Sony Alpha 6100 und 6600: Zwei neue Systemkameras mit APS-C-Sensoren

Sony veröffentlich gleich zwei neue, spiegellose Systemkameras, die beide auf APS-C-Sensoren setzen. Zum einen wäre da die Alpha 6100, welche preislich bei 899 Euro startet (nur Body). Hinzu kommt die Alpha 6600, welche die Japaner für 1.599 Euro ins Rennen schicken. Im deutschen Handel soll die Sony Alpha 6100 ab Mitte Oktober zu haben sein. Die Alpha 6600 folgt Ende Oktober.

Wer direkt ein Objektiv dazu haben möchte, kann die Alpha 6100 im Kit mit dem SEL-1650 in Schwarz und Silber für 999 Euro erwerben. Es gibt auch noch ein zweites Kit mit gleich zwei Objektiven, den SEL-1650 und SEL-55210 in Schwarz für 1249,00 Euro. Die höherwertige Alpha 6600 bietet Sony im Kit mit dem SEL-18135 in Schwarz für 1.999 Euro an. Beide Modelle nutzen einen APS-C-Sensor mit 24,2 Megapixeln und den Bionz X Prozessor mit Front-End-LSI. Außerdem kommt eine One-Mount-Lösung zum Einsatz, sodass viele Objektive kompatibel sein sollen.

Sony spricht zudem von einem Autofokus mit nur 0,02 Sekunden Reaktionszeit. Der Phasendetektions-Autofokus mit 425 Punkten decke laut Hersteller rund 84 Prozent des Sensors ab. In Kombination mit dem Kontrastautofokus mit 425 Punkten soll selbst bei wenig Umgebungslicht schnelles fokussieren möglich sein. Dabei ist auch ein Algorithmus für Echtzeit-Tracking und KI-basierte Objekterkennung. Die heute übliche Augenerkennung bringt man da auch mit ins Spiel.

Von den Vollformatmodellen übernehmen die Alpha 6600 und 6100 weitere Algorithmen für natürliche Farben, insbesondere bei Hauttönen. 4K-Videos können die Kameras ohne Pixel-Binning im Super-35-mm-Format anfertigen und über die Imaging-Edge-Mobile-Anwendung auch an mobile Endgeräte weitertratschen. Wer den Überblick lieber über Touchscreen als über den Sucher behält, kann den LC-Bildschirm mit 3 Zoll Diagonale und 921.000 Pixeln einspannen. Er lässt sich auch um 180° neigen. Mikrofone und Kopfhörer lassen sich ebenfalls für verbesserte Audioqualität bei Videos ankoppeln.

Laut Sony decke die Alpha 6600 einen ISO-Bereich von 100 bis 32.000 (auf ISO 50 bis 102.400 erweiterbar) ab. 5-Achsen-Bildstabilisierung ist ebenfalls integriert. Mit einer Akkuladung sollen 720 Fotos über den Sucher bzw. ca. 810 Aufnahmen über den LCD-Monitor drin sein. Dank eines Gehäuses aus einer Magnesiumlegierung ist auch die Resistenz gegen Staub und Spritzwasser gewährleistet. Die Alpha 6600 unterstützt für Videos auch HLG HDR (Hybrid Log Gamma). Für Nutzer, die Aufnahmen mit Farbkorrekturen nachbearbeiten möchten, werden S-Log3- und S-Log2-Gamma-Profile bereitgestellt.

Falls ihr die kompletten, technischen Daten der beiden Kameras vergleichen bzw. genauer mustern wollt: Hier ist die Produktseite der Sony Alpha 6600. Ihr findet die Sony Alpha 6100 wiederum an dieser Stelle. Könnte eine der Kameras vielleicht etwas für euch sein?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Blacky Forest says:

    Danke, dass die Preise direkt am Anfang genannt werden. So kann der ein oder andere direkt entscheiden, ob er weiterliest oder nicht. Bei anderen Web-Seiten ist der Preis erst versteckt irgendwo ersichtlich.
    Habe zuletzt im Sale die 6300 recht günstig bekommen. Die ist zwar schon ein bisschen älter, aber deckt meine Anforderungen super ab und die neuen Modelle haben keine Erweiterungen, die ich benötige. Die Bildstabilisierung dürfte verbesser worden sein. Für manche kommt nun ein lang ersehnter Touchscreen. Den brauche ich aber nicht, habe ich nicht und vermisse ich deswegen auch nicht.

  2. > Micro-USB
    WARUM?

    Ich überlege schon länger mir mal eine DSLM-Kamera zuzulegen, und dachte, die 6100 klingt interessant, aber irgendwie ist es für mich ein No-Go mir 2019 noch ein Gerät zuzulegen, bei dem ich mich die nächsten 10 Jahre mit einem Micro-USB-Stecker rumärgern darf… Das schränkt die Auswahl leider noch erheblich ein, dass die sogar noch neue Geräte ohne USB-C raus bringen ist echt frustrierend… (Ja, ich glaube ich bin kein typischer Kamerakäufer.^^)

  3. Die a6100 kommt ja als Upgrade zur a6000 in Betracht. Aber 4K-Video, ein umklappbarer Touchscreen, sowie die Software-Features sind für einen reinen Fotografen, der nicht viel Filmt oder Selfis macht und eh in RAW-Fotografiert nicht eine Neuanschaffung wert. IBIS scheint es ja nur bei der a6600 zu geben.
    Dann bleibt mir meine a6000 noch eine weile erhalten. 🙂

    • Intressant ist bei der a6100 der Auto Aufgenfokus

      • Blacky Forest says:

        Der Augen-Autofokus funktioniert auch schon bei der A6000. Wobei ich nicht weiß, ob der Tieraugen-Autofokus da funktioniert/nachgerüstet werden kann. Der Vorteil könnte bei der A6100 beim Bildstabilisator liegen.

        • Wo liest du das mit dem Bildstabilisator? Auf der Produktseite steht nichts davon und hier im Text steht nur, dass es einen IBIS bei der a6600 gibt. Denke nicht, dass die a6100 einen IBIS hat.

        • Der Augen af ist tatsächlich nix neue. Das automatische Tracking jedoch schon. Das schafft keine 600,6300 oder 6500.

  4. Für eine APS-C Kamera finde ich den Preis für die 6600 sehr hoch.

  5. tomasioBLITZ says:

    APSC -> Fujifilm!

  6. -> Außerdem kommt eine One-Mount-Lösung zum Einsatz, sodass viele Objektive kompatibel sein sollen.

    Ich übersetze mal: Sony will sich vom A-Bajonett verabschieden und nur noch das E-Bajonett weiterentwickeln, aus Sony-Sicht damit nur noch ein Bajonett anbieten, also „One Mount“. Für den Käufer bedeutet das erst mal gar nichts, denn ob Sony neben dem E-Mount noch andere Anschlüsse hat oder nicht ist ziemlich egal, wenn man sich erst einmal für ein bestimmtes System bzw. ein Bajonett entschieden hat.

    -> Dank eines Gehäuses aus einer Magnesiumlegierung ist auch die Resistenz gegen Staub und Spritzwasser gewährleistet. 

    Na ja, ich glaube Staub- und Spritzasserdichtigkeit liegt eher an geeigneten Dichtungen als am Gehäusematerial…

  7. Sony soll erstmal bei der Bedienung eine Entwicklung zeigen. Hätte mir damals gerne die A6000 zugelegt, aber das Menü ist ja grauenvoll und unübersichtlich.
    Vielleicht tut sich da ja endlich mal was. Sonst wirds bei mir wohl auch eher ne Fuji werden. Allerdings hab ich aktuell eine NX500 von Samsung, die reicht mir noch einige Jahre hoffe ich… wenn auch als einziges Manko kein Sucher vorhanden ist.

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