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Spotify: Man denkt über Preisanpassungen nach

Spotify hat jüngst Quartalszahlen vorgelegt. Der Streaming-Dienst steigerte seinen zahlenden Abonnentenstamm auf 144 Millionen Accounts (bei 320 Millionen monatlich aktiven Nutzern), während die Werbeeinnahmen im zweiten Quartal um 41 % und im Jahresvergleich um 9 % stiegen.

In Statements wies Spotify-CEO Daniel Ek darauf hin, dass das Unternehmen in jedem der ersten drei Quartale des Jahres 2020 jeweils 1 Milliarde Euro an die Rechteinhaber ausgezahlt habe, wobei das vierte Quartal bereits auf dem Weg sei, ebenfalls die 1 Milliarde Euro zu überschreiten.

Er nutzte laut dem US-Medium billboard aber auch die Gelegenheit, um einen Blick in die Zukunft zu werfen, wohin Spotify in seinem Bestreben geht, „das größte Audionetzwerk der Welt“ aufzubauen, und sagte, dass das Unternehmen „weiterhin in die Verbesserung des Benutzererlebnisses, die weitere Marktexpansion und die Entwicklung und den Erwerb einzigartiger Inhalte sowohl von neuen als auch von etablierten Kreativen investieren wird“.

Im Großen und Ganzen bedeute dies, dass Podcasts ein Wachstumsbereich sind, auf den sich Spotify im vergangenen Jahr besonders konzentriert hat. Aber Ek sagte auch, dass aufgrund der Dynamik und der Entwicklung des Unternehmens die Zeit gekommen ist, in der Spotifys Preispunkt nicht mehr bei 9,99 $/Monat für ein Einzel-Abo und bei 14,99 $/Monat für ein Familien-Abo liegt. In gewachsenen Märkten, wo immer mehr gehört wird, könnten die Preise demnach steigen.

Dieser Plan ist bereits seit einer Weile in Arbeit; im vergangenen August bestätigten Quellen gegenüber billboard auch, dass Spotify eine Preiserhöhung in Skandinavien erprobt und den Preis für das Familien-Abo in Norwegen, Schweden und Finnland um 14 % erhöht hat, ein Jahr nachdem ein separater Test die Preise in Norwegen um 10 % erhöht hatte. In den Märkten hätten die Nutzer auch die Bereitschaft gezeigt, mehr für Spotify zu bezahlen. „Als Ergebnis werden Sie also sehen, dass wir die Preiserhöhungen weiter ausweiten, insbesondere dort, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz gut positioniert sind und unser Wert pro Stunde hoch ist„, so Ek abschließend.

Ob und wann Preiserhöhungen in Deutschland greifen, ist logischerweise nicht bekannt. Die Frage ist – würdet ihr, deutsches Abonnement vorausgesetzt – mehr bezahlen?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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101 Kommentare

  1. Nein. Auf keinen Fall. 14.99 € im Monat sind okay aber kein Cent mehr. Dann würde ich zur Konkurrenz Wechseln, auch wenn Spotify mir ans Herz gewachsen ist.

    • Er kündigt das an, damit die anderen ihre Preise ebenfalls dankbar anheben. Das ist wie eine Kartellabsprache aber ganz ohne die illegalen Treffen. Ich gehe daher davon aus, dass Deezer, Tidal, Apple und wie sie alle heißen, ebenfalls die Preise anheben werden.
      Steigt der Preis, bin ich allerdings weg, da ich auf Musik dank eigener Sammlung gut verzichten kann.

      • Apple würde ich ausschließen, die bringen ja sowieso demnächst diese neue Subscription – weiß man da eigentlich schon wann?

        • “Diesen Herbst”

          Den Sinn dieser neuen Subscription verstehe ich aber noch nicht ganz, denn für mich wird’s nur teurer, da ich weder TV noch Arcade brauche.

          Und das größte Paket mit 2TB iCloud fehlt in Deutschland.
          Hätte das Family-Paket 2TB iCloud dabei, hätte ich vielleicht überlegt.

    • Sehe ich auch so. Die 15 Euro im Monat sind aktuell schon grenzwertig für einen reinen Streaming Dienst mit Leihmusik. Eigentlich ist selbst das schon zu teuer.

      Sobald das Angebot teurer wird bin ich definitiv raus.

      • 15,-EUR währen ok, wenn Spottify auch mal eine höhere Qualität ala Deezer Hifi bringen würde – währe ich sofort dabei – da würde ich auch 20,-EUR für zahlen.
        Deezer gefällt mir allerdings nicht, daher bleibe ich bei Spottify, die Integration in meine Systeme ist da einfacher.

        Früher habe ich im Monate etliche CD’s gekauft, die ganze Wandregale zugestellt hatte. Am Ende hört man eine CD 5 mal und die verstaubt im Regal. Da ziehe ich einen Streamingdienst vor, zuhause habe ich wieder deutlich mehr Platz, einen CD-Player habe ich überhaupt nicht mehr und ich habe die volle Auswahl auf eine Riesenmusikangebote und Neuheiten fast immer zeitgleich wenn die CD erscheint.

  2. „Unsere Einnahmen steigen, die Leute haben angebissen, lasst uns sie noch weiter melken indem wir die Preise erhöhen“

  3. Die wollen ernsthaft erhöhen? Bei den massiven ungelösten Problemen unter Android (man beachte die Rezensionen im Play Store!) und der riesigen Konkurrenz?

    Meine Töchter werden mich hassen, aber dann bin ich weg. Und mit mir vermutlich viele andere – eigentlich schade, als einer der letzten europäischer Big Player im Techbereich…:-(

  4. Das klingt leider nicht sehr vielversprechend. Am Ende muss natürlich jeder für sich entscheiden, ob er bereit ist, den Mehrpreis zu bezahlen und prüfen, was es an Alternativen gibt. Da hilft kein Jammern.

    Wir nutzen es gerade nur für unser kleines Kind, da es dort die ganzen Hörspiele gibt (für 9,99€ im Monat, aktuell 9,74€ wegen MwSt-Reduzierung). Aber sobald beim Sohn der Bedarf nicht mehr so groß ist, werde ich wahrscheinlich kündigen. Eine Preiserhöhung treibt mich eher dazu, das Konzept in Frage zu stellen.

  5. G. Schrader says:

    Ja, würde sofort mehr bezahlen. Bin selber Künstler und verdiene mit 20.000 Streams pro Halbjahr ca. 5€. Verkaufe ich eine einzige CD verdiene ich das doppelte…

    • Dann verkaufe halt CDs. Wenn Du glaubst, dass durch eine Preiserhöhung mehr Geld bei dir ankommt, dann wirst Du aber große Augen machen, wenn es soweit ist. Die Preiserhöhung ist mit Sicherheit einzig und allein da, um die Investoren zu bauchpinseln, aber sicher nicht für die Künstler, die ja bereits bestehende Verträge haben.

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        „Dann verkaufe halt CDs“
        Ziemlich arrogante Antwort. Und ziemlich an der Realität von Künstlern vorbei.

        • Ja, klingt arrogant. Ändert aber nichts an der Situation. Kann natürlich auch sagen, och, armer Künstler. Dann bekommt er trotzdem keinen Euro mehr, wenn Spotify die Preise erhöht.

        • Hallo Friede Freude und so weiter , wieso „„Dann verkaufe halt CDs“
          Ziemlich arrogante Antwort. Und ziemlich an der Realität von Künstlern vorbei.“? niemand wwird gezwungen Künstler zu sein oder werden. Ist freiwillig, die Berufswahl. Wenn man von kunst allein nicht leben kann, könnte man z. B. nebenbei nen „Brot & Butter“-Beruf haben, ähnlich wie sich Studierende ja auch was dazu verdienen. Warum soll ich als Verbraucher immer mehr und mehr und mehr bezahlen ? Ein großer Teil des kataloges ist eh lange Zeit abgeschlossenes zeug , also keine neue Leistung wird erbracht aber immer weiter kassiert. Jede abhängig arbeitende person muß jeden monat, jeden Tag neue leistung bringen damit sie am Ende des monats Geld bekommt. Warum bekommt z. B. ein Künstler für eine vor 20 oder 30 jahren erbrachte leistung überhaupßt noch Geld ?

        • Naja, mehr Gewinn gibts immer automatisch wenn es weniger Zwischenhändler gibt. Und genau das wäre mit Streaming möglich. Nun haben die Künstler es aber nie geschafft sich auf einer Platform zu vereinigen, die ihre Interessen vertritt und sie besser bezahlt. Und nun kriegen sie halt auch nicht mehr. Das haben sie verpennt als sie sich alle gegen das Streaming gewehrt und auf die CD gesetzt habe. Mancher tut das noch heute. Das ist die bittere Wahrheit. Wer nicht in einer Gewerkschaft ist muss auch für seine Gehaltserhöhung kämpfen und nicht nur schimpfen, dass einem zu wenig bezahlt wird. Das trifft jeden, nicht nur die Künstler. Man muss nicht nur seine Arbeit tun sondern sich auch gewinnbringend platzieren.

        • Die Annahme, das sich die Preiserhöhungen irgendwie auf die Lizenz-Gebühren, die an die Künstler ausgeschüttet werden, auswirken, ist ja nun auch meilenweit an der Realität vorbei…..so lange die zumeist langfristigen Verträge mit den Labels laufen, wird da nix passieren.
          Du kannst doof finden, arrogant finden und/oder zornig mit dem Fuß aufstampfen, das ändert alles nix.
          Dass das Leben kein Ponyhof ist, sollte mittlerweile jeder mitgekriegt haben.
          Drum prüfe, wer sich ewig (langfristig) bindet……

    • Für 20k Streams zahlt Spotify 60 EUR aus. Schlechten Vertrag unterschrieben oder 12-köpfige Band?

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Du machst dir die Rechnung zu einfach. Die per Google leicht zu findende Zahl $0,00318 pro Stream ist eine Durchschnittszahl. Die realen Auszahlungen hängen von vielen (intransparenten) Faktoren ab. Gerade für unbekanntere Künstler oder exotischere Musik-Genres ist die Auszahlung deutlich geringer.
        Wenn du viel Zeit hast, kannst du hier mehr dazu finden: https://soundcharts.com/blog/music-streaming-rates-payouts

        • Ich komme aus dem Bereich. Nein, die Rate ist auch für exotische Künstler/Genres nicht großartig anders. Die ist zwar unterschiedlich, aber vergleichbar. Signifikante Abweichungen können höchstens die Majors mit ihren Horden von Anwälten erreichen.

    • Also das Model von Spotify richtet sich danach, wie oft die Songs gehört werden. Daan eine CD ja auch nicht nur einmal hört, kann man deine 20.000 Streams nicht mit 20.000 CD verkäufen gleich setzen. Wenn ich von 14 Tracks auf einer CD ausgehe und die 20 x I’m Halbjahr gehört werden, sind das nur noch 72 CDs. Im nächsten Halbjahr, werden die CDs weiter gehört, da bekommst Du nichts mehr. Für das Streamen schon.

      Dabon abgesehen, sind 112 Streams pro Tag jetzt auch keine Zahl, wo ich davon ausgehen würde, dass dir die Leute wegen einer CD die Bude einbrennen.

      Und um Mal die andere Seite zu sehen. Ich nutze Deezer gut 2-3h im Monat. Nutze das Abo nur aus Bequemlichkeit, schnell auf alles mögliche zuzugreifen. Aber eigentlich hören ich immer das gleiche. Kommen 2-5 neue Songs im Monat zur Playlist hinzu. Da würde ich mit dem Kauf auch deutlich günstiger fahren, als mit einem Abo.

    • Gib man den Link zu deinem Profil bei Spotify, vielleicht werden wir dir noch 1€-2€ hören 😉

  6. Dirk der allerechte says:

    Noch bleibe ich bei Spotify weil die einfach wirklich für mich die besseren Playlisten haben also wie gesagt nur mein Geschmack trifft es einfach perfekt, aber sollten Sie den Preis erhöhen bin ich sofort als Apple Nutzer bei Apple One

    • Sehe ich ziemlich genau so.
      Ich bin großer Spotify Fan! Ich und viele Freunde nutzen es und wir teilen uns auch viele Playlisten. Das und die Playlisten Vorschläge finde ich super und halten mich bei Spotify.
      Aber würde bei Preiserhöhung auch zu Apple One wechseln.

    • Haha. Ja auf jeden Fall. Bekomme zwar seit über einem Jahr den Bug nicht in den Griff das die App bei einer ganzen Reihe an Geräten abstürzt sobald man die drei Punkte Menüs öffnet aber wollen noch mehr Kohle. Ist klar.

  7. Bei einer Preiserhöhung bin ich auch weg. Ich habe eh schon Youtube Music.
    Bezahle eigentlich Youtube nur wegen der werbefreien Videos.

  8. Also ich sage mal so,meine Schmerzgrenze für Musikstreaming würde im Monat bei 30 Euro liegen.
    Bevor jetzt alle wieder rum meckern,rechnet einfach mal nach,für 30 Euro bekommt ihr nicht mal 2 Alben.
    Klar die würden dann euch gehören,aber wäre dann ziemlich eintönig nach ner Weile Hören.
    Dann habe ich lieber jederzeit Zugriff auf Millionen von Titeln und leisten so einen kleinen monatlichen Beitrag.

    • Aber genau das ist nun mal der Punkt. Es gehört nicht mir, also passt der Vergleich mit den CDs hinten und vorne nicht. Bei Filmen mag das anders sein, aber Musik kann und wird man sich häufiger anhören, wenn man die Platte erst mal hat.

      • Ja gebe ich dir recht,aber lieber habe ich Auswahl anstatt nur 2 gekaufte Alben im Monat.
        Mein Auto hat nicht mal mehr ein CD-Laufwerk. Von zuhause brauchen wir gar nicht erst reden.

      • Hi Roschach, naja Streaming vs. Besitz von Datenträgern ist nicht nur eine Frage von Besitz oder nicht und für was zahle ich, eine große Sammlung macht auch Arbeit , braucht Platz und Pflege . All das nimmt mir der Streaming-Dienst ab, er katalogisiert für mich, stellt mir Lyrics zur Verfügung und erspart mir sogar , im Urlaub einen CD-Koffer – sowas gab es wirklich mal – mit zuschleppen. Convenience heißt das zauberwort , das man eben bei Spotify und Co. mit kauft. Ich würde mehr zahlen wenn Spotify endlich lossless streamt , dann hab ich mehr leistung für mehr Geld das ist fair.

    • So ist es. Ausserdem ist Musik ein Verschleissartikel. Irgendwann kannst du ein Album nicht mehr hören – und dann ist es nur noch ein wertloses Stück Plastik.

      • Dito.
        Von dem ganzen Aufwand die Musik zu rippen und aufs Handy ziehen usw mal abgesehen,weil ich denke mal dass heutzutage niemand mehr mit einem antiken Discmen rum rennt

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Sehe ich nicht so. Ich habe viel Musik die ich vielleicht nicht dauernd höre, aber seit Jahren immer wieder. Wenn man sich natürlich ein Album in Endlosschleife ins Ohr prügelt, hat man nach kurzer Zeit genug davon.

  9. nutze die werbevariante von spotify, aber auch da immer weniger. früher habe ich tatsächlich podcasts gerne gehört, durch das inflationäre höre ich tatsächlich weniger podcasts und bin froh wenn man einfach stille hat.

  10. Mehr als 10 Euro werde ich auf keinen Fall bezahlen, zumal als Amazon Prime Kunde, Music Unlimited für 40 Euro weniger im Jahr eh schon sehr verlockend ist.

    Einzig das Übertragen meiner Playlisten wäre echt übel, aber würde ich in Kauf nehmen.

    • das ist auch für mich das Einzige KO Kriterium für Prime Music, wobei die Navigation bei Prime Music auch ein Albtraum ist.

      • Ich mag die Amazon Music App, gefällt mir optisch tatsächlich besser als Spotify.

        Und interessanterweise höre ich bei Amazon viel öfter gezielt ein bestimmtes Album, als bei Spotify. Da starte ich meistens nur irgendwelche Playlisten.

    • Christian Koch says:

      Mit Soundiiz oder insbesondere tunemymusic geht das Übertragen der Playlisten mit zwei Klicks – einfach beide Accounts verknüpfen und dann einfach automatisch alles übertragen lassen.

    • Ist halt Prinzip Angebot und Nachfrage. Da letztere hoch ist und es dafür einen Grund gibt, würde es mich eher wundern, wenn die Preise nicht steigen würden.

      Ich bleibe auf jeden Fall dabei. Es ist ein großartiges Angebot für das ich gerne bezahle.

      Wenn ich nichts mehr kaufe, was teurer wird, werde ich bald gar nichts mehr kaufen.

  11. Ich hab tatsächlich ein Einzelabo und teile den Account nicht. Mit meinem Nutzungsverhalten bin ich da schon knapp an der Schnerzgrenze, aber wenn das noch teurer wird, dann ist es mir das nicht mehr wert. Dann kaufe ich mir für den 10er lieber wieder gezielt Musik. So gut ist Spotify auch wieder nicht…

  12. Hab einen Familien-Account mit 3 Nutzern, Nummer 4 krabbelt leider noch … 14,99 € schmerzen mir im Moment noch nicht. Bin gespannt wie die Preise sich entwickeln. Irgendwann würde ich auch überlegen ob es sich dann noch lohnt …

    • Bei uns ähnlich. Wobei wir zu dritt sind und sie schon läuft 😛

      Ja wir nutzen Spotify regelmässig. Familienabo. Ich höre hauptsächlich die Podcasts und mit der Tochter Kinderlieder /Hörbücher. Weniger Musik weil Zeit. Meine Frau wiederum hört hauptsächlich Musik. Insgesamt finde ich jedoch 15€ schon als Grenze. Wenn es mehr wird schauen wir uns die „Konkurrenz“ an oder man nutzt die GEZ Gebühr so richtig aus

    • Ich habe gerade ein Deezer Probeabo parallel zum Spotify Premiumaccount. Komisch, dass ich das mal sage, aber das Interface der App ist bei Spotify besser. Werde trotzdem wechseln, weil Deezer eine eigene App für Hörbücher bereitstellt, Spotify schafft es seit Jahren nicht sowas oder wenigstens Bookmarks für Hörbücher zu realisieren.

  13. Der Preis war aber sehr lange Stabil wenn man mal guckt was Netflix abruft in Östereich ^^ 17,99 pro Monat. ROFL..

  14. „. In gewachsenen Märkten, wo immer mehr gehört wird, könnten die Preise demnach steigen.“
    Das erschließt sich mir nun wirklich nicht. Gibt es dafür eine Wirtschaftliche Erklärung?

    • Ja, das nennt sich Abschöpfen der Zahlungsbereitschaft.

      • Bingo. Darum wird Spotify auch immer in den roten Zahlen bleiben. Sobald ein bisschen mehr Asche übrig bleibt, klingeln die Majors an und verhandeln neu.

    • Naja wenn die Nutzer pro Monat immer mehr Musik hören, muss Spotify mehr Geld an die Rechteinhaber ausschütten. Da man mittlerweile z.b. über smart speaker und moderne Autos praktisch immer und überall Spotify zur Verfügung hat, finde ich das ganz logisch. Um das auszugleichen, werden die Preise erhöht. So verstehe ich es zumindest.

    • Erklärung: Die Nachfrage bestimmt den Preis. Das Heißt ein Bäcker der super leckere Brötchen verkauft und die Leute den Laden leer kaufen, der wird seine Preise erhöhen, um den Umsatz zu steigern. Das ist immer und überall so.

  15. Mönckeberg says:

    Das ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Seit ich Spotify, Netflix und Co. habe, habe ich den Piratenhut weglegen können. 10 Euro waren die magische Grenze, die mich vollends überzeugt hat, auf die helle Seite zu wechseln. Durch Spotify habe ich unendlich viel neue Musik entdeckt. Allerdings ist mir auch klar, dass diese 10 Euro nicht mehr die Leistung rechtfertigen, die ich in Anspruch nehme. Ich höre jeden Tag mindestens 4 – 6 Stunden Musik (Home Office und so). Oftmals aber mehr. Super Happy bin ich bei Spotify jedoch auch nicht mehr und würde gerne mal etwas anderes ausprobieren. Wichtig sind mit dabei die Playlisten, die ich dann irgendwie migrieren muss. Eine Preiserhöhung würde mir die nötige Motivation dazu geben. Wird das ein branchenweiter Trend, dann heißt es aber im schlimmsten Fall wieder: „Yo ho, Piraten“

  16. Die machen euch das eh schmackhaft, dass ihr gar nicht anders könnt als anzunehmen. Und all die, die meinen sie könnten protestieren oder zur Konkurrenz gehen.
    Heult heute noch rum, morgen seid ihr wieder brav.
    Die Preise werden sich immer erhöhen, egal welche Sparte. Überleg dir mal was du für die Preise geboten bekommst. In dem Boot sitzen wir alle.

    An deren Stelle würde jeder so handeln wie die, dies ist nun mal menschlich.
    Wachstum, Weiterentwicklung

    • Das mag schon stimmen. Wir Menschen sind faul und gewöhnen uns daran.

      Ich finde das mit den Streaming allgemein spannend.
      So richtig ausgeglichen sind die Märkte ja alle nicht.
      Bisher ist für mich nicht klar, ob das aktuelle Konzept wirklich Zukunft hat. Bei den Filmen sieht man ja wie schnell beispielsweise Disney sich in den Markt gedrängt hat.

      Aber ich weiß, dass es ohne Standards irgendwann möglicherweise ätzend wird. Dann unterstützt dein Muktiroom-System nur Anbieter A, aber du würdest gerne zu B? Dein Fernseher ist leider schon zu alt für die neueste App von Anbieter C? Schade drum.

      Ich glaube da wird sich noch einiges tun.

      • Ja und wenn er alt ist kaufst du dir einen neuen Standard. So ist der Kreislauf. Das was am Anfang teuer war , wird zum Ende hin günstiger.

        Wir Konsumenten sind doch die ersten, die nach mehr und neuer krächzen, wenn sie ein Produkt zu lange verzerrt haben.

        Wem die Preiserhöhung nicht passt, der trinkt mal 2 Tage keinen Kaffee to go bei der Tanke oder Sbucks oder so Dann hat er es auch drin.

      • Hallo THO, ja verpflichtende Interoperabilität wäre etwas was z. B. die EU mal sinnvoll als Voraussetzung für den zugang zum europäischen markt festlegen könnte. Gilt um so mehr auch für Kaufoptionen z. B. von e-Books: ist ja der gleiche inhalt , Fitzecks „Augensammler“ hat bei iBooks keinen anderen inhalt als bei kindle. Einmal gekauft sollte auf jeder Abspiel-/Darstellungsplattform laufen sprich interoperabilität von DRM-Tokens die ich einmal erworben habe zwischen verschiedenen Anbietern von Produkten gleichen Inhalts . Und beim Streaming:Migration von selbst erstellten Playlisten verpflichtend zulassen. Jede hardware wie z. B. Streaming-Lautsprecher müssen Schnittstellen zu allen zumindest im europäischen markt verfügbaren Anbietern einrichten. nur so ist echte Konkurrenz machbar , und damit Wahlfreiheit für die nutzerInnen.

  17. Ich lass mir Spotify und Netflix bei Crypto.com als Crypto Cashback wieder ausbezahlen… Hab somit kein Problem!

  18. Wenn mit den höheren Preisen auch eingeführt werden würde, dass die Künstler endlich gerechter entlohnt werden, wäre das echt ne nette Sache. Die werden von Spotify nämlich absolut miserabel bezahlt.

    • Schon jetzt macht Spotify doch nur Miese, weil die Künstlerentlohnung alle Gewinne auffrisst und es genug Geschäftsräume gibt, bei denen für 10 € im Monat praktisch 24/7 Musik läuft…

      Im Übrigen gibt es viele Künstler (neben den typischen Modus Mio Rappern auch Leute aus typischen Spotifygenren wie Schlafmusik und Pianoklänge fürs Lernen), die mit der Spotify-Entlohnung gut leben können.

      Aber ja, es gibt ne riesige Mittelschicht von Künstlern, die mit Spotify allein nicht leben können und mit CD-Verkäufen evtl. mehr verdienen würden.

  19. Ich finde die 10 Euro im Monat schon extrem happig für mich. Ich höre vielleicht wenn es hoch kommt im Monat 10 Stunden Musik dort. Allein weil die Werbung unerträglich ist zahle ich. Aber wenn es teurer wird verzichte ich lieber. Sollten sie vielleicht einen auf 2 Stunden am Tag begrenzten Tarif einführen

  20. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Ich habe eine Haßliebe zu Spotify. Was mir an Spotify gefällt ist schnell erzählt: Die Auswahl und die guten Vorschlagslisten, durch die ich schon viel entdeckt haben.
    Aber es nervt, dass oft Lieblingsmusik wieder verschwindet. Spotify legt keinen Wert auf die Künstler: es gibt keinen nennenswerten Infos und das ganze System ist darauf angelegt, dass man möglichst viel durcheinander hört, anstatt einzelne Alben. Es gibt kein Ratingsystem, es gibt kein Genre-System. Sowohl die Desktop, als auch die Mobilapp sind zu chaotisch. Es ist nicht leicht einen bestimmten Interpreten wieder zu finden, wenn man sich nicht mehr an den Namen erinnern kann. Die Anordnugn der Alben wird immer wieder durcheinander geworfen. Der Wechsel zwischen den Geräten klappt nicht zuverlässig bzw. die Steuerung über ein anderen gerät hakt dauern, … Ach ja, und keine Lyrics.
    Daher kaufe ich immer noch auf Konzerten Musik direkt von den Künstlern, rippe die CD und habe die MP3 dauerhaft, ohne dass sie wegen irgendwelchen Vertragsgeschichten im Hintergrund plötzlich wieder verschwinden.

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