SEAT stellt Konzept des ersten eigenen E-Scooters mit 115 km Reichweite für 2020 vor

Fahrzeuge baut man bei SEAT schon lange, nur bisher waren diese zumeist vierrädrig. Mit dem ersten eigenen E-Scooter des Unternehmens soll sich dies spätestens im kommenden Jahr ändern. Zwar handle es sich beim gezeigten Scooter noch um ein Konzept, der Verkauf des Fahrzeugs soll aber schon im kommenden Jahr starten. Einen Preis oder festen Veröffentlichungstermin nennt das Unternehmen bisher nicht.

Der SEAT E-Scooter wird zu 100 Prozent elektrisch betrieben sein und soll eine maximale Reichweite von 115 Kilometern bieten. Außerdem soll das Fahrzeug besonders geeignet für „Motosharing“ sein, sodass entsprechende Sharing-Anbieter defekte Teile (beispielsweise die gummierten Stoßkanten) schnell austauschen können. Unter dem Sitz ist Platz für bis zu zwei Helme, außerdem befinden sich dort zwei USB-Anschlüsse und eine Ablage für ein Smartphone.

Während die Grundfarbe des Scooters Schwarz ist, wurden einige gut sichtbare Teile mit einem fluoreszierenden Weiß versehen, was zwar auch gut aussehen mag, vor allem aber der Sicherheit dient, da diese Teile für andere Verkehrsteilnehmer besonders gut zu sehen sein sollen. Aus der Autoindustrie übernommen ist das Design der dynamischen Blinker, womit SEAT seinen E-Scooter optisch von der Masse abheben will. Dies sind die Spezifikationen des Fahrzeugs:

  • zu 100 Prozent elektrisch betrieben
  • maximal 115 Kilometer Reichweite
  • Leistung: 11 kW
  • maximale Geschwindigkeit: 100 km/h
  • von 0 auf 50 km/h in 3,8 Sekunden
  • Platz für bis zu zwei Helme im Stauraum
  • Ladekosten (Stand November 2019) von 70 Cent/100 Kilometer

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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35 Kommentare

  1. Das ist kein E-Scooter, soundern ein E-Roller!

    • Danke!!!
      Dachte schon nur ich denke so.
      Hatte mich irgendwie gefreut, ein E-Scooter mit so einer Reichweite. Das wirkte irgendwie spannend und dann war es nur ein Roller.

      • Auch Cash-Schreiber sollten sich an die mittlerweile eingebürgerten Bezeichnungen halten, sonst ist die Verwirrung komplett. So schwer ist das doch nicht!

        • Der Autor hat wahrscheinlich den Begriff einfach von Seat übernommen, ohne sich Gedanken zu machen. Im englischen Sprachraum ist ein Scooter halt ein Motorroller. Das ist wie mit E-Bikes. Die meisten meinen damit Pedelecs und nicht Mofas oder Roller.

          • Im Deurschen heißen die althergebrachten Motorroller aber Roller und folglich ist das oben ein E-Roller. Der Begriff E-Scooter ist im deutschen für die seit 15. Juni 2019 zugelassenen Geräte reserviert und dabei sollten wir es einfach belassen.

    • DAS hier ist ein E-Scooter! Dass all die Journalisten die Tretroller als „Scooter“ bezeichnen, ist das Problem.

      • Jeder bezeichnet die E-Scooter als E-Scooter und das oben ist ein E-Roller, weil die Variante mit Verbrennungsmotor auch Roller heißt.

        Und wenn „all die Journalisten“ E-Scooter schreiben, dann sollte man eben auch dabei bleiben. Mit zB „Handy“ weiß ja auch jeder, was gemeint ist.

      • Tretroller sind die kleinen Tretroller für Kinder, dir man durch treten anschiebt, du Experte…

  2. Reicht bei 100km/h bzw 11kw ein B-Führerschein?

    • Ich tippe mal auf A1. Bis 125 ccm und/bzw. 11 KW.

    • NEIN, war nie und bleibt auch so.

      Siehe Autobild Infos von 2018:
      „Roller, Mopeds, Fahrräder mit Hilfsmotor mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h sowie Mofas. “
      https://www.autobild.de/artikel/fuehrerschein-klasse-b-was-darf-ich-fahren–1326149.html

    • solange man das nicht mit Klasse B fahren darf (von mir aus 2-3 Theoriestunden und 2h Praxis, aber ohne Prüfung) baller ich halt mit dem Auto das Co2 raus, ich mach doch keinen >1000€ Führerschein für sowas. Da kann ich lange Sprit verfahren bis sich das rechnet, früher durfte man auch 125er fahren. Da hat nur die Fahrschuhllobby was dagegen. Da wollte ja das Verkehrsministerium aber eventuell was ändern…

      • früher? Das war noch der graue Papierschein dannach schon nur noch 50er. Längst gab es den rosanen, seit etlichen Jahren schon Plastikkarte. Bist du sicher dass du überhaupt noch hinter einem Steuer gehörst? Ich find für Roller gehört auch bei Autoführerschein eine gesonderte Prüfung, jeden Honk einfach erlauben nem Roller zu fahren ist Unsinn. Mancher schafft es nicht mal heil auf so nem Teil aufzusteigen, geschweige denn sicher im Verkehr sich zu verhalten.

        • Dann musst du auch Fußgänger prüfen, viele schaffen es nicht mal gerade über ne Straße zu laufen…
          Aber wir Können uns auch dumm und dämlich zahlen an Führerscheinkosten, das Mobilitätsproblem lässt sich nur lösen wenn es hier Änderungen gibt, die auch bezahlbar sind. Und ein A Führerschein ist das nicht!

          • Wo steht das du ein Führerschein machen mußt? Es ist eine KANN oder im schlimmsten fall BRAUCH Option. Mobilitätsproblem wird gern herbeigeredet, ja zum Teil stimmt es aber nur zum Teil. Soviel ist ausbaufähig vor allem Sinnvoll schaut anders aus.
            1. eAutos für Privat gehören verboten, schadet mehr der Umwelt als es hilft. Wenn dann nur für solche wie Öffis und Taxen + paar andere die viel am Tag fahren. Für 1h am Tag braucht kein Privater so ne Umweltsau.
            2. mehr eFahrräder, Kleinstfahrzeuge und günstige bzw kostelose Öffis Nahbereich (unabhängig von Entfernung vom Wohnort zur Schule mindestens für alle bis 18/Studenten/Aus- & Umzubildende/ALG & Sozi bezieher).
            3. Vignette für Alle, wiso sollen in der EU die D die Deppen sein und immer die Zeche mit zahlen?
            4. Sinnvolle Steuerausgaben, der D Staat verpulvert viel viel viel… naja soviel Zeilen kann ich nischt schreiben… viel viel viel … zu viel Kohle. Ganze Humbugregelungen und Schlupflöcher NICHT Stopfern und sinnlos weiter versuchen zu regeln. NEIN!!! ALLES AUF NULL und Neu und SINNVOLL machen. Wer in D Kohle verdienen will MUSS auch in D Abgaben sprich Steuern bezahlen PUNKT.
            5. Gleiche wie Punkt 4 für die EU.

  3. Es würde mich extrem wundern, wenn die 70 Cent / 100 km stimmen würden. Mein Niu braucht bei überwiegend Landstraße und bis zu 70 km/h etwa 1.30 Eur. Aber vielleicht ist der Strom in Spanien ja günstiger

    • Der Strom ist fast überall in Europa günstiger als in Deutschland, teilweise sogar erheblich.

    • In D subventionierst du als Privater auch die Industrie, anderswo eben genau anders herum. Verkehrte welt… da in D auch quasi die die nicht in Arbeit sind gleiches zahlen müssen. Auch Renter, Arbeitslose…

      • In Deutschland subventionierst Du als Privater auch massiv die umfangreichen Stromexporte der deutschen Stromerzeuger.

        Denn an den diversen Strombörsen wird der deutsche Exportstrom selbstverständlich zu den dort jeweils konkurrenzfähigen Preisen gehandelt, und die liegen eigentlich immer unter unseren inländischen Strompreisen.

        • Naja, also weil nicht immer gleich viel Strom gebraucht wird, aber ständig der maximal nötige Strom produziert werden muss, werden die ungenutzten Überschüsse verkauft. Das ist schon immer so.

          Auch Kohle- und Atomkraftwerke laufen ständig mit der gleichen hohen Leistung, obwohl nachts und im Sommer weniger Energie gebraucht wird, als tagsüber und im Winter. Wind- und Solarstrom sind vom Wetter abhängig.

          Große Atom und Kohlekraftwerke kann man nur sehr langsam regeln. Es ist daher sinnvoll, wenn überschüssiger Strom verkauft wird.

          • Für die Lastspitzen werden Wind und Wasserkraft + Gasturbinen & Co vom Netz genommen bzw auch runtergefahren. Ein gesunder mix ist das A & O, also genau dass was die Bundesregierung verbockt und die Energieversorger trotz Lobbybums nicht drauf haben zu lenken.

            • Ja, klar. Aber wenn mehr Strom erzeugt wird, als nötig, dann ist es sinnvoll, den zu verkaufen.

              Würde man den überschüssigen Strom NICHT für Geld verkaufen, DANN müssten wir Kunden das entgangene Geld subventionieren. Wenn er verkauft wird nicht. Es ist also genau umgekehrt, wie jemand oben schreibt.

              D h wenn man unbedingt die Energiewende kritisieren will, dann findet man immer einen Grund, egal was die Stromerzeuger machen. 😉

  4. Ein Fahrzeug ohne Schutz vor Regen, Schnee, Eis, Windböen, Matsch und Schlamm mit diesen Features benötigt kaum jemand hier. So’n Roller ist was für italienische Städte. Zum Eisholen.

    • Sag das mal den Tausenden von Rollerfahren hier die auch bei Glatteis unterwegs sind, seit Jahrzenten. Die wußte sicher noch nicht was sie falsch machen. Aufklärung bitte…

      • Nicht wundern, er dachte wohl auch an Fiat bei italienischen Eis. Seat und Spanien, die fahren mit einem Roller wohl eher Paella essen 😉

        Abgesehen davon alle anderen ohne vier Reifen, Dach und Knautschzone. Was machen Fußgänger, Radfahrer und co. bei Regen, Schnee, Eis, Windböen, Matsch und Schlamm?
        Gibt es im Motorsport nicht sogar Veranstaltungen die im Schlamm ausgetragen werden? Wird wohl nur ein Märchen sein, 2-Rad und Schlamm geht ja nicht, ist so ein Märchen wie, dass es in Italien/Spanien immer windstill ist, es niemals regnet und auch noch nie geschneit hat. Ist auch besonders cool, sobald man die italienischen Alpen betritt gibt es keinen Schnee mehr.

  5. Ich als Fußgänger = ohne Fühererschein nehme den Bus wenns regnet . Und ja wenn für nordische Verhältnisse dann doch lieber sowas wie das alte Goggo oder Messerschmidt Kabinenroller , eben nur mit Batterien . Klein, wendig, schützt vor Wetterundbilden und braucht für den Transport einer Person nicht unbedingt überflüssige Verkehrsfläche. Denen die meinen e-Mobilität sei der Ausweg aus den Verkehrsproblemen der Städte sei nämlich gesagt : ein SUV ist auch mit e-Antrieb immer noch ein SUV , groß , fett und platzverschwendend in engen Innenstädten. Nichts gewonnen nur Augenwischerei für Greta-Fans. Verkehrswende wgeht anders.

  6. Man sollte endlich mal die ganzen stinkenden, lärmenden Kleinkrafträder mit Verbrennungsmotor, die auch noch schön ohne jegliche technische Überprüfung fahren dürfen, verbieten und dort nur noch Elektroantriebe zulassen – das wäre mal eine sinnvolle Maßnahme.

  7. Das Grüne Reich Ist na… 😀
    https://youtu.be/ecLJYwDmur4

    • Ich hab nur Titel gelesen, das reicht. Manchmal muss man Verbote aussprechen (tut jede Gute Regierung) wenn GEbote nicht mehr ausreichen. Leider müsste es immer mehr von geben. Was tut die Mama? Genau, weggucken, wird schon werden, regelt sich von selbst. Tut es ja auch bei Kommunikation, Strom, Straßeninfrastruktur, Umweltschutz… achso ja… wir schreiten voran, Dumm nur das dabei immer häufiger gleichzeitig mindestens 2 Schritte zurückgemacht werden.
      Öko ist so ein Bullshit zum Teil der meist NIX mit Naturschutz zu tun hat, aber genau DASS braucht die WELT, nicht nur Dummland.

  8. Ich bin gerade das zweite Mal auf die Überschrift mit „Scooter“ reingefallen.
    Als ich den Artikel vor Wochen zum ersten Mal gelesen habe dachte ich auch es sei ein Scooter und kein Roller.-

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