Tablets bleiben laut Marktforschern beliebte Produktkategorie

Die Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik in Deutschland, kurz gfu, hat einen neuen Bericht herausgegeben, der sich mit den aktuellen Zahlen in Deutschland in Bezug auf den Tablet-Markt im dritten Quartal 2021 beschäftigt. Demnach handle es sich bei Tablets auch weiterhin um enorm beliebte Geräte. Von Januar bis September 2021 wurden demnach in Deutschland knapp 3,8 Millionen Tablet-PCs verkauft. Dies entspreche einem Plus von 34 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bei der Umsatzsteigerung sah es dabei sogar noch besser aus. Hierbei waren es 43 % mehr, also rund 1,5 Mrd. Euro. Der Durchschnittspreis aller verkauften Tablet-PCs stieg laut der gfu in den ersten drei Quartalen um 7 % auf 405 Euro. Dabei ist vor allem anzumerken, dass das Wachstum im Bereich der Tablets seit dem zweiten Quartal 2020 anhält, sich also auch hier Corona gewinnbringend erweisen konnte.

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13 Kommentare

  1. Um so mehr wundert mich, dass gut bezahlbare Tablets wie das aktuelle Xiaomi Mi Pad ohne so wichtige Gadgets also ohne Kopfhörer-Anschluss, Benachrichtigungs-LED, SIM-Slot und (irre) ohne Speichererweiterung sowie Fingerabdruck-Scanner auf den Markt kommen. Auf ein GPS Modul kann ich bei einem Tablet zur Not verzichten. Warum das flammneue Modell zudem nur mit USB 2.0 ausgerüstet ist, weiß wohl auch nur der Ingenieur, der sich das aus dem Hirn gewrungen hat.

    Und dass das Mitliefern dieser Dinge die Kosten explodieren lassen würden, wird gern behauptet, löst jedoch nur wenige Prozentpunkte aus.

    • So unterschiedlich sind die Anforderungen, ich selber würde GPS als Pflicht sehen aber auf SIM verzichten. dem Rest Stimme ich voll zi

    • Liegt wahrscheinlich an der UVP von 399 EUR. Da wollen Händler, Großhändler und Hersteller auch noch was verdienen. All die Dinge die du gerne hättest kosten halt Geld in der Herstellung und die wenigsten sind bereit dann einen höheren Preis zu zahlen.

    • Viele Tablets gibt es als 5G Variante. Und wofür ein Tablet ne LED, Speichererweiterung oder Kopfhörer-Anschluss brauchen, erschließt sich für mich nicht. Aber jedem das seine.

      • So unterschiedlich sind die Anforderungen… Speichererweiterung für Musik und Filme, LED zum checken aus der Ferne und Kopfhöreranschluss um meine guten Kopfhörer anzuschließen – BT ist ok aber nicht meins.

        Und Xiaomi ist durchaus in der Lage diese Ausstattung in Smartphonegehäuse zu verpacken und für tlw. deutlich unter 300€ zu verkaufen. Das bisschen mehr an Gehäuse und Screen macht den Preis nicht aus.

    • Aufpassen bei dem Xiaomi. Die haben bisher nichts zur Update Versorgung gesagt. Im schlimmsten Fall hat man nur ein Jahr, dafür sind 399€ eine Menge Holz. Ansonsten stimme ich dir zu, echt eine sehr knappe Ausstattung das Xiaomi. Ich finde es zu teuer.

  2. Ich hatte immer Tablets für 199€ (Medion oder alte Lenovo), nun muss ich zu meiner Überraschung feststellen, dass der Markt völlig leergefegt ist bis auf das neue Nokia.

    Meine einzigen Anforderungen: 10 Zoll. Speicher mit SD erweiterbar. GPS. Leidlich Videochat-taugliche Kamera.

    > Kopfhörer-Anschluss,
    > Benachrichtigungs-LED,
    > SIM-Slot
    > Fingerabdruck-Scanner

    Für mich persönlich (nicht wertend gemeint) vollkommen überflüssig.

    > USB 2.0
    Mir komplett egal. Da kommt nie irgendwas an Daten rauf oder runter.

    Ich will das Tablet als Fernsehprogramm, eBookreader, YouTube-Schleuder, Convenience-Game-Daddelding. Evtl.Mal Videochart der Familie mit Oma und Opa. Mediacenter-Fernbedinung.

    Ich guck da keine Filme drauf, und das Ding braucht keinen Zugangs-Sicherung. Das verlässt das Haus allenfalls mal als digitale Wanderkarte, und kein Mensch verliert beim Wandern ein 10″-Tablet.

  3. Ich hatte bisher genau 1 Tablet. Das Galaxy Note 10.1 2014. Das habe ich am Ende des Studiums zum Mitschreiben in der Vorlesung genutzt.

    Zu Hause wurde es genau 0 Mal genutzt weil alles was mobil geht auch mit dem Smartphone geht, was man immer parat und für alles andere wurde dann Laptop oder PC genutzt.

    Habe das Tablet immer noch, aber seit das Studium abgeschlossen ist wurde es nicht ein Mal mehr an gemacht. Ich entspreche wohl scheinbar nicht dem Trend.

    • Bei mir ist es genau andersrum. Mein iPad hab ich jeden Tag etliche Male in der Hand (so wie jetzt gerade). Das Smartphone ist mir Zuhause zu klein (ist halt nur ne Notlösung für unterwegs), ein Notebook ist mir zu umständlich und unhandlich. Mein MacBook Air staubt folglich genauso ungenutzt vor sich hin wie vorher das 17“ HP. Den Desktop PC nutze ich privat im Moment vielleicht zwei- oder dreimal im Monat (war auch schon noch seltener). Fazit: das nächste iPad darf gerne (wieder) ein Pro werden, auch wenn das nicht billig ist, ein Notebook wird es künftig nicht mehr bei mir geben.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Das Note besitze ich noch immer. Da es schon seit ein mindestens einem Jahr kein LineageOS Update mehr gab, bleibt es daheim und wird nur noch zum Lesen eingesetzt. Mitschreiben war aber ein sehr gut nutzbares Feature gewesen, da die Handschrifterkennung von Samsung wirklich sehr, sehr gut war. Seit ich LOS auf dem Gerät habe, nutze ich es kaum noch dafür, da Google Handwriting um Klassen schlechter ist.
      „weil alles was mobil geht auch mit dem Smartphone geht“
      Der Unterschied ist die Bildschirmgröße. Vieles was auf dem Smartphone schlecht dargestellt wird, kann man auf dem Tablet gut anschauen – oftmals bekommt man die Desktop-Version der Webseite und keine schlecht gemachte Mobilvariante.
      Schade, dass du es schon lange nicht mehr angemacht hast. Damit ist es jetzt wahrscheinlich tot, obwohl es immer noch ein (daheim) gut nutzbares Gerät wäre. M;it LineageOS läuft das Tablet (wie so oft) deutlich besser, da der ganze Samsung Müll weg ist.
      Wenn ich daran denke, wie alt das Gerät ist, ist es mein nachhaltigstes Android Gerät das ich jemals gekauft habe. Da es gut zu öffnen ist, kann man auch einiges selbst reparieren oder ich könnte den Akku selbst tauschen.

  4. Ich mag Tablets sehr gerne. Ich hatte schon einige, auch verschiedene Firmen und am liebsten Android, weil man da mehr mit machen kann. Obwohl mein erstes das iPad 1 war und ich lange das iPad Air 2 benutzt habe.

    Mit meinem Chromebook/Tablet diese Lenovo Duet Dingens mit dem langen Namen, werde ich nicht warm, irgendwie nichts halbes und nichts ganzes.

    Ich hoffe das die Androiden wieder mehr auf den Markt kommen. Schön wäre wenn Google ein Pixel Tablet bringen würde, mit Tensor und langen Updates, einen Käufer hätte Google schon.

    Ich finde Tablets im Alltag einfach praktisch. Nur die Updatesverorgung nervt etwas bei den Androiden, da müsste echt mal was passieren. Apple will ich nicht mehr, iOS oder iPadOS ist einfach nur langweilig. Die paar neuen Funktionen die es in den ganzen Jahren bekommen hat und ein bisschen Kosmetik machen kein neues Erlebnis daraus. Wenn ich mir iOS 15 anschaue gibt es Dinge die mir überhaupt nicht gefallen und die bei 14 noch besser gelöst waren.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Wegen der Update-Problematik schaue ich mir gerade Chrome OS Tablets an. Die haben einen Android und Linux-Modus, werden aber bis zu 8 Jahren mit Updates versorgt. Man muss sich vor dem Kauf aber vergewissern, wie lange das eigene Gerät unterstützt wird, da nicht alle Hersteller bei allen Modellen die volle Zeit geben.
      Wenn mein Note nach bald 8 Jahren irgendwann die Grätsche macht, werde ich mich bei Chrome OS umsehen. Unter Android gibt es bisher kein einziges Gerät, das eine halbwegs gute Updateversorgung hat.

  5. Tablets können (leider) immer noch keinen PC ersetzen.

    Ich mag mein iPad Air, Netflix funktioniert – Insbesondere auch Offline, Point & Click Games machen Spaß, der Apple Pencil ist zum zeichnen ganz cool …

    Aber sobald ich wirklich arbeiten muss, sei es eine Textdatei, ein Ticket buchen, meine Bildersammlung sortieren, auf das NAS zugreifen etc… Also alles was etwas über KONSUM hinaus geht, greife ich automatisch zum Macbook.

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