Streaming: Yamaha stellt sich mit MusicCast neu auf

Yamaha YSP-1600

In Zeiten von Smart Home boomen auch weiterhin allerlei Lösungen rund um Lautsprechersysteme, die sich als Multiroom-fähig erweisen oder zumindest mobil ansprechbar sind. Da gibt es Lösungen, die auf Google Cast gehorchen, Bluetooth ist eh seit vielen Jahren dabei – oder man hat Lösungen wie Teufel Raumfeld oder Sonos, die eben im Netzwerk angesprochen werden und auch mit einer Vielzahl von Diensten gefüttert werden können.

Auch Yamaha macht sich in diesem Jahr stark und enthüllt Lösungen mit MusicCast Audio-Systemen sowie Soundbar und Sounddeck. MusicCast ist ein in Yamaha-Komponenten vorhandenes Element, welches sich als recht vielseitig ansprechbar erweisen soll. MusicCast unterstützt nicht nur AirPlay von Apple, sondern bietet auch den Empfang via Bluetooth oder Wireless-Direct Streaming für High-Res Audio per WLAN.

Yamaha WX-030

Yamaha WX-030

Interessant bei Bluetooth: hiermit schickt man nicht nur Musik an die Yamaha-Module – man kann via Bluetooth auch erweitern. Wird zwischen Senden und Empfangen gewechselt, so kann das Bluetooth-Modul nicht nur für das Musikstreamen von Smartphone und Tablet genutzt werden, sondern auch zum Erweitern des MusicCast Audionetzwerkes um einen beliebigen Bluetooth-Lautsprecher.

Yamaha YSP-1600

Yamaha YSP-1600

Gesteuert wird ganz einfach per App, die für Smartphones und Tablets zur Verfügung steht. Neben dem kabellosen Streaming bieten sämtliche Yamaha MusicCast Komponenten auch analoge Eingänge, um externe Zuspieler wie beispielsweise MP3- und CD-Player oder TV-Gerät direkt zu verbinden. Jede Audioquelle lässt sich dabei im ganzen Haus wiedergeben.

Yamaha YSP-1600

Yamaha YSP-1600

Darüber hinaus bietet MusicCast netzwerkbasiertes Streaming, beispielsweise von einem Desktop-PC, einer NAS-Festplatte oder einem Homeserver. Zu den neuen Produkten gehören beispielsweise die Dolby Atmos Soundbar YSP-5600 und der High-End Vorverstärker CX-A5100.

Yamaha ISX-80

Yamaha ISX-80

Aber auch für Einsteiger gibt es Yamaha-Geräte, so findet man die YSP-1600 MusicCast Soundbar, das SRT-1500 MusicCast Sounddeck, das Restio Mini ISX-80 Audio-System und den kleinen WX-030 MusicCast Netzwerk-Lautsprecher unter den Geräten vor, die auf der IFA 2015 in Berlin gezeigt werden. Die ersten AV-Komponenten mit dem Wireless Music System sind ab September 2015 im Fachhandel erhältlich, hier kann man dann mal schauen, wie der Straßenpreis für die Geräte ist.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. „Da gibt es Lösungen, die auf Google Cast gehorchen“
    Aber sehr begrenzt. Leider. Aktuell offenbar nur LG Music Flow und drei (?) Sony-Boxen. Immerhin soll von Denon auch noch etwas kommen, aber ebenfalls nicht ganz günstig.

    Ist bekannt, ob die Yamaha-Modelle aptX unterstützen werden?

  2. Ich frage mich wie es beim MusicCast mit Bluetooth an weitere Bluetooth Lautsprecher mit der Latenz aussieht? Und spielt der Sender überhaupt die Musik über seinen Lautsprecher ab? Kann der Sender sich mit mehreren BT Lautsprecher koppeln?

  3. es wird sicherlich wieder an der software scheitern, denn auch denon und harmon/kardon bekommen die software nicht in den griff und somit ist deren multiroom system eher unbrauchbar. ich werde mir dann mal angucken, was yamaha so kann, die hardware macht schon mal einen guten eindruck… zumindest der wx030.

    über teufel kann ich nix sagen, weil es einfach ein zu kleiner nischenanbieter ist, den man nur bei wenigen fachhändler findet. ich habe bei kleinen anbietern aber nie ein gutes gefühl, da ein anbieter auch noch in 10-15 jahren ordentlich in die software-entwicklung investieren muss, damit deren systeme weiterhin nutzbar sind.

    daher kann ich weiterhin nur von diesen experimenten abraten und empfehlen auf einen etablierten anbieter zu setzen… und das sind derzeit nur sonos und bose soundtouch.

  4. Deliberation says:

    Schade, wieder nur komische Lautsprecher mit Smartphonesteuerung. Warum bringt nicht endlich mal wieder jemand ein gutes Gerät heraus, das eine eigene Steuerung, z.B. einen Touchscreen hat?

  5. @deliberation

    also eine art smartphone in jedem gerät eingebaut? das hätte zwei nachteile… es wäre unglaublich teuer und man muss immer zum gerät gehen. die steuerung per app ist doch viel besser… man kann gemütlich auf dem sofa sitzen und das smartphone besitzt man sowieso schon.

    …also ein touchscreen in jedem gerät wäre unsinn, da man bei einem multiroom-system mehrere geräte hat.
    aber externe controller als alternative zum smartphone/tablet gibt es bzw gab es.
    von sonos gab es einen controller, der ähnlichkeit mit einem ipod-touch hatte und 200-300 euro (?) gekostet hat.
    bose bietet einen controller an, mit dem man zumindest auf die 6 favoriten und die lautstärke zugriff hat… kostet 100 euro.
    bang & olufsen hat einen wunderschönen großen controller, den man zb an die wand anbringen kann. kostet ein vermögen.

  6. Weiß man schon was über die Preise? Und wirds eine PC Anwendung geben?

  7. Zum Thema Latenz hier Offizielles von Yamaha:

    „The MusicCast link mode allows content to be played back on multiple MusicCast devices at the same time. Content on the network — such as streaming services (Pandora, Spotify, Rhapsody, SiriusXM) and music libraries on network-connected mobile devices, computers and storage devices – will play back in sync on all MusicCast devices, including AV receivers, speakers and sound bars. If the Master Room is a MusicCast AV receiver in a surround sound / Cinema DSP mode and the linked room is a MusicCast speaker, the two rooms will still be in sync, though the DSP mode will inherently give the Master Room a different sound. External sources connected to a MusicCast device via HDMI, optical, coax or analog inputs may have a delay between the Master Room and the linked rooms. “

    Klingt gut — bis auf den letzten Satz! Heißt das, wenn z.B. die Soundbar am TV hängt und weitere wireless Speaker sind aktiv, dass diese mit Latenz spielen? Kann ja wohl nicht wahr sein?

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