SwiftKey Beta seggt hüüt Plattdüütsch

artikel_swiftkeybetaDie aktuelle Swiftkey Beta bietet neben einigen kleineren Bugfixes auch neue Sprachen. Wie Ihr der Überschrift eventuell entnehmen könnt – ich musste dafür ein Übersetzungstool nutzen – ist darunter auch Plattdeutsch. Plattdeutsch wird vor allem im Norden gesprochen, für mich eine der unverständlichsten und schönsten Sprachen zugleich. Es ist allerdings nicht die einzige Sprache, die SwiftKey zusätzlich erhält, auch Tibetisch, Yakut, Schweizer Deutsch und Kurdisch beherrscht die Android-Tastatur nun. Zurück zu Plattdeutsch oder anderen krassen Dialekten, weil das interessiert mich immer. Wenn Ihr mit anderen schreibt, schreibt Ihr dann im Dialekt? Ich beobachte das teilweise bei meiner Tochter und finde das ganz schrecklich furchtbar.

SwiftKey Beta
SwiftKey Beta
Entwickler: SwiftKey
Preis: Kostenlos
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(Danke Kai!)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

17 Kommentare

  1. Wie soll ich das wissen, ich verstehe es ja 😉

    Mal im ernst: Es gibt ein paar Sachen, welche ich – der Einfachheit halber – Umgangssprachlich schreibe, nicht unbedingt Dialekt, aber halt so wie ich oder wir es sagen würden (Kle = Kind; der/die Kleine…), auch der Satzbau kann sich da mal verändern. Aber im Großen und Ganzen achte ich schon darauf, möglichst ganze deutsche, verständliche Sätze zu schreiben.
    Finde das schrecklich, wenn ich das bei anderen sehe, die sich 20 Nachrichten schreiben und da maximal 3 tatsächlich im Duden befindliche Wörter drin vor kommen, sonst nur Kaudawelsch oder Emojis – ich rede hier nicht von Dialekt, sondern von kruden Abkürzungen, unverständlichen/ unnützen Neologismen usw. „Jugendslang“ könnte man sagen.
    Ist an und für sich nicht schlimm, aber die Leute verlernen dadurch das „richtige“ Schreiben, da bekomme ich dann im Alltag komische Notizen auf den Platz gelegt, oder Freunde regen sich auf, dass ihre Kinder schlechte Noten in bekommen, weil sie keine vernünftige Grammatik zusammen bekommen. Wenn es soweit kommt, dann wird es schlecht.

    Zu Dialekten: Ich finde im Deutschen gibt es da nur wenige, welche gut klingen z.B. Platt, Schweizer Deutsch (obwohl das auch eine Verallgemeinerung ist) und vll. noch Fränkisch (klar, ist ja mein Heimatdialekt) und Hessisch. Ganz schlimm finde ich Berliner Schnauze, Sächsisch und Schwäbisch.

  2. In aller Regel schreibe ich vernünftiges Hochdeutsch, aber ich nutze auch mündlich Pott-Dialekt nur schwach.

  3. Plattdeutsch ein Dialekt? Tss…

  4. Ich habe Kontakte mit denen ich fast konsequent im schönen Pfälzisch schreibe. Mit denen spreche ich es auch. Ist halt unsere Muttersprache.

    Aber anstrengend ist es, da die Korrektur eben kein Pfälzisch kann.

    Ich stehe zum Dialekt! Ist Teil unserer Kultur.

  5. Kieler hier. Ausser dem ver-ü-lichen einiger i’s wie bei „Kürche“ und dem Grüßen mit „Moin“ gibt’s hier weder Dialekt noch andere sprachliche Eigenheiten. Und das ist gut so ☺️

  6. Normalerweise hochdeutsch. Mit Schwesterherz und/oder Freunde aus der Heimat, darf es gern auch fränggisch bzw. Nämbercher Dialekt sein.

  7. Ik schriev plattdüütsch bloot af un to wenn ik mi mit mien beste fründ unnerholl. Un wenn anner Lüüt (een Autor van Cashys Blog
    to ’n Bispööl) daarnah fragen doen 😉

  8. Ja, Alemannisch

  9. @dmalg: dat mook ik ook so! An leevsten met min süster. Moimoin ut Berlin

  10. Mich interessiert, warum die SwiftKey Tastatur – obwohl Datenweitergabe deaktiviert ist und das Cloudfeature nicht genutzt wird – mehrmals täglich mit telemetry.api.swiftkey.com kommunizieren möchte.

    Verdächtig!

    Das gute Hackers Keyboard macht so etwas nicht.

    SwiftKey Tastatur = Schüffeldreck wie Windows 10?

  11. Sascha Ostermaier says:

    @dmalg und @Gunnar: Ich hab Euch sogar verstanden. Ohne Hilfe! 😀

  12. Ich komme aus Salzburg (Bundesland), hier ist Dialekt noch immer sehr lebendig. Im Alltag wird Dialekt gesprochen, Hochdeutsch verwende ich eigentlich nur, wenn mein Gegenüber nicht in der Lage ist, mein Bairisch zu verstehen. In Chats mit Freunden wird ebenfalls ausschließlich Dialekt geschrieben.

  13. Carsten Liepert says:

    Da sieht man mal wie unterschiedlich Paltt ist. In Hüsem hätten wir geschrieben: SwiftKey Beta schnaggt hütt Platt.

  14. Ich habe mal nen Schweizer gefragt: Wie lange dauert es im Schnitt bis ihr bei einem neuem Handy das Wörterbuch soweit habt, dass ihr normal tippen könnt

    4 Wochen!

  15. Hier in Bayern ist das auch ganz normal, dass man unter Freunden bayrisch schreibt. Und das machen selbst die, die Germanistik studieren. Ich würde also nicht behaupten, dass die Sprache dadurch leidet.
    Als Mensch des 21. Jh sollte man problemlos zwischen seinen Heimatdialekt, Hochdeutsch und mindestens einer Fremdsprachen (=englisch) wechseln können.

  16. Plattdeutsch ist eine Sprache und kein Dialekt.

  17. @Gunnar: Moin ut Auerk, ik bün vandaag bi mien Ollen 🙂

    @Sascha: heel wunnerbar! So mutt dat 😉

    Im Übrigen schließe ich mich Günther54 an 😀

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