„Star Wars: Knights of the Old Republic“: Entwicklung des Remakes angeblich pausiert

„Star Wars: Knights of the Old Republic“ soll ein Remake erhalten. Gerüchte gab es darum bereits  Anfang 2021, später bestätigten Sony und Aspyr die Arbeit an dem Titel, der zunächst exklusiv für PlayStation-Konsolen erscheinen soll. Wie der verlässliche Jason Schreier von Bloomberg berichtet, soll die Arbeit an dem Spiel aber vorerst eingefroren worden sein.

Demnach habe Aspyr jüngst sowohl den leitenden Art Director Jason Minor als auch den Design Director Brad Prince entlassen. Mitarbeitern soll man mitgeteilt haben, dass man sich derzeit nach anderen Gelegenheiten und Partnerschaften mit Publishern umsehe, weil das Remake zu „Star Wars: Knights of the Old Republic“ vor einer sehr ungewissen Zukunft stehe. Drei Jahre lang soll Aspyr bereits hinter den Kulissen an dem Titel gearbeitet haben.

Am 30. Juni 2022 soll Aspyr offenbar eine Demo des Spiels Lucasfilm und Sony präsentiert haben. Die Partner waren davon wohl alles andere als beeindruckt, was zum aktuellen Zustand führte. Laut Schreier, der sich auf interne Quellen bei Aspyr beruft, sei zu viel Zeit in diese Demo geflossen, die dann nicht für die Weiterentwicklung des Spiels genutzt werden konnte. Eine Veröffentlichung des „KOTOR“-Remakes im Jahr 2022, wie ursprünglich geplant, sei völlig unrealistisch. Derzeit sei ein realistisches Ziel eher ein Release im Jahr 2025.

Wie es nun mit dem Remake zu „Star Wars: Knights of the Old Republic“ weitergeht, hängt in der Luft. Einige Mitarbeiter Aspyrs nehmen an, dass die Entwicklung dem Studio entzogen wird und stattdessen die bisher nur unterstützenden Saber Interactive die Leitung übernehmen. So oder so dürfte es jetzt aber deutlich länger dauern, als zuvor erwartet, bis wir das fertige Spiel zu Gesicht bekommen. Aspyr, Lucasfilm und Sony enthalten sich zu dieser ganzen Angelegenheit offiziell allerdings noch eines Kommentars.

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4 Kommentare

  1. Die sollen das ganze Projekt einfach Bluepoint Games übergeben. Aspyrs war von Anfang an eine seltsame Wahl für so ein Prestige-Projekt.

    • André Westphal says:

      Jeder muss ja mal klein anfangebn: Aspyr hatte die mobilen KOTORs portiert, ich denke daher boten sie sich an. Generell sind sie ein fähiger Entwickler, aber irgendwas lief hier offenbar schief. Manchmal geht sowas gut, manchmal nicht. Man denke nur Guerilla Games, die auch mit „Horizon Zero Dawn“ z. B. das erste Mal ein Open-World-Spiel anfassten, nachdem sie zuvor vor allem für Shooter bekannt waren – und das erwies sich als Glücksgriff. Kann also mal so und mal so laufen.

      • Ja, aber Aspyr hat eben aus dem mobilen Bereich und den Mac-Versionen von Spielen den Ruf, halbherzige Ports „hinzurotzen“ und dann sehr schnell nicht mehr zu supporten. Genau zu KOTOR erschienen auf dem Mac nur zwei Updates, das neuste ist sechs Jahre alt.

        Kann man nicht ganz mit Guerilla vergleichen, die immer schon ein Top-Studio waren, und nur das Genre gewechselt haben.

      • Ja haben sie. Aspyr sind aber auch die, deren Games bei jedem Update nicht mehr funktionieren und die Fixes dann teilweise Jahrelang auf sich warten lassen. Wie bei SimCity des Öfteren der Fall war damals. Also ganz so fit, groß oder was auch immer sind sie wohl nicht.

        Woher nimmst du die Behauptung, sie wären ein fähiger Entwickler? Sie haben, soweit ich weiß, nie was Eigenes entwickelt, sondern nur Ports gemacht und waren zudem dann als Publisher vieler Mac-Versionen tätig. Wo genau haben sie bewiesen, fähige Entwickler zu sein? Ich habe es, aufgrund der oberen Dinge, eher genau umgekehrt wahrgenommen.

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