Shoelace – Google startet erneutes Experiment zum Aufbau eines sozialen Netzwerks

Google und die sozialen Netzwerke – nicht unbedingt eine Erfolgsgeschichte, nach dem man viele Anläufe (u.a. Schemer) in den Sand setzte und zuletzt Google+ zu Grabe trug. Nun scheint man mit der Area 120-Truppe, die unter anderem für die Smart Replies verantwortlich sind, wieder einmal einen neuen Versuch zu wagen, Shoelace soll das Ganze heißen und sich auf Städte konzentrieren.

Man startet in New York – aktuell nur per Einladung – und bietet Apps für iOS und Android an. Im Gegensatz zu dem klassischen Ansatz eines sozialen Netzwerks möchte Google Menschen mit gleichen Interessen zusammenbringen und per vorgeschlagenen Aktivitäten in der Stadt motivieren, zusammen mit Freunden etwas zu unternehmen. Die vorgeschlagenen Unternehmungen sollen dabei laut Google handverlesen sein, man legt also Wert auf das Kuratieren. Ein bisschen wie Schemer nur mit mehr Moderation.

In Anbetracht der Tatsache, dass das wieder ein Experiment von Google ist, bin ich ziemlich gespannt, ob das Ganze eigenständig zum Fliegen kommt oder eventuell sogar irgendwann in Maps landet. Würde durch den Städtebezug sogar dort hinpassen. Mal schauen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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11 Kommentare

  1. Karsten Meyer says:

    Ich habe die Nase voll von Googles Experimenten. Warum sollte man bei so etwas mitmachen, wenn die sehr realistische Gefahr besteht, dass all die Zeit, die ich da rein investiere, für den Orkus ist?
    Ich habe gut 100.000 Fotos in Googles Picasa (Entwicklung eingestellt), ich hatte 6500 Follower bei Google Plus (eingestellt). Danke, Google, so nicht.

    • Die Gefahr besteht doch immer, bei allem.

      • Er hat doch recht.
        Das einzige, was bei Google Bestand hat, ist die Unbeständigkeit. So als hätten sie für viele Dinge überhaupt kein Konzept, sondern fangen einfach mal und schauen, was bei rum kommt.
        Und in der heutigen immer schnellebigeren Zeit hab zumindest ich nicht die Muße, mich alle paar Monate mit irgend was belanglosem wie einem neuen Social Network tiefgreifend auseinandersetzen zu können. Bei mir hats bei Google Fotos auch mit der Einstellung von Picasa aufgehört. Und dann dauernd das Hin-und-Her wo ich die Fotos in der Google Cloud nun finde und die Änderungen mit dem Angerechne aufs Volumen… Da hab ich den Sync irgendwann einfach deaktiviert und sichere seit dem manuell aufs NAS. Und hey, ich kann jederzeit sehen, wo meine Fotos sind und wie viel Platz ich noch habe.

    • Sebastian Dziewanowski says:

      Sind die Fotos von Picasa nicht eigentlich dann aber auch in Google Fotos verfügbar??

      • Karsten Meyer says:

        Ich meine das Programm auf dem PC.
        Über 100.000 Fotos in 3000 Ordnern derzeit aus 20 Jahren Digitalfotografie, darin gut 1500 Personen identifiziert.
        Die reinen Fotos – unbearbeitet – bleiben mir natürlich, die Bearbeitungen und Gesichter wären weg, wenn es nicht mehr liefe. Eine Möglichkeit der Migration ist mir bis heute nicht bekannt.

        • Christoph says:

          Ich meine, da gibt es Mkttel und Wege, gerade in Bezug darauf wir Picada beim Export die Metadaten schreibt und wie dies bei der Windows Live Fotogalerie der Fall machten da schon lange Tools notwendig.

          http://regex.info/blog/lightroom-goodies/picasa-face-import

        • Mein Beileid. Ich hab seit 15 Jahren die gleiche Bibliothek. Zuerst in iPhoto (liess sich parallel mit Aperture öffnen, gut für etwas ausführlichere Edits). Mit dem Release der Photos App wurden dann alle Personen, Meta-Daten, usw. übernommen. Roundtrips in externe Editoren (Photoshop und jetzt Affinity Photo) sind ebenfalls möglich.

    • Willkommen im Internetz

  2. Experimente und Google?
    Gut, Geld haben sie ja was vebrannt werden kann.
    Aber das Einstellen von Apps nachdem man monatelang diese pushte bzw. erweiterte geht einem langsam auf den Keks. Man könnte denken, die brauchen Beschäftigung. Pro „Gebiet“ eine App und diese knallhart optimieren und simpel gestalten.

  3. PeterAuchLustig says:

    „Nein! Doch! Oh!“

  4. Bitte nicht auch noch in MAPS knallen. Die Navigations-App ist jetzt schon dermaßen überladen.

    Und nach dem Desaster mit G+ werde ich bestimmt nicht nochmal ein Soziales-Netzwerk-Ding von Google anrühren.

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