Sparkassen in Deutschland prüfen Einführung von Apple Pay

Laut einer DPA-Meldung prüfen deutsche Sparkassen derzeit die Einführung von Apple Pay. In der nahen Vergangenheit kommunizierte man nach außen sehr aggressiv eine andere Meinung, intern sieht es wohl schon länger so aus, dass man an Apple Pay interessiert sei.

Die Sparkassen und Landesbanken in Deutschland arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Zahlungslösungen für ihre Kunden. In diesem Zusammenhang führen wir sehr positive Gespräche mit Apple, um herauszufinden, wie wir Apple Pay für alle unsere Kunden einführen können„, sagte ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) am Montag auf Anfrage.

Auch sei die technische Architektur von Apple Pay interessant, da sie privat und sicher sei, so der Sprecher des DSGV weiter. Apple Pay kooperiert in Deutschland unter anderem mit der Deutschen Bank, N26, HypoVereinsbank und Comdirect Bank sowie American Express.

Aktuelle Liste der Partner in DE:

American Express
boon.
bunq
comdirect
Deutsche Bank
fidor BANK
Hanseatic Bank
HypoVereinsbank/UniCredit Bank AG
N26
o2 Banking
Ticket Restaurant Edenred
VIMpay

 

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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88 Kommentare

  1. Santander & Apple Pay ?

  2. Halleluja.
    Anscheinend merken Sie das Ihnen langsam immer mehr Kunden wegrennen, wenn man immer nur macht was man will und nicht darauf hört was die Kunden möchten.

    • Wer? Apple? 😉

      Die Apple-Pay-Interessenten können einem wirklich leid tun, weil sie darauf angewiesen sind, dass ihre Bank sich dem Apple-Diktat unterwirft und mitmacht. Denn sonst kommen sie im geschlossenen Apple-Knast nicht weiter, denn Apple mauert bei NFC und alternativen Apps, um selber abkassieren zu können. Und dann hofft man eben bei jeder Bank, ob sie „prüft“ sich Apple zu unterwerfen wie hier. Statement der Sparkasse:
      https://stadt-bremerhaven.de/apple-pay-sparkasse-kritisiert-apple-erneut/

      Google Pay kann dagegen jeder Android-User problemlos benutzen. Es funktioniert einfach.

      Und wenn die Bank nicht mitspielt, dann nimmt man halt einfach Google Pay mit PayPal und ist unabhängig von der Bank. Außerdem hindert Google die Banken auch nicht daran, ihre eigenen Apps zu machen. Aber Google Pay geht immer.

      • Wie hasserfüllt kann man gegenüber Apple sein?

        Google Pay kann nicht jeder Android User einfach nutzen, auch die sind darauf angewiesen, dass Ihre Bank das unterstützt.
        Klar geht der Umweg über Paypal, aber dies erfordert eine aktive Internetverbindung um mit Paypal in Kombination mit Google Pay zahlen zu können. Das zum Thema „Es funktioniert einfach“.
        Natürlich ist es schade, dass Apple die NFC Schnittstelle nur eingeschränkt freigibt. Ich persönlich möchte aber auch nicht für jede Kreditkarte (falls man mehrer hat) vorher erst die entsprechende App suchen und öffnen müssen. Einfach geht anders.

        • Jan hat schon recht, ApplePay ist relativer Murks. Auf Applegeräte beschränkt und damit ewig in der Nische, kein Luxus wie NFC. Google Pay wird auch die Zahl der teilnehmenden Banken ausbauen, und Apple hat keinen Umweg wie PayPal, den so viele Leute schon am Start haben. Und mal ehrlich: Wer hat denn ein anständiges Smartphone und 0 Internet?

          • Das liegt nicht unbedingt am Smartphone, gerade in größeren Supermärkten ist es nicht ungewöhnlich, dass du kein mobiles Internet hast. Und so sicher mit dem „ewig in der Nische“ ist das auch nicht. Natürlich gibt es mehr Android- als Apple-Devices. Aber die Nutzer, die auf mobiles Bezahlen mit dem Smartphone setzen, sind häufig eher die, die einen Apfel auf der Rückseite des Gerätes haben.

            • Das Problem hatte ich noch nie, selbst im o2-Netz. Vielleicht einfach ein Gerät mit besserer Antenne kaufen. Mit meinem S8 geht alles ohne Probleme.

              • Klar, es hat ja auch niemand gesagt, dass es das nicht gibt. Aber es gibt eben auch andere Beispiele.

              • Dann muss man wohl auch hier über den Tellerrand schauen können? Beim örtlichen Rewe und auch beim Aldi in der Stadt hat an der Kasse fast nie jemand Netz (bin selbst bei der Telekom und das können Freunde ebenfalls bestätigen). Es liegt wohl irgendwie an der Bebauung, aber das ist kein Einzelfall.

            • @Chris R., lügst du absichtlich oder hast du einfach keine Ahnung? 🙁

              Natürlich kann man mit Google Pay / PayPal auch offline ohne Internetverbindung bezahlen. Habe ich selbst schon mehrmals gemacht. Man muss natürlich zur Erstinstallation online sein, aber das ist ja eine einmalige Sache. Google Pay generiert einmal verwendbare Token. Einige dieser Tokens sind auf dem Smartphone gespeichert, so dass sich Google Pay auch mehrmals hintereinander ohne Internetverbindung benutzen lässt.

              Aber das kannst du als Apple-Fanboy natürlich nicht wissen. 😉

              Genau so lächerlich ist natürlich, dass du dir einbildest, es gäbe mehr Apple-Pay-User, weil Apple-User zahlungskräftiger seien. Ich bin als Android-User erstens zahlungskräftiger Gutverdiener. Und zweitens sind die meisten meiner Zahlungen nur Kleinbeträge, z.B. Kiosk, Tanke oder Aldi. Bildest du dir vielleicht ein, dass sich nur Apple-User einen Einkauf bei Aldi leisten können oder wollen?

              Arroganz und Ignoranz kommen bei manchen Leuten leider oft zusammen. Du gibst hier als Fanboy ein ziemlich schlechtes Bild eines Apple-Users ab.

              • Ruhig Brauner!

                Das Bild eines ausgeglichenen und sachlich diskutierenden Android-Users gibst du auch nicht gerade ab. 😉

              • @Jan: Ich weiß nicht, woraus Du das alles schließt, aber zum einen habe ich nicht behauptet, dass das alles ohne Internet nicht funktioniert. Zum anderen Bereich habe ich lediglich dargelegt oder darlegen wollen, was aus diversen Statistiken und Umfragen hervorgeht. Dass das die ausschließliche Wahrheit und etwas anderes völlig ausgeschlossen sei, habe ich nicht behauptet.
                Aber wie das so ist, lesen ist das eine, verstehen nochmal was ganz anderes. Insofern trifft es schon zu, dass Arroganz und Ignoranz schon mal zusammen treffen. Nur eben nicht immer bei denen, von denen Du es glaubst.
                Was das Fanboy-Image angeht: Wenn man für Dich gleich ein Fanboy ist, wenn man ein bestimmtes Produkt gut findet, *nachdem* man sich durchaus kritisch damit auseinander gesetzt hat, dann kann ich damit gut leben. Du scheinst ja auch einer zu sein.

              • Jan, warum immer unter der Gürtellinie? Es gibt Menschen die kaufen Mercedes, andere Dacia, wieder andere Ford! Auch da gibt es Unterschiede in Sicherheit und Komfort. Jedem das Seine!
                Apple ist hervorragend (meine Meinung)

              • Andere als arrogant zu bezeichnen und den als Apple Fanboy zu bezeichnen, das ist billig

          • Peter Brülls says:

            Das ist doch veritabler Unsinn. Apple Pay funktioniert mittels NFC, ist für die Kasse nd das Gerät so zienlich identisch mit Google Pay.

            Und natürlich ist es sinnvoll, dass es ohne Internet am Gerät funktioniert, denn flächendeckens Internet gibt es derzeit nicht. Spätestens in der U-Bahn ist in den meisten Fällen Schluss, in Deutschland auf dem flachen Land sowieso. In der Stadt gerne auch mal, wenn das entsprechende Gebäude schon isoliert.

            Und selbst sonst ist es sinnvoll, etwa wenn man einfach nur mit der Uhr ins Schwimmbad geht und da den Eintritt und alles weitere bezahlt, ohne sich sorgen darüber machen zu müssen, dass der Sprint aufgebrochen oder man sonst wie bestohlen wird.

          • Hallo? Wo ist Apple Pay relativer Murks? Das ist eher Google Pay, das sich von den Providern nötigen lies, die Sicherheitsmerkmale auf der SIM Karte zu hinterlegen, HCE. Darum ist Apple Pay sicherer! Die Freigabe des NFC Chip wäre kompliziert und würde die Sicherheit herabsetzen. IT Experten sind sich sicher. NFC kann man ja für andere Dinge, Haussteuerung pp., aber bitte nicht für das Bezahlen, freigeben! Bitte nicht nur Apple hassen, man muss es nicht kaufen.

        • Also ich verwende die mobile Karte von der Volksbank. Dazu muss bei mir nur NFC aktiviert sein, sobald ich das Handy ans Terminal halte ist innerhalb von ner Sekunde gezahlt. Da brauch ich 0 Internet für und stehe nicht unter dem Apple Diktat. Keine App muss gesucht, kein Display entsperrt werden.
          Verstehe da die Position von Jan durchaus und er hat das jetzt auch nicht besonders „hasserfüllt“ geschrieben, wie du behauptest. Apple versucht seit Jahren eigene Standards durch zu drücken, um die Kunden dadurch an sich zu binden. Apple Pay ist da ebenso ein Fall.

          • Und das gute ist dabei, da verdient kein mobiles Betriebssystem Anbieter bei. Somit ist es am Ende günstiger.

          • Naja, die Kunden binden zu wollen, ist nicht wirklich verwerflich. Das machen andere Anbieter ganz genauso.

          • Peter Brülls says:

            Danke, Du schreibst hier von Überzeugung mit von Dingen, von denen Du keine Ahnung hast. Das ist schon ein bisschen sehr irrational.

            Apple Pay funktioniert ohne Internet, es braucht nur NFC. Geht sogar, wenn sich die Geräte im Flugmodus befinden.

            Warum die Volksbank auf eine Autorisierung verzichtet, nun ja. Kann man machen. Ist ja hoffentlich deren Risiko.

          • Das kann man sehr wohl anders sehen mit dem „Apple Diktat“! Es muss nicht alles für alle freigegeben sein! Eine schlampig programmierte App mit Zugriff auf NFC, eine bösartige App mit Zugriff auf NFC!? Informieren, auch bei Datenschützern und IT Experten!

        • Schwachsinn, es geht auch offline. Mehrmals ausprobiert!

        • Woher hast Du Deine Informationen? Google Pay in Verbindung mit Paypal funktioniert auch ohne vorhandene Internetverbindung. Alles andere wäre ja auch eine absolute Fehlkonstruktion gewesen.

          • Peter Brülls says:

            Zusammenfantasiert, genauso wie die Aussagen von über Apple Pay von anderer Stelle.

            Das ist doch bei einigen so offensichtlich, dass keinerlei Sachkenntnis vorhanden ist, dass I sich eine weitere Diskussion ausser de Fehlerkorrektur nicht lohnt.

          • GooglePay funktioniert nur offline, da mehrere Tokens auf der SIM Karte vorsorglich abgelegt werden. Das Apple System, das Google ursprünglich auch wollte, ist da um einiges logischer und besser. Nur weil sich Google nicht gegen die SIM Karten herausgebenden Provider durchsetzen konnte!

        • Es ist beileibe nicht schade, dass Apple den NFC Chip nicht freigibt. Das hat auch und insbesondere mit der Sicherheitsarchitektur zu tun.

        • Weil die Provider Google nötigten, dass die Sicherheitskomponenten auf die SIM Karte gehören gibt es das Problem bei fehlendem Internetkontakt. Das Problem gibt es bei Apple Pay nicht.

  3. Hahaha, geil.

    Zwei Monate nachdem ich zur N26 gewechselt bin…geiler Laden.

    • Na wer deswegen sein Girokonto wechselt kann einem ja nur leid tun. Einfach eine Kreditkarte nehmen die Apple Pay unterstützt? N26 ist sowieso keine Bank wo ich jemals hingehen würde.

      • Mr tun eher die Leute leid die sich immer noch mit den absurden Gebühren über den Tisch ziehen lassen. Kontoführungsgebühren hier, Gebühren für jede Buchung auf dem Konto (ja das meinen die ernst) und weil man ja sowieso schon ein guter Kunde ist den man zur Kasse bitten kann kostet natürlich auch die Kreditkarte nochmal was extra. Wenn schon, dann richtig.

        PS: Bei die Bastelbude N26 würde ich aber auch ganz sicher nicht mein Hauptkonto verlegen, mit denen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Die haben meiner Erfahrung nach immer noch nicht realisiert, dass sie eine echte Bank sein wollen. Anders ist deren Verhalten beim Support und Co nicht zu erklären.

      • Du solltest einfach mal akzeptieren, dass es auch Sichtweisen außerhalb deines Universums gibt. Viele haben N26 als sekundäres Konto eingerichtet und wenn er all-in mit N26 gehen will, ist das keinesfalls verwerflich, sondern seine Meinung und sein gutes Recht.
        Deine abfällige Äußerung hingegen, ist durchaus verwerflich. Das kann man auch normal ausdrücken.

  4. RegularReader says:

    Da hat sich wohl zum ersten Mal jemand wirklich mit dem Thema beschäftigt und festgestellt, dass es doch einen Unterschied zwischen Google Pay und Apple Pay gibt. Nämlich der Datenschutz.

    • Wer’s glaubt. Als ob Apple jetzt plötzlich der große Samariter ist. Auch Google kann es sich nicht erlauben mit den Daten irgendwelchen Schabernack zu treiben. Wenn Apple dafür keine Gebühren von dir verlangt, kannst du getrost davon ausgehen dass Apple mit deinen Daten nichts anderes macht als Google. Nur sagen sie es dir nicht, was ist wohl schlimmer? Aber rennt Apple mal weiter blind hinterher. So naiv kann man doch echt nicht sein.

      • Du meint also, Apple bescheißt bei dem ganzen Gerede rund um „Daten verlassen das Gerät nicht“ (Apple Pay, TouchID, FaceID etc.) und das ist bisher halt einfach nur noch niemandem aufgefallen?

        „ok“.

        • Letzte Woche gab es übrigens ein Urteil, indem Apples Datenschutzrichtlinie quasi komplett als Ungültig erklärt wurde, weil ich im illegalen Ausmass die Weitergabe und Sammlung der Nutzerdaten sich einräumten.

          Aber davon liest man auf dieser Fan-Seite eigentlich nichts.

          • Nicht „quasi komplett“, sondern in Teilen. Ansonsten hat auch niemand hier behauptet, dass Apple unfehlbar sei. Da nehmen sich die Anbieter alle nichts.

            • Ach… erst ist Apple der Datenschutz-Heilige und jetzt, da sie nachweislich doch nicht so heilig sind, ist das plötzlich doch alles ganz normal? Lächerlich. Du hast gerade bewiesen, dass es dir nicht darum geht, inhaltlich zu diskutieren, sonder einfach das Applegelium zu prädigen. Sei einfach mal leise.

          • Hallo Jan, Google Fanboy, das Problem gibt es bei Apple nie, weil deren System einfach besser ist. Google wollte dieses System ursprünglich auch lieber, war aber nicht in der Lage sich gegen die Provider durchzusetzen.

            Was anderes, eine aufrichtige Frage eines Apple Fanboys: wie oft muss man bei GooglePay über 25€ eine PIN eingeben?

          • Hallo, Urteile müssen richtig gelesen werde!
            1. geht es um die Anpassung an das neue Datenschtzgesetz!
            2. betreibt Apple den Onlinestore nicht mehr
            3. sind es marginale Änderungen, nicht dramatisches,
            Hauptsache wettern!

      • Sie verlangen ja aber genau deshalb Gebühren und Google nicht. Sooo…

      • Peter Brülls says:

        Apple verlangt doch Gebühren, nämlich einen Teil der Interchange Fees von 0,2% oder 0,3% des getätigten Umsatzes.
        Es ist Google, die den Banken das für lau machen. (Warum wohl…)

      • RegularReader says:

        Apple nimmt pro Zahlung Gebühren, Google nicht. Außerdem kommt es immer darauf an, wem man mehr Datenschutz zutraut.
        Apple, die ihren Hauptumsatz aus Hardwareverkäufen machen?
        Oder Google, deren Geschäftsmodell zu 90% aus dem Sammeln deiner Daten besteht, damit jeder ihre Werbeplätze kauft?

      • Hi Schtief,
        bitte erst mal informieren! Google stellt keine eigenen Phones her. Womit verdienen Sie Geld? Auch mit der Suchmaschine. Apple ist da anders. Auch viele Daten- und Verbraucherschützer sehen das so! Lies bei den Sparkassen nach, die lehnen GooglePay wegen der Datenauswertung ab, was nicht Aufgabe der Bank ist. Apple Pay bezeichnen die als sicher und privat!
        Bitte erst erkundigen als hilflos und verzweifelt Apple irgendwas zu unterstellen.

  5. Also ich mag da etwas einfacher gestrickt sein, aber was ist daran so toll?
    Bin aktuell in der Android Fraktion unterwegs und habe somit von dem ganzen Hype um Apple Pay nichts.
    Wäre das System offen und könnte lizenziert werden. Okay.
    Aber aktuell können es nur Menschen mit iPhone nutzen.
    Und der Marktanteil von iPhones war nochmal wie hoch in Deutschland?
    Als ob man „stirbt“ wenn man die Karte per NFC vor das Terminal halten muss anstatt das Handy…
    #firstworldproblems

    • Der Unterschied ist eben, dass es bei Apple immer funktioniert, weil nur eine Lösung. Wenn ich denke, was für ein Gefrickel die diversen Banken auf der Android-Plattform losgetreten haben, da wundert es mich nicht, dass das Thema da tot ist. Zudem: lies dir mal die Nutzungsbedingungen zu Google Pay durch. Das will doch keiner, der eine Alternative hat.

      • Natürlich ist das ein firstworldproblem, wie 95% aller Artikel hier. So what?!

      • Was denn für ein Gefrickel? Karte scannen und fertig.

        • Peter Brülls says:

          Es geht darum, dass es unter Android zu Android Pay auch noch zig Zahlapps der diversen Banken gibt. Was daran schlimm sein soll, erschließt sich mir allerdings auch nicht, da die meisten ja eh nur eine App ihrer Bank benöigen oder eben tatsächlich Google Pay verwenden werden.

          • Weil z.B. die Sparkassen versuchen ihre Marktmacht auszunutzen. Man kann niemals sicher sein, dass eine Drittanbieter App wirklich sicher ist! Außerdem warum sollte man eine Bankapp verwenden, wenn alles notwendige an Bord ist?!

      • Und was ist so kritisch an den Nutzungsbedingungen von Google Pay?

        Apples Datenschutzrichtlinien wurden übrigens letzte Woche als illegal geurteilt, weil sie sich zu stark die Weitergabe und Sammlung der Daten einräumten.

        • Die Datenschutzrichtlinie von „Apple Sales International“, die AppleStores, sind nicht DSGVO konform. Was nicht cool ist aber so schlimm wie du das hier darstellst ist es nicht.
          Man darf nach der DSGVO z.B. keine Daten mehr von Beschenkten ohne die Einwilligung an den AppleStore abgeben. Das ist ein Problem um was sich das Urteil dreht! Das heißt aber immer noch: „What Happens on Your iPhone, Stays on Your iPhone.“

        • Rosa,
          es ging 1. nicht um Apple generell, auch nicht um Apple Pay, sondern nur um den onlinestore
          2. waren die Richtlinien nicht illegal nur in gewissen Teilen fehlerhaft und
          3. ist Apple nicht mehr der Betreiber

          Also nicht immer nur die Überschriften der Medien lesen. Ohne rießerrische Aufmachung würde es niemand lesen!

          Richtlinien GooglePay: sie behalten sich vor alle Transaktionsdaten auszuwerten, um gezielt Werbung……

      • Auch Google Pay funktioniert extrem zuverlässig. Immer.

    • Peter Brülls says:

      Apple Pay und Google Pay sind technisch fast identisch: Beide benutzten den Standard zur Tokenieserung von Kreditkarten, wie viele andere auch. Samsung Pay ist da noch etwas innovativer, die können zur Not auch den Magnetstreifen mittels Smartphone emulieren und damit auch alte Terminals unterstützten.

      Insofern: Das Systemn *ist* offen, weil ganz normaler Teil des Standards für E-Commerce/Payment.

      Die Händler müssen genau gar nichts machen, wenn sie kontaktlose Terminals haben und die hinterlegte Karte akzeptieren, dann gehen Apple Pay, Google Pay und wer auch immer diesen Standard benutzt, ganz ohne weitere Eingriffe. Damit ist auch die Frage „Wie viele iPhone-Benutzer gibt es“ irrelevant, außer für die Banken, die sich entscheiden müssen, für welchen Dienstleister (Google, Apple, Garmin, etc) wie das bei sich machen müssen. Und da sind die Rückmeldungen der Banken ziemlich eindeutig: Apple Pay ist eingeschlagen, mit weitaus mehr Conversions als Google Pay.

      Bleibt die Frage nach dem persönlichen Nutzen. Die muss jeder für sich selbst beantworten. Bei mir steckt das Handy schlicht in der Hosentasche. Rauszuziehen, doppelklicken und draufschauen um es Scharfzuschalten dauert rund 5 Sekunden. In der Zeit habe ich die Kreditkarte *nicht* in der Hand.

      In der Realität brauche ich das aber nicht mal das zu machen. Ich sage „Mit Karte“, drücke zweimal auf die Apple Watch, halte sie kurz ans Terminal und bin fertig.

      • Das ist nicht ganz richtig! Die Sicherheitsstruktur liegt bei GooglePay, entgegen der ursprünglichen Planung auf Druck der Telefonproviderauf der SIM Karte. Das ist bei Apple anders. Da haben die Provider nichts damit zu tun!

    • Sicherlich sind Apple Nutzer in der Minderheit. Dafür in der Regel zahlungswilliger und zahlungskräftiger.
      Siehe die Umsätze in den App Stores.
      Deswegen wird ApplePay im Gegensatz zu Google Pay wahrscheinlich von den Banken bevorzugt. Weil es sich rechnet.

    • Wie zuvor schon kurz angemerkt, hat das nicht unbedingt etwas mit dem Marktanteil der Geräte zu tun. Längst nicht jeder, der es könnte, nutzt Google Pay. Das ist bei Apple nicht anders, aber der Anteil der Nutzer ist höher. Insofern ist keineswegs gesagt, dass die tatsächliche Zahl der Google Pay-Nutzer tatsächlich signifikant höher ist. Und abgesehen davon stehen Apple-Nutzer sicher nicht umsonst in dem Ruf, gerne auch mal etwas mehr Geld auszugeben.

    • Das ist eine Frage der Sicherheit! Bis 25€ null Sicherheit, über 25€ eine PIN, na toll

  6. Ich zahl hauptsächlich dort mit Google Pay wo mir das Kartenterminal suspekt vorkommt z.B Kartenleser im Parkhaus oder Getränkeautomat am Bahnhof. Dank virtueller Kartennummer kann man wenig mit den Infos anfangen ohne transaktionstoken. Ob ich im Supermarkt mit NFC Kreditkarte oder Telefon bezahle ist letztlich egal.

  7. Na toll, dann hat die Erpressung von Apple doch wieder funktioniert. Statt NFC offen für alle zu machen, so dass jeder es nutzen kann muss die Sparkasse Gebühren an Apple abdrücken! Android-User sollten als Ersatz dann 0,3% Rabatt bekommen oder sollen wir die Apple User gegenfinanzieren?

    • Hier tatsächlich von Erpressung zu reden, scheint mir doch etwas weit hergeholt. Letztlich können die Banken, die das nicht mitmachen möchten, das doch auch bleiben lassen. Ich glaube auch nicht, dass sie deshalb Kunden in nennenswerter Zeit verlieren würden, kann mir aber gut vorstellen, dann nicht so viele neue Kunden gewinnen zu können. Letztlich ist das alles natürlich auch für die Banken und Sparkassen ein Geschäft, und wenn da nichts abfiele, würden sie es nicht machen, weder das eine noch das andere.

    • Das ist Marktwirtschaft! Die Sparkassen boykottiert GooglePay und wollten das auch mit Apple tun. Warum sollte ich die Hardware den Banken kostenlos zur Verfügung stellen!
      Google verdient auch anders.

  8. Google Pay, Apple Pay… wofür genau brauche ich das?

    • …um mobil (mit Smartphone) und ohne Karte zu zahlen? Ach ja, brauchst Du sicherlich nicht. Dann lies‘ den Artikel einfach nicht. Danke.

    • Damit Du A: 5 Sekunden schneller bezahlst und B: selbst wenn das Terminal gehackt ist können sie keine Transaktionen wiederholen. Die Kreditkartennummer mit PIN kann geklaut werden, G/A-Pay nicht. So stell ich mir das zumindest vor auch wenn ich das mit den Kreditkartennummern beim Bezahlen mit Chip (also ohne Magnetstreifen) schon auch nicht mehr nachvollziehen kann.

    • Es gibt so viele Dinge, wo man sich fragt, wofür man das braucht, und wenn man es mal genutzt hat, fragt man sich oft, wie man so lange ohne auskommen konnte. 😉

  9. Die Sparkassen haben vielleicht auch einfach ihre Bedeutungslosigkeit erkannt, und eingesehen dass sie längst vollkommen ersetzbar sind und die Kunden ganz schnell weg sind wenn sie den Bogen überspannen.

    • Gerade hierzulande können Sie den Bogen aber sehr weit überspannen. Unter vernünftigen Gesichtspunkten müssten die Sparkassen schon viele Jahre vom Markt verschwunden sein, jedenfalls im Privatkundensektor. Davon sind sie aber weit entfernt, auch, weil gerade die Deutschen häufig sehr unflexibel sind, insbesondere was den Wechsel der Bank angeht.

  10. Ich bin seit… schon immer Sparkassen-Kunde. Aber auch nur noch, weil bei meiner SPK keine Grundgebühr fürs Girokonto erhoben wird. Dafür kann ich in meinem Wohnort meine Bankgeschäfte nicht in der Filiale tätigen, weil es eben eine andere SPK ist und die nicht miteinander wollen.
    Parallel bin ich seit ein paar Jahren wegen der kostenlosen Kreditkarte Kunde bei der DKB. Die haben zumindest ja schon mehr oder weniger konkret angekündigt, dass es in diesem Jahr irgendwann mit ApplePay losgehen soll.
    Eventuell wird das dann der Tropfen, der das Sparkassen-Fass zum Überlaufen bringt und ich wechsel komplett.
    Währenddessen haben viele andere Institute den Schuss noch nicht gehört und wollen sich noch nichtmal mit den modernen Zahlverfahren beschäftigen. Sogar NFC-Girokarten werden teils 2019 noch als Neuheit angepriesen. Es ist mir schon wirklich ein Rätsel.

    • Oh ja, mit diesen Kleinkriegen haben sie mich auch verscheucht. Einfach nur unendlich dumm sowohl von den Sparkassen als auch von den Volksbanken.

      Ich musste für mein Konto bei der Volksbank Gebühren zahlen, und als Dank dafür kann man dann nicht einmal bei jeder Volksbank Geld abheben, sondern man muss darauf achten welchem Regionalen Verbund die Volksbank angehört, sonst kostet es nochmal extra Gebühren.

      Aber richtig das Fass zum überlaufen gebracht hat folgendes: Eine andere Volksbank Filiale, bei der ich berufsbedingt in der Nähe war, hat nicht einmal eine gewöhnliche Überweisung ausgeführt. Man hielt es noch dazu nicht für nötig mich darüber zu informieren, man hatte den Überweisungsträger einfach entsorgt, den ich eingeworfen hatte, und nichts getan. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

      Die Erklärung, dass dafür nur die Filiale bei mir am Wohnort zuständig war, erfolgte erst auf aktive Nachfrage von mir (da war es schon zu spät für die Überweisung) und in einem zu gleichen Anteilen gelangweilten und arroganten Ton.

      Das hatte dann bei mir endgültig das Fass zum überlaufen gebracht, und ich bin gewechselt. Bei einem derartigen Geschäftsgebaren und Kundenservice braucht sich aber auch niemand zu wundern, wenn die Kunden weglaufen.

      • Ich bin wirklich überrascht, das ist jetzt kein Sarkasmus! Ich hätte nicht gedacht, dass heute noch wer Überweisungsträger benutzt, geschweige denn, diese bei der Bank einwirft (Generation 65+ mal außen vor).

  11. Übrigens : daß man gerade im Bereich von kassenterminals keine Internetverbindung übers Mobilfunknetz bekommt, könnte auch an der starken elektromagnetischen Streustrahlung der Cash-Terminals liegen … macht mal ein tragbares UKW-Radio in der Nähe einer modernen Kasse an … brummratterpfeiff … – ähnlicher Effekt wie bei manchen USB-3-Schnittstellen oder Hubs , die dann das eigene WLAN plattmachen… grins

  12. Also ich wäre deutlich interessierter und aufgeregter wenn es mal Neuigkeiten zu Samsung Pay gäbe… der fortschrittlichste mobile Bezahldienst, in Deutschland aber leider nicht nutzbar. Für Leute die viel unterwegs sind und teils in mehreren Ländern Konten führen ist die Situation eine einzige Katastrophe, da funktioniert diese Karte, da wiederum nicht, hier dieser Bezahldienst und die anderen nicht, oder zum Beispiel wie in der Schweiz wo die Postbank es irgendwie geschafft auch noch ihr eigenes nfc payment system namens ‚twint‘ durchzusetzen. An diesen Terminals geht dann zb. nur das oder bar, aber keine Alternative…. am besten bei zig Banken gleichzeitig und das handy voll mit unterschiedlichen clients je nach Ort und Situation… zum kotzen

    • Peter Brülls says:

      Wo ist denn da der Vorteil von Samsung Pay? Nach meinem Kenntnisstand ist das wie Appel Pay und Google Pay am Terminal doch auch nur eine virtualisierte Kreditkarte über den EMV-Standard, wobei sie als cooles Extra noch auf einigen Terminal Magnetstreifen vortäuschen können.

      • Es gibt leider noch recht wenig Smartwatches, die Google Pay können. Viele Samsung Uhren könnten aber Samsung Pay, falls es denn irgendwann mal kommt.

        • Peter Brülls says:

          Ja, ist nett mit einer Smartwatch. Ich bezahle ja auch mit der Apple Watch, wenn kontaktlos geht.

          Aber ich sehe halt nicht den besonderen Vorteil von Samsung Pay. Von dieser Magnetsache abgesehen.

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