Skube: Studenten basteln an Spotify-Last.fm-Radio-Würfel

Wer auf der IFA umher gelaufen ist, wird vielleicht auch festgestellt haben, dass es nahezu eine Flut an Geräten gibt, die dafür sorgen, dass wir unsere Musik ohne großen Aufwand an jedem gewünschten Ort abspielen können. Ob das nun eher ein Ghettoblaster-Revival ist, welches uns unterwegs via Bluetooth auf unsere Songs vom Smartphone zugreifen lässt oder eher die unkomplizierte Internet-Radio-Lösung für zuhause: für jeden Geschmack war eine Menge zu sehen.

Ein paar clevere Studenten haben sich nun ein Gadget ausgedacht, welches in die gleiche Kerbe haut – irgendwie aber auch ein wenig anders daher kommt. Es handelt sich um eine Art Radio-Würfel, welchen ihr mit eurer Musik füttern könnt. Dabei zieht sich Skube eure Last.FM-Playlists und spielt sie dann via Spotify ab.

Ist bislang vielleicht eher mittel-originell, wird aber spannender durch die körperliche Komponente: Stellt ihr den Würfel so auf, dass die „Discovery“-Seite oben ist, werden anhand eurer Last.fm-Songs artverwandte Lieder ermittelt und abgespielt. Dreht ihr das Ding auf den Kopf, befindet sich die Playlist-Seite oben und es werden schnöde eure Playlists runtergedudelt.

Richtig tricky wird es, wenn ihr mehrere Leute seid, die jeweils einen solchen Würfel besitzen. Dann nämlich könnt ihr die Würfel mithilfe eines Magneten miteinander koppeln. Es wird erkannt, dass mehrere Devices am Start sind und automatisch synchronisiert. Ab diesem Zeitpunkt hört ihr dann eben Playlists, die aus den Last.FM-Accounts aller Beteiligten ermittelt werden. Gefällt euch ein unbekannter Song, könnt ihr ihn mittels Herz-Button „liken“ bzw „scrobbeln“.

Die Idee dieser Studenten aus Kopenhagen finde ich spannend, aber ich mag nicht beurteilen wollen, ob das wirklich massentauglich ist. Davon ab ist es bislang eh ein Projekt, von dem wir nicht wissen, ob es so jemals auf den Markt kommen wird. Zumindest überlegen die Jungs derzeit, ob eine Crowdfunding-Geschichte wie Kickstarter eine Option wäre, um die Würfel tatsächlich in Serie produzieren zu können. Was haltet ihr von so einem Gadget?

Quelle: Soundplusdesign via The Verge

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8 Kommentare

  1. Klingt eigentlich ganz cool! 😀

  2. Würde ich mir wahrscheinlich kaufen.
    Wäre sicher auch ganz amüsant mit der Koppel-Funktion, weil dann für jeden was dabei ist.

  3. Scrobbeln oder zu den Lieblingssongs hinzufügen? Also Scrobbeln tut man ja schon beim Hören..
    Ich denke es ist Zweiteres 😉

  4. Ich finde es gut und würde so um die 10€ als VK dafür ausgeben.

  5. wie werden die kleinen Kerlchen ans Internet angebunden? WLAN..Via Bluetooth über ein Smartphone oder was haben die sich einfallen lassen

  6. Ganz nett. Was mich an all diesen Gadgets stört ist der Zwang an einen Anbieter und ein Medium. Ich habe nicht über Jahre Media Center zusammen gezimmert um dann so ein Gerät dazu zu stellen.

  7. Also ich finde solche Gadgets witzig. Selbst wenn kein serienreifes Produkt dabei herauskommt, haben die Jungs sicher Spaß an der Entwicklung gehabt und eine Menge dabei gelernt. Gerade im Studium muss man auch mal „herumspielen“ und einfach mal was ausprobieren.

  8. Hört sich spaßig an – in geselliger Runde…
    Kaufempfehlung 🙂

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