Sparkasse: Geplante Payback-Kooperation bahnt umfangreiches Bonusprogramm an

Die Sparkassen-Gruppe bietet seinen Kunden ein Loyality-Programm mit lokalen Partnern. Geld zurück beim Besuch des Kinos oder anderen lokal ansässigen Partnern? Check. In Planung hat man da aber weitaus größeres. Und mit Payback hat man da gleich einen durchaus mächtigen Partner an der Hand.

Künftig soll es laut Bericht von Finanz-Szene möglich sein, direkt mit der Sparkassen-Card (Girocard) Payback-Punkte zu sammeln. Hierbei genügt es zum Bezahlen die Girocard vorzuzeigen (One Tap), die separate Payback-Karte entfällt damit. Die Sparkassen werden da auch das bestehende Loyality-Programm mit den lokalen Händlern mit anbinden. Geplant ist da zudem eine Ausweitung auf den E-Commerce-Sektor, sodass auch beim Onlineshopping der Griff zur zusätzlichen Payback-Karte für Treuepunkte entfällt. Man vereint da, ähnlich zur Payback-American-Express-Karte, beides in einem. Diese glänzt hierzulande aber nicht unbedingt durch eine flächendeckende Akzeptanz.

Klingt nach einem weiteren, notwendigen Mehrwert, um das (meist kostenpflichtige) Sparkassen-Girokonto aufwertet. Vonseiten der Sparkassen-Gruppe zeigt man sich da emsig und man hat mit der neuen Sparkassen-Card mit Co-Badge wohl die derzeit ultimative Karte zum Bezahlen in Deutschland geschaffen:

Genauere Informationen, auch zum Startpunkt, stehen aktuell noch aus. Stand jetzt ist da mit Payback wohl auch noch nicht alles unter Dach und Fach. Muss man zudem auch kritisch beäugen, ob und welche Daten dann letztlich zu Payback fließen – einen datensparsamen Ruf kann man sich da jedenfalls bis dato nicht auf die Fahne schreiben.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten, wir kennzeichnen ihn daher als Werbung. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

32 Kommentare

  1. Wäre mit geringeren Kontoführungsgebühren schon zufrieden. Cashback oder irgendwelche Punkte sind nicht wirklich spannend für mich.

    • sehe ich genauso so – die sollen das Bonus-/Punkte-Irgentwas-Programm vergessen und lieber die Gebühren senken, da haben alle was von.
      Wenn wir kein Schliessfach bei der Sparkasse hätten, wären wir dort schon lange weg.

    • Wäre ggf. die 1822 eine Lösung. Dort gibts das Konto kostenlos ab einem gewissen Geldeingang und die Sparkassencard würde 0,50€ pro Monat extra kosten.
      Ist nur die Frage, ob die 1822 dort dann auch mitmacht.

    • Payback auf Wunsch automatisch mit der gleichen Karte ist ein toller exklusiver Service (den ich nicht nutzen werde).
      Die 8€ im Monat bei der Sparkasse zahle ich gerne. Sofortüberweisungen bietet mir zB mein zweites Konto bei N26 nicht an, auch keine Girocard. Und Girocard für Apple Pay gibts auch nur bei der Sparkasse. Und zukünftig eine Girocard mit Mastercard Debit als Plastikkarte und bei Apple Pay, bietet auch nur die Sparkasse. Eine Filiale in der Nähe zu haben ist manchmal auch ganz nett.

      • Wenns um Geld geht... says:

        Zumindest bis Du dann mit deinem Anliegen in die Filiale der Sparkasse X spazierst und Dir dann gesagt wird das man Dir nicht helfen kann weil Du ja Kunde bei der Sparkasse Y bist. Das X und Y nicht mehr – wie früher – jeweils „Dein“ Ort ist sondern die Filiale in U zur Sparkasse X gehört während die Filiale im Nachbarort V zur Sparkasse Y gehört, macht es nicht besser.

  2. „man hat mit der neuen Sparkassen-Card mit Co-Badge wohl die derzeit ultimative Karte zum Bezahlen in Deutschland geschaffen….“ …. die leider aktuell nur von 23 Sparkassen ausgegeben werden.

    • sorry, das hier viel Werbung in den News ist, aber der Kommentar ist ja mal so was unter aller Kanone….
      (ich meine den im Beitrag und nicht deinen „Manuel“)

      • Bitte was?

        • „derzeit ultimative Karte zum Bezahlen in Deutschland geschaffen….“ das meine ich

          das ist sowas von Subjektiv und ohne Beleg, einfaches Marketing-Geblubbere (sorry für den Ausdruck)

          meine Erwartung an die Seite hier ist ein wenig mehr Neutralität oder Kennzeichnung das es sich im persönliche Meinung des Autors handelt, weder das eine noch das andere ist im Beitrag klar sichtbar
          das kann der Blog normal besser!

          • Sorry, aber das ist alles andere als subjektiv oder „meine Meinung“, einzig die Wortwahl ist nicht „neutral“. Scheinbar machst du hier Vorwürfe, ohne dich mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben:
            Die Girocard mit CoBadge wird überall akzeptiert, wo eine Kartenzahlung funktioniert – genauso verhält es sich mit der digitalen Variante.
            Das kann — Stand jetzt – keine andere deutsche Bank von sich behaupten, da die entweder auf eine MasterCard / Visa / (AMEX) oder eben die Girocard setzen bzw. das maximal in Form von zwei extra Karten anbieten. Hier vereint man beide Welten in einer Karte, insofern hat man ganz objektiv und als einziger Player am Markt eine allumfassende Karte am Start – ganz ohne Akzeptanzprobleme.

            • so langsam wird es….

              ich bin komplett bei dir was den Leistungsumfang angeht, aber durch die Wortwahl passt es halt nicht mehr

              so wie du hier jetzt Stellung genommen hast, wird da ein Schuh draus und es passt auch wieder zur normalen Berichterstattung hier im Block

              „ultimativ“ ist für mich der nächste MX Prozessor von Apple oder maximativ oder was sich ein Marketingstratege ausdenkt aber nix Neutrales von der Formulierung

              • Er hat aber schon recht. Die Sparkassencard mit Girocard und Mastercard-Cobranding ist die einzige Karte die in Deutschland an JEDEM Kartenterminal und weltweit an den meisten akzeptiert wird.

                So ein Produkt bietet meines Wissens keine andere Bank an.

  3. Die Nähe zu Payback ist für mich eher ein Grund, mich nach einer anderen Bank umzusehen…

    „…einen datensparsamen Ruf kann man sich da jedenfalls bis dato nicht auf die Fahne schreiben“ – liegt möglicherweise daran, dass Daten deren Geschäftsmodell sind?

    • Genau meine Meinung, hoffentlich sieht das die Mehrheit irgendwann auch so

      • Seh ich auch so, habe kein Interesse an Payback (ganz im Gegenteil) und setze eher auf ne günstige Bank, die einfach funktioniert. Für mich hört sich das nicht nach der „derzeit ultimative Karte“ an, aber ich scheine andere Anforderungen zu haben …

  4. Dass hier sich viele über die Gebühren beschweren ist etwas strange. Bei einem Netto-Eingang von 1700€ war das Konto vollkommen kostenlos bei uns in der Aachener Region 😉 Nun wird es wohl auf 2-2,5€ angehoben. Doch das ändert sich bei den anderen ja auch. Oder man bekommt statt der Girocard eine Visa Debit oder dergleichen. Womit man nunmal nicht gleichwertig überall zahlen kann. Hinzu kommen dann noch fehlende Automaten. Ja, ich kann auch beim Einkauf Geld abholen. Nur das tu ich so halt nicht. Geld wird bei mir nur in größter Not geholt und dann ist der Luxus fast überall direkt einen Automaten zu haben schon was feines.

    Abgesehen davon sind die Apps der anderen auch nur eine halbgare Sache. Die DKB läuft weiterhin mit einem Safari Wrapper als App rum und die native App kann kaum mehr als eine Überweisung und den Kontostand anzeigen. Bei der ING-Diba zB sitzt man in einer Service Wüste und kann bei Verlust sämtlicher Daten kaum bis gar nicht an seine Sachen ran (im persönlichen Umfeld passiert).

    Da gebe ich dann gerne die 2€ aus um am Ende jemandem in Persona auf die Füße treten zu können, einen Automaten immer fußläufig da habe und die App ist mittlerweile auch echt gut (ich meine Stiftung Warentest sogar Testsieger).

    • Da hast du wohl noch eine billige Sparkasse. Die meisten verlangen jedoch um die 7,50€ im Monat. Da ist dann meist nur die Girocard und alles vom Konto dabei. Aber keine Kreditkarte oder Visa/MC Debit. Man muss schon bei jeder Sparkasse selbst gucken, die unterscheiden sich schon recht stark.

    • Bei mir kostet die Sparkasse 9,90 Euro pro Monat, bin aktuell bei der ING aber wirklich zufrieden bin ich nicht (mehr).

    • Naja… Auf das Urteil der Stiftung Warentest lege ich mal überhaupt keinen Wert.
      Die haben mehrfach bewiesen, dass für die das Internet auch #Neuland ist.

    • 4,50 EUR für ein Onlinebanking-Konto (günstigster Tarif) der Sparkasse. Die 2,50 Euro habe ich vor 10-15 Jahren gezahlt. 5 Euro ist meine Schmerzgrenze.

    • Läden, die meine Visa-Debit nicht annehmen, sehen mich nicht wieder. Da gehe ich lieber zur kundenorientierten Konkurrenz,

    • Hallo Tobi,

      su hast also noch ein Konto bei der „Spasskasse Aachen“ ….. hahahahaha ….. du bist das also 🙂
      Scherz beiseite: die Sparkasse Aachen ist nicht mehr empfehlenswert:

      – bedrängen Senioren telefonisch endlich den neuen AGBs übers Internet zu zustimmen
      – reagieren auf Rückforderung der unberechtigt eingezogenen Kontogebühren nur sehr zurückhaltend und verlangen einen Vorort – Termin um den Sachverhalt zu besprechen
      – meine Schwiegermutter hat das Komfort – Konto für €9,50 und muss trotzdem jede belegbehaftete Überweisung mit €1,50 bezahlen.

      Die Sparkasse Aachen ist ein klares No-Go.

      Bin seit 20 Jahren bei der DKB und mehr als zufrieden – auch wenn die Bedingungen zwischenzeitlich etwas geschärft wurden. Ich gehe seit 20 Jahren weltweit an jeden Geldautomaten und bekomme mein Bargeld ohne Gebühren ….. auch bei der Sparkasse Aachen.

      • Naja was heißt bedrängen.
        Wenn der Opa schon nicht einmal in der Lage ist ein Telefongespräch selbstbestimmt zu führen, dann wird er sich einer Räumungsklage ausgesetzt sehen, wenn sein Girokonto (und damit die Rentenzahlung) zu Ende November (oder was auch immer die Sparkasse Aachen als finalen Termin bestimmt hat) geschlossen wird…
        In dem Alter passt man nicht mal so eben innerhalb von zwei Wochen alle Daueraufträge und die Bankverbindung der Rentenkasse an…

  5. Filialschließungen ohne Ende , und immer wieder solche kurzweiligen Experimente .

  6. Man wird animiert noch mehr mit Karte zu zahlen.

    Mein Sparkassen-Konto hat 50 Freiposten je Monat. Danach kostet jeder Posten satte 0,49 Euro.
    (Sollte man also für das eigene Konto vorher checken…)

    Da ich auch meine Kontoposten nicht mit zähle und auch bei laufenden Kosten nicht beeinflussen kann, besteht also gerade gegen Ende des Monats immer das Risiko für 20 Payback-Punkte 0,49 Euro zu zahlen. Nein, danke!

    • So ein Kontomodell wollten die Volksbank mir auch mal andrehen, als ich zu alt für das kostenlose Konto wurde. 5€/Monat für ein Premiumkonto und trotzdem nur 20 Buchungen inklusive ist ein prima Wechselangebot zu einer anderen Bank.

  7. Wie gut, dass ich eh nicht bei der Spaßkasse bin…
    Viel zu teuer, meistens unterirdisches Online-Banking und naja… Spaßkasse eben. Das reicht schon allein als Grund.
    Und jetzt das.

    • Ich bin bei vier verschiedenen klassischen Banken (versus Smartphone bzw. Neobanken) und die Sparkasse hat mit Abstand das beste Online-Banking.
      Und ja, das gilt für alle Sparkassen, weil die dabei auf den gleichen Dienstleister setzen…

      Bei den Sparkassen ist vieles im Argen, aber das Online-Banking ist es nicht…

  8. Wie unseriös. Und gleichzeitig interessant das Deutsche Unternehmen dem Volke offenbaren mit wem sie alles zusammenarbeiten. Seit wann ist Payback ein seriöser Anbieter?

    • Gab es bei Payback jemals einen Datenskandal? Wurden Daten nachgewiesen anders verarbeitet als es die AGB bestimmen?

      Was sind deine Argumente dafür, dass Payback nicht seriös sei?

      • Ich zitiere mal Wikipedia: „Durch die Datenerhebung in einer Vielzahl von Geschäften unterschiedlicher Branchen bei der Verwendung der Karte wird mittels Data-Mining das Kaufverhalten der Kartenbesitzer detailliert analysiert.“
        Diese Nutzung wurde durch die AGBs abgenickt, Payback macht also nichts „falsch“. Ich glaube nur nicht, dass jedem Paybacknutzer die Konsequenzen klar sind. Sie werben ja nicht grade mit dem „gläsernen Kunden“.

        Davon mal abgesehen habe ich gelesen, dass man für die Zuzahlung für die Prämien, diese auch woanders kaufen kann. Nur das man auf diese Weise Geld spart. Und freiwillig keine Daten an Payback abgibt. Jemand der so etwas macht, nenne ich nicht seriös.

  9. Ganz ehrlich, die Kommentare hier kennen auch nur schwarz oder weiß…. Ehrlich gesagt, kann man Payback finden wie man mag, zahlreiche Leuten mögen es auch und dann wäre das als Opt-In-Angebot doch echt eine ganz feine Sache! Für alle anderen – die können es einfach ignorieren.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.