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Telekom: Glasfaserausbau in zahlreichen Gewerbegebieten

Die Telekom will in Sachen Glasfaser etwas für Unternehmen tun. „Die Zukunft sei Glas“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. „Eine flächendeckende und zukunftssichere Breitbandversorgung ist für Deutschland von außerordentlicher Bedeutung„, so die Meldung der Telekom. Mehr als 16.000 Unternehmen in 77 weiteren Kommunen können nach dem Glasfaserausbau der Telekom in deutschen Gewerbegebieten entsprechend buchen. Die Telekom will den Unternehmen Verbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s bieten.

Die Telekom wird für das aktuelle Projekt mehr als 870 Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmen ans Glasfaser-Netz anbinden. Beim Gewerbegebiets-Ausbau soll das Trenching-Verfahren angewendet werden. Es sei zeitsparend und kosteneffizient im Ausbau. Außerdem führt es zu kürzeren Bauzeiten und damit zu weniger Belastungen für die Anwohner. Beim Trenching werden schmale Gräben und Schlitze in Böden und Asphalt eingefräst und in diese dann die jeweilige Technik verlegt.

Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Selbst direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

Zu den Kommunen, deren Gewerbegebiete ausgebaut werden sollen, gehören:

Ammerbuch, Aschaffenburg, Bad Vilbel, Berlin, Binzen, Borna, Burghausen, Burgwedel, Buxtehude, Celle, Cham, Coswig, Delmenhorst, Döbeln, Dresden, Duisburg, Eschbach, Frankfurt, Friedrichsdorf, Fürth, Geretsried, Glinde, Grevenbroich, Grimma, Großwallstadt, Hallbergmoos, Hildesheim, Hofheim, Holzkirchen, Kesselsdorf, Koblenz, Krailling, Krefeld, Kronberg, Landsberg, Leipzig, Limbach-Oberfrohna, Magdeburg, Mannheim, München, Neu Wulmstorf, Neubrandenburg, Nürnberg, Oberding, Oberhaching, Ottobrunn, Parchim, Passau, Pirna, Planegg, Potsdam, Puchheim, Ratingen, Regensburg, Rheinau, Roding, Rosbach, Rostock, Rottenburg, Sauerlach, Schenefeld, Schwarzenberg, Schwerin, St. Egidien, Stendal, Tarmow, Tönisvorst, Torgau, Trier, Unterhaching, Viernheim, Waghäusel, Waren, Wiesbaden, Wildau, Wolfsburg und Zörbig.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Tja, bei uns liegt das Glasfaser seit 1 Jahr im Keller und wartet nur darauf dass die Telekom endlich freischaltet

  2. Beispiel aus der Realität: großes Gewerbegebiet im Umkreis von Düsseldorf: Firma möchte Glasfaseranschluss der Telekom haben, werden vertröstet auf ca 9 bis 12 Monate Wartezeit.
    Anfrage bei den Stadtwerke: Anschluss innerhalb von 5 Tagen aktiv geschaltet

    Warum: Weil die Stadtwerke schlau waren und bei den letzten Straßenbaumassnahmen alle Firmengrundstücke direkt mit Glasfaser versorgt haben. Die Telekom bekommt das nicht gebacken.

    Hier bei uns in der Stadt: vor 5 Jahren riesen Presse-Tamtam, die Telekom hat VDSL ausgebaut. Bandbreiten bis zu 250 MBit/s möglich ( die meisten haben die heute noch nicht ). Das Gewerbegebiet am Stadtrand ist aussen vor – max 50 Mbit/s mit viel Glück.

    Die Deutsche Glasfaser hat letztes Jahr 3 Wochen benötigt und alle Firmen im Gewerbegebiet an deren Glasfasernetz angebunden – Bandbreiten bis 1 GBit/s synchron möglich.
    Die Telekom schläft weiter den Schlaf der Gerechten. Vodafone ist auch nicht besser.

    Nur mal so: ein Bekannte von uns lebt auf Bali, die haben schon seit Jahren einen 1 GBit/s Internetanschluss, den die sich mit 3 Nachbarn im Haus teilen.
    Deutschland ist in Sachen Internet noch immer Entwicklungsland

    • Ich bin mir aber ziemlich sicher dass dieser Internetanschluss auf Bali nicht in der Erde vergraben wurde. Das ist ja der große Aufwand hier.

      • Sicher nicht, aber auch in Deutschland werden Glasfaserkabel oberirdisch verlegt – kürzlich noch ein Video der Telekom gesehen, betraff die Anbindung einer Mobilfunkstation.

        Gerade im ländlichen Bereich bei uns hier, wo Strom und Telefon schon ewig an Masten hängen, lässt problemlos noch ein Glasfaserkabel dazu packen – ist kein großer Aufwand.

        Aber selbst im Tiefbau mit der Fräsmethode, die von Deutsche Glasfaser schon länger eingesetzt wird und mittlerweile auch von der Telekom, geht das sehr schnell. Das wurde hier bei uns im Gewerbegebiet so gemacht.

  3. Von den knapp 3 Mio Kilometer Telefonkabeln sind ca 100.000km überirdisch verlegt.
    Neue Strecken werden aber nicht mehr überirdisch verlegt, die Kommunen wollen keine überirdischen Kabel (Strom, Telefon, etc) mehr haben.

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