Schwester! Zange, Tupfer & Glass! Arzt nutzt Google Glass im Operationssaal

Google Glass unter der Dusche? Gab es schon. Google Glass im Disneyland? Langweilig – war auch schon da. Dr. Rafael Grossmann dürfte der erste Arzt sein, der Google Glass offiziell in einem Operationssaal genutzt hat.

grossmann

Hierbei kamen allerdings nur ein Bruchteil der Funktionen zum Einsatz, die die Brille später einmal bieten wird. Grossmann nutzt die Brille lediglich, um mittels dieser ein Livebild in einen Hangout zu bringen, letzterer war natürlich privat und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

[werbung]

Was auch möglich ist? Man könnte im Glas der Brille dauerhaft den Gesundheitszustand des Menschen einblenden, der sich unter dem Messer befindet. Der Eingriff wurde an einem Patienten durchgeführt, der sein Einverständnis gegeben hat. Erfreuen wir uns also an der schönen neuen Welt und an den Möglichkeiten, die da noch kommen werden. Technische Informationen könnt ihr bei Dr. Rafael Grossmann nachlesen.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

3 Kommentare

  1. „Was auch möglich ist? Man könnte im Glas der Brille dauerhaft den Gesundheitszustand des Menschen einblenden“ Ein guter Ansatz aber (diese Meldung ist ja seit ein paar Tagen im Netz) ich konnte mich letztens mit einem Chirurg über dieses Thema austauschen.

    Erstens mal werden seit Jahren Kamera-Brillen in den USA und auch in Frankreich für eine Aufnahme als Lehrmaterial genutzt. Niemals LIVE gesendet da Kunstfehler zwar nicht Alltäglich sind aber passieren und wer möchte Schüler mit so etwas verunsichern?

    Auch wird niemals vom Chirurg selbst gefilmt da es so etwas wie Konzentration und Ablenkung gibt 😉

    Bedeutet, dass es im Prinzip nur eine Google Glass Brille erfordert um in Webseiten und Blogs zu kommen, ganz abgesehen davon ob dies wirklich einen Nutzen hat was mit dieser Brille gemacht wird. Oder besser gesagt, wird hier vermittelt, dass erst Google mit seiner Glass so etwas ermöglicht wobei es Recorder-Brillen seit einer guten Ewigkeit gibt.

    Natürlich nicht mit Google Glass zu vergleichen aber von der Cam_Qualität um längen besser aber auch größer/schwerer.

  2. Thomas Baumann says:

    Ich wäre für ein Gesetz dass alle Politiker so ein Ding tragen müssen. So könnten die das machen was sie tun während sie eigentlich arbeiten sollten, z. B. Fussball schauen. Ok, das tun die ja jetzt auch schon, aber so wären sie wenigstens anwesend…

    In Anlehnung an das 57 Sekunden Gesetz: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/meldegesetz-bundestag-stimmte-im-express-tempo-ab-a-843337.html

  3. mal ganz davon abgesehen – das P.O.V pervers ist – ich sehe im bereich der Ausbildung echt Paradigmenwechsel. Es kann – wie hier das Handwerk eines Arztes/Prof aus der Egoperspektive gelernt werden. Bei Kinofilmen ist der Kamarawinkel und Zoom entscheidenes Element. Bei Web 2.0 digital Natives und auch meiner Generation, die Egoshooter gezockt hat ist sowas auf Youtube sehr effizient. Wenn ich nur danaben stehen würde, würde ich es mir nicht zutrauen..Wenn ich aber 5 Videos in denen auch die Leute was dazu sagen, würde ich mir zutrauen zb. einen Luftröhrenschnitt durchführen zu können „Ich könnte damit sogar Jets landen lernen“. Hört sich jetzt nach Hybris an, aber wenn man mal an Leute in der Sahelzohne, im Kongo oder Myamar denkt, es wäre vieleicht die einzige Möglichkeit sich sowas auf dem Smartphone anzusehen – um zu medizinisch zu helfen.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.