Telekom baut Glasfaser in Düsseldorf und Gewerbegebieten weiter aus

Die Telekom will in Sachen Glasfaser weiter in die Offensive gehen. So verstärke man laut eigenen Aussagen aktuell den Ausbau in Düsseldorf. Dort habe man eine Absichtserklärung unterzeichnet. Bis 2022 wolle man über 20.500 Haushalten direkte Glasfaseranschlüsse liefern. So hat auch die Landeshauptstadt Düsseldorf das Ziel, allen Bürgern, Unternehmen und Institutionen innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Zugriff auf Gigabit-Netze zu ermöglichen.

In den nächsten zwei Jahren wolle man daher in den Stadtteilen Düsseltal und Flingern 20.500 Haushalte mit Glasfaser bis in die Wohnung versorgen. Allerdings will man es seitens der Telekom dabei insgesamt nicht belassen. Bezogen auf ganz Deutschland könne man nun mitteilen, dass man die Vorvermarktungsquoten von 30 Prozent in 61 der insgesamt 96 angesprochenen Gewerbegebiete erreicht habe. Das heißt, dass insgesamt 13.936 weiteren Unternehmen darin jetzt Anschluss ans Gigabit-Netz der Telekom erhalten.

Firmen, die sich während der kommenden drei Monate für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden, erhalten den Einbau ohne zusätzliche Kosten. Das Angebot auf Glasfaser reiche laut Telekom vom asymmetrischen 100-MBit/s-Anschluss über den symmetrischen 1-GBit/s-Anschluss bis hin zu direkten Übertragungswegen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s. Die Telekom will dafür mehr als 700 Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmensstandorte direkt ans Glasfaser-Netz anbinden.

Gewerbegebiete in folgenden Kommunen profitieren:

Admannshagen-Bargeshagen, Bad Homburg, Berlin, Biedenkopf, Brandenburg, Crailsheim, Detmold, Dietzenbach, Elmshorn, Erkrath, Espelkamp, Gerichshain, Glinde, Göttingen, Gräfelfing, Gröbenzell, Gronau, Halle (Saale), Hockenheim, Hövelhof, Hüllhorst, Isernhagen, Karlsfeld, Kelsterbach, Kempen, Kirchheim, Kleve, Koblenz, Lahnau, Limburg, Merseburg, Mörfelden-Walldorf, Mülheim-Kärlich, München, Nettetal, Neuenhagen, Neu-Isenburg, Neuss, Oelde, Rellingen, Roßdorf, Schloß Holte-Stukenbrock, Schwarzenbek, Sinsheim, Springe, Steinbach, Stuhr, Tübingen, Ulm, Walluf, Walsrode, Wesseln, Worbis und Worms.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Das Gewerbegebiet bei uns ist schon von der Liste verschwunden, vielleich hat die Telekom endlich bemerkt, das dort keiner auf die Telekom gewartet hat sondenr längst am Netz der Deutschen Glasfaser hängt.

    Auch beim VDSL-Ausbau schlafen die hier weiter den Schlaf der Gerechten und bewerben immer noch ihr Highspeed-Netz mit 175 MBit/s – mal gut das Vodafone längst auf GBit ist.

  2. ja dann in ich doch froh, wenn in Düsseldorf der Ausbau beginnnt… Glückwunsch für alle ,doe zufällig dort nicht wohen…

  3. Ist das nicht peinlich für Vodafone? Die haben doch ihren Hauptsitz in Düsseldorf, oder?

  4. Zum Vergleich falls es jemand interessiert…

    Aktueller Stand für 2020 in Düsseldorf, gut-bürgerlicher Stadtteil:
    – Telekom: DSL mit max. 16 Mbit/s
    – Vodafone mit DOCSIS (200 Mbit/s)

    Die Idee sage und schreibe 2 Stadtteile mit Glasfaser versorgen zu wollen ist leider auch nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Dann warte ich eben auf Starlink! 🙂

  5. Auch bei mir Vorort ist die Telekom nicht unbedingt Ausbaufreudig, liegt vielleicht am kleinen Bundesland. Mir waren aber die 600 € nicht Zuviel einmalig für den Telekom Glasfaseranschluss 1.000MBit/s max. Download und über 77€ Grundgebühr im Monat brauchen wir gar nicht reden. Ich hatte schon Internet über 56k Modem, jede Einheit kostete Geld. Jetzt bin ich bei rund 180€ (Glasfaser + Mobilfunk)

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