Sophos wird für 3,9 Mrd. US-Dollar von Thoma Bravo übernommen

Sophos hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen für 3,9 Mrd. US-Dollar von Thoma Bravo übernommen wird. Das Angebot wurde bereits im Oktober 2019 abgegeben und nun ist der Deal in trockenen Tüchern. Aktionäre von Sophos erhalten nun als Teil der Übereinkunft 7,4 US-Dollar pro Aktie.

Sophos kennt ihr sicherlich als IT-Sicherheitsunternehmen. Thoma Bravo wiederum ist eine international aktive Beteiligungsgesellschaft, die sich auf Software bzw. entsprechende Service-Anbieter konzentriert. Sophos CEO, Kris Hagerman, hat mitgeteilt, dass man sich über die Arbeit unter dem Dach von Thoma Bravo freue und nun das nächste Kapitel des Unternehmens voller Erfolg und Wachstum aufschlagen werde – das übliche Geblubber nach so einem Schachzug eben.

Sophos rüstet in erster Linie Organisationen mit seinen Sicherheitslösungen aus. Mehr als 53.000 Reseller kann man als Partner vorweisen und mehr als 420.000 Organisationen und 100 Mio. Nutzer verwenden die Produkte von Sophos, um sich zu schützen. Gerne klinken sich die Sicherheitsexperten des Unternehmens dabei auch in Diskussionen zu aktuellen Bedrohungen ein und geben Hinweise. Mal sehen, was die Zukunft nun für Sophos so bringt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. RedVision81 says:

    Sie sollten lieber mal dran arbeiten einen besseren Support vorweisen zu können. Die UTM/SG Modelle laufen zwar gut und stabil aber so bald man ein größeres Problem hat ist man auf verlorenen Posten. Von dem kürzlichen Desaster mit den RED 50 devices gar nicht erst zu sprechen

    • Ich kann dir was den DACH-Support angeht zustimmen. Der könnte bedeutend besser laufen. War schon 2014 ein riesen Problem!
      Das RED-Debakel (bezüglich Unity-Firmware nehme ich an) würde IMHO aber super gelöst. Selbst ein Jahr später konnte ich noch entsprechende RMAs anmelden und musste die Devices nicht retournieren.

  2. Thoma Bravo hat gerade für 2 Miliarden die Compuware, ein amerikanischen Softwarehaus, an die in Houston ansässige BMC Software verkauft. Ok, als nicht IBM-Mainframer muss man weder Compuware noch BMC kennen 🙂 Ganz schön umtriebig diese Thoma Bravo …

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