Steam Remote Play: Gemeinsames Zocken ohne Konto startet in die Beta

Steam Remote Play führt in der Beta eine Neuerung ein: Ihr könnt Menschen eine Einladung schicken, die dann an eurem Spiel teilhaben können. Okay, das geht schon eine Weile. Neu: Sie benötigen dafür nicht einmal ein Steam-Account. Stattdessen reicht es, wenn ihr ihnen einen simplen Link zukommen lasst.

Um die Funktionalität zu nutzen, müsst ihr selbst jedoch den Steam Client in der Beta nutzen. Ist das der Fall, solltet ihr bei unterstützten Spielen die Option erblicken, einen Link zu erstellen und für Interessierte zu kopieren. Das funktioniert, indem ihr das jeweilige Spiel startet, dann den Einladungs-Link kopiert und an euer Freund sendet, den ihr ohne Steam-Account zur Teilnahme bittet. Derjenige kann den Link unter Windows, iOS, Android, oder am Raspberry Pi abrufen und dann eurer Session beitreten.

Derjenige, der die Einladung erhält, muss dann jedoch die Steam-Link-App installieren, bevor es losgehen kann – insofern sie noch nicht vorhanden ist. Über die App erfolgt dann die Verbindung mit eurer Spiele-Session. Ihr könnt pro Session aber nur eine Person einladen, die kein Steam-Konto einsetzt. Wollt ihr mehr Leute ins Boot holen, dann müsst ihr sie über eure Steam-Freundesliste einladen. Andere Spieler können dann, wenn ihr das wünscht, auch euer Spiel kontrollieren.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Vermute ich richtig, dass das dann für klassische rundenbasierte oder „Splitscreen“-Spiele funktioniert, bei denen man auf einem Bildschirm mit mehreren Personen spielen kann? Also vermutlich ein Rennspiel oder ein Quiz?

    • Genau, gespielt werden kann mit einer Tastatur und beliebig vielen Controllern. Falls nur der Host einen Controller hat, kann man während des Streamings auch den Tastatur-Zugriff abgeben.

  2. André Westphal says:

    Für Multiplayer ist das nicht gedacht. Das ist eher :“Ich lass den Kumpel mal eben den Controller übernehmen“.

    • Doch, Remote Play Together ist ausdrücklich gedacht, um local Coop-Spiele auch online zu spielen.

      „Teilen Sie Ihre lokalen Steam-Mehrspielerspiele mit Freunden über das Internet – kostenlos!
      Mit Remote Play Together braucht nur ein Spieler das Spiel zu installieren und auszuführen, um den Spaß sofort mit bis zu vier (bei schnellen Verbindungen sogar noch mehr) anderen Spielern zu teilen.“ https://store.steampowered.com/remoteplay#together

      • André Westphal says:

        Ah ja, das stimmt. Ich meinte eher, dass es halt nicht dafür gedacht ist, dass dann alle gemeinsam PUBG online zocken über ein Konto – das mit dem Koop ist völlig richtig :-).

        • Am Beispiel von Stardew Valley: Der Splitscreen-Multiplayermodus würde auf diese Weise funktionieren, der Netzwerk-Multiplayermodus jedoch nicht. Korrekt?

  3. Ist Raspberry Pi eine verdrehtes Wort für Linux?

  4. Wie funktioniert das bei Windows 10? Dafür gibt es mWn keine Steam Link App. Muss derjenige dann den normalen Steam Client installieren?

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