Telltale Games: Das war es wohl mit dem Game Studio


Schlechte Nachrichten gibt es aktuell von Telltale Games, dem Game-Entwickler, der mit seinen Story Telling Games (Back To The Future, The Walking Dead, Batman und viele andere) einmal für großes Aufsehen gesorgt hat. Zumindest nach außen hin etwas überraschend wurde nun nämlich bekanntgegeben, dass man nicht mehr weitermachen wird. Einen Großteil der Belegschaft hat man schon vor die Tür gesetzt, ein Kern von 25 Mitarbeitern bleibt noch, um die Verpflichtungen zu erfüllen.

Laut CEO Pete Hawley hat man es einfach nicht geschafft, genug Geld mit den Games zu verdienen. Die Games waren in ihrer Art sehr ähnlich, es wurde eine bekannte Geschichte meist aus einer anderen Perspektive erzählt und der Spieler konnte diese Geschichte mit seinen Entscheidungen beeinflussen. Die Games waren immer top, aber im Laufe der Zeit passiert da spielerisch eben wenig neues.

Wie es mit dem Spiele-Portfolio von Telltale Games weitergehen wird, soll in den nächsten Wochen geklärt werden. Für Fans dieser Art von Spielen ist das natürlich sehr schade, auf der anderen Seite waren sie offensichtlich nicht zahlreich genug, wenn sich der Erfolg eben nicht in Verkäufen messen lässt.

Das Statement im Original:

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Wenig überraschend. Die älteren Games (Walking Dead 1&2, Wolf Among Us, etc) hab ich noch echt gerne gespielt, aber dann ist irgendwann sowohl die Formel alt geworden weil sie nichts neues mehr gemacht hatten, und die Performance lies insbesondere bei den neueren Sachen doch sehr zu wünschen übrig. Game of Thrones war bestenfalls „naja“, Tales From the Borderlands fand ich hingegen sehr gut. Aber danach hatten sie irgendwann mein Interesse verloren. Dazu kamen immer leere Versprechen („wir veröffentlichen jeden Monat eine neue Folge. Dieses Mal wirklich!“) haben mein Vertrauen in TTG nicht wirklich gestärkt

  2. Schon Schade, mochte die Games schon. Leider war das „Episoden“ Konzept wohl nicht so gewinnbringend.
    Die hätten schon längst auf bessere Grafik und mehr Innovation setzen sollen, stattdessen war vieles aufgewärmt…

  3. Da galt das „The Final Season“ nicht nur für Walking Dead, sondern auch für das Studio. Schade, aber wenig überraschend. Die ersten beiden Walking-Dead-Spiele fand ich überragend, aber danach wurde es halt irgendwie eintönig. Tales from the Borderlands war auch irgendwie cool, aber die Veröffentlichungen haben viel zu lange gedauert.

    Ich mochte die Stories und selbst, wenn ich mir nicht sicher war, inwiefern meine Entscheidung wirklich Einfluss genommen hat, gab es oft genug die „was habe ich nur getan?“-Frage. Bei Telltale wirkte alles wie von der Stange; immer das gleiche Prinzip, nur andere Story, nie mal wirklich etwas neues ausprobiert.

    Und technisch auch nie der Hit; nicht nur hinsichtlich der Grafik, sondern auch die ständigen Anzeige der Savegame-Synchronisierung, die mir manchmal schon merkwürdig lang vorkamen; und auch beim Startmenü durfte gerne erst mal gewartet werden, ehe es losging.

    Als Life is Strange kam, haben wohl viele gedacht: „Schaut mal, Telltale: So macht man ein gutes, modernes Adventure“. Die haben aber weitergemacht wie immer und vielleicht irgendwann auch noch zu viele Sachen gleichzeitig entwickelt. Und so wie die meisten Telltale-Spiele gefühlt recht schnell im Sale oder via Humble Bundle hinterhergeworfen werden, hatte ich mir auch schon die Frage gestellt: Warum dann zum Release den Vollpreis zahle und auch noch bis zu einem Jahr bis zur letzten Episode warten?

    Trotzdem schade.

  4. Villeicht sollten die Studios auch einfach mal mehr Wert auf ordentliche Sprachausgabe in Landessprachen legen.
    Natürlich kann man es mit englischer Sprachausgabe spielen und Untertiteln in Landessprache (welche es wenn ich mich recht erinnere auch immer erst sehr verzögert oder sogar gar nicht gab), ist aber nicht das selbe Erlebnis als wie z.B. mit deutscher Sprachausgabe. Mich persönlich hat das davon abgehalten diese Spiele weiter zu beziehen, es war mir einfach zu anstrengend. Und ich bin mir sicher das es vielen anderen genauso gegangen ist. Etwas in Muttersprache zu benutzen geht halt einfach besser von der Hand.

    • Haben sie ja zum Schluss gemacht. The Walking Dead Staffel 4 hat auch eine deutsche Sprachausgabe drin, wohl aber leider zu spät. Denke mal das gerade dies, in Deutschland viele potentielle Kunden abgehalten hat.
      Hatte mich lange Zeit auch dagegen gesträubt bis ich es dann doch mal ausprobiert hatte und dann so gut wie jedes Spiel von denen gekauft habe xD

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