Sennheiser AMBEO Smart Surround: Ohrhörer sorgen für 3D-Sound-Aufnahmen

Neuerungen vom Bereich Audio hat Sennheiser anlässlich der CES zu vermelden. Im Zuge von VR und 360 grad-Videos wird eines oft außer Acht gelassen: Der Sound. Auch dieser lässt sich räumlich aufnehmen, binaural nennt sich das. Hörer solcher Aufnahmen – die auch mit normalen Stereo-Kopfhörern wiedergegeben werden können – fühlen sich mitten im Geschehen, erkennen Richtungen, aus denen ein Geräusch kommt und auch die Umgebung wird bei der Aufnahme mit einbezogen. Solche Aufnahmen erforderten bisher einen größeren Aufwand, nun präsentiert Sennheiser mit AMBEO Smart Surround ein Produkt, das für jedermann gedacht ist.

Was aussieht wie etwas klobiger gestaltete Ohrhörer, ist in Wirklichkeit ein Aufnahmetool. In den Ohrbügeln befinden sich Mikrofone, die den Sound so aufnehmen, wie ihn derjenige wahrnimmt, der gerade aufnimmt. Aufgenommen wird dabei mit dem Smartphone, die Verbindung erfolgt via USB-C oder Lightning. Bis die Geschichte auf den Markt kommt, wird noch ein bisschen Zeit vergehen, denn AMBEO Smart Surround wird erst in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein.

Auf der CES in Las Vegas kann man AMBEO Smart Surround bereits ausprobieren, zu welchem Preis Sennheiser die Ohrhörer mit Aufnahmefunktion anbieten wird, verrät das Unternehmen noch nicht.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Sollte mich wundern, wenn das zu brauchbaren Ergebnissen führt. Für den „echten“ binauralen Effekt sitzt dieses Mikro nicht weit genug in den Ohrmuscheln. Und wie bei Kunstkopfaufnahmen ist das Problem, dass die Ohrmuscheln bei jedem Menschen anders geformt sind und das Gehör auf die „eigenen“ Ohren geeicht ist.

  2. Solche kleinen Kopfhörerartigen Mikrofone gibts eigentlich schon sehr lange im professionellen Audiobereich. Ist natürlich nicht mit einem Kunstkopf zu vergleichen aber immerhin räumlicher und einfacher zu realisieren als z.B. mit normaler MS oder XY Stereomikrofonie

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