Telekom: Sparvorwahlen Call-by-Call und Preselection bis 2024 verlängert

Auch in den kommenden zwei Jahren können die „Sparvorwahlen“ Call-by-Call und Preselection von Telekom-Kunden genutzt werden. Vonseiten der Telekom einigte man sich mit VATM auf eine Fortführung bis Ende 2024, das freiwillige Abkommen wurde demnach um zwei Jahre verlängert. Seit 2019 sind die Angebote ein freiwilliges Abkommen, denn von der Bundesnetzagentur ist man regulatorisch dazu nicht mehr verpflichtet.

Diverse Kunden setzen auch heute noch auf die „Sparvorwahlen“. Telekom-Kunden können für einzelne Telefongespräche mit Vorwahl einer 010xy-Nummer einen anderen Verbindungsnetzbetreiber auswählen. Dieser leitet das Gespräch durch sein Netz und rechnet mit dem Endkunden ab. Man wolle damit in Zeiten von Pandemie und Ukraine-Krieg das Grundbedürfnis der Kommunikation zwischen vielen Menschen erleichtern. Die Marktnachfrage zeigt: Call-by-Call und Preselection ist nach wie vor erwünscht. Die Telekom kommt dem, sofern „wirtschaftlich umsetzbar“ gerne nach.

Die neu getroffene Vereinbarung kann ab sofort von allen Anbietern von Betreibervorauswahlen genutzt werden. Darunter mehr als 170 im Verband organisierte Mitglieder.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Herr Hauser says:

    Für was braucht man das eigentlich noch? Für’s normale Telefonieren, wo die meisten eh eine Flatrate im Deutschen Festnetz und Mobilfunknetz haben?

    • Es geht um Anrufe vom Festnetz aus. Hier sind Flatrates in Mobilfunknetze immer noch selten. Und wer viel ins Ausland telefoniert, kann, je nach Land, immer noch einiges sparen. Und ja, Call-by-Call und Preselection werden immer seltener genutzt. Doch laut Bundesnetzagentur kamen hier 2021 immer noch fast 2 Milliarden Minuten zusammen.

    • In erster Linie Auslandsgespräche.

    • Doris Decker says:

      Naja, bei Gesprächen ins Ausland gibt es teilweise schon noch deutliche Preisunterschiede. Aber der „hot shit“ wie in den späten 90ern ist das sicher nicht mehr

  2. Du kannst massiv sparen, wenn Du Telefone im Ausland anrufst. 1 Cent nach Asien.

    Und vom T-Festnetz zu Mobilfunkgeräten in Deutschland.
    Da zahlt man regulär astronomische 19 Cent /Minute von der T in alle Handynetze. Mit CbC nur Bruchteil, ab 1 Cent.

    Nicht alle haben Handys, Flatrates oder Sondertarife. Bei wenigen Telefonaten mit wenigen Minuten lohnen die nicht.
    Denke an Rentner.

    In der Fritzbox kann man CbC automatisch je nach Ziel programmieren.

  3. Also Call-by-Call ist so was von Out. Hatte es zuletzt im Jahr 1999 benutzt!!!
    Das hat noch weniger Zukunft wie die Faxgeräte.

  4. Wusste nicht das es überhaupt noch Sparvorwahlen gibt. Der Hype war ja Anfang 2000, wo man sich die günstigsten Vorwahlen in die Fritz Box eingetragen hat.

    • Oh man daran kann ich ich noch erinnern, das waren noch Zeiten… Die Kids heutzutage kriegen ja alles in der aller Wertesten geschoben. Die wissen gar nicht wie es ist z.B. mit SMS zu wirtschaften weil jede Nachricht Geld gekostet hat. Oder dass man nicht lange am Festnetz telefonieren soll und man sich halt, ganz gewagt, einfach in real life trifft *OMG*

      • Die Kids wissen auch nicht mehr, dass sie nicht so lange online anzuhängen haben, weil sonst der Telefonanschluss besetzt ist… 😛

      • Mann mit Bart says:

        Und die „ganz alten“ wissen sogar noch, dass SMS mal „umsonst“ war…

  5. Stefan aus München says:

    Call-by-Call ist weiterhin interessant für Telefonate ins Mobilfunketz und ins Ausland. Da lässt sich einiges sparen.

  6. Null zehn drei zehn
    Sag ich nur

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