Spotify Premium: Neuerungen im Familienplan angekündigt

Spotify bastelt an seinem Family Plan: So wird es einen exklusiven Family Mix geben, der Lieder enthalten wird, die auf den Interessen der gesamten Familie basieren. Das könnte also ganz lustig werden, wenn eventuell die Country-Musik des Vaters, die Pop-Songs der Mutter und die Black-Metal-Kracher des Sohnemannes direkt aufeinander folgen.

Erst einmal startet man mit den Neuerungen zwar nur in Irland, ab dem Herbst wird es aber auch in Deutschland losgehen. Gute Sache beim Family Mix: Ihr könnt dann auch einstellen, welche Familienmitglieder einbezogen werden. Ist also etwa der Vater gerade unterwegs, kann man sich auf die Songs der Mutter und der Kinder beschränken – als plumpes Beispiel.

Zudem führt Spotify einen Family Hub ein, welcher als Schaltzentrale für das Familienoberhaupt dienen wird – also für denjenigen, der die Rechnung zahlt. Der Nutzer kann dort Familienmitglieder hinzufügen oder streichen, die Adresse verwalten und auch neue Kontrollmöglichkeiten für Eltern nutzen. Beispielsweise kann man explizite Inhalte herausfiltern – also Lieder mit anstößigen Texten.

Klingt an sich alles ganz gut – könnte aber auch gemeinsam mit einer Preiserhöhung eingeführt werden, wenn man an Spotifys Experimente der letzten Zeit denkt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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31 Kommentare

  1. Es heißt „Familientarif“. Ihr seid zwar nicht die einzigen, die das nicht kapieren aber hier lese ich das ständig. Ist das wirklich so schwer? Ein Plan ist ne Bauanleitung oder die Übersicht über ein Gelände.

    • Vielleicht ist auch Familienplanung gemeint, oder die Musik dafür? 😉

    • MoshPitches says:

      Ein Plan ist im Internetjargon ein Ausdruck, der die Zahlung eines bestimmten Abonnements bezeichnet. Der Ausdruck stammt aus dem Englischen, wie fast alle Ausdrücke im Netz. Gewöhn dich dran.

    • genervt von Fosssi says:

      Lieber Fosssi: Ist das wirklich so schwer, erst einmal zu schauen, wie Spotify das nennt. Dort heißt es nämlich Familien-Plan. Also ein bischen ruhiger werden und nicht gleich andere Leute für doof erklären.

      • Das ist aber schnell eskaliert. Wo erkläre ich denn jemanden für doof? Ich finde diese Nicht-Übersetzung affig und habe im Übrigen gerade nochmal geschaut: Spotify selbst nennt es „Premium Family“ oder „Premium Family Abo“. Von nem Plan lese ich da nix.

    • Leute, regt euch doch mal ab. Das INTERnet ist, wie der Name schon sagt, international, nicht nur deutsch, es heißt schließlich nicht D-Net, die vorherrschende Sprache dort ist nun einmal Englisch und daraus entlehnte Wörter.

      Im (Amerikanischen) Englisch bedeutet „plan“ so etwas wie „für etwas heraus gearbeitet“, ein family plan ist also ein Tarif, welcher für Familien entwickelt wurde, dafür „herausgearbeitet wurde“. Auch Verträge im Sinne von „eine Dienstleistung abschließen“ heißt dort „plan“, so zB der Mobilfunktarif, im geschäftlichen B2B-Umfeld heißt es anders.

      Ich weiß, was @Fosssi anfänglich damit gemeint hat, nämlich die „Verwässerung der Deutschen Sprache“, in Frankreich gibt es ja sogar ein eigenes Quoten-Gesetz dafür; anderes Thema; aber so ist es nun einmal, Sprachen passen sich mit der Zeit an, war schon immer so und wird auch immer so sein, viele wissen gar nicht, wie viele Fremdwörter schon über die Zeit ins Deutsch übernommen wurde, weil sie einem schon so „deutsch vorkommen“.

      Ich finde es gut so, die Deutsche Sprache wird schon nicht aussterben, also immer ruhig Blut 😉

    • Ja mei, der gute André schreibt ja auch Family Plan und nicht Familienplan. Das ist damit nicht Denglisch, sondern wurde im Original belassen. Spracheveränderungen kann man nur konstatieren, nicht kritisieren, weil sie unaufhaltsam sind. Du kannst natürlich gerne auch Klapprechner zum Laptop sagen, aber dann werden die Menschen in deiner Umgebung zurecht ihre Augen rollen. Ich bin geistig noch flexibel genug, dass mein Gehirn Veränderungen mitmachen kann.

      • und was steht im Titel?

        • Sprache ist vor allem dazu da verstanden zu werden. Ich verstehe im Kontext voll und ganz was gemeint ist. Ich nehme an, du auch. Sich Bastian Sick Bücher kaufen, um andere auf den Unterschied zwischen anscheinend und scheinbar hinzuweisen, ist spießige Profilierung. Wer es richtig machen will, geht mit gutem Beispiel und Understatement voran.

    • Danke. Es ist schon ganz schön ignorant von Andre es immer noch falsch zu schreiben, nachdem caschy gerade erst vor ein paar Tagen verprochen hat, endlich mal auf korrekte Schreibe zu achten.

  2. Sie haben es endlich geschafft, dass man die Adresse ändern kann? Ich glaub es nicht… Wunder werden wahr!

    Letztes Jahr mit meiner Freundin zu ihren Eltern gezogen, die Mutter mit in den Familienplan reinnehmen wollen aber keine Change gehabt die alte Adresse herauszufinden.
    Das Ende vom Lied war dann, wenn man die Adresse ändern will, muss man dem Support schreiben, sein altes Spotify Konto löschen lassen und ein neues anlegen. Das ich das Ganze nicht noch per Fax schicken musste war schon überraschend.

    • Ich habe meine bei Spotify gespeicherte Adresse herausgefunden, indem ich Spotify auf das Thema Datenschutz und meiner personenbezogenen Daten hingewiesen habe. Anschließend wurden mir alle persönlichen Daten zugeschickt, inkl. der Adresse. Inzwischen kann man sich die gespeicherten Daten auch automatisiert zukommen lassen.

    • Naja mir ist es schon passiert, dass ich angeschrieben wurde da die Adresse eines anderen Accounts nicht mit meiner Übereinstimmte… Da war ein Links zum ändern und gegessen war das Problem 😀

  3. Das ist man mal kurz im Back-Shop – und schon geht die Diskussion wieder los…
    Im Ernst: So gut die Inhalte auch sind, die Wortsuppe ist manchmal schwer erträglich (auch mit „Popsongs“ oder „Countrymusik“). Ich finde, als vielgelesene Technikseite kann man sprachtechnisch durchaus Verantwortung übernehmen.

    • Stimmt! Back-Shop wäre auch ein Beispiel…

    • Klar Bert, man ist im „Bäckerladen“ … nicht im „Backshop“ – lach wer im Glashaus sitzt , muß sich im dunkeln ausziehen! Aber die Sprachpuristen vergessen in wessen Tradition sie stehen: in der derer die einst in einem glücklicherweise nicht tausend jahre wähendem Reich statt „nase“ „Gesichtserker“ sagen wolten und gar eine Weltklasse -musikformation wie die „Comedian harmonists“ nicht nur zwangen sich von ihren jüdischen mitgliedern zu trennen sondern die neu „arisch“ nachgebildete ‚Truppe mußte sich auch „Meister-Sextett“ nennen weil der ursprüngliche name ja nicht „deutsch“ genug war. Solche sprachlichen Deutschtümler sind also nicht neu und vielleicht leider dann doch auf tausendjähriges Überdauern angelegt …

  4. Meine Rede. Ich überlege im Übrigen ob ich meine Zeitungsplan kündige und was ich mit meinem Mobilfunkplan mache… (sic!)

    • Höre hier ein lautes mimi?… Bestmöglich Kündigst du auch gleich dein Sturheitsplan und dein AntineueBegriffeoderWörterplan. Vielleicht hast du dann Plan was hier genau gemeint ist?

  5. Ich finds auch falsch; nennt es family plan oder Familien-Abo, aber nicht in einem Wort Familienplan…da muss und sollte sich niemand dran gewöhnen müssen! Habe auch noch nirgendwo im Netz gesehen, dass dies umgangssprachlich genutzt wird – im Englischen wird es regulär verwendet, im Deutschen nicht.

  6. Da chill ich mich doch gleich mal mit ner Tüte Popcorn in den Kommentar Sektor dieses Blogpost.

  7. Hmmm, sollte Spotify tatsächlich an den monatlichen Gebühren für den „Familienplan“ schrauben, ziehe ich mit meiner Familie direkt weiter zu Apple Music. Das Angebot ist ohne fast identisch. Lediglich die App und die Präsentation der Inhalte gefällt mir bei Spotify besser; mal sehen was sich bei Apple Music mit iOS 13 tut…

  8. Wenn die sich ENDLICH auf ihre Kernkompetenzen und die wichtigsten Baustellen konzentrieren würden! Bookmarks bei Hörbüchern etc! Aber nein, es wird wieder nur rumgepimmelt und experimentiert. Es ist nicht zu glauben!

    • Ich bin nur noch bei denen, weil ich halt irgendwann mal dort angefangen habe und wir uns bandintern Playlisten freigeben und da ist Spotify der kleinste gemeinsame Nenner.
      Allein das mit dem Herz ist schwer zu verstehen. Wenn man bei einem Album das Herz drückt, ist das Album in der Bibliothek gespeichert. Wenn man bei einem Lied das Herz drückt, wandert es in die Playliste „Lieblingssongs“. Interpreten haben kein Herz, das man drücken könnte, denen muss man folgen. Playlisten ebenso. Das ist doch total inkonsistent. Ich musste bei Spotify auf der Seite nachlesen um das alles zu erfahren und weiß noch nicht mal ob ich das richtig kapiert habe.
      Setzen sechs.

  9. Der normale Russki geht nicht ohne einen Plan aufs Klo

  10. Spotify = Punktifzierung (wahlweise auch Entdeckifizierung) gewöhnt euch dran.

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