Snap soll angeblich Entlassungen vorbereiten

Snap, das Unternehmen hinter dem sozialen Netzwerk Snapchat, soll kurz davor stehen, eine Entlassungswelle einzuläuten. Jedenfalls berichten das die Kollegen von The Verge. Geschuldet ist das wohl den eher enttäuschenden Quartalsergebnissen. Derzeit beschäftigt Snap mehr als 6.000 Mitarbeiter. Wie viele davon ihren Hut nehmen müssen, ist derzeit noch offen. Das Unternehmen selbst hat sich noch nicht offiziell geäußert.

Snap leidet aktuell zum einen unter Apples neuer Vorgehensweise gegen das individuelle Tracking von Nutzern. Zum anderen haben viele Unternehmen, die im Wesentlichen Geld verbrennen, um zu wachsen, in der aktuellen Wirtschaftskrise an der Börse einen Absturz erlebt. Und Snap war seit seinem Börsengang im Jahr 2017 nur ein einziges Quartal in den schwarzen Zahlen.

Zuletzt musste Snapchat 2018 Angestellte entlassen, als ein geflopptes Re-Design für Ärger sorgte. Man kommt zwar auf 347 Mio. tägliche Nutzer, mehr als Twitter, hat bisher aber keine beständigen Wege gefunden, mit Werbung genügend Geld umzusetzen. Gehversuche mit Hardware, wie einer Selfie-Drohne, brachten bisher auch nicht die erhofften Erfolge.

Nicht nur Snap ist da fairerweise unter Druck geraten: Auch andere Firmen wie Twitter oder TikTok haben entweder Entlassungen bestätigt oder zumindest die Neueinstellungen drastisch reduziert. Selbst der Gigant Meta wurde davon getroffen und will ebenfalls in den nächsten Monaten deutlich weniger Menschen einstellen, als sonst gewohnt.

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3 Kommentare

  1. Wenn man sich mal vor Augen führt was der Laden als Kernprodukt betreibt, und dafür einen gigantischen Kostenblock mit 6.000 Mitarbeitern aufgebaut hat, dann kann man sich wirklich nur an den Kopf fassen.

    • Wenn man sich dann an den Kopf fasst und dort die abgewetzten Snaptacles spürt, weiß man wieder, dass man den Absprung zu TikTok nicht geschafft hat. 😉

  2. NanoPolymer says:

    Womit verdienen die überhaupt Geld? Also außer die Daten ihrer Kunden weiterzuverkaufen. Die leben seit Jahren von Finanzierungen und warten darauf das die wer kauft. Nun scheint die Luft so langsam dünn zu werden. Der Hype ist schon sehr lange vorbei.

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