Smartphone-Kauf: Im vierten Quartal 2017 starke Steigerung des Durchschnittspreises


Die Anschaffung eines Smartphones kann eine teure Angelegenheit sein, das weiß jeder, der schon sich schon einmal auf dem Markt umgesehen hat. Wie teuer genau, das ermitteln Firmen, zum Beispiel die GfK. Untersucht wird hier der durchschnittliche Verkaufspreis, also alles vom günstigen China-Import bis hoch zu den High-End-Smartphones der großen Hersteller.

Betrachtet werden hier die Zahlen des Gesamtjahres 2017 ebenso wie die des letzten Quartals 2017. In beiden Fällen gab es eine Steigerung der verkauften Einheiten und auch einen höheren Umsatz. Daraus resultiert dann, dass der durchschnittliche Verkaufspreis im vierten Quartal 2017 10 Prozent höher war als der im vierteln Quartal 2017 – 363 Dollar hat ein Smartphone im vierten Quartal 2017 im Schnitt gekostet.

Das stellt die bisher stärkste vierteljährliche Wachstumsrate dar, die GfK begründet dies mit dem Griff zu modernen (und damit auch teureren) Smartphones mit größeren und randlosen Displays, wie sie letztes Jahr eingeführt wurden. Neben dem Durchschnittspreis sind aber durchaus auch die Absatzzahlen in den einzelnen Regionen an sich interessant.

Global wurden 2017 drei Prozent mehr Smartphones verkauft, im vierten Quartal 2017 war es ein Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Ein Blick auf Westeuropa verrät, dass zwar drei Prozent weniger Smartphones verkauft wurden, mit diesen aber eine Umsatzsteigerung von 17 Prozent erzielt wurde. Die gleichen Prozentzahlen findet man auch in China. Nur in Ausnahmefällen findet man Regionen, die prozentuale gesehen einen höheren Rückgang beim Umsatz als bei den verkauften Einheiten haben. Heißt also, Smartphones wurden schlichtweg teurer.

Der Durchschnittspreis für Smartphones deckt sich für 2017 übrigens erstaunlich gut mit dem, was unsere Leser Anfang 2017 abgestimmt haben. Auch 2018 erwartet die GfK wieder Steigerungen im einstelligen Prozentbereich beim Absatz von Smartphones, leider lässt sich das Unternehmen nicht zu einer Aussage bezüglich des zu erwartenden Umsatzes hinreißen.

Hier noch die Zahlen des Gesamtjahres 2017:

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Christian EM says:

    „dass der durchschnittliche Verkaufspreis im vierten Quartal 2017 10 Prozent höher war als der im vierteln Quartal 2017“

    Irgendwie stimmt da was nicht ^^ oder ich versteh den Satz nicht …

  2. Die Preise für RAM und ROM sind auch ordentlich gestiegen. Da ist eine Preissteigerung beim Endprodukt nicht verwunderlich. Ich hätte jetzt mit mehr gerechnet.

  3. Also wir haben jetzt in der Familie bereits zwei Xiaomi (Mi4 und Redmi Note 4). Was für tolle Geräte zu einem sensationellen Preis. Updates kommen pünktlich und sehr lange. Man kommt locker über vier Tage ohne zu laden. Leider sind auch hier (wie mittlerweile in vielen anderen) die Akkus nicht mehr so einfach austauschbar. Hier sollte man weltweit zu einer gesetzlichen Lösung kommen.

  4. An gestiegenen Kosten der Geräte wird es kaum liegen. Die gebotene Leistung für den selben Preis steigt jährlich. Niemand muss sich daher gezwungen sehen, mehr und mehr auszugeben. Aber wenn man optische Trends unbedingt mitmachen will, dann gibt man für ein randloses Display eben viel mehr aus.

  5. Daran dürfte wohl das Iphone X mit seinen Mondpreisen maßgeblichen Anteil haben.

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