Sony PlayStation 5: Neues zum DualShock 5, dem SSD und der UI

Zur Sony PlayStation 5 gibt es mal wieder einen Schwung neuer Gerüchte: Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass die Japaner ihre Next-Generation-Konsole am 5. oder am 12. Februar 2020 offiziell vorstellen würden. Beide Termine sind aber mittlerweile zu nahe gerückt, als dass jenes realistisch wäre. Denn dann hätte Sony bereits Einladungen an Partner und Medienvertreter verschicken müssen. Mittlerweile steht also nun der 29. Februar 2020 als Datum im Raum.

An jenem Termin ist zumindest die Sony Hall in New York City für eine geschlossene Veranstaltung gebucht. Die Sony Hall gilt als wahrscheinlichster Kandidat für den Ort, an dem Sony die PS5 vorstellen könnte. In Stein gemeißelt ist das aber natürlich auch noch nicht, denn Sony schweigt geflissentlich zu diesem Thema.

Unterdessen gibt es aber auch neue Meldungen, die sich in erster Linie um den DualShock 5, also den Controller der PS5, drehen. Der Controller soll wohl an der Rückseite zusätzliche Tasten bieten, mit einer gewissen Ähnlichkeit zum kürzlich veröffentlichten Add-On für den DualShock 4 der PS4. Das obige Video zeigt, wie das Ergebnis aussehen könnte (!). Es handelt sich aber nicht um ein offizielles Video von Sony, sondern um die Spielereien eines Designers, die auf den bisherigen Leaks und Patenten basieren.

Außerdem geht man aktuell davon aus, dass die PS5 wohl ein Samsung NVMe SSD 980 QVO nutzen wird. Auch wenn es zur Kapazität aktuell wenige Informationen gibt, so rechnen viele Quellen damit, dass Sony die PS5 in einer Variante mit 2 TByte anbieten dürfte. Das erscheint mir realistisch, denn die Spieleinstallationen nehmen an Größe zu und bei der nächsten Konsolengeneration dürfte der Platzbedarf trotz modularer Installationen noch wachsen. Ich bin gespannt darauf, ob Sony da auch weiterhin die Möglichkeit einräumen wird, den Datenträger auf Wunsch selbst zu tauschen. Dies war ja bei der PS3 und PS4 leicht machbar.

Zusätzlich ist dann auch noch ein angebliches Bild der Benutzeroberfläche der PlayStation 5 durchgesickert. Viel erkennt man da nicht. Es wird offenbar erneut eine Navigationsleiste zum Einsatz kommen, die auf dem Bild aber ein wenig retro wirkt und eher an alte PS3-Zeiten erinnert. Deswegen bin ich da persönlich eher skeptisch, ob wir da einen realistischen Einblick erhalten.

Weitere Gerüchte zur Sony PlayStation 5? Der Preis könnte zwischen 449 und 499 Euro liegen und im Paket wird wohl neben dem DualShock 5 auch ein 3-Monats-Abonnement für PlayStation Plus enthalten sein. Offen ist noch, welche Launch-Titel wir zum Start der neuen Konsole erwarten können. Denn der Erfolg einer Konsole ist natürlich auch davon abhängig, was man darauf zocken kann. Ich könnte mir gut vorstellen, dass da noch eine Ankündigung zu „The Last of Us: Part 2“ auf uns zukommt. Jenes Game erscheint aber natürlich auch für die PS4.

Wünschen würde ich mir ja einen echten Hammer wie z. B. „Horizon Zero Dawn 2“ oder auch eine Fortsetzung zu „God of War“. Ich hoffe also, dass Sony endlich am 29. Februar 2020 mehr Tacheles redet.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Das UI sieht aus wie ein Mix aus PS3 und PS4, sehe ich auch eher skeptisch, lieber ganz zurück zum PS3 UI.

  2. Pappschachtel says:

    Waren die QVO SSDs nicht Samsungs Billigheimer mit minderer Qualität?

    • Nein das sind einfach QLC Speicher! Das ist einfach ne günstigere Technik. Mit schlechter Qaulität hat es nix zu tun

    • In Tests bei Computerbase und Hardwareluxx sind die QLC SSD‘s in manchen Test sogar langsamer als normale Festplatten…

      Hatte darauf gehofft, dass wir hier echte SSD‘s sehen…

      Hier der Test:

      https://www.computerbase.de/2018-12/samsung-ssd-860-qvo-test/3/#abschnitt_fazit

      Zitat: „
      Nach dem SLC-Cache fällt die Schreibgeschwindigkeit auf 80 MB/s beim 1-TB-Modell beziehungsweise auf 160 MB/s beim 2- und beim 4-TB-Modell ab. Das liegt dann sogar unter dem Niveau vieler HDDs. „

      • Jau, wenn der Cache voll ist, wird’s da langsam. Aber (bei nicht ganz voller „Platte“) 48 bzw. 72 GB „schnell“ (sonst „nur“ 6) sollten doch erstmal reichen (geht ja nur um das „auf einmal“ schnell geschriebene)? Dazu kommt, dass die Anwendung ja in der PS (und eigentlich überall außerhalb dem Rendern von Videos etc.) praktisch fast vollständig lesend sein wird..

  3. Eine 2 TB grosse Festplatte kann ich mir nicht vorstellen, bei der PS4 war die 500gb Platte auch eigentlich nicht mehr State of the Art, freundlicherweise kann man die ja austauschen. Denke 1 TB ist realistisch und in späteren Bundles oder Pro Variante dann die 2TB Platte.

  4. „Ich bin gespannt darauf, ob Sony da auch weiterhin die Möglichkeit einräumen wird, den Datenträger auf Wunsch selbst zu tauschen.“

    Ein zweiter M2 Slot wäre genial, aber unrealistisch.

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