Sparkassen wollen Kunden den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen

Man mag es kaum für möglich halten: Die Sparkassen wollen ihren Kunden den Handel mit Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, etc.) ermöglichen. Dies berichtet Finance FWD. Demnach wollen die Sparkassen 2022 mit einem Service starten, der den Handel von Kryptowährungen ermöglicht. Die Pläne sehen es wohl vor, dass die Kunden die Kryptowährungen unmittelbar über ihr Girokonto handeln können – ohne Umwege über Krypto-Börsen. Alles solle möglichst einfach sein. Auch eine weitere Authentifizierung würde so laut Bericht entfallen, da die Kunden ja bereits am Girokonto angemeldet wären. Vermutlich wird man da aber auch bei bestimmten Summen erst einmal die Investment-Gefahr darstellen und sich vom Kunden abnicken lassen, dass er sich dessen bewusst ist. Ein entsprechendes Pilotprojekt dürfte vermutlich erst mit einzelnen Sparkassen starten. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband wollte sich auf Nachfrage nicht zu den Plänen äußern.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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15 Kommentare

  1. Gut, dass ich mir erst frisch ein Konto bei einer Sparkasse eröffnet habe.
    Wenn das tatsächlich kommen sollte, wäre das ein richtiges Killerfeature.
    Bin gespannt, wieviel „Servicepauschale“ sich die Sparkassen dann abzwacken…

    • Ja, das wird total gut, wenn der Sparkassen-Berater Oma Erna und Onkel Fritz dann Bitcoin aufschwatzt, zuzüglich einer total bescheidenen Provision, wie von denen gewohnt.
      Institute, deren Berater auch schon mal 80-Jährigen Bausparverträge mit 10+ jähriger Laufzeit empfehlen, weil halt die Quote für den Bonus sonst nicht erreicht wird, genießen in der Hinsicht mein absolutes Vertrauen.

  2. Glaube auch das es einen Spread geben wird wie bei Etoro. Die Auszahlungebühr sollte aber wegfallen und das Geld Instant drauf sein.

    • Ich denke, dass sie es aus Gründen absoluter Idiotensicherheit vermutlich wie BISON & Co. handhaben – keine Transfergebühren und den (doppelten) Spread einfach schon im Kaufkurs verrechnet.

  3. Ja, sehr cool! Endlich mal ein seriöser Anbieter. Und es scheint ja dann (wenn man bereits Kunde ist) sehr einfach zu gehen. Darauf freue ich mich.

  4. Geht das dann nur am Bankarbeitstagen und zu den Öffnungszeiten oder immer? Bin Mal gespannt, was da kommt.

  5. Sehr gut ! Sollten die Gebühren günstiger oder ähnlich sein wie auf den bekannten Börsen würde ich sofort mein Sparplan dort hin verlegen. Natürlich nur wenn ich das Guthaben zu normalen Konditionen zu meinem HW-Wallet transferieren kann

    • Verstehe ich jetzt nicht. Wenn du HODLst und deine Kryptos eh aufs Cold Wallet schickst, ist es doch egal, wo du deinen Sparplan hast – es sei denn, die Gebühren und/oder direkten Kosten wären drastisch geringer, aber dass dem nicht so sein wird, dazu braucht man bei einem konventionellen Geldinstitut kein Hellseher zu sein. Und bei der Sparkasse schon gleich gar nicht.

      • Du hast recht, jedoch vertraue ich der Sparkasse wesentlich mehr als einem Anbieter aus den USA oder China oder sonst wo. Dies hat weniger mit dem HODLN zu tun, eher wem gebe ich meine Daten. Beispiel Coinbase die alle User Daten verkauft haben

  6. Nach all meinen Erfahrungen mit der Sparkasse (Achtung: subjektiv!) klingt das für mich tatsächlich so, als ob man beim Schreiner jetzt Hackfleisch kaufen könnte …

    • GooglePayFan says:

      Wieso? Weil du der Sparkasse etwas so fortschrittliches wie Blockchain, bzw. Kryptowährung nicht zutraust?
      Darf ich daran erinnern, dass die Sparkassen (die meisten, sind ja alle recht unabhängig) als praktisch erste (große) Bank in Deutschland mobiles Bezahlen mit dem Smartphone eingeführt hat?

      Oder schon vor über 10 Jahren auf 2FA per chipTAN gesetzt hat, statt die unsicheren iTAN-Listen zu nutzen?
      Oder ebenso lange eine konstant ziemlich brauchbare App hat, statt wie z.B. die DKB oder Commerzbank die häufiger mal komplett neue Versionen herausbringen, die jedes Mal weniger Features haben?

      *Disclaimer: bin mittlerweile nicht mehr Kunde bei der Sparkasse.

  7. Ich empfehle vorher einen Blick ins Preisverzeichnis. Zumindest meine ehemalige Sparkasse hat immer an allem recht gut verdient.

  8. Finde ich gut. Werde langfristig da auch anlegen, parallel zu klassischen Aktien und Fonds. Zwar nicht so viel, da risikoreich, aber immerhin.

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