Smarte Kontaktlinsen von Google sollen den Blutzuckerspiegel überwachen

Google. Suchmaschine, Social-Network-Inhaber, Vorantreiber des meist verbreiteten mobilen Betriebssystems, Besitzer von Motorola, einer Roboter-Fabrik, Neu-Thermostat-Besitzer und ich könnte wahrscheinlich noch 500 weitere Dinge schreiben, die auf das wohl derzeit innovativste Unternehmen der Welt zutreffen. Jetzt hat man smarte Kontaktlinsen angekündigt. Diese smarten Kontaktlinsen sollen den Blutzuckerspiegel überwachen.

Hand holding - zoomed in

Laut Google ist Diabetes ein großes Problem in unserer Gesellschaft, jeder neunzehnte Mensch soll betroffen sein. Ich denke, da muss man nichts schönreden und groß erklären, die Krankheit ist mit jeder Menge Gefahren und Komplikationen verbunden. Google will mit smarten Kontaktlinsen das Überwachen des Blutzuckerspiegels vereinfachen, damit Betroffene mehr Lebensqualität zurückgewinnen und sich auf das eigentliche Leben konzentrieren können – nicht dauerhaft auf den Blutzuckerspiegel.

Im Laufe der Jahre hätten viele Wissenschaftler versucht, einen einfacheren Messweg zu finden, als über das Blut des Menschen. Als guter Informant sollen die Tränen gelten und bei Google hat man sich überlegt, wie man die seltene Flüssigkeit messen könnte – klar, mit Kontaktlinsen. Man prüft derzeit eine smarte Kontaktlinse, die den Glucosewert in der Tränenflüssigkeit überprüft und diesen mittels Sensor überprüft.

Das Ganze ist noch im Stadium eines Prototyps, der das Auslesen einmal pro Sekunde realisieren kann. Man untersucht dieses Thema nicht nur auf akute und aktuelle Gefahren, sondern will dies auch als Frühwarnsystem ausbauen. Google betont, dass man sich noch in einem sehr frühen Stadium befinde, man habe aber bereits mit einigen medizinischen Institutionen realisiert, dass Studien durchgeführt werden. Ob das Ganze was wird? Weiss natürlich heute keiner. Wearables mal anders.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. DAS nenn ich mal eine sinnvolle Anwendung für Wearables. Thumbs up.

  2. drink kakao says:

    Die Technik als Solche ist schon eine coole Sache, vor allem, wenn man so oder so Kontaktlinsen trägt.

    Wäre da nur nicht das Thema Datenschutz was wie ein Damoklesschwert über solchen Wearables schwebt.

    Kennt ihr den Film Repo Men mit Jude Law?

    Irgendwie erinnert mich dieses Gadget an den Film…

  3. wir schreiben das jahr 2025, die welt entwickelt sich prächtig. dank der bill gates foundation und google können wir dem personal des planeten erde mitteilen, dass der durchbruch kurz bevor steht. bald liebes personal, bald können wir endlich aus personal-exkrementen bäume pflanzen und autos mit energie versorgen. die industrie jubelt, da hier ein neuer und wichtiger geschäftszweig ermöglicht wird. endlich kann das personal gegen micromoney das machen was die obrigkeit von ihm hält….

    dank der neuen technik ist es endlich möglich dem personal einen gesunden lebensstil aufzuzwingen, damit wir die reinste scheiße aus ihm rauspressen können die es gibt.

    keine fettigen pizzen mehr, ausser der biotronik-abführ-pizza, mit welcher der stoffwechsel mit uran angeregt und das exkrement mit energie versorgt wird.

    bald liebes personal, in vielleicht den nächsten 15 jahren der bevormundung brauchen wir euch nicht mehr und ihr könnt endlich das zeitliche segnen, weil wir es dann schaffen werden, aus euren wertlosen überresten energie zu erzeugen.

  4. Ich bin zwar kein Brillen oder Kontaktlinsenträger, aber Diabetiker.
    Wenn dass klappen würde wäre das toll.

    Das ganze dann ab in eine Datenbank und mein Arzt freut sich um um einiges detailreichere Blutzuckerwerte als heute wo ich 4-6 mal am Tag messe.
    In Verbindung mit dem Smartphone / Google Glass und einer App wäre das schon luxus.

    Klar ist Datenschutz ein Thema, aber jede technische Entwicklung damit zu erschlagen, bringt uns keinen Fortschritt. Letztendlich müssen die Daten ja irgendwo hin, in der Kontaktlinse alleine bringen sie keinem etwas.

    Allein die Tatsache, das die Tränenflüssigkeit solche Detaildaten hergibt ist wahnsinnig toll. Wenn daran Denke wieviele Nadeln ich mir nicht mehr in den Finger stechen muss um ein paar Tropfen Blut analysieren zu lassen.

    Wenn dann auch noch der HbA1c errechnet oder sogar ermittelt wird, hilft mir das ungemein.

    Es gibt eine Sonde, die man sich an den Bauch packt und die dann auch für 2 Tage kontinuierlich den Blutzucker misst. Aber die kostet pro Sonde etwa 50 EUR und die Krankenkassen zahlen sowas nicht.

    Aber das sind Wearables die mir gefallen.

  5. Ich hab Diabetes und ich will son Ding haben, allerdings erst, wenn sichergestellt ist, dass es absolut unbedenklich ist. Jeden Tag 4-5 mal stechen ist einfach scheiße wenn es darüber geht, hat man mit Sicherheit ne andere Lebensqualität

  6. @markus…wenn der blutzuckerspiegel anhand der tränen gemessen wird, gibt es sicher auch andere lösungen als eine kontaktlinse zu tragen, welche evtl. sogar unbemerkt mit einer kameralinse bestückt ist!

    wusstest du, dass es leute gibt die von der industrie etc. bezahlt werden um in foren kommentare zu schreiben um die allgemeine öffentlichkeit dinge positiv bewerten zu lassen, die diese menschen einschränken? ich gehe einfach mal davon aus, dass du nicht so ein bezahlter kommentarschreiber bist 😉

  7. es gibt ein wundermittel um diabetes vorzubeugen…gesundes essen und auf viel zucker verzichten..natürlich gibt es auch schwangerschaftsdiabetes, aber ist es nicht komisch, dass die meist bei frauen auftritt, die in der schwangerschaft viel süßzeug essen?

    darüber hinaus vielleicht mal versuchen mit ayurvedischer ernährung die ganzen umweltgifte etc. aus dem körper zu schwämmen..es gibt so viele alternative bahandlungsmethoden, aber es ist natürlich viel bequemer zum schulmediziner zu gehen, als sich über alternativen zu informieren, die keinen technischen schnick schnack brauchen…

    fassen wir mal zusammen was google bald so alles über euch weiß…wo haltet ihr euch wann auf und wie lange (das handy sendet ca. alle 2 minuten euren standort an die googleserver), mit wem seid ihr im kontakt, wie ist euer familienstand, mit wem trefft ihr euch wann, wie sieht eure wohnung aus und was habt ihr da für wertgüter drin stehen, was guckt ihr für filme, was hört ihr für musik, was lest ihr so für bücher, wie ist eure lieblingsraumtemperatur, wie ist euer blutzuckerspiegel……die liste könnte man fast endlos forführen..aber hey, die haben ja dieses „don´t be evil“ als firmenmotto, die werden damit schon nichts schlimmes anstellen oder gar eure ausgewerteten personendaten verkaufen…

  8. @hp: ich gehe mal davon aus, dass du kein Diabetiker bist und aus diesem Grund solch einen unqualifizierten Beitrag schreibst.
    Wer nicht selber von einer Krankheit betroffen ist, die einen 7×24 einschränkt, kann sich nicht vorstellen, dass ein Diabetiker gerne die Gefahr eingeht, wenn er dadurch Lebensqualität gewinnt. (ja, ich ärgere mich über solche aus meiner betroffenen Sicht dummen Kommentare von Nichtwissenden).

    Zum Thema Datensicherheit hier noch ein (zugegebenermaßen alter) Artikel, den ich aber letztens erst gesehen hab
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/interaktive-grafik-hier-sitzen-die-spaeh-werkzeuge-der-nsa-a-941030.html
    (sorry Cashy ich hab nicht nachgeschaut, ob du den erwähnt hattest)
    Wenn man sieht, was die NSA vor 5 Jahren schon gemacht hat, dann sollte man sich hier nicht aufregen 🙂

  9. @hp: wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ….

    Diabetes kann durchaus Genetisch bedingt sein. Da bring auch die beste Ernährung alleine nichts.

  10. @hp…
    Es gibt aber auch den Diabetes Typ 1 (den ich habe) der durch eine Fehlreaktion des Immunsystem kommt. So kann es passieren, dass durch einen körpereigenen Prozess, anstatt die Kraktheitserreger, die Betazellen in der Bauspeicheldrüse angegriffen werden.
    So wird die Produktion von Insulin gehemmt und im weiteren Krankheitsverlauf gestoppt.

    Diabetes hat nicht immer etwas mit falscher Ernährung zu tun.

    Ich habe nun seit 7 Jahres Diabetes Typ 1. Ich bin 33 Jahre und werde mich den Rest meines Lebens mit der Krankheit arrangieren müssen.

    Um die Daten auch zur Selbstkontrolle auszuwerten muss ich meinen Zuckerspiegel messen. Die Daten aus dem Meßgerät auf den PC übertragen und dann von einer Software analysieren lassen. Dieser Prozess kostet mich über das Jahr gesehen viele Stunden meiner Freizeit. Ich könnte zwar auch eine Papierliste führen, aber wozu gibt es denn Apps (z. B. sidiary) die alles miteinander verzahnen können.

    Wenn nun die Daten mit einem Zeitstempel aus der Kontaktlinse in diese oder eine andere App wandern und meinem Arzt und mir oder meiner Krankenkasse dienen um die Behandlung zu optimieren, dann ist dies ein Effekt für den ich bereit bin meine Daten preiszugeben.

    Kommt mir jetzt nicht mit ernähre dich doch vegan oder so. Ich will essen worauf ich Lust habe. Die Krankheit schränkt mich schon genug ein.

  11. meine mutter hat diabetes, der opa meiner freundin hatte diabetes, ich kenne viele diabetiker denen es nicht an lebensqualität fehlt, weil sie sich pieksen müssen..man findet sich damit ab..aber hey, wenn man aufgrund der konsequenz des eigenen lebensstils lieber mimimi macht, ist es natürlich eine tolle technische errungenschaft..

    @boogie, dann sollte man sich generell über nichts mehr aufregen, weil die stasi hat ja auch böse dinge getan…dann sollte man lieber vorm tv sitzen und sich berieseln lassen und so tun als ob nichts wär, bis es einen erwischt…

    ich kann euch sagen, dass die meisten diabetiker so einen mist niocht tragen würden, weil ich eben mehrere in meinem umfeld habe…

    wenn es morgen hieße rfid-implantate helfen den blutzuckerspiegel zu messen und haben eine positive wirkung auf die verdauung, würdet ihr sicher immernoch jubeln..

  12. @hp: schonmal von Typ1-Diabetes gehört?

  13. @markus…sorry, aber genau dieses „ich will essen worauf ich lust habe“ ist das gefährlichste was man bei diabetes machen kann!

    komisch das du deine daten am pc analysieren musst etc.pp…ich kenne geräte mit einer nadel, dünner als eine stecknadelspitze, die dir den blutzuckerwert direkt anzeigt, ohne das es mit dem internet oder sonstwas verbunden ist…

    es ist natürlich ärgerlich, wenn man bewusst gelebt hat und dann an diabetes erkrankt, wobei die aussage mit dem ich will essen worauf ich lust habe eher auf einen exzessiven lebensstil hindeutet..

  14. Bitte nicht den Troll füttern.. Das ist genau das was er bezweckt. 😉

  15. achso…ayurvedische ernährung hat nichts mit vegetarischer oder veganer ernährung zutun, zumindest nicht die klassisch indische variante…

    das finde ich sowieso immer witzig…in indien baden die menschen im ganges, löten elektroschrott über einer offenen flamme aus und gefährden wirklich ihre gesundheit, aufgrund unseres mülls, aber hier wird groß rumgeheult…

    meine mutter und alle anderen die ich kenne arrangieren sich mit der krankheit und leben bewusst. essen auch mal hier oder da ein stück kuchen und haben keine probleme und mit 31 hast du nichtmal die hälfte ihres alters erreicht (markus) und weinst mehr oder minder rum…

    ich kenne menschen mit morbus behcet und DAS z.b. ist eine schlimme krankheit, bei der dir aphten auf der äusseren haut wachsen, weil das immunsystem verrückt spielt und dann lese ich hier die weinerlichtkeit von ein paar diabetikern, die keine großen schmerzen, außer einem pieks erleiden müssen, aber mehr rumweinen als dieses 28 jährige mädchen, das ich kenne, das eben morbus behcet hat…das macht einen dann wirklich wütend!

  16. @hp
    Und was ist, wenn ich mich nicht damit abfinden will?
    Ich mache nicht MIMIMI aber ein Beispiel:

    Ich will joggen und nehme vorher ein paar Kohlehydrate zu mir. Beim jetzigen System merke ich erst, wenn ich unterzuckere, wenn es auch so weit ist. Hätte ich die Daten kontinuierlich im Blick, könnte ich bereits bevor mein Zuckerspiegel in einen kritischen Bereich absackt, Maßnahmen ergreifen.
    Als gesunder Mensch hat man immer leicht reden. Typ 2 Diabetiker haben mit Unterzuckerungen (also eine Zuckerspiegel unter 60mg%) in der Regel nichts am Hut.

    Schön das Du Diabetiker kennst und in der Verwandschaft hast. Bei den meisten älteren Personen handelt es sich oft um Diabetes Typ 2. Da kann man mit Tabletten und Ernährungsumstellung was erreichen. Beim Typ 1 geht das nur bedingt. Klar bringt eine gesunde Ernährung etwas, aber ab und zu möchte man auch mal einfach feiern oder ungesunde Sachen essen, wie jeder andere auch.

    Ich kann für mich sagen, ich würde gerne solche Dinge zumindest testen um zu prüfen ob diese mir persönlich dienen, meinen Diabetes im Alltag weniger Bedeutung schenken zu müssen.

    Jeder hat seinen Standpunkt, aber nur weil Google da jetzt mitspielt direkt die Keule auszupacken ist unfair. Wenn Apple sowas bringen würde, wäre es hipp und jeder würde sowas wollen oder wie?

  17. @markus…ich kann deinen lebenshunger natürlich verstehen, nur ist die welt manchmal leider etwas unfair…wenn es dir hilft, besorge dir gerne sowas…das was ich mache ist vor möglichen konsequenzen zu warnen…

    und bei apple würde ich es genauso ablehnen!

    das einzige wobei ich sowas überhaupt als etwas positives bezeichnen würde, wäre wenn du z.b. die kontaktlinse und ein offline-gerät hast, das die werte misst und anzeigt, mit dem du diese datan aber nicht exportieren kannst, um die daten vor unbefugtem zugriff zu schützen…

    aber bitte denke kurz darüber nach wie viel lebensfreude du hättest, wenn du so eine kontaktlinse hast, google somit alles über dich weiß, du dir, weil du eben lust drauf hast ne pizza bestellen willst und der lieferant sagt, tut mir leid herr soundso, aber wie ich sehe, leiden sie an diabetes typ 1, daher können wir ihnen die gewünschte pizza nicht verkaufen, aber wie wäre es mit einem salat ohne dressing? es muss nicht die zukunft sein, aber die gefahr besteht in jedem fall, wenn man sich die heutige gesellschaft, die medien und die politik so anschaut…was glaubst du wer das vorgehen vorantreiben würde, dass du eben nicht mehr essen kannst was du möchtest, sondern dir bestimmte dinge nicht mehr verkauft werden..richtig, deine eigene krankenkasse…du siehst doch schon heute wie wenig die übernehmen und was für menschenverachtende bonussysteme diese haben…bist du nichtraucher? wow, dann kriegst du 10 euro im jahr von uns erstattet..die versuchen jetzt schon bewusst dein privatleben mit boni zu steuern und irgendwann wird es kein wenn du das machst kriegst du das mehr sein, sondern eher ein, das hier kriegst du nicht mehr…

    mal von dem schwachsinn der bwler bei den krankenkasse abgesehen..ich selbst rauche, treibe kaum sport und war das letzte mal vor 5-6 jahren wegen einer grippe beim arzt..ein bekannter von mir (einer der in die kategorie, sie treiben sport und bekommen geld erstattet passt) ist mindestens 3 mal im jahr wegen bänderdehnung, nem bruch oder sonstwas beim arzt (die folgetermine nicht mitgezählt, die so eine dehnung etc. notwendig machen)…sprich, durch mich haben sie weniger ausgaben als durch ihn (davon abgesehen, dass er trotz viel bewegung auch bereits ne thrombose hatte), dennoch zahle ich praktisch mehr als er…also lasst euch nicht durch werbung, medien und andere meinungsmache verdummen, sondern haltet die augen offen und beginnt selbständig alles mögliche zu hinterfragen…

    pauschalisierung funktioniert einfach nicht, weder im gesundheitswesen, noch sonst wo..aber das ist in der gesellschaft nicht angekommen..es ist halt das modell mit dem geringsten arbeitsaufwand..

    @nekromis…typisch für minderbemittelte, die keine argumente vorzuweisen haben…wer ist also hier der troll?

  18. hab selbst Diabetes…..
    das schlimme daran ist das Konzerne nur die Dollarzeichen sehn um damit Gewinn zu machen, mittlerweile gäbe es laut Forschung aber ganz andere Mittel um dem Diabetes den garaus zu machen, nur bringt das niemand auf den markt, denn dann könnten sich die Pharma konzerne keine Billionen von Euros in den rachen stopfen,(insulin und und die ganzen Medikamente das sind billiarden an Umsätzen Weltweit) und nun interveniert Google, natürlich nur im sinne der armen patienten ? …ja ne is kla *rolleyes* da gehts um zig Millionen Gewinne ,und nicht um den armen Patienten !

  19. @hp: Entweder, Google kennt meinen Standort nicht,bzw nur, wenn ich den Dienst aktivieren, sie kennen meine Kontakte nicht,weil diese nicht auf meinem Googlekonto sind, Google kennt auch meine Filme nicht (lade ich woanders runter oder kaufe sie mir, bei Musik und Büchern ist es das gleiche und sie kennen meine Suchanfragen nicht…oder, sie oder andere Unternehmen wissen das alles trotzdem, weil das System weitaus tiefer greift und ich diese Daten nicht verheimlichen kann. Aber so oder so , meinen Blutzuckerwert können sie gerne kennen,solange es mir weiter hilft. Und jetzt übertrag das nicht gleich auf andere Dinge wie meine Passwörter oder sonst was, ich lebe da schon sehr gewissenhaft. Außerdem widersprichst du dir selbst, erst sollen wir uns über andere Dinge aufregen und mehr hinterfragen, einen Moment später sollen wir uns nicht so aufregen,weil es anderen noch schlechter geht.

  20. @andreas…ich glaube du hast meinen post nicht richtig gelesen…ich habe nirgendwo geschrieben das man sich nicht aufregen soll, dass google oder ne andere firma dies oder jenes tut, da beführworte ich aufregung und widerstand.

    ich habe geschrieben das man sich eher mit der krankheit arrangieren sollte, bzw. mit dem regelmäßigem manuellen auswerten des blutzuckerspiegels, da es menschen gibt die wirklich schmerzhafte krankheiten haben…also man sollte sich lieber 5 mal pieksen, statt unternehmen alles über sich preis zu geben…

    @micha…immerhin einer der wenn auch nicht gefahren, andere gründe als menschenfreundlichkeit hinter dem ganzen sieht…das gibt hoffnung 😉

  21. Okay hp hat wirklich keine Ahnung. Aber er weiß es ja eh besser.
    Ich habe den Typ-1 mit 14 bekommen und war körperlich und gesundheitlich in bester Form.
    Wie genau das ganze entsteht ist nicht bekannt.
    Da Typ-1 Diabetiker sowieso Insulin zuführen müssen, ist es auch egal was sie essen. Man muss nur wissen wie viele Kohlenhydrate eine Mahlzeit enthält und ob es schnelle oder langsame KH sind.

    Zum Thema: Für Unterzuckerungen sehr hilfreich, gerade zB Anwendung Sport, aber bei Überzuckerungen bringt mir das ganze auch nicht so viel, da das (mein) Insulin ja mind. 2h braucht bis es komplett wirkt und da läuft man Gefahr zu früh zu korrigieren und dann von einer UZ in die nächste zu geraten.

    Micha hat schon recht: Ist halt ne Gelddruckmaschine diese Krankheit, deswegen sind die Bemühungen Diabetes einzuschränken oder zu verhindern sehr gering.

  22. ob google eure bewegungsprofile hat könnt ihr gerne nachprüfen…

    maps.google.com/locationhistory (da werden natürlich nur die dinge angezeigt, für die ihr ihnen eine befugnis erteilt habt…ich glaube nicht, dass sie die anderen bewegungsdaten nicht trotzdem speichern…)

  23. @markus k…

    „Da Typ-1 Diabetiker sowieso Insulin zuführen müssen, ist es auch egal was sie essen.“..dann brauchst du auch keine kontaktlinse, die deinen blutzuckerspiegel misst, wenn es eh egal ist…man man man

    damit hast du mir gerade bestätigt, dass du für das schreiben von kommentaren bezahlt wirst und dich für weitere diskussionen disqualifiziert.

  24. Nur weil du die Hälfte zitierst und so meine Aussage umdrehst.
    Aber ich werde den Troll nicht weiter füttern. Ich wünsche den Scheiß niemanden und die anderen und ich wissen wovon wir reden, also ziehe ich mich auch zurück.

  25. der Fluch des Internets: jeder, der eine Tastatur bedienen kann, darf nun seine Dummheit auch noch verbreiten 🙂 aber hp hat sich bereits genügend disqualifiziert.
    Auch wenn dieser Ansatz mit der Kontaktlinse sehr interessant ist, so glaub ich allerdings auch nicht an den Erfolg, da auch die anderen CGM-Systeme bisher keine verlässlichen Daten liefern (allenfalls Trends). Vorteil wäre natürlich die einfachere Handhabung der Kontaktlinse gegenüber einem Katheter.
    Aber Google scheint ja nun wirklich stark im visuellen Bereich unterwegs zu sein – vielleicht kommt ja bald die Kamera in der Kontaktlinse a la Mission Impossible.
    Meint ihr, dass sich ein Suchmaschinenhersteller im sensiblen Markt von medizinischer Technik etablieren kann?

  26. bye bye privacy says:

    Das wird also das neue Google-Glas…
    Mit integriertem Iris-Scan, Location, Bio-Analyse, Lebensablauf-Protokoll etc.
    greetings
    NSA

  27. HP ist echt der Knaller 😀
    Viel mehr möchte ich zu dem Quatsch gar nicht sagen…

    Also ich denke die Idee ist nicht schlecht und ein weiterer Schritt in Richtung eines „tragbaren Labors“. Irgendwann gibt es Geräte die noch einiges mehr messen und einen bei Gefahr warnen. Man sucht es sich wie ein Smartphone nach den eigenen Bedürfnissen aus. Natürlich muss man dann auch schauen wie mit den Daten umgegangen wird, aber bisher hatte Google auch hier immer (aus meiner Sicht) weitestgehend vernünftige Regelungen. Und ich bezahle gerne mit personalisierter Werbung für die Dienste. Bisher hat Google meine Daten jedenfalls nicht verkauft, wäre ja auch doof von denen. Und wer damit ein Problem hat, für den gibt es Google Takeout.

  28. @hp lächerliche Diskussion ich hab Diabetes Typ 1 mit 8 Jahren bekommen und war zu der Zeit beim Fußball und DLRG. Die Ursache der Autoimumerkrankung ist noch gar nicht richtig erforscht. Man geht davon aus, dass es sich um eine genetische Veranlagung oder um einen Virus oder ähnliches handeln könnte. Anzumerken bleibt auch, dass in meiner Familie sonst niemand Diabetes hat. Klar ist das Testen mit Blut nicht so schlimm, aber wenn man darum herumkommt ist das tausend mal besser und durch die ständige Kontrolle des BZ-Spiegels kann man schneller auf veränderungen reagieren.

  29. Schon ulkig, wie sich die ersten Leute aufgrund der Datenkrake Google derartige Geräte ablehnen, obwohl noch nicht mal klar ist, wie es läuft. Die Überwachung wird sicherlich auch funktionieren ohne dass die Daten zu Google übertragen werden – wäre ja sonst bescheuert, wenn das nur mit bestehender Internetverbindung klappt und dann z. B. jemand beim Joggen im Wald umkippt, weil er sich zu sehr auf die Technik verlassen hat.

    Gut, irgendeine Art der Datenübertragung muss es ja geben, denn ein Kabel vom Auge zu einem externen Gerät sieht sicherlich nicht so schön aus. Und ich bezweifle, dass man (aktuell) in Kontaktliste so viel Technik unterbringen kann, dass sogar dort die Auswertung stattfindet und direkt auf der Kontaktliste schon irgendwie die Unterzuckerung signalisiert wird.

    Zwar bin ich kein Diabetiker, kann mir aber ebenfalls gut vorstellen, dass es durchaus praktisch sein könnte – falls es funktioniert. Bei Pulsgurten o. ä. schiebt doch auch niemand Panik wegen Datenschutz. Einfach nur lokal auf dem Gerät speichern lassen o. ä. und gut ist. Und wenn man sich dennoch mit der Datenübertragung zufrieden erklärt, könnte es vielleicht sogar von Vorteil sein, wenn dann evtl. auch ein Notarzt/Verwandter/sonstwer informiert werden kann, weil jemand dann doch noch umgekippt ist.

  30. @hp wer selbst nicht betroffen ist sollte einfach die klappe halten. den geht es einfach nichts an. und der hat auch schlicht keine ahnung was es heißt mit einer chronischen krankheit zu leben auch wenns „die mutter hat“.
    klar gibt es schlimmere krankheiten, schlimmer geht immer. mein bester kumpel hat eine chronische darmkrankheit, der ist deutlich beschissener dran wie ich mit meinem typ-1. und jetzt? soll ich deswegen auf eine verbesserung des lebenskomforts verzichten? was ein bullshit.
    und da google oder die nsa oder wer auch immer eh schon alle daten hat – hier bitte meine blutzuckerwerte, mich juckts jedenfalls nicht, der comfort ist mir da wichtiger.
    gerade bei sportlichen aktivitäten ist der blutzucker meist eine unberechenbare variable, die einen auch von seiner leistungsgrenze abhalten kann.
    oder diabetiker die ihre unterzuckerung nicht merken.

  31. Im Radio höre ich im Moment die selbe Meldung, nur dass nicht Google erwähnt wird, sondern irgendein Fraunhofer-Institut. Was hat es denn jetzt damit auf sich?
    Arbeiten die zusammen?

  32. ganz erlich, wenn man darüber auspioniert wird, ist das nicht wirklich toll, aber ich glaube das wäre es mir wahrscheinlich wert.

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