Staubsaugerroboter Roborock S6 ausprobiert

Im Laufe der Jahre haben meine Kollegen und ich hier im Blog einige Staubsaugerroboter getestet. Da gibt es mittlerweile immer mehr, quer durch alle Preisklassen und technischen Möglichkeiten. Fast jeder dürfte da was passendes finden. Die Lösung, auf die ich in der nahen Vergangenheit setzte? Roborock S50. Saugt und wischt – und ist smart. Ebenso sprach der sehr gute Anschaffungspreis für dieses Modell, welches ich immer noch empfehlen kann. Nun gibt es aber seit Anfang Mai den Roborock S6, also den direkten Nachfolger in Deutschland. Jener musste in den vergangenen Wochen seinen Dienst bei uns verrichten.

Laut Roborock komme der S6 mit verbesserten Algorithmen und präziser Mapping-Technologie auf den Markt und so passe er seine Reinigungsstrategie besser an. Nach dem Einspeichern des Grundrisses merkt sich der Roborock S6 die Position und den Namen der Räume. Der Nutzer kann über die Mi-Home-App individuelle Reinigungsarbeiten für einzelne und mehrere Flächen oder das ganze Haus festlegen. Das ist toll, so kann ich einzelne Räume oder Bereiche zur geplanten Reinigung einstellen. Während der Reinigung ist der S6 bis zu 50 Prozent leiser als sein Vorgänger, der S5, behält dabei aber die für eine Tiefenreinigung notwendige Saugleistung von 2000Pa bei – so der Hersteller. Die integrierte Wischfunktion gehört ebenfalls zur Ausstattung des Saugers, der für Flächen bis 250 Quadratmeter geeignet sein soll.

Daten Roborock S6
Größe 35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Gewicht 3,6 Kilo
Gewicht maximal 58 dB
Saugkraft 2.000 pa
Staubbehälter 480 ml
Wassertank 160 ml
Akku 5.200 mAh
Hindernisüberwindung bis zu 25° Steigung

Unabhängig von den technischen Neuerungen: Dass der Roborock nicht nur bei mir gut ankommt, hat Gründe. Meine Frau schätzt zum Beispiel die Tatsache sehr, dass der Staubsaugerroboter in der Lage ist, mal leicht feucht durchzuwischen. Da wir hier wenig Teppich haben, wohl aber Fliesen, ist es ein Argument für diesen Sauger.

Nachdem der Roborock S6 angeschlossen wurde, luden wir ihn erst einmal auf und verknüpften ihn mit der fast unabdinglichen Mi-Home-App (Nebenhinweis: Die braucht ihr auch für die echt guten Aqara-Produkte für das Smart Home). In dieser App kann man alle Einstellungen zum Roborock S6 vornehmen. So kann man beispielsweise diverse Sprachen für die Sprachausgabe wählen, darunter auch die deutsche, auch ist das Einstellen der Sprachlautstärke möglich. Die App lohnt auf jeden Fall, macht sie doch aus dem dummen einen smarten Staubsaugerroboter. Hat er eure Wohnung abgefahren, könnt ihr Zimmer definieren, die ihr reinigen lassen wollt, virtuelle Mauern aufstellen, ihn mit Alexa oder Siri-Verknüpfungen ausstatten und generelle Infos erfahren. Die App ist größtenteils selbsterklärend.

Der Roboter ist meines Erachtens – wie auch sein Vorgänger – wertig verarbeitet. Im Lieferumfang ist alles Wichtige mit drin, Netzteil, der Sauger natürlich, der Wassertank, zwei Wischtücher und ein paar Einwegwischtücher (warum auch immer: Halte ich für unnütz, auch in Hinblick auf den Umweltschutz). Interessant natürlich immer der Blick zum Vorgänger, der natürlich noch wesentlich günstiger zu haben ist. Identische Saugleistung, ebenfalls Lasernavigation, identische Akkukapazität und auch in Sachen Größe von Staub- und Wassertank unterscheidet man sich nicht (480 ml /160 ml).

Dennoch ist die Laufzeit des S6 von Roborock subjektiv länger als die des Vorgängers – und die Ladezeit (3 vs. 5 Stunden) spricht natürlich auch für den S6. Wer viel und lange reinigt, hat so eben kürzere Wartezeiten zwischen den Reinigungsvorgängen. Nun zu den Aussagen, dass der S6 50% leiser sein soll als sein Vorgänger.

Hier muss man betrachten, wie Schallmessung funktioniert. Denn halbe Lautstärke bedeutet nicht halbe Dezibelzahl. Vielmehr ist es so, dass eine Erhöhung des Schalldrucks um 10 Dezibel dafür sorgt, dass die Lautstärke doppelt so stark wahrgenommen wird. Der Roborock S6 liegt hier, gemessen aus 2 Meter Abstand, zwischen 53 und 63 Dezibel. Der Roborock S50 liefert bei gleichem Abstand aber über 70 Dezibel, insofern ist da schon was dran, dass das neue Modell halb so laut ist. Schall ist eine Wissenschaft für sich, weitergehend könnt ihr hier einmal lesen. Für gelegentliche Schallmessungen reicht ein einfaches Gerät übrigens aus.

Wichtig, weil es auch in den Fragen zum Vorgänger mal aufkam: Der S6 von Roborock hat eine Wischfunktion. Das passt bei uns gut, denn die meiste Zeit seines Dienstes ist der Staubsaugerroboter auf Fliesen in der Küche und im Wintergarten unterwegs. Wir haben aber auch Teppiche daheim und da wird es schon tricky. Der S6 hat eine Teppicherkennung, diese dient der Anpassung der Saugleistung – aber sie hat nichts mit der Wischfunktion zu tun. Der Staubsauger saugt auf Nicht-Teppich-Flächen zwar vor und wischt nach, dies würde er aber auch bei Teppichen tun. Das ist allerdings nicht so gedacht, von daher sollte man auf jeden Fall immer schauen, dass bei Einsätzen in Räumen mit Teppich der Tank mit Wischtuch ab ist, selbst wenn man vorher einen teppichlosen Raum reinigte. Macht dem Robo zwar nichts aus, ist aber eben nicht produktiv für die Kiste, weil sie denkt, dass sie wischen müsste.

Nun einmal ein paar Fotos des Saugers:

Gesamtpaket nach dem Auspacken:

Draufsicht:

Die Klappe zum Entnehmen des Staubfachs:

Der Roborock S6 von unten:

Die Bürsten lassen sich um Reinigen oder zum Austausch auch demontieren:

Der Wischaufsatz ist einfach zu entfernen und zu reinigen:

Der Roborock S6 verschiebt auch auf Fliesen seine Station nicht:

Und für eine kurze Visualisierung des Ganzen habe ich mal auf schwarzen Fliesen gesaugt, ordentlich Sand und Gewürze platziert und im Turbomodus saugen lassen. Was wirklich flott ist:

Für den Saugvorgang bei uns daheim habe ich erst einmal eine Karte vom S6 von Roborock anfertigen lassen und diese dann auf Bereiche unterteilt. So ist der Wintergarten ein Zimmer, dann der Bereich mit der Küche – und so weiter. Des Weiteren gibt es für den Roboter auch Sperrzonen. Kabel und so müssen natürlich gut verlegt sein, er stellt sich dabei aber nicht so an wie der Eufy 30C, den ich neulich testete.

Ich startete mit dem Turbomodus. Der Sauger peitschte ordentlich durch mein Testumfeld, war nach Abschluss des „Reinigens“ aber sichtlich nicht fertig, zu viel Gewürz (witzigerweise nur das Salz) befand sich noch auf dem Boden. Und auch im Standardmodus hatte der Roboter Schwierigkeiten mit dem Salz. Nichts was wirklich ungewöhnlich ist, aber man sieht es halt doch auf schwarzen Fliesen. Brötkrümel, größerer Dreck – alles kein Problem, bei den Gewürzen war es aber dann so, dass Salz liegen blieb, nicht aber Sand oder Paprika. Daher vorab der Rat: Sollte so ein Malheur passieren, lasst grob drübersaugen und nutzt dann die Wischfunktion. Alternativ gibt es noch andere Reinigungsmodi, die euer Freund sein könnten, doch dazu gleich mehr.

Es gibt ja noch Teppiche. Da ist es ganz nett, wenn man in der App die Erkennung auch erkannt hat. In unserem Fall daheim ist es so, dass der Roborock S6 ruhig die Fliesen reinigt, stößt er dann auf den Teppich, erkennt er diesen und dreht die Reinigungsleistung entsprechend auf. Ich habe unseren Flur als Szenario genommen, wieder Salz, dazu größeres Zeug wie Haferflocken und Nüsschen. In der App habe ich dann die Zimmerreinigung gestartet. Das Endergebnis? Hängt vom genutzten Modus ab:

Seht ihr ja selber, da ist einiges übrig geblieben. Und das ist der Irrglaube, dem viele Neubesitzer immer wieder aufsitzen. So ein Staubsaugerroboter ist unfassbar praktisch, aber er ist auch keine allgemeine Lösung für alle Problemchen. Es wird normalerweise oder hoffentlich nie bei euch so aussehen wie in meinem Testszenario. Lasst ihr regelmäßig im Standardmodus reinigen, dann sieht es immer top aus. Sollte ein großes Malheur passieren, dann kann es auch sein, dass der Roboter was liegen lässt – das lassen sie nämlich alle.

Entweder verwirbeln sie automatisch Teile größeren Drecks bereits an Orte, die gereinigt wurden – andere pusten den Dreck auch gerne mal dorthin. Deswegen nicht immer nur auf den Standard verlassen. Dafür gibt es dann in der App von Xiaomi auch mal so Dinge wie Turbomodus oder Spot-Reinigung zu entdecken. Bedeutet: Volle Pulle wird ein bestimmter Bereich gereinigt. Und ja, auch da muss man vielleicht mal noch ein zweites Mal rüber, da macht der Roborock S6 keine Ausnahme.

Ebenso ist der Roborock S6 kein Magier an der Teppichkante. Schade, aber ist einfach so: Ich habe x Mal getestet und der Dreck an der Teppichkante blieb einfach liegen, da zog er von unten einfach nicht richtig hoch. Kein reines Problem des S6, sondern auch ein generelles. Dann muss man den Teppich anders legen. Ich habe für diesen Testbericht Wochen benötigt, teilweise Unmengen an Dreck ausprobiert, weil ich „hart“ testen wollte – zudem stand ich mit den Produktmenschen von Roborock in stetigem Austausch. Fakt ist: Geht nicht davon aus, dass der Staubsaugerroboter wirklich alles im Standardmodus und in einem Durchlauf erledigt. Normaler Staub und so funktioniert, wenn es härter wird, muss eben die Spotreinigung nebst Turbomodus ran. Auch gerne mehr als 2x, je nach Grad der Verschmutzung und „Auge“. Auge deshalb, weil ich auf meinen schwarzen Fliesen wirklich alles sehe – im Wintergarten sieht es farblich mediterran aber anders aus.

Wie erwähnt: Wir schätzten schon den Vorgänger aufgrund der Wischfunktion. Das funktioniert auch beim S6 natürlich – und er macht es sehr ordentlich bei leichten Verschmutzungen. Logo, wenn etwas derbe und eingetrocknet ist, dann schafft das der Roboter nicht. Positiv empfinde ich den Wischmodus übrigens weiterhin bei unseren schwarzen Glanzfliesen im Wohnzimmer und im Flur. Diese sind logischerweise anfällig für Wasserflecken. Hier muss man nach dem Wischen normalerweise noch einmal richtig ran. War so schlimm nicht, leichten Staub  hat er aufgenommen, dazu gewischt – ohne Wasserflecken auf den Fliesen zu hinterlassen.

Zum Wischvorgang als solches: Im Lieferumfang sind zwei Microfasertücher, die unten vor den Wassertank geklippt werden. Ist der Wassertank angeklippt so wird auch gewischt. Mehr als 30 Quadratmeter solltet ihr mit einer Füllung schaffen können, bei starker Verschmutzung müsst ihr vielleicht mal das Tuch, welches in der Waschmaschine waschbar ist, austauschen. Aufgepasst: In der Software solltet ihr unter Umständen auch mal an No-Go-Areas denken, wenn ihr wischt – oben schrieb ich ja dass auch über Teppiche gewischt wird – je nach Teppich kann es aber auch sein, dass der Roboter hier Schwierigkeiten hat und steckenbleibt. Das war auch beim Vorgänger schon der Fall.

Ende gut, alles gut? Nein. Der S6 ist für sich betrachtet ein guter Staubsaugerroboter und ich werde auch bei einem Roborock bleiben. Für mich persönlich ist aber immer noch der Vorgänger der Benchmark in Sachen Preis und Leistung. Und bei starken Verschmutzungen greife ich weiterhin lieber zum Handstaubsauger – das geht schneller und ist gründlicher.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

25 Kommentare

  1. Da es Roborock als einziger Hersteller immer noch nicht geschafft hat eine Verschlüsselung der übertragenen Daten vom und zum Server einzurichten und die benötigte App so ziemlich ALLE Daten abgreift die ein Smartphone so liefern kann, kommt mir ein roborock auch weiterhin nicht ins Haus.
    Die Verschlüsselung mag banal klingen, aber bringt halt auch nix sein Heimnetzwerk abzusichern wenn die Geräte im Netzwerk sämtliche Daten im klartext durchs Netz schickt. Berichte zu diesem Umstand gibt’s bei Google.

    • Was genau schickt der Roborock denn für Daten an den Server mit denn jemand etwas anfangen kann? Den Grundriss und sämtliche Saugstatistiken können die gerne von mir haben.

      • Was genau der Roboter an Daten schickt ist mir nicht bekannt. Was mir aber bekannt ist, ist welche Daten er von mir kennt: E-Mail-Adresse, WLAN Passwort, exakten Standort, Wohnungsgrundriss (daraus lassen sich auch gut Einstiegsmöglichkeiten etc erahnen), Reinigungszeiten (woraus sich Anwesenheitszeiten erahnen lassen können),…..
        Ob man diese Daten als Klartext ins Internet übertragen möchte bezweifle ich. Allein das WLAN Passwort dürfte eine sehr heikle Nummer sein. Denn mit den Daten weiß ein potentieller Angreifer wo der Router steht und wie er drauf zugreifen kann. Was das bedeutet muss ich sicher nicht erklären. Sicher klingt das alles sehr weit hergeholt und auch eher unwahrscheinlich, aber das Risiko möchte ich nicht eingehen. Eine grundlegende Verschlüsselung der Daten ist nicht zu viel verlangt und kostet auch keine Unsummen. Andere Hersteller machen es ja auch.
        Dazu kommen dann natürlich noch die Daten die die App abgreift. Ein Blick in die Liste der Berechtigungen zeigt, dass die App ALLES abgreift was das Smartphone so bietet…. Sogar den Puls-Sensor, sofern verbaut! Wer’s mag…..
        Da investiere ich lieber ein paar Euro mehr (wobei vergleichbare Roboter mittlerweile sogar weniger kosten) und wähle einen anderen Hersteller.

    • „die benötigte App so ziemlich ALLE Daten abgreift die ein Smartphone so liefern kann“

      Blödsinn. Zumindest unter iOS hat die App keinen Zugriff auf Kontakte, Kalender, Erinnerungen, Medien, Kamera, Fotos etc. und selbst der Zugriff auf den Standort ist nur optional.

      • Sag doch nicht Blödsinn wenn du es nicht genau weißt. Die Android Version der „Mi Home“ App verlangt Zugriff unter anderem auf Kamera, Kontakte, Standort, Mikrofon, Telefon, Speicher und so ziemlich alle Sensoren die ein Telefon bietet. Gerne hierzu mal im Playstore in den Berechtigungen nachschauen. Welche Berechtigungen sich davon nachträglich deaktivieren lassen kann ich nicht sagen, da ich die App nicht verwende. Standardmäßig werden diese Daten aber abgegriffen. Unerfahrene User werden dies nicht deaktivieren.

        Es hat übrigens auch Gründe warum chinesische Firmen wie Huawei und Xiaomi stark in der Kritik wegen ihrer Spionagen stehen.

        • Ich brauche mir die Berechtigungen im Play Store nicht durchzulesen, da ich die „Mi Home“ App nur auf dem iPhone nutze. Und dort benötigt sie, wie ich schon geschrieben habe, fast keinerlei Zugriffsrechte.

          • Das mag ja sein. Dieser Zustand scheint aber nicht überall so zu sein, weshalb meine Aussage kein „Blödsinn“ ist.
            Und wenn Xiaomi diese Daten schon haben möchte, wofür auch immer, wäre es umso wichtiger wenn diese Daten verschlüsselt zu den Servern laufen und dort auch verschlüsselt liegen.
            Das ist definitiv ein Grund dafür, dass ich diesen Hersteller meide. Zudem spricht mich das Design des Gerätes überhaupt nicht an, aber das ist ja reine Geschmackssache!

            • Sorry das ist Blödsinn, Paul! Denn die Berechtigungen werden nur abgefragt, wenn ein entsprechendes Gerät ins Spiel kommt. Wenn man nur den Staubsauger mit der App bedient, wird nur der Standort nur bei der Einrichtung abgefragt und kann danach wieder deaktiviert werden. Nur Speicherzugriff wird dauerhaft von der App benötigt. Der Rest wurde bei mir noch nie angefragt.
              Und wie du auf den Puls-Sensor kommst, frage ich mich auch, da davon nirgendswo was steht…

              • Wenn du mal bei den Berechtigungen unter „Sonstiges“ schaust findest du da die angeforderten Sensoren. Da ist auch die „biometrische Hardware“ dabei, also auch der Pulsmesser.
                Nochmal: es geht mir nicht per se darum was die App abfragt. Wenn die halt wissen wollen dass ich nen Puls von 180 hab, bitteschön. Dann doch aber bitte verschlüsselt übertragen und speichern. Mir geht es da auch eher um so Sachen wie WLAN Passwort, Standort etc. Und diese Sachen weiß der Roboter nunmal und ich kann nicht ausschließen dass diese Daten auch übertragen werden…. Unabhängig von der App! Und da ich nicht möchte dass diese Daten ggf als klartext im Netz und auf chinesischen Servern liegen meide ich diesen Hersteller.

  2. Danke für den ausführlichen Bericht. Stimmt es dass der S5 im Gegensatz zum S6 keine verschiedenen Stockwerke unterscheiden kann?

  3. Komisch, dass hier das Standardsaugen so bemängelt wird und Turbo quasi als Notlösung genannt wird.

    Ja, der Turbo Modus ist laut, stört mich aber nicht im geringsten. Ich muss den Sauger evtl 2x los schicken? Wow, wie problematisch….

    Worauf ich hinaus will, der Sauger läuft doch eh, wenn man eben nicht zu Hause ist!
    Bei mir wurde er auch rein für diesen Zweck angeschafft.
    Und da stört mich doch nicht die Lautstärke… oder das er 2x rum fahren muss.

  4. @Paul Dir ist schon bewusst, dass die Mi Home App nicht nur den Staubsauger verwalten kann? Da sind eine Menge smarter Home-Geräte damit steuerbar, die benötigen so allerlei Rechte auf dem Gerät je nach Funktion. Grenze doch die Rechte ein wenn Du denkst, dass es unnötig ist. Wenn was nicht geht, merkt man es ja. Zumal die dt. Version über den EU-Server auch DSGVO kompatibel sein muss. Viel Wind um nix. Für Aluhutträger gibts ja auch eine alternative App, dann wird die Mi Home App auch nicht mehr benötigt. Um etwas zu beurteilen, ob etwas Blödsinn ist oder nicht, brauchts beweiskräftige Daten als Analyse und kein Stammtischgebrabbel von Hörensagen. Gilt für das Für und auch für das Wider.

    @Caschy Lohnt sich denn das Upgrade wenn man schon den S5 hat? Bis auf die SW-Möglichkeiten mit Räumen und Etagen sehe ich da kaum einen Mehrwert. Einen Teil der neuen SW-Möglichkeiten wollte Roborock ja auch für den S5 verfügbar machen.

    • Das ist mir bewusst
      Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die App diese Daten einfordert. Das nachträgliche deaktivieren diverserer Berechtigungen hatte ich ja bereits erklärt. Wer sich damit nicht auskennt wird das nicht machen, demzufolge werden dann doch wieder alle Daten standardmäßig abgegriffen.
      Woher weißt du dass die Daten über europäische Server laufen? Soweit ich weiß ist roborock noch nichmal in Europa aktiv.

      Wenn du meine Kommentare aufmerksam gelesen hättest, wüsstest du dass es mir auch weniger um die App geht sondern mehr um die Verschlüsselung der Daten auf dem Weg vom und zum Server. Das hat auch nichts mit Aluhutträger etc zutun, sondern mit einem Mindestmaß an Sicherheit. Wenn du deine Wohnung oder dein Haus verlässt lässt du ja auch nicht die Wohnungstür offen stehen sondern ziehst sie hinter dir zu…. Im Idealfall schließt du sie auch noch ab. Warum sollte ich Gleiches nicht auch im Internet tun? Würdest du auf der Straße laut deine Adresse und dein WLAN Passwort rufen? Nein? Warum machst du das dann im Internet?

      • Matthias S. says:

        @Paul, wir haben deine Erläuterungen und Warnungen zur Kenntnis genommen. Warum muss nur jeder denken er sei ein Messias? Wenn du die Geräte nicht magst ist es okay, aber mir scheint du möchtest mit aller Gewalt jeden von chinesischen Herstellern abraten.

        • Ich weiß nicht wie du darauf kommst, denn mein Roboter ist ebenfalls aus China…. Was kommt heute eigentlich nicht aus China? Wenn dir eine fachliche Diskussion nicht passt musst du dich ja nicht daran beteiligen. Dann einfach weiter scrollen 😉
          Ansonsten darf ich meine Meinung zu dem Gerät genauso kund tun, wie es alle anderen auch dürfen. Nur weil meine Meinung zu dem Gerät nicht positiv ausfällt heißt es nicht, dass ich sie nicht kund tun darf.
          Und ich denke, diesen Aspekt des Roboters finden einige nicht uninteressant und sind sicher froh auf solche Umstände hingewiesen zu werden. Denn es gibt auch Menschen denen durchaus was daran liegt wie mit ihren Daten umgegangen wird. Falls du mich jetzt als Aluhutträger betiteln möchtest: fühl dich frei und poste hier bitte deine Adresse, dein WLAN Passwort, ein Grundriss deiner Wohnung und die Zeiten zu denen du nicht zuhause bist. Ist doch okay für dich wenn diese Daten im klartext im Netz stehen….. Oder?

      • Einfach einen Gastzugang am Router einrichten, Roboter darüber anmelden, fertig!

        • Ja, danke für den genialen Hinweis. Bringt genau: null!
          Mal im Ernst? Was soll das bringen? Hast du dir überhaupt durchgelesen was ich geschrieben habe?

  5. Mich wundert, dass beim Test die Saugleistung doch so schlecht abschneidet. Die Bilder NACH dem saugen sehen echt nicht gut aus. Das sieht bei mir doch wesentlich besser aus.

    Ich habe hier beispielsweise einen sehr günstigen ilife Staubsauger rennen. Dieser hat mit Salz gar keine Probleme. Kostenpunkt: 150€ (aber halt ohne App-Steuerung)

    Da er auch nicht so smart ist und manchmal über die selbe Stelle zwei bis dreimal drüber fährt, ist auch es meist auch sehr sauber. Wenn er Mal durch die seitliche Bürste den Dreck durch die Gegend schleudert, fährt er in der Regel meist sowieso nochmal an die Stelle wo es dann liegt, da er keine Ahnung hat, dass er da schon Mal war.

    So gesehen ein Vorteil.

    Es wird hier pauschal darauf verwiesen, das diese schlechte Saugergebnis bei alle Robotern gleich wäre. Schön wäre wenn ihr einen Vergleichstest durchführen könntet.

  6. Birgit Fienemann says:

    Danke für den Bericht. Genauso wie alle anderen Berichte zum S6 bestätigt er allerdings mein Vorhaben, meine Olga, den roborock S50, nicht auszutauschen. So viel verbessert hat sich non einfach nicht. Was das Wischen angeht, da kann man nunmal keine Wunder erwarten, wenn ein Lappen mäßig befeuchtet unter so einem Saugroboter mitgeschleppt wird. Aber den Part des Wischens wird in Zukunft ein Narwal Wisch Roboter bei mir erledigen, von diesem erwarte ich mir ganz interessante Ergebnisse.

  7. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht über den S6. Ich selber benutze seit einem Jahr den S 50 und bin sehr zufrieden. Man sollte auch erwähnen, dass das Gerät auch Google Home fähig ist! Das heißt ich kann ihm einfache Befehle gern per Sprache mitteilen! Bzw ich kann ihn auch verketten mit Google Szenario, wenn ich z.b. sage Tschüss Google, geht jedes Licht aus, die Kamera an und „Schlucke“ fängt an zu saugen.

    Danke an Paul für die Info! Schade und typisch Xiaomi. Irgendwie muss auch der Preis ja rechnen für die Bande.
    Ich habe vermutlich keine EU Version und muss einen chinesischen oder Singapur Server nutzen. Sonst funzt die App gar nicht erst. Daher vermutlich TSCHÜSS DSVGO

  8. Luccabrasi says:

    Das Gerät ist von der Qualität her nicht schlecht aber das Problem mit den LIDAR-Navigation ist halt das er die Bahnen nur einmal abfährt. Ist dann Salz, Zucker oder Katzenstreu von der vorderen Bürste auf eine Bahn verteilt worden wo er schon war, hat man Pech gehabt. Ich habe seit Jahren ILIFE Sauger (zur Zeit einen A6) die nach den Chaos-Prinzip fahren. Die fahren öfter eine Stelle ab und sind dadurch besser bei der Reinigung. Ok, sie brauchen halt länger, sie fahren bis der Akku leer ist aber ich lasse ihn saugen wenn ich eh nicht da bin.

    • Ob LIDAR oder Chaos besser geeignet ist würde ich an der zu reinigenden Fläche festmachen.
      In einer 1-2 Zimmerwohnung ist Chaos vllt. ok, aber bei einer ganzen 134m² Etage mit 7 Räumen und teilweise Durchgangszimmern kannst du Chaos vergessen. Bis da _jede_ Ecke erreicht ist… 😉
      Spreche aus Erfahrung, wir hatten zuerst einen (trotzdem sehr guten) Medion mit Chaosprinzip. Aber als wir auf den S50 umgestiegen sind war das ein Unterschied wie Tag und Nacht! Zusätzlich kann man eine Zone auch automatisch zwei- oder dreimal reinigen lassen. Der Chaos-Sauger saugt jetzt zwar im Keller, das macht er aber gut.

  9. Hey Caschy, du schreibst am Ende, dass du bei starken Verschmutzungen dann doch lieber auch mal zum Handstaubsauger greifst. Ist das denn bei bei der Wischfunktion ähnlich? müsst ihr dennoch ab und an „von Hand wischen“? Oder ist die Leistung da „verlässlicher“?

    • Ein Saugroboter kann niemals einen herkömmlichen Staubsauger und schon gar nicht einen wischmop ersetzen, egal von welchem Hersteller! Hin und wieder sollte man doch beides mal benutzen, dem sollte man sich bewusst sein.
      Die Wischfunktion ist ja nix anderes als ein feuchter Lappen der durch die Wohnung gezogen wird. Ohne einmal zwischendurch ausgewaschen zu werden. Einen herkömmlichen Mopp tauchst du beim Wischen ja auch regelmäßig ins Wasser um ihn zu „säubern“. Das kann der Roboter nicht.

  10. Hallo Cachy, kannst du ein wenig auf die App eingehen? Evtl. mit ein paar Screenshots? Wie hast du die Räume abgeteilt? Geht nur wenn man zuerst einmal das ganze Geschoss hat scannen lassen, oder? Wie legt man No-Go Areas fest? Kann man mit der Alexa Steuerung gezielt einzelne Räume reinigen lassen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.