Sparkasse: Apple Pay wird noch dieses Jahr unterstützt


Gerade eben haben die Volksbanken Raiffeisenbanken bekannt gegeben, dass bald die Unterstützung für Apple Pay kommen wird. Nun äußert sich auch die Sparkasse – das Unternehmen, das eine Öffnung von NFC gefordert hatte, um eine eigene Lösung durchzuboxen: Apple Pay kommt noch in diesem Jahr. Genauere Zeiträume werden nicht genannt, die erste Hälfte des Jahres ist schon vorbei, allzu lange kann es also nicht mehr dauern. Ist natürlich die Frage, wie viele Kunden, die dringendes Interesse an Apple Pay haben, überhaupt noch bei dieser Steinzeitbank sind. Andere Banken haben ja auch schöne Karten oder so ähnlich.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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69 Kommentare

  1. Info kam für die Sparkasse aus meiner Sicht leider zu spät, auch wenn sie positiv ist. Ich bin aufgrund von Apple Pay und wegen des Gebührenmodells schon längst bei einer anderen Bank.

    • Vorerst wird die Girocard bei der Sparkasse (bzw. bei allen Banken) nicht bei Apple Pay unterstützt, dies soll aber nach Auskunft von Apple später wohl der Fall sein. Ob nun zum Start nur Mastercard/Visa oder auch Maestro/Vpay unterstützt werden, wurde nicht mitgeteilt.

    • Die Sparkassen sind den Schritt wohl eher nicht gegangen weil sie von selbst eingesehen haben, dass sie mit der Zeit gehen müssen und sich technischen Entwicklungen nicht dauernd verschließen können, sondern weil ihnen die Kunden noch schneller davon gelaufen sind als eh schon.

  2. Dann hoffe ich mal, dass das auch auf Sparkassen wie die LBB abfärbt.

  3. Wäre vielleicht sinnvoll, wenn sie – anstatt teure eigene Apps zu bauen – auch bei Google Pay den selben Weg eingeschlagen hätten. Mir ist es egal, da ich bei einer Bank bin, die GPay direkt unterstützt aber dadurch und durch die ablehnende Haltung gegenüber Apple Pay haben die bestimmt einige Kunden verloren.

    • Die teure App ist in Summe günstiger als die Abgaben an Apple. Ich bin enttäuscht das auch die Sparkasse sich hat von Apple klein kämpfen lassent hat. Statt das Apple NFC auf macht und damit den Wettbewerb erhöht ist die Sparkasse am kuschen….

      • Wer sich hat klein kämpfen lassen, werden wir erst erfahren, wenn bekannt ist, mit welcher Karte Apple pay bei den Sparkassen funktionieren wird. Ist es die GiroCard, hat sich Apple klein kämpfen lassen und nicht die Sparkasse. Und dass Apple die NFC Schnittstelle geschlossen hält ist genau richtig, so bleibt das System sicher und es werden die Standards eingehalten. Sieht man ja was bei Payment App der Sparkassen für Android raus gekommen ist.

      • ich bin tatsächlich froh, dass Apple den Zugang zum NFC-Chip festhält. was ansonsten passieren würde, sieht man bei Android. Jeder frickelt eine eigene Lösung und ich muss erst überlegen, welche App ich öffnen muss, um bei dem jeweiligen Anbieter bezahlen zu können. Nein danke. Eine Systemintegration ist halt durch nichts zu ersetzen und bitternotwendig für die weitere Akzeptanz des mobilen Bezahlens in den eiteren Bevölkerungsschichten.

        • Sowas kann echt nur von Apple Jüngern kommen. Ist doch gut, dass einer bestimmt, was gut uns ist. Siehe Monarchie, siehe Religion.

          *facepalm*

          • Komm ruhig wieder runter von deiner Palme. Ich nehme an, du wolltest schreiben „was gut für uns ist“. Das habe ich schon ganz selbst entschieden… Wenn du das Gefrickel magst, hat keiner was dagegen, dass du dir sowas kaufst. Aber bitte lass anderen auch ihren freien Willen. Dass du gerade das mit Religion oder Monarchie vergleichst, ist natürlich ein Treppenwitz.

            • GooglePayFan says:

              Den „freien Willen“ gibt es doch eher bei Android:

              Ich habe die freie Wahl, ob ich Google Pay nutze und dabei evtl. Transaktionsdaten an einen Dritten weiter gebe (wie es auch bei Apple Pay der Fall ist) oder ob ich die Mobile Payment Apps der Banken direkt nutze und dabei keine zusätzlichen Daten generiere.
              Hat beides seine Vor- und Nachteile.
              Und dank Android habe ich die WAHL.

              Ganz davon abgesehen ist es für ein paar Händler doch ziemlich praktisch auch noch mal als Fallback eine Girocard im Handy dabei zu haben…

        • So ein Quatsch. Auch Google Play ist in Android integriert. Ich nutze nur das in d.uss auch keine App öffnen oder ähnliches. Handy entsperren und dranhalten, gut ist.

          • hier ging es doch gerade um die Möglichkeit, dass jeder beliebige Anbieter in seiner App Zugriff auf die NFC-Schnittstelle hat. Das war und ist ja die Kritik an Apple. Wie auch von den Sparkassen vorgetragen. Genau dies würde aber zu der beschriebenen und unter Android in Reinstkultur zu beobachtenden Situation führen. Jeder Supermarkt/Baumarkt/sonstige POS würde seine eigene App mit NFC-Anbindung einführen. Also ich will so eine Welt definitiv nicht. Das Thema mobiles Bezahlen wäre damit schneller tot als es gestartet ist. Die Vorurteile mancher DAUs würde ironischerweise bestätigt (unsicherer Datenumgang). Dass alle Google-Apps Zugriff auf Android haben, liegt ja wohl auf der Hand.

  4. Warum Steinzeitbank? Nur mal so provozierend daher geschrieben, oder was führt zu dieser Aussage?

    • Nur mal ein Auszug aus dem Pool an Gründen, aus denen ich damals gewechselt habe: Wechsel zum online Konto erzeugt neue Kontonummer, da die Onlinebank eine andere ist als unsere Sparkasse. Bei anderen Sparkasse können die meisten Geschäfte nicht abgewickelt werden, da es sich nicht um die gleiche Bank handelt. WESENTLICH höhere Gebühren als die Konkurrenz. Schlechtere Anlage Angebote als die Konkurrenz.
      Mittlerweile (spielte für mich damals noch keine Rolle): keine GPAY Unterstützung. Die haben lieber versucht, selber etwas zusammen zu doktorn 😛
      Ich war immer gerne bei der Sparkasse, aber leider haben die ziemlich den Anschluss verloren 🙁

      • Genau so sieht es aus. Und dazu das vollkommen absurde Gebühren Modell, bei dem man teilweise noch pro Buchung (!) zahlen muss.

    • Sascha Ostermaier says:

      Mehr als 30 Jahre Erfahrung mit der Bank lassen mich zu diesem Urteil kommen.

      • Ok, ist jetzt auch wieder so unkonkret. Aber jeder macht so seine Erfahrungen. Und da unten schon reichlich dazu kommentiert wurde, belasse ich es mal dabei. Vielleicht nur noch soviel: So eine Stimmungsmache gehört eigentlich nicht in einen Techblog. Meine Meinung…

      • konsumhaus says:

        …mag ja sein. Aber ganz ehrlich:
        In eine Berichterstattung, die sachlich objektiv sein will gehört so eine subjetkive Äußerung nicht rein.

        Ich kann ja verstehen, dass der ein oder andere vllt. keinen Bock mehr auf Sparkasse hat.
        Aber stände da „Volksbank“ oder egal welche Bank, wäre das wohl nicht anders.

      • Helmut Niemeyer says:

        Naja die Feststellungen der BaFin bspw. bei N26 (plus einiger Wettbewerber) lassen mich feststellen, seit mehr als 30 Jahren bei Sparkassenorga gut aufgehoben zu sein. Nicht zuletzt auch dank des dichten Geldautomaten-Netzes. Bisher und hoffentlich auch in der Zukunft. Im Übrigen bietet die DKB (Direktbank aus der SPK-Welt) problemlos Apple Pay an. Also immer erstmal informieren.

      • Warum bleibt man dann 30 Jahre bei einer Steinzeitbank ?.

        • Helmut Nieymeyer says:

          Nochmal lesen. Zudem wurde S-App wiederholt Testsieger. Sparkassen sind demnach doch nicht so steinzeitlich.

          Ansonsten empfehle ich nur die Feststellungen der BaFiN-Prüfungen sowie Bankenaufsicht zu den jungen und angeblich so innovativen Fintechs zu lesen. U.a. N26. Soetwas vertraue ich mein Geld nicht an.

    • Zumindest lassen Dinge wie Kontoführung gegen Gebühren, SMS-Tan gegen Gebühren oder Kreditkarte gegen Gebühren die Sparkassen nicht sonderlich gut aussehen.

      • Ne, aber die gibt es auch in 100 Jahren noch. Weil leider alle auch Geld verdienen wollen. Sogar Sparkassen-Mitarbeiter.

      • Och, wir haben ja bei den tollen modernen Startups wie N26 gesehen, wie die Kostenstrukturen derart gestaltet sind, dass bei Phishing-Vorfällen das Geld eben weg ist, es keine Hotline gibt, eine Kundenmail erst nach 3 Tagen beantwortet wird und keine Unterstützung für den Kunden da ist. Da sah das moderne Smartphone Banking auch richtig „gut“ aus.
        Ich sag immer, jeder soll das Angebot nutzen, dass das richtige für ihn ist. Lieber etwas angestaubt, dafür solide, als „modern“ und dafür unfähig. Und Dienstleistungen kosten eben Geld. Ich geh ja auch nicht zum Frisör und erwarte, dass der mir umsonst die Haare schneidet. Die Zeit, dass eine Bank mit den Einlagen ihrer Kunden wahnsinniges Geld verdient, ist schon ganz lange vorbei – da bleiben nur Provisionen und Entgelte, um vor Ort weiter tätig zu sein. Abgesehen davon müssen Sparkassen rechtlich einen gewissen öffentlichen Auftrag erfüllen, der ebenfalls Geld kostet und dem man sich nicht entziehen kann. Das machen die anderen eben nicht, aber es interessiert den geneigten Leser meistens in diesen Bashing-Threads auch nicht.

  5. In Anbetracht der Nutzerzahlen in Deutschland wäre doch GPAY sinnvoller gewesen, oder? Man muss nicht alles blind von Amerika kopieren (wo es deutlich mehr Apple Nutzer gibt).
    Hätte ich nicht schon vor Jahren wegen der Gebühren gewechselt, wäre ich spätestens jetzt weg.
    Ich mochte die Sparkasse wirklich, aber die sind so weit weg von der Realität. Es gibt eine separate Gebühr für Gehaltseingang XD

    • Hast du denn Zahlen zu den Nutzerzahlen von Google Pay vs. Apple Pay?
      Was die Hardware angeht, ist es ja recht eindeutig, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass der Anteil derer, die Zahlungsmethode nutzen, unter den Apple-Nutzern höher sein könnte. Ist nur die Frage, ob das die Verteilung der Hardware ausgleichen könnte.
      Abgesehen davon haben sie für die Android-Geräte doch ihre eigene App, da ist es also gar nicht zwingend notwendig, auf Google Pay zu setzen.

    • > In Anbetracht der Nutzerzahlen in Deutschland wäre doch GPAY sinnvoller gewesen, oder?

      Versteh ich nicht. …in den Entscheidungsgremien von Sparkassen nutzt doch keiner Android. 😉

    • Für Android-Geräte gibt es schon lange VOR GPAY oder APAY längst einen Weg der für den Kunden identisch ist.

      • @ich
        nein, die hce-android-app ist nicht identisch, es fehlt auf jeden fall CDCVM, dies wird aber zb bei der volksbank im herbst nachgereicht, bei der sparkasse gibts dafür noch kein datum.

      • Nein, absolut nein. Das stimmt schlicht nicht was Du da schreibst. Ich verfolge die Entwicklung schon seit vielen Jahren und ausnahmslos alle Lösungen vor Google Play waren sowohl deutlich weniger komfortablen umgesetzt und noch dazu sehr fehleranfällig.

    • Die Sparkassen wurden zu Apple Pay gezwungen, weil Apple in seinem geschlossenen System die NFC-Schnittstelle für Drittanbieter blockiert. Die Sparkasse hat also unter iOS keine andere Wahl.

      In Android gibt es dagegen eine NFC-Schnittstelle und deshalb kann man dort auch mit der Sparkassen-App zahlen.

      Alternativ kann in Android jeder Google Pay kann jeder nutzen, wenn er ein PayPal-Konto hat. Das funktioniert dann mit jeder Bank.

      • RegularReader says:

        Zum Glück wurden sie gezwungen. Entgegen der Behauptungen funktioniert die eigene App nämlich NICHT wie GPay/APay.
        Bis 25€ vielleicht, danach aber wieder PIN am Terminal (wtf). Im Grunde also kein Vorteil, den Funktionsumfang erreicht man auch ohne App, wenn man die kontaktlose Karte hinten in die Handyhülle klemmt.

      • Da kann man nur sagen zum Glück! Was für einen zusammen gebastelten Kram die Banken sonst auf die Beine stellen sieht man ja schon unter Android. Da ist die Sparkassen eigene Lösung mit diversen Nachteilen behaftet welche Google Play nicht bietet.

  6. Gerade im ländlichen Raum hat man halt meistens nur die Wahl zwischen Sparkasse und Volksbank wenn man eine Bank mit Ansprechpartner vor Ort sucht.

    Gehöre aus dem Grund auch noch zu den Sparkassenkunden (kostet mich 36€/Jahr), mit „Taschengeldkonto“ bei N26 und Reisekreditkarte von Barclays.

    • Wofür benötigt man denn heute noch einen Ansprechpartner vor Ort? Jetzt Mal ehrlich? Es gibt schon einen Grund warum die ganzen Filialen dicht gemacht werden.

    • Warum braucht man einen Ansprechpartner Vor-Ort? Mir fällt wirklich kein Grund ein, zumal der Mitarbeiter im Zweifel sowieso nichts entscheiden darf.

  7. Der einzige Grund warum ich noch bei der Sparkasse bin ist, dass sie mit eine Schweizer IBAN zu meinem Konto anbieten, welche im Grenzgebiet schon sehr praktisch ist.

  8. Also, ich fand den Kommentar mit der Steinzeitbank auch doof und unreflektiert. Was ist den die Alternative N26, bei den läuft es ja so richtig rund oder die beschworene DKB. Die ist auch nicht Jedermanns Fall. ich frage mich auch wenn da ja eh keiner mehr ist, wo liegt denn das Geschäftsmodell von Boon.

    Ich denke, dass die Sparkassen noch viele Kunden haben, die nicht jeder Internetbank hinterherlaufen, aber dennoch Interesse an Mobile Payment haben. Wenn der Druck nicht von Seiten der Kunden gekommen wäre, würden die sich auch nicht bewegen, hier liegt auch das Problem bei GPay.

    Noch eine Sache wenn man mal eine Immobilie finanzieren muss, macht es sich bezahlt noch echt Kundenbetreuer zu haben, hiermit meine ich nicht nur die Sparkassen, sonder alle Banken die noch ein Filialgeschäft betreiben und demnach höhere Personalkosten haben.

    • Sascha Ostermaier says:

      Ich beziehe Steinzeitbank nicht nur auf Apple Pay. Ich kenne die Sparkasse und ihre Geschäftspraktiken seit mehr als 30 Jahren, da kommt es nicht zu unreflektierten Aussagen. Muss Dir natürlich nicht gefallen, wollte nur das unreflektiert nicht einfach so stehen lassen.

      • Abgesehen von Einzelschicksalen, die für den Einzelnen immer tragisch sein mögen, ist mir die generelle Ausrichtung einer öffentlich-rechtlichen Sparkasse deutlich lieber, als die vieler börsennotierten, zwielichtiger Privatbanken. Deutsche Bank lässt grüßen. Aber jeder hat eben andere Prioritäten.

        • Es bemängelt ja niemand die generelle Ausrichtung, sondern eher z.B. die Gebührenpolitik.

          • Naja, aber woher kommen denn die höheren Gebühren. Liegt es vllt auch daran, dass man bei der Sparkasse nicht mit den wildesten Spekulationsgeschäften sein Geld verdient bis die Blase platzt, sondern eher auf ein solides Fundament setzt?

            • Ja, vielleicht. Aber m.E. auch daran, dass die Sparkassen ganz genau wissen, dass gerade der deutsche Kunde eine äußerst hohe Schmerzgrenze hat und viel mit sich machen lässt, bevor er sich entschließt, tatsächlich mal die Bank zu wechseln.

        • Ich kann Dir aus persönlicher Erfahrung sagen, dass ich mit der Sparkasse die Du hier so schön als glänzenden Ritter darstellst schon einige erlebt habe die – sehr vorsichtig ausgedruckt – hart an der Grenze der Legalität waren. Mit der Aktion haben sie mich auch dauerhaft als Kunden verloren, wer mich übers Ohr haut bekommt keine zweite Chance.

          Die Angestellten dort ticken nach meiner Erfahrung schlimmer als irgendeine Privatbank was ich bisher persönlich erlebt habe, was das andrehen von Produkten angeht sie gerade eine große Provision abwerfen. Auch wenn sie klar gegen die Wünsche und Vorgaben des Kunden sind.

          Es mag sicher auch andere Sparkassen geben, und vielleicht habe ich auch nur eine besonders unseriöse Mitarbeiterin erwischt, aber sowas merkt man sich natürlich und meidet die Bank dann in Zukunft.

          • Mein Reden, Einzelschicksale. Für dich ärgerlich, ohne Frage. Die wird es sicher bei jeder Bank geben. Bei der Wahl der Bank zählt bei mir aber eben auch etwas anderes, nämlich das Grundfundament, auf welches Banken ihr Geschäftsmodell aufbauen. Da kann ich mich mit Sparkassen und Volksbanken einfach deutlich besser anfreunden. Ist aber eine persönliche Einstellung. Für die einen ist es wichtig, dass die Bank auch ja Apple Pay unterstützt, für andere sind vllt ethische Aspekte bei der Bankwahl wichtig. Jedem das seine, will ich gar nicht werten.

            • Eben per Definition keine „Einzelschicksale“ wenn ich mich mal so umhöre im Bekanntenkreis oder auch im Netz quer lese…

    • Die DKB kann ich definitiv empfehlen, bin dort bereits seit über 10 Jahren mit meinem Hauptkonto.
      Um N26 sollte man dagegen wahrlich einen großen Bogen machen. Mit der Bude hatte ich auch schon meinen Spaß.

  9. Mal wieder ein selten dümmlicher Artikel. Ich fände es vollkommen ok, wenn man im Zuge einer solchen Nachricht darauf hinweist, dass man persönlich keine guten Erfahrungen mit der Sparkasse gemacht hat – aber einfach mal als Fakt in den Raum zu werfen, dass das nur noch eine „Steinzeitbank“ ist – das ist einfach nur dumm. Ich kann – ebenfalls aus eigener Erfahrung sagen, dass die Rolle der Sparkassen insbesondere für Gründer- und Gründerinnen nicht zu unterschätzen ist. Ich habe dort seit 10 Jahren mein Geschäftskonto und kann nur sagen, dass ich überaus zufrieden bin – und ich habe jede Menge Vergleichsmöglichkeiten. Von Steinzeit merke ich nichts. Das Onlinebanking ist übersichtlich, schnell, immer verfügbar (Gruß an die deutsche Bank an dieser Stelle – hier hatte ich zumindest hin und wieder Probleme) und die zugehörige Sparkassen-App zählt meiner Meinung nach zu den deutlich besseren. Was genau soll hier also Steinzeit sein?

  10. Apple Pay – und die Arroganz seitens der Sparkasse – war für mich der Grund sämtliche Geschäfts- und Privatkonten zu kündigen, das Sparbuch aufzulösen und eine neue Bank gewählt zu haben.

    Die Sparkasse wird mich nicht wieder sehen.

    Ich hoffe über kurz oder lang wird das gesamte Insel-System mit der Girokarte verschwinden und auf Debit-Kreditkarten als Standard umgestellt.

  11. Sascha leider machst du wie viele den gleichen Fehler und schreibst von DER Sparkasse oder manch anderer von DER Volksbank. Da ich bereits in beiden Welten (IT) gearbeitet habe, möchte ich nun etwas dazu sagen. Jede Volksbank und Sparkasse ist eigenständig und können sich innerhalb der Möglichkeiten austoben, die das Banksystem zulässt (z.B. Produktgestaltung, Preise/Gebühren,…). Die Systeme werden von den jeweiligen Rechenzentrumsdienstleistern entwickelt und die Anforderungen an diese Systeme sind sehr hoch, gerade in Bezug auf die Regulatorik. Dementsprechend dauern Entwicklungen eben leider länger als bei Fintechs.

    Beide Bankengruppen bieten seit längerem die Möglicheit der „digitalen Karte“. Auf Grund der mangelnden Freigabe der NFC-Schnittstelle seitens Apple funktioniert das nur unter Android. Seitdem im Einzelhandel quasi alle Terminals die Kontaktlos-Funktion bieten, bezahle ich nur noch mit meinem Android-Handy und der digitalen Karte (ja, auch mehrere Karten pro Smartphone sind möglich, Kreditkarten werden ebenfalls unterstützt). Somit habe ich gar keinen Bedarf an Google-Pay. Und beispielsweise Kwitt finde ich einen guten Ansatz für Instant Payments zwischen meinen Kontakten. Was leider beide Bankengruppen nicht hinbekommen: gutes Marketing dieser Entwicklungen. Manchmal wird ein Trend auch verschlafen, siehe Paydirekt als viel zu späte Antwort auf Paypal.

    Und zum Thema „Wer braucht noch nen Ansprechpartner vor Ort“? Wenn jemand meint, seine eigene Geldanlage besser durchdenken zu können, dann braucht er das wohl nicht. Bei Baufinanzierungen, Firmengründungen/-krediten und bei Nachlassfällen gibt es dann doch viele Menschen, die gerne einen persönlichen Kontakt haben. Diesen Menschen sind dann auch ca. 40€ Kontoführungsgebühr im Jahr egal, weil sie die Vorteile zu schätzen wissen.

    Ich habe sogar schon mal daran gedacht, einen Gastartikel einzureichen, da mich diese latente pauschale Aggression gegenüber SPK und VB echt nervt 😉

    • Das ist ja alles richtig, aber mehrheitlich nutzen die Leute die Vorteile in der Praxis nicht. Da geht es mehr darum, Fälle abzudecken, die irgendwann mal eintreten *könnten*. Aber auch diese Entscheidung steht natürlich jedem frei. Trotzdem aber bleibt auch in meinen Augen, dass es schlicht nicht mehr zeitgemäß ist, so etwas grundlegendes wie ein Girokonto zumindest überwiegend nur gegen Gebühr anzubieten. Das ist das Brot- und Buttergeschäft der Banken, das kann man auch heute nicht mehr als Dienstleistung verkaufen. Sich neuen Zahlungsmethoden zu verschließen, um um jeden Preis etwas eigenes zu etablieren, was die Kunden mehrheitlich aber nicht möchten, tut ein Übriges dazu.

      • Dank der 0%-Zins-Politik der EZB verdienen Banken aber kaum noch an den Krediten und müssen sogar an die Zentralbanken für das Geld, was sie dort „einlagern“ Negativzinsen bezahlen. Somit entsteht das Paradoxon, dass ein hohes Sparguthaben der Kunden negativ für die Bank ist. Wie sollen deiner Meinung nach die Banken in Zukunft noch Geld verdienen, wenn sie gleichzeitig noch die Infrastruktur vorhalten wollen, die noch von vielen Kunden genutzt wird?

        • Zumindest im Moment weisen die Sparkassen noch regelmäßig hohe Gewinne aus, insofern sehe ich jedenfalls mittelfristig nicht, dass auch bei geschmälertem Gewinn, der etwa aus dem Verzicht auf Gebühren resultiert, die Gefahr besteht, rote Zahlen zu schreiben.

      • Crisdean C. says:

        Spannend @Chris R.
        Eine Dienstleistung soll also umsonst sein!

        Ich glaube ich muss bei meinem Bäcker auch mal vorsprechen. Denn Sein Brot- und Buttergeschäft ist die Dienstleistung Brot und Brötchen zu vertreiben. Nach deiner Logik müsste ich dann Brot und Brötchen umsonst bekommen.

        Ein anderes Beispiel ist der ÖPNV. Der müsste nach dieser Logik auch umsonst sein.

        Jetzt frage ich mich an dieser Stelle nur, wer soll dann die Menschen, die diese Dienstleistungen produzieren und verkaufen, bezahlen.

        Wieso, weshalb und warum es „kostenlose“ Girokonten gibt, kann ich nicht zu 100% nachvollziehen. Jedoch wird dies im Regelfall durch verringerten oder fehlenden Service kompensiert. Als Beispiel kann man hier nur die so gehypte N26 ranziehen. Ein Fintech, der nicht einmal die Anrufe der Aufsichtbehörde angenommen hat. Kunden haben da über Monate gesperrte Konten und bekommen ihr Geld nicht zurück, weil die Konten gehackt wurden. Da lob ich mir doch meine Sparkasse, wo ich einen Ansprechpartner vor Ort habe. Vielleicht brauche ich diesen nicht häufig, aber in den wenigen wo ich einen brauche, kann ich darauf bauen.

        Die Sparkasse als „Steinzeitbank“ zu bezeichnen halte ich für sehr fragwürdig. Die Sparkassen sind sicherlich nicht die schnellsten, wenn es um neue Technologien geht. Dies liegt aber auch daran, dass sie zum Einen sehr viel Wert auf Sicherheit und Qualität legen und zum Anderen, so wie jeder andere Anbieter auch, gerne eigene Lösungen nutzen wollen. Die Sparkassenlösung zu kritisieren ist vielleicht das Eine, aber ist die Bankingapp seit Jahren in den Test verschiedener Anbieter immer unter den ersten Plätzen, was Qualität und Sicherheit betrifft. Und dieses kostet leider Geld.
        Auch die Kritik an der PIN-Eingabe bei Beträgen die eine gewisse Grenze überschreiten halte ich für ungerechtfertigt. Dies ist ein Sicherheitsmerkmal, mit dem man seine Kunden schützen möchte.

        An dieser Stelle sollte aber jetzt erstmal genug sein. Es ist mit Sicherheit nicht alles gut an einer Sparkasse, wenn ich jedoch bei den anderen Banken schaue, werde ich auch dort stets zahlreiche Mängel entdecken.

        Letzten Endes muss jeder selbst entscheiden, zu welcher Art von Bank man geht. Man sollte ich sich aber immer auch Gedanken darüber machen, was diese Bank mit dem Geld macht. Die Einen zahlen halt Dividenden, die anderen nehmen Steuergelder zur Subvention kostenloser Konten. Mancher finanziert lokale Projekte, der andere die Rüstungsindustrie oder Massentierhaltung. Schaut Euch einfach die Offenlegungsberichte eurer Bank an und informiert Euch, was wirklich passiert.

        • Besser hätte ich es nicht formulieren können, Crisdean 😉
          Ergänzend dazu: Die Gefahr der mittelfristigen „roten Zahlen“ ist gar nicht so klein (Stichwort: Fristentransformation). Bei steigenden Zinsen werden auch die Sparzinsen steigen (müssen). Die Kreditzinsen, z.B. bei Baufinanzierungen, sind jedoch oftmals auf 10-15 Jahre festgeschrieben. Somit besteht die nicht ganz geringe Gefahr, dass die Bank mehr Zinsen an die Kunden zahlt, als sie einnimmt.

        • Ich habe nicht geschrieben, dass eine Dienstleistung kostenlos sein soll. Aber die sollte auch als solche zu erkennen sein und einen Mehrwert bieten. Das aber vermag ich beim bloßen Vorhalten eines Girokontos nicht zu erkennen.

          • Der Mehrwert ist das Vorhalten der Infrastruktur und die persönliche Beratung. Wenn das für dich kein Mehrwert ist, dann ist das auch okay, dann ist das nicht deine richtige Bank. Den meisten Kunden scheint es das allerdings Wert zu sein, denn noch halten viele den örtlichen Banken und Sparkassen die Treue.

    • Die Sparkasse finanziert dein Haus auch wenn du kein Girokonto bei denen hast…
      Dann gehst du für diesen speziellen Fall eben einmal in die Filiale.

  12. Diese „Steinzeitbank“ hat mir 1992 den Weg zum Onlinekonto und ins Internet ermöglicht, gab es damals im Paket samt Modem von 1&1 und allem drum und dran. Zu der Zeit war das lange noch nicht selbstverständlich. Seit dem habe ich dort mehrere Onlinekonten und bis heute hatte ich nicht ein einziges Problem damit. Auch in Sachen Beratung war die Sparkasse bisher die einzige Bank, die auch mal offen und ehrlich von einem Vorhaben abgeraten hat, im Interesse des Kunden. Obwohl durchaus Geld zu verdienen gewesen wäre.

  13. Boah Sascha, mit soviel Polemik wie „Steinzeitbank“ habe ich hier nicht gerechnet. Das mag in Deinem Falle vielleicht zutreffen, insgesamt jedoch mit Sicherheit nicht. Aber bitte, wenn Euch Raff-Banken wie DeuBa & Co lieber sind oder N26, die im Zweifel nicht mal erreichbar sind…bitte schön.

    Schlimm finde ich jedoch, dass man – nach dem Einknicken – nicht wenigstens auch Google Pay freigibt. Apple kommt mit der Blockiertaktik durch und Google mit seiner offenen Schnittstelle nicht. Für mich nicht nachvollziehbar…

  14. Das unterscheidet einen guten journalistischen Artikel von einem privatem Blog, wo irgendwer seine private Meinung postet. Statt sachlicher Darstellung der Nachricht kommen Sprüche wie „Steinzeitbank“.

    Aber das Niveau merkt man halt oft auch am Textaufbau. Statt Pyramide und W-Fragen werden Anekdoten erzählt und Nachricht und Meinung vermischt. Schade, dass hier mit den Jahren nicht mehr journalistische Professionalität eingezogen ist. Die Themen sind ja interessant und Geld wird auch verdient.

    Oft wollen Blogger ja wie Journalisten behandelt werden. Pressefreiheit, Informantenschutz, Zutritt mit Presseausweis. Aber die Qualität ist zu unterschiedlich. Nicht jeder Blog ist auch Journalismus.

  15. hm sparkasse ist ja schoen.

    aber:

    @Sascha_Ostermaier:
    Wo sind hier die interessanten Informationen?
    Hoffentlich reichen Sie diese noch nach …

    Die Frage nach „des Pudels Kern“:
    a) Kann man ab Tag X die sparkassen-Girocard via apple-pay benutzen?
    oder
    b) Bekommt man ab Tag X einfach
    eine zusaetzliche kostenfreie apple-pay-kreditkarte?

    • Ich weiß es natürlich nicht genau, aber a) kann man m.E. ohnehin keine Girocard i.V.m. Apple Pay nutzen und b) ist die Sparkasse ja nicht gehalten, durch die Unterstützung von Apple Pay zugleich auch auf Gebühren für die Kreditkarte zu verzichten.

  16. @Chris R.
    Vielen Dank fuer Deinen Kommentar.

    Fuer Dich zur Info:
    apple scheint in den USA mittlerweile eine kostenlose
    apple-card speziell fuer apple-pay via iphone anzubieten:

    https://www.bild.de/digital/multimedia/multimedia/apple-card-vorgestellt-kann-ich-die-apple-kreditkarte-auch-bekommen-60882426.bild.html

    Daher meine Frage.

    Wuenschenswert waere es natuerlich dennoch,
    wenn man auch eine Euro-basierte Girocard benutzen koennte.
    Das haette den datenschutztechnischen Vorteil,
    dass nicht sofort alle Transaktions-/Finanz-Daten an
    die amerikanischen Firmen und Datenkraken gehen.

    Zusatz-Frage 1:

    Gibt es eine „nichtamerikanische/nicht von den USA gesteuerte“ Kreditkarten-Firma, welche ohne amerikanische Dollar z.B. primaer in Euro operiert?

    Zusatz-Frage 2:

    Warum sollen/muessen die amerikanischen Kreditkartenfirmen
    meine Daten ueber meine Transaktionen in Euro bekommen?

    • Die Kreditkarte, die Apple herausbringt, ist ja nicht nur mit Apple Pay nutzbar, auch wenn diese Anwendung natürlich nahe liegt. Inzwischen habe ich auch in einem Artikel gelesen, dass daran gearbeitet wird, auch die Girocard entsprechend einzubinden, so wie das wohl auch schon in anderen Ländern mit nationalen Zahlungssystemen geschehen ist. Allerdings denke ich auch, dass sowas wie Girocard irgendwie ein typisch deutsches Ding ist. Diese Karte kann ja am Ende nichts, was man nicht auch mit einer Kreditkarte machen könnte, die zudem generell mehr Möglichkeiten bietet. Auf der anderen Seite ist der Hinweis auf den Datenschutz auch nicht ganz aus der Luft gegriffen, da muss man dann vielleicht einfach abwägen, was einem lieber ist. Ich möchte im Alltag auf die Kreditkarte nicht mehr verzichten, aber das kann ja jeder sehen wie er mag.

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