„Star Trek“: Neuer Kinofilm soll Anfang 2022 in Produktion gehen

„Star Trek“ ist eine der Marken, die mich seit meiner Kindheit begleiten. In en 1980er-Jahren schaute ich auf Sat.1 die klassische Serie mit Kirk, Pille, Spock und Co. und schnell war auch die Begeisterung für „Star Trek: The Next Generation“ sowie „Star Trek: Deep Space Nine“ geweckt. Ab „Star Trek: Voyager“ ließ meine Begeisterung dann zunehmend nach und wurde zuletzt durch Kapriolen wie „Star Trek: Discovery“ und „Star Trek: Picard“ auf den Tiefpunkt gedrückt. Nun gibt es nicht nur für mich wohl bald eine neue Chance zum Franchise zurückzufinden: 2022 soll ein neuer Kinofilm in Produktion gehen.

Die Regie werde laut Deadline Matt Shakman übernehmen. Letzterer profilierte sich zuletzt als Regisseur der Serie „WandaVision“ bei Disney+. Für mich zeigt das zwar eher abschreckende Wirkung, da ich mit der Serie so gar nicht warm wurde, aber Shakman war auch an Projekten wie „Game of Thrones“, „Mad Men“ oder „Fargo“ beteiligt, was das dann für mich wieder ausgleicht. Zumal meine Kritikpunkte an „WandaVision“ ohnehin mehr die Drehbücher als die Regie betreffen.

Der nächste „Star Trek“-Film hat noch keinen offiziellen Titel, das Drehbuch aus der Feder von Lindsey Beer und Geneva Robertson-Dworet sei allerdings bereits fertig. Shakman soll sich den neuen „Star Trek“-Film dabei gezielt aus mehreren Angeboten herausgepickt haben. Weitere Details kennen wir aktuell leider noch nicht. Der letzte Kinofilm aus dem Universum war „Star Trek: Beyond“ aus dem Jahr 2016, der weder Kritiker noch Zuschauer so recht vom Hocker reißen konnte. Ob nun der Cast der letzten Filme um Chris Pine, Zachary Quinto, Karl Urban, Zoe Saldana und Co. zurückkehren wird oder man sich doch an etwas Neuem versucht, ist ebenfalls noch unbekannt.

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23 Kommentare

  1. Hightower says:

    Das ist mal eine gute Nachricht. Hoffentlich gibt es einen neuen Cast, den letzten fand ich grauenhaft.

    • Ich fand den Cast nicht so schlecht, dafür finde ich den Zeitrahmen schlecht: „historisches“ ScienceFiction ist für mich nicht so das wahre. Fand ich schon bei Discovery daneben.
      Aber da Anton Yelchin (Fähnrich Pavel Chekov) gestorben ist, hoffe ich auf einen neuen Cast (und eine andere Zeit, in der der Film spielt).

      • André Westphal says:

        Ich fand den ersten Film aus der Kelvin-Timeline super. „Into Darkness“ und „Beyond“ fand ich dann aber beide schlecht. Insofern kann man gerne mit denselben Darstellern weitermachen, aber dann hoffe ich auf ein besseres Drehbuch :-).

    • Kann ich nicht bestätigen. Ich fand die letzten 3 Filme gut. Kann aber nur aus der „neuen“ Perspektive berichten, da ich die alten Filme und Serien nicht gesehen habe.

    • Naja, Karl Urban als Pille fand ich klasse. 😉
      Der letzte Film war so ok. Etwas zu wenig Star Trek und zuviel Geballer. Hoffentlich setzt der nächste Film auf mehr Balance zwischen Story und Action.

    • Picard und Discovery haben die Franchise zerstört. Ein Scherbenhaufen.

      • André Westphal says:

        Diese beiden Ausfälle machen aber ja die alten Sachen nicht schlechter. Discovery habe ich nur 3 Folgen gesehen und das reichte mir, weil ich null damit anfangen konnte – langweilige Sci-Fi mit austauschbaren / unsympathischen Figuren.

        Picard war ganz schlimm, weil man Roddenberrys Vision bzw. TNG teilweise demontiert hat. Das verzeiche ich den Machern nicht so schnell.

    • Gunar Gürgens says:

      Fande den Cast auch nicht so verkehrt, aber die Kelvin Zeitlinie finde ich grauenhaft, das kann man ruhig begraben.
      Durch die ganzen Zeitreisen Geschichten in den Serien wurde eigentlich genügend Zeug angeteast. Auch die Zeit zwischen Ende Voyager / Nemesis und Anfang Picard bietet genügend Stoff ohne Kelvin Zeitlinie oder Spiegeluniversum.

      • NanoPolymer says:

        Dann müsste man aber ein gescheites Drehbuch schreiben und ganz wichtig sich mit dem alten Zeug auseinander setzten.

        Da ist es halt einfacher nur den Namen und ein schon vorhandenes Schiff und einzelne Szenen neu zu interpretieren.

        Und noch schmaler ist es einfach nur den Namen zu nehmen. Alles andere ist dann einfach irgendwas, aber nur kein Star Trek.

        Evolution ist auch was anderes. Und selbst in den alten Serien haben die das besser hinbekommen wenn die mal 500 Jahre in die Zukunft sind.

    • meine volle Zustimmung, außer Zachary Quinto & Leonard Nimoy waren alle grausam, Shoregh Aghdashloo und Benedict Cumberbatch auch ausgenommen.
      Zusätzlich zur unterträglichen Schauspielertruppe waren die dargestellten Personen auch noch allesamt unerträglich und ich hoffte, eine(r) öffnete alle Luftschleusen. Ging mir bei Beverly Crusher und Wesley auch immer so.
      Picard war am Ende leider ziemlicher Kram und die Borg haben sie leider völlig gezähmt, auf dem Cubus gab’s wieder Horrormomente, aber als dann alle ins All gesogen wurden (s.o. Luftschleuse), war’s verpufft. Hätte man so viel mehr draus machen können.
      Über Enterprise und DISC decke ich den Mantel des Schweigens, lower Decks war mau, da hatte ich mir für die Frau auch wieder eine Luftschleuse gewünscht.

    • Der Cast war schon okay (die Filme auch), nur wirkten alle halt (unfreiwillig) wie eine Parodie auf die Originalcrew/darsteller. Das war nicht ganz stimmgi. Man hätte wohl besser mit einer eigenständigen Crew weitergemacht.

  2. So lange J. J. Abrams und Alex Kurtzman mit einer ST Produktion zu tun haben, kommt IMHO stets nur vulkanblutgrüne Grütze dabei heraus. Flares, Design, Technik… alles nix und dabei bin ich kein Kanon-Geek. Vielleicht hätte man Rick Berman doch besser nicht vom Hof gejagt und weiterhin Frakes die Regiearbeit überlassen sollen. Nu‘ ist es zu spät.

    • Amen!

      JJ Abrams hat seine Paradestück mit „Fringe“ und dann hat er Star Trek zu eine Hollywoodkassenschlager mit 08/15 Prinzip gemacht. Jetzt ist zwar Geld in der Kasse, aber das Kunstwerk ist eine traurige Darstellung.

      ST:Picard ist wirklich gut, langsam und legt Wert auf eine aufbauende Geschichte. Nur die letzten Folge war ein Fehler (Borgschiff vergessen, übertriebene Raumflotte zur Rettung, Zauberwerkzeug). Ich habe die Vermutung, dass man ursprünglich von einem Ende nach der ersten Staffel ausging und dann die Geschichte umgeschrieben hat.
      Und Lower Decks regelt. Endlich richtig gutes Star Trek 🙂

      • „Und Lower Decks regelt. Endlich richtig gutes Star Trek“
        da hab ich eine andere Meinung ABER
        Goile Übersetzung.
        Zwischenzeitlich haben sich meine Freunde dran gewöhnt, daß ich deren Sprüche übersetze und es dann nicht mehr so gut klingt. (sucks, cool, (und Nice wird zu Nizza, auch wenn es anders ausgesprochen wird))
        (Neulich zu Captain Future hier im Forum gab es einen launigen Kommentar auf meinen Hinweis, daß übersetzte Namen (Kapitän Zukunft) eher albern klingen.)

      • André Westphal says:

        Puh, also Picard ist für mich der bisherige Tiefpunkt in Sachen Trek. Fand ich ganz schlimm wie man den Charakter Picard vergewaltigt hat, Charaktere auf einmal komplett umkrempelt (Seven of Nine) und die gesamte utopische Welt von Roddenberry plötzlich zu einer Dystopie macht. Da hätten die Macher ihre Ideen lieber für was eigenes nutzen sollen, statt das völlig unpassend „Star Trek“ zu nennen.

        • Prinzipiell gebe ich Dir recht, jetzt ist es eine Dystopie. Ich habe es als Metapher für den aktuellen Schwung nach Rechts verstanden ( Amerca first!, Ungarn, Türkei, Polen…) und auch Star Fleet bzw die Gesellschaft nicht gefeit ist. Mit Sektion 36 (?), DS9, hatte man solches schon einmal thematisiert.

  3. NanoPolymer says:

    Ich lese nur da hat wer vorher was mit Marvel/Star Wars etc pp gemacht und hab schon schlechte Laune

    Den aktuellen Cast der Filme mag ich, wäre aber auch nicht traurig wenn der wechselt. Hatte immer das Gefühl die spielen alle nebeneinander her. Mag vielleicht daran liegen das fast jeder von den auch Solo ziemlich erfolgreich ist.

    Dann schaue ich mal gespannt in die Zukunft.

  4. Viele scheinen Schwierigkeiten zu haben sich von gewohntem zu lösen. Ist ja nichts schlechtes… aber Star Trek war schon immer… Vielfalt, Anders, Neu, Provokativ.. das machts iwie aus.
    Ich mag sowohl die alten (weil damit aufgewachsen) als auch die neuen weil..is wie zocken.. bessere Grafik 😉
    Und zwischendurch immer mal wieder das alte… als würd man den NES auspacken.

    Die Geschichten die erzählt werden sind bei neuerem nicht immer ausgereift.. Ich finde das hat ab Voyager abgenommen… Hektik, stress … unbedingt etwas auf den Markt bringen. Teils sich wiederholende Stories in neuem Gewand.. Da Zeitlich wieder einiges an Zeit vergangen ist und aufgrund von Yelchins Rolle, wäre mir eine neue Cast lieber. Zum Glück können die das nicht schröpfen wie bei Paul Walker.

    Auch wenns vom Plot nicht immer passt, so isses eben Star Trek… alles davon!

    „Star Trek speaks to some basic human needs: that there is a tomorrow — it’s not all going to be over with a big flash and a bomb; that the human race is improving; that we have things to be proud of as humans. No, ancient astronauts did not build the pyramids — human beings built them, because they’re clever and they work hard. And Star Trek is about those things.“
    Er hat an die Menschheit geglaubt…

  5. Sämtliche alte Star Trek Filme sind zu einer Legende geworden. Mit ihnen die Protagonisten.

    Patrick Stewart „Star Trek: Picard“ hätte es dabei bewenden sollen. Der Funke ist auch hier nicht so richtig über gesprungen.
    Der Mann ist halt (zu) alt. Eigentlich hat er sich in den letzten Folgen kaum bewegt. Entweder hat er irgendwo auf irgendwelchen Stühlen gesessen oder für einige Sequenzen sah man ihn auch mal kurz laufen.

    Sämtliche Folgen und Filme dieses Jahrhunderts haben im grunde nichts mehr gemein, mit all dem vergangenem.
    Die alten Zuschauer träumen dabei von „guten alten“ Zeiten. Die jüngeren, wissen mit den neuen Filmen, Folgen wenig anzufangen.

    Zumal es inzwischen unzählig andere Serien gibt, die mindestens genauso gut bzw. schlecht sind.
    William Shatner hatte es richtig gemacht. Man sah ihn nie wieder in irgendwelchen neuen Filmen oder Folgen. Er ist bereits zu Lebzeiten seine eigene Legende geworden. Das schaffen nur ganz wenige.
    Empfehlenswert die Dokus auf amazon prime, die W.Shatner über Startrek mit den Protagonisten gedreht hat

    • Was? Shatner hat doch neue Serien gedreht, Boston Legal z.B. (mir Rene A. Odo aus DS), TJ Hooker und laut Wikipedia noch mehr Serien, die ich nie gesehen oder etwas von gehört habe, mehr als ein Duzend Filme nach Generations waren auch noch dabei.
      Wenn man dann noch seine ewige Stänkerei über die neuen ST Serien und Schauspieler erinnert…

      • Da sind sie wieder: die fleißigen Wichtel des Internets, die sich über alles sogleich plustern wenn man mal etwas nicht ganz korrekt geschrieben hat und sich selbst auf Kosten anderer profilieren wollen, indem man bloß mal in wikipedia nach sieht, ohne es selbst zu wissen.
        Ich hab vorausgesetzt, dass der Zusammenhang meines Kommentars mit der Startrek Trilogie in Verbindung mit Shatner verstanden wird.
        Nicht, was der Mann noch alles so „nebenbei“, bis heute in seinem hohem Alter macht.

        • Der Grund weshalb er aber nichts Star Trek mässiges mehr gemacht hat, ist eher weil man ihn verstimmt hat bzw. gekräntkes Ego und nicht weil er einsieht, dass er inzwischen dafür zu alt ist und in Würde altern will. Wenn man den richtig hofiert hätte, hätte er auch noch mal ja gesagt.

          • André Westphal says:

            Er wollte schon: In den Specials auf den Blu-rays gibt es ein Interview mit Rick Berman, in dem er erzählt, dass es Verhandlungen mit Shatner gab, um ihn als Kirk zurückzuholen – ich meine das war für „Enterprise“. Shatner wollte dann aber eine Gage, die laut Berman in etwa 20-mal so hoch war wie das, was sie hätten zahlen können. Daher scheiterte der Plan.

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