The Interview: 15 Millionen Dollar Online-Einnahmen, 1 Million Dollar am Premiere-Tag in Kinos

Der Film „The Interview“ wurde von Sony etwas anders als geplant veröffentlicht. Nachdem Drohungen gegen Mitarbeiter und Kinos eingegangen waren, entschloss man sich, den Film nicht wie geplant in die Kinos zu bringen. Stattdessen wurde er am 24.12. online über YouTube, Google Play, Xbox und Sony zum Verleih oder Kauf angeboten, ebenso lief er in einigen kleineren Kinos an. Mittlerweile ist der Film auch bei iTunes erhältlich. Das Interesse an dem Film dürfte aufgrund der immensen Medienaufmerksamkeit in den letzten Wochen stark gestiegen sein, dennoch sind die Zahlen, die zum Streaming bekannt wurden, interessant.

The Interview

1 Million Dollar nahm der Film am ersten Tag über Ticketverkäufe ein. Seit der Film online erhältlich ist, wurden über rund 2 Millionen Streams 15 Millionen Dollar eingenommen. Das erfuhr re/code von Sony. Von einer Person, die offenbar Einblick in Sonys Geschäftspraktiken hat will man zudem erfahren haben, dass ein Großteil der Umsätze durch Google Play und YouTube generiert wurden.

Ich habe keine Ahnung, ob für einen derartigen Film 15 Millionen Dollar Einnahmen viel sind, schaut man sich jedoch den Unterschied zwischen Kino- und Online-Verkäufen an, habe zumindest ich den Eindruck, dass dies der Fall ist. Natürlich muss man bedenken, dass der Film nicht in allen Kinos gezeigt wird, dennoch hätte die ganze Sache für Sony aus finanzieller Hinsicht sicher bedeutend schlechter laufen können. Zum Beispiel, wenn man den Film gar nicht veröffentlicht hätte.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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23 Kommentare

  1. Dann ist das aggressive Guerilla Marketing sehr gut aufgegangen. 😉

  2. Der Film hat laut Wiki 44 Mio USD gekostet und zur Eröffnung cirka 2,9 Mio USD eingespielt (Box Office).
    Das ist nicht sehr gut.. Zum Vergleich – erfolgreiche Filme eröffnen gerne mal mit dem doppelten des Budgets, sollten aber mindestens das Budget wieder reinholen… (In dem Fall wären das 88 Mio bzw. 44 Mio USD gewesen).

    Falls ich mich irre, bitte gerne korrigieren.

    (Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Interview_(2014_film))

  3. Wo kann man den F ilm denn sehen? Ich finde den weder bei y o u t u b e noch bei p l a y m o v i e s?

  4. Aktuell gar nicht, da er nur US-only veröffentlicht wurde.

  5. diesen kommentar zu posten hat mich jetzt 10 Anläufe gekostet. Sind hier manche wörter gesperrt oder woran liegt das??? Wenn dem so ist, wäre es ja toll wenn man da ne Fehlermeldung bekäme und wüsste warum man nicht kommentieren konnte.

  6. @Jon
    Der Begriff Box Office sagt aus wie viel ein Film in der gesamten Zeit einnimmt wo er in den Kinos läuft. Nicht nur am ersten Tag wo er anläuft.
    Ein wenig Mathe hättest du ruhig selbst anwenden können um zu dem Entschluss zu kommen, dass Einnahmen von knapp 90Mio. an einem Tag etwas zu viel des guten sind 😉

  7. @Alex Stoll,

    es gibt allein in den USA mehrere tausend Kinos.. gute Filme spielen am Eröffnungswochenende (das meint man normalerweise, wenn man von Eröffnung redet.. nicht nur einen Tag) allein in den USA gerne Summen im mittleren achtstelligen Bereich ein..

    The Interview hat am Eröffnungswochenende 1,8 Mio USD eingespielt. Lucy(2014) (hatte in etwa dasselbe Budget wie The Interview) cirka 40 Mio USD.

    90 Mio sind zu viel, meine Aussage bleibt jedoch.. Mathe eben

    (Quelle http://www.boxofficemojo.com)

  8. Das Ergebnis ist gut, da der Film im Gegensatz zu deinem Beispiel nur in wenigen freien Kinos gezeigt wurde und nicht in den ganzen Multiplexketten.

  9. Test

  10. Ist er ach schon in deutsch verfügbar oder nur in USA erhältlich?

  11. @Bernd,

    nicht in einer Welt in der Kosten gedeckt werden müssen – das ist letztlich der einzige Maßstab für die Macher. So ein Film wird ja produziert um damit Geld zu verdienen.

  12. @Sascha Zweipunktnull – das liegt an dem extrem sperrigen Kommentarsystem dieses Blogs. Mobil ist die ganze Seite kaum noch nutzbar. Das interessiert den Autor hier leider nicht.

  13. Danke Dominik, hab ich mir schon fast gedacht sowas.

  14. @Jon: laber hier keinen Müll. Klar sind die Einnahmen geringer aus den Ticketverkäufen, aber dass Sony jetzt auch noch Streaming Einnahmen hat schlägst du unter den Tisch. Der Film wird seine Kosten locker einspielen, trotz den Umständen.

  15. Ich konnte bis vor ca. 3 Tagen mit einem Google Account und einer in Wallet eingetragenen US Adresse jeweils auch auf den US TV/Movie Content zugreiffen. Das geht jetzt plötzlich nicht mehr. Weiss da jemand was darüber?

  16. @texty,

    lies noch einmal was ich geschrieben habe und versuch es diesmal inhaltlich nachzuvollziehen.. 😉

  17. Die Fachliche Inkompetenz von Sony wird genial verdeckt durch diese klasse Marketingkampagne. Wenn der Film jetzt nicht so la la wäre hätte es direkt schade drum sein können das er nicht gezeigt wird.

  18. Man merkt halt, dass perfektes Marketing doch funktioniert.

  19. Der Film ist ungefähr so lustig wie „Top Secret“, wenn man die lustigen Szenen weglässt – habe ich gehört…

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