Signal Messenger: Update mit neuen Funktionen

Der Messenger Signal erhält ein weiteres Update. Nachdem man erst kürzlich den Fehler beim Registrieren von Nutzern behoben hatte, die auf neue iPhones und iPads wechselten, steht nun ein optischer Tweak auf dem Programm. Geblockte Kontakte erscheinen nicht länger in eurer Kontaktliste, in den Empfängerlisten zum Versenden von Nachrichten oder zum Hinzufügen zu einer Gruppe. Nutzer mit aktivierter Sprachauswahl können nun auch lange auf einen Text drücken und «Sprechen» auswählen, um sich die Textnachricht laut vorlesen zu lassen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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15 Kommentare

  1. Wo Sprachauswahl aktivieren – in Android 12, Signal Version 5.49.4, seh ich im Poco X3 NFC keine Möglichkeit –
    und: bestehen Datenschutz-Fragen/Gefahren?

    Signal-Berechtigungen & Betriebssystem-Benachrichtigungseinstellungen
    https://support.signal.org/hc/de/articles/360007062172-Signal-Berechtigungen-Betriebssystem-Benachrichtigungseinstellungen

  2. Viel wichtiger wäre es, die Registrierungsmethode umzustellen, statt dem kosmetischen Kram.
    Signal bleibt solange eine Gefahr, solange man seine Handynummer nutzen muss. Was soll da dann bitte „sicher“ sein?
    Versuchts mal, wie bei Threema, da geht das problemlos per ID.

    • Signal ist keine „Gefahr“ weil sie die Nutzer über die Telefonnummer verknüpfen. So ein Unsinn.

      Sicherheit ist ein breites Konzept mit höchst unterschiedlichen Dimensionen. Wenn du sagst dein Haus sei „sicher“, dann weiß auch niemand ob vor Einbrechern, Sturmfluten, Steinschlag oder Wertverlust. Auf einer derart abstrakten Ebene ist mit dem Konzept der Sicherheit um sich zu werfen deshalb vollkommen nutzlos.

      Das Alleinstellungsmerkmal von Signal ist nicht und war nie Anonymität! Stattdessen geht es darum, ein ausgewogenes Verhältnis zu finden zwischen einfacher Nutzererfahrung und möglichst wenig Mitlesbarkeit/Überwachbarkeit der Kommunikationsinhalte.

      Du empfiehlst Threema, aber da hab ich keine Kontakte. Logo: Die müssten mir alle erst mal ihre Threema-ID geben. Bei Signal sind es die Nummern, die hat jeder schon und folglich findet ein Großteil meiner Gespräche heute schon auf Signal statt.

      Grundsätzlich ist ein Loslösen von der Telefonnummer natürlich eine gute Sache. …aber zu viel versprechen sollten wir hier auch nicht. Die Möglichkeit zur Pseudonymität wird je nach threat model von den cloud Adressbüchern der Mobilgeräte untergraben: Wenn erst mal jeder Name mit Threema-ID im Google Adressbuch eines Nutzers steht, ist schlechtestenfalls ein nicht unwesentlicher Teil der Erwartung an die Pseudonymität untergraben.

    • Ich würde Signal nicht als Gefahr darstellen. Im vergleich zu anderen Messenger gibt man sich viel Mühe Datensicherheit, Datensparsamkeit aber auch Benutzerfreundlichkeit unter einen Hut zu bringen. Das ist ein Spagat, der laut Mike Kuketz wohl sehr gut gelingt.
      Bzgl. der „Gefahr“ beim Austausch der Telefonnummern, sollte man die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit eines solchen Angriffs betrachten: https://www.kuketz-blog.de/signal-hohe-sicherheit-und-zero-knowledge-prinzip-messenger-teil9/
      Ja, Threema ist eine Alternative, aber auf Grund der proprietären Lösung, auf Audits angewiesen, denen man trauen muss. Threema nutzt bzw. kann ebenfalls Telefonnummern abgleichen, was sicher von den meisten Nutzern verwendet wird, da man auf diesen Komfort ungern verzichtet. (Ich tue es… :-))

    • Nur die Threema-ID kann man nur bei Threema benutzen, nirgendwo sonst, man muss also wieder ein weitere Info irgendwo abspeichern. Irgendwie auch nichts für einen einfachen Kommunikationsdienst, oder?

    • Wenn Du mit so komischen Gestalten kommunizierst, die nicht mal deine Handynummer haben (sollen), dann ist Threema dafür genau der richtige Dienst und es steht Dir ja frei ihn dafür zu nutzen. Für die meisten Nutzer von Signal ist es dagegen ein gewünschtes Feature, so wie es für WhatsApp *das* Feature war, weshalb WhatsApp überhaupt so erfolgreich geworden ist: Man konnte/kann es direkt nutzen ohne wie früher bei ICQ und Konsorten erst noch umständlich irgendwelche IDs oder Nummern mit seinen Kontakten austauschen zu müssen.

      • Na ja, ganz so einfach sollte man sich das Thema mit den Handynummern nicht machen. Angenommen, Du hast einen Chat-Dienst, der deine Kontaktdaten (oder nur Telefonnummern) ausliest und auf einen Server hochlädt, dann werden damit auch Daten anderer Personen außer Dir von einer Firma verarbeitet, die dafür nicht ihr Einverständnis gegeben haben.
        Spätestens hier sollte die DSGVO-Klingel läuten.
        Wer mit wem in Kontakt steht, mag vielleicht für Dich irrelevant sein. Das kann sich aber schnell ändern.
        Ein Extremes, aber vielleicht verständliches Beispiel, warum: Wenn sich einer Deiner Kontakte irgendwann als Krimineller herausstellt und die verfolgende Behörde nicht die brave deutsche Polizei ist, dann wäre es Dir im Nachhinein auch lieber, wenn die Kontakte nicht zugänglich wären.
        Es gibt auch genügend andere Gründe, weshalb die DSGVO auch ihre guten Seiten hat.
        Und auch das beliebige Teilen von Kontaktdaten.

        Ja, es ist komfortabel die Handynummer als Ersatz für eine ID zu verwenden. Es gibt aber auch Gründe, weshalb man das nicht tun möchte, oder sogar nicht sollte.

        • Doch, genau so einfach ist die reale Welt. 😉 Die DSGVO interessiert mich als Privatperson exakt Null (und die meisten anderen auch nicht). Dienste mit einer postivien User Experience verbreiten sich, Dienste mit einer schlechte User Expierience nicht. Im Bereich Messenger war der erste Dienst mit einer tollen UE WhatsApp, alle anderen, die danach kamen, waren entweder MeeToo-Produkte wie Signal oder Special Interest Produkte wie Threema. Das helfen auch keine an den Haaren herbeigezogenen Beispiele von plötzlich hochkriminellen Bekannten, die von mysteriösen Geheimdiensten gejagt werden.

          • Die DSGVO ist mir auch nicht so wichtig, aber mein Umfeld legt auf Datenschutz schon wert. … insofern ist da deine Verallgemeinerung einfach falsch. 😀

            Weitergehend noch: Die Datensparsamkeit ist ein wesentlicher Teil der UX. Viele Themen die ich auf Signal diskutiere würde ich so nicht auf Facebook diskutieren. Ich glaube der Facebook Messenger zensiert sogar viele URLs, die man dann entweder als Bild dann als Bild schicken musst oder so. 😀

        • Ist alles richtig, technisch muss man das aber gar nicht machen, siehe Signal. Meta will die Daten natürlich haben und macht das mit WA natürlich, Facebook usw auch. Aber man müsste es nicht.

        • nur weil die Rufnummer für den Kontakt verwendet wird, muss diese noch lange nicht irgendwo hochgeladen werden. 😉 Lässt sich die Signal sicher schnell klären welches Verfahren verwendet wird.

  3. Das größte Problem an Signal ist meiner Meinung nach, dass sie es immer noch nicht geschafft haben auf iOS überhaupt Backups anzubieten und generell keine automatisierten Ende zu Ende verschlüsselt Backups automatisiert in die Cloud hochzuladen. Das geht inzwischen bei WhatsApp und ist ein enormer Komfortgewinn.

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