Surface: Speichernutzung wird genau erklärt

Was gab es einen Aufschrei, als bekannt wurde, dass das Microsoft Surface nicht den Speicherplatz bot, den es angeblich haben sollte. Nun sollte eigentlich klar sein: die Hersteller geben Speichergrößen an, meistens aber nicht den verfügbaren Speicher. Wenn dann noch Apps und das eigentliche System auf dem Gerät laufen, dann fehlt eben Speicher.

Nun gut, dass macht bei einer mechanischen Festplatte jenseits der 1 Terabyte nichts aus – oder bei einem Smartphone mit schlankem Betriebssystem. Nun ist es aber so, dass das Surface von Microsoft mit 32 oder 64 GB Speicher nicht gerade großzügig ausgestattet ist, wenn man es als Wannabe-Notebook sehen will.

Da läuft dann das beschnittene Windows RT und ein Office. Somit hängen also schon einmal zwei Brocken auf dem Speicher, sodass es unter Umständen eng werden könnte. Ich hatte neulich sogar gelesen, dass ein Kunde deswegen geklagt hat. Microsoft bemüht sich aber um Aufklärung und hat eine deutsche Infoseite ins Netz gestellt, welche genau erklärt, welcher Speicher wofür verbraucht wird und wie viel freier Platz letzten Endes übrig ist.

Kurzform? Das Microsoft Surface mit Windows RT in seiner 32 GB-Ausgabe bringt euch 16 GB freien Speicher, die Ausgabe mit 64 GB lässt euch 45 GB für eure Daten. Fairerweise muss man sagen, dass man das Gerät mit einer Speicherkarte erweitern kann.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Ich verstehe das Drama gar nicht: Auf RT kann man eh keine 2-GB-Programme wie z.B. die komplette Creative Suite installieren. Die Modern-UI-Apps haben vielleicht so 10 oder 15 MB.

    Bis der Speicher voll ist, müsste man schon die halbe Musiksammlung draufrödeln…

  2. Ich dachte auch, dass mir das Ganze irgendwie bekannt vorkommt 😀 Aneinander vorbeigebloggt 😀

  3. Also, ich verstehe den ganzen Stress nicht. Selbst eine 64GB SDXC Class 10 Markenspeicherkarte kostet doch nur gute 50 €? Also, wem das nicht reicht, da weiß ich auch nicht weiter.

  4. Earl of MorgensTTern says:

    Ist aber auch eine Prinzipfrage:
    Wieso verbrät MS soviel Speicher, wenn andere Hersteller mit weit weniger auskommen. Ist der Programmcode so aufgebläht? Das erinnert mich an manche Spiele: es gibt tolle Ego-Shooter, die nur ein paar MB groß sind, und es gibt welche, die DL-DVDs befüllen. Wenn der Speicher vorhanden ist, brauch ich mir als Programmierer um schlanken Code keine Gedanken machen. So wohl auch beim Surface.

  5. Warum benötigt Win RT viel Speicher:
    Es ist nicht vergleichbar mit anderen mehr oder weniger populären anderen mobilen Systemen. So ist alleine die Treiberbasis im Vergleich riesig. Ein WLan-Drucker im lokalen Netz? Win RT erkennt diesen und stellt ihn sofort zur Verfügung. Scanner? Ebenfalls sofort erkannt. Kameras, Peripheriegeräte uvm. ist unproblematisch via Plug Play einsatzbereit.Die Software (also die „Apps“ selbst sind nicht besonders groß – man kann sich davon selbst überzeigen und sich den entsp. Ordner ansehen). Was wirklich problematisch an Win RT ist, ist dass der Quellcode (außer C++ – da nur XAML) komplett einsehbar ist. Für Entwickler eine nicht ganz einfache Situation. Software, die mit personenbezogenen Daten arbeitet, Finanzsoftware uvm. wird schwieriger zu entwickeln sein. Und der Designer, der sich eine coole Animation ausgedacht hat, kann davon ausgehen, dass diese bald in anderen Applikationen zu finden sein wird.

  6. Naja, als Kunde interessiert aber einzig und alleine die nutzbare Speichermenge. Klar, bisher wurde das auch oft anders gehandhabt, aber wann war schon mal das MIssverhältnis derart, dass mehr als die Hälfte des Speichers nicht nutzbar ist? Nicht umsonst hat Microsoft im Land der grotesken Verbraucherklagen die ersten Prozesse am Hals.

    Nur mal so als natürlich völlig hypothetischer Vergleich: Wenn man sein Tablet mit LTE-Fähigkeiten bewirbt, diese aufgrund anderer Frequenzen aber nur in drei Staaten der Erde und insbesondere im Land der Bewerbung und des Verkaufs nicht funktionieren, dann ist das auch irreführend, justiziabel irreführend. Faktisch, technisch wäre die Aussage allerdings nicht falsch – das ist bei Kommunikation aber nicht alles.

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