kommt, dass der europäische Markt auch deutlich teurer ist als der amerikanische, was beim zwingend erforderlichen Datenschutzbeauftragten anfängt, und über enorme Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Datenschutz, zur recht unübersichtlichen Struktur des hiesigen Rechtssystems führt ((US-Bundesrecht schlägt US-Staatsrecht, EU-Recht schlägt vielleicht Mitgliedsrecht)).

    @LinuxMcBook
    Das is ’n InApp-Kauf, sprich du brauchst zumindest ein iDevice das du dir alle paar Monate leihen kannst.

  14. @Zoula: Du hast anscheinend nicht den Beitrag davor gelesen:

    http://stadt-bremerhaven.de/dropbox-senkt-die-preise-massiv/

    Über die Neuerungen die kommen, habe ich übrigens auch schon letzten Monat berichtet.

  15. Wurde der Beitrag jetzt aus Rechtsgründen angepasst nach den ersten beiden Posts?!?

  16. Völliger Unsinn … dieser Tipp ist weder strafrechtlich noch zivilrechtlich relevant. Vielleicht sollten diese Herrschaften mal ihr juristisches Unwissen für sich behalten.

    Man könnte hier allenfalls über eine Betrugsstrafbarkeit nachdenken. Da es jedoch um „reguläre“ Preise handelt, dürfte hier bereits eine Vermögensschmälerung ausscheiden … anders als bspw. in den Fällen, in denen der Kauf eines Samsung-Gerätes vorgetäuscht wurde, um an kostenlosen Speicher zu kommen.

  17. @Axl, Erstsemester? Oder trollen?

  18. @Michael: warum? Und warum oder?

  19. besucherpete says:

    Wenn das strafrechtlich relevant wäre, wäre die Nutzung von z.B. US-Netflix über einen Proxy ebenfalls illegal (ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen ist es so oder so).