Timehop bestätigt Abgriff weiterer Daten

Am Wochenende wurde bekannt, dass dem relativ beliebten Dienst Timehop Daten abhanden gekommen sind. Daten von 21 Millionen Nutzern, allerdings wohl umfangreicher als bisher angenommen. Hieß es am Sonntag noch, dass dies nur Namen, E-Mail-Adressen und eventuell Telefonnummern waren, muss Timehop nun eingestehen, dass eventuell doch mehr abgegriffen wurde.

Hinzu kommen nämlich auch Geburtsdatum und Geschlecht der Nutzer. Das sollen dann aber auch die einzigen Daten sein, die abgegriffen wurden. Finanzinformationen und Social Media Inhalte bleiben außen vor, hier müssen sich die Nutzer keine Gedanken machen. Während Timehop den Fehler eingesteht und voll auf seine Kappe nimmt, agiert der Dienst in Sachen Informationen vorbildlich.

Im entsprechenden Bericht über den Vorfall ist zum Beispiel sogar eine Tabelle zu finden, wie viele Nutzer von welcher Art Datenzugriff betroffen sind. So etwas sieht man sehr selten, man muss sich nur jüngst die stümperhafte Kommunikation von Domainfactory anschauen. Dass im Fall Timehop die Informationen zu Geburtstag und Geschlecht etwas später kamen, liegt schlussendlich an einer vorschnellen Einschätzung des Umfangs durch Timehop.

Fehler können passieren, auch wenn sie das nicht sollten. Betrachtet man dann aber den Umgang mit solchen Fehlern, trennt sich eben die Spreu vom Weizen. Timehop beansprucht hier aber eher den Weizen-Part für sich.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. bin ich der einzige, der von timehop zum ersten mal hört?

  2. Hatte es mal vor Jahren ausprobiert und ist dann in Vergessenheit geraten. Schade.

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