Schwedisches Start-up schickt autonomen Truck auf öffentliche Straßen

Diese Woche hat das schwedische Start-up  Einride das erste Mal seinen komplett autonom fahrenden Truck, den T-pod, auf öffentliche Straßen losgelassen. Dauerhaft soll das Fahrzeug ohne Fahrerkabine innerhalb eines Standortes von DB Schenker Güter transportieren.

Laut Einride habe der T-pod das Potential die C02-Emissionen beim Transport von Frachtgut um bis zu 90 % zu reduzieren. Gerade im Bereich der Logistik sieht man da bei Einride viel Potential für automatisierte Lösungen, weil eben regelmäßig die selben Strecken abgefahren werden, oft auch auf kurze Distanzen. Dass die elektrischen, autonomen Fahrzeuge nun auf öffentlichen Straßen fahren können, sei ein Meilenstein für das Unternehmen.

Es handelt sich bisher aber immer noch um Testfahrten und die Genehmigung von Einride für den T-pod gilt nur bis zum 31. Dezember 2020. So lange darf der Truck auf einer spezifischen Strecke, nämlich zwischen einem Lager und einem Terminal von DB Schenker, pendeln. Es besteht allerdings die Option auf weitere, internationale Experimente mit dem T-pod. Dafür wollen Einride und DB Schenker dann auch weiter kooperieren.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Pappschachtel says:

    Und gleich daneben die mega Bremsspur 😀

  2. Hmm, das sieht für mich eher danach aus, als ob das Teil nur auf dem Firmengelände rumfährt. Vielleicht ist es rechtlich tatsächlich eine öffentliche Straße in einem Gewerbegebiet, aber de facto ist der freie Individualverkehr da sehr eingeschränkt. Man geht wohl davon aus, dass da nichts passieren kann, da sich da kein Uneingeweihter da hinverirrt.
    Aber ohne Fahrer heißt Level 5 – damit kann man Werbung machen.

    • Irgendwie muss man ja anfangen damit. Erst kleine Nebenstraßen, dann Autobahn, dann Innenstadt. Ich kann es kaum erwarten dass mich mein Auto selbstständig fährt. Wollte schon immer einen Fahrer haben .

    • Es dürfte weitaus sicherer sein, wenn der Individualverkehr da nicht nur eingeschränkt, sondern komplett eingestellt wird. Wenn der Mensch als Schwachpunkt ausfällt, hätte ich persönlich weitaus weniger Sicherheitsbedenken, dort auch selbst mitzufahren.

  3. Christian says:

    „Zukunfts-Fahrzeuge“ werden doch immer noch hässlicher

  4. Co2 wird dadurch um 90% gesenkt? Das wird noch mehr gesenkt, wenn die ganze Fuhre auf der Schiene landet.

  5. Christian says:

    @Lars: mir fehlt der Zusammenhang zwischen 90%iger CO2 Reduzierung und dem Autonomen Fahren.
    Reisserische These ohne Hand und Fuß.

  6. „Laut Einride habe der T-pod das Potential die C02-Emissionen beim Transport von Frachtgut um bis zu 90 % zu reduzieren.“

    Was für eine Lüge, dabei entsteht mehr Gifte für die Umwelt als beim Verbrenner. Einzig ist das vor Ort quasi keine Abgase produtiert werden, was in Städen beim Stadverkehr zwar vor Ort gut ist, ist dennoch für die Umwelt schlechter insgesammt. Weil irgendwo muss ja der Strom produtiert werden und solange man Atomkraftwerke hat, Kohle & Co solange ist es auch nicht Umweltschonenen. Dazu sind die Akkus nicht wirklich Umweltschonend wie man es gern vortäuscht. Je größter das Transportgewicht desto geringer die Reichweite der Akkus, somit nur was für Leichte Fahrzeuge, ideal Fahrräder und Motorradersatz, wenn auto dann klein/kleinst-Auto und keine SUV oder gar LKWs.

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