Sharp Aquos R3: Smartphone Flaggschiff erreicht im vierten Quartal für 729 Euro Deutschland

Das kam mir doch so bekannt vor, beim Lesen der IFA-Pressemitteilung: Tatsächlich, Sharp hatte sein Smartphone-Flaggschiff Aquos R3 bereits Ende Mai 2019 auch für Europa in Aussicht gestellt. Mit etwas Verspätung wird es bald so weit sein. Laut Sharp erscheine das Aquos R3 mit Pro-IGZO-Display im vierten Quartal 2019 in Deutschland. Bei uns soll das Smartphone, welches in Japan bereits seit Juni zu haben ist, 729 Euro kosten.

Dafür erhaltet ihr ein Gerät mit einem Qualcomm Snapdragon 855 und einem Bildschirm mit 6,2 Zoll Diagonale sowie einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln. Für Gamer sicherlich interessant: Der Bildschirm arbeitet mit 120 Hz. Auch soll die IGZO-Technik für eine besonders gute Farbdarstellung gekoppelt mit hohen Kontrasten / Helligkeiten sorgen. Als weitere, technische Daten sind 6 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz zu nennen. Letzterer ist via microSD um bis zu 512 GByte erweiterbar.

Außerdem verfügt das Sharp Aquos R3 über einen Akku mit 3.200 mAh, der entweder per USB Typ-C schnell aufgeladen werden kann bzw. alternativ drahtlos via Qi-Charging. Das Smartphone bietet zudem noch eine Dual-Hauptkamera mit 12,2 Megapixeln für Fotos und spannenderweise einem zweiten Sensor mit 20,1 Megapixeln, der für Videos herhalten soll. Sharp spannt dabei auch KI ein, um je nach Motiv die passenden Bildeinstellungen zu setzen.

Was bei euch in den Kommentaren sicher wieder mal weniger gut ankommt: Das Sharp Aquos R3 setzt auf einen kleinen Notch an der Vorderseite. Darin steckt nämlich die Frontkamera mit 16 Megapixeln, welche ihr auch für Face Unlock einsetzen könnt. Auch ein Fingerabdruckscanner ist an Bord, wie ihr seht am unteren Rand der Vorderseite, wodurch es zu einem Einschnitt in den Bildschirm kommt. Auch das gefällt sicherlich nicht jedem, gerade in Zeiten von In-Display-Fingerabdruckscannern.

Man kann Sharp außerdem vorhalten, dass das Aquos R3 mit 3 Monaten Verzögerung etwas spät in Deutschland eintrudelt. Hättet ihr zum Preis von 729 Euro dennoch Interesse an diesem Smartphone?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

7 Kommentare

  1. Kriegt man die 729€ dazu wenn man mit so einem hässlichen Ding rumläuft?

  2. tomasioBLITZ says:

    warum denkt jetzt eigentlich jeder billig hersteller dass er so horense preise nehmen darf? das handy ist nach 2 tagen bei 300€…

  3. Da hat der Autor schon richtig vermutet… das „Design“ ist wirklich übel!

    Allein die obere Notch mit der richtig fetten, runden Linse wirkt echt übel, kein Vergleich zu einer zwar breiten aber schön integrierten Notch beim iPhone oder gar den kleinen Tropfennotches.

    Dazu dann noch das standard Android Kinn und eine Notch unten für den Button… ganz ehrlich: hässlicher kann ein Smartphone wohl nicht aussehen. Naja, höchstens mit noch zwei weiteren Notches an den Seiten … natürlich wieder in anderer Form!

  4. Ich finde das Teil inzwischen sehr altbacken was die Elemente am und um den Screen angeht. Notch und Rand einfach zu groß, die Aussparung unten geht gar nicht.

  5. Ist Design beim Smartphone echt ein Argument für Euch?

    Vorne Bildschirm, hinten Kamera(s), Hülle drum, fertig. Ob da irgendwer noch irgendeine Beule reinmacht, ist mir doch völlig wurscht. Da finde ich das Preis/Leistungsverhältnis viel spannender (was bei der UVP schon sehr fraglich ist) oder die Frage, ob ein FPS an der Front nicht eigentlich auch praktisch ist, weil er sich z.B. in einer Autohalterung besser bedienen lässt.

    • Martin Feuerstein says:

      Schau mal nach Komponenten mit Viertelzoll-Gewinde für die Auto-Halterung. Hab mir entsprechend einen gut haltenden Saugnapf (da für höheres Gewicht von Kameras ausgelegt) mit verstellbarer Viertelzollaufnahme (lässt sich so an Winkel der Frontscheibe und Höhe über dem Armaturenbrett anpassen) und einer schmalen Handy-Halterung (hält das Telefone nur mittig, so dass unter anderem Lautstärke/Power-Taste als auch der rückseitige Fingerabdrucksensor nicht verdeckt werden) kombiniert.

      • Guter Tipp,

        ist jetzt zwar OFFTOPIC, aber ichhabe eine Magnethalterung, die den Bereich auf frei lässt und super funktioniert. Hatte aber mal eine Bury active Cradle XXL, um die Außenantenne und den eingebauten Handyhalter in meinem Golf zu nutzen und da wäre ein Front FPS (gerade bei einem MIUI-Telefon, welches kein Smartlock unterstützt eine nette Sache gewesen. Link: https://www.amazon.de/dp/B00M7ZF59M/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_jaTCDbCR2J63G
        Für mein aktuelles Handy leider zu klein. Müsste ich vielleicht mal suchen und verkaufen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.