Schlechte Bewertungen und 25 Millionen Zuschauer in 24 Stunden: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht

Bei Prime Video freut man sich. „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ ist in 24 Stunden von 25 Millionen Zuschauern gestreamt worden. Die Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht feierte mit den ersten zwei Folgen am 2. September 2022 weltweit Premiere. Neue Episoden der ersten Staffel starten wöchentlich.

Die Bewertungen sind gemischt. Laut US-Medien wie Deadline oder Variety hat man bei Amazon vorher schon die Notbremse gezogen. Etwa zum Zeitpunkt des Starts der Baseball-Dramedy „A League of Their Own“, die am 12. August ihre Premiere in der ersten Staffel feierte, führte Amazon Prime Video eine neue 72-stündige Verzögerung für alle Nutzerbewertungen ein, die bei Amazon Prime Video gepostet werden. Jede Kritik wird dann geprüft, um festzustellen, ob sie echt ist oder eine Fälschung, die von einem Bot oder Troll erstellt wurde.

Auf anderen Websites wie Rotten Tomatoes, wo die Serie von professionellen Kritikern mit 84 %, von Nutzern jedoch nur mit 38 % bewertet wird, scheint sie von Trollen mit absichtlich negativen Kritiken überschwemmt worden zu sein. „Die Ringe der Macht“ wehrt sich seit Monaten gegen Trolle, vor allem gegen solche, die sich an der Entscheidung stören, People of Color als Schauspieler für Elben, Zwerge, Harfüße und andere Völker von Tolkiens fiktivem Mittelerde zu besetzen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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74 Kommentare

  1. Ich wette, dass das Remake die mentalen Fähigkeiten vieler einfach überfordert. Die wollen nur den alten Kram. Wenn etwas neu sein darf, dann soll es so wie das Alte sein. Das kennen wir doch schon von Zwei wie Pech und Schwefel, BSG oder MagGyver.

    • Welches Remake?

      • Das überfordert seine mentalen Fähigkeiten wahrscheinlich… Sorry, aber bei so einer überhebliche Unterstellungen musst du das einfach mal sein.

    • @Michael: Welches Remake? Das ist eine ganz andere Story. 🙂

    • Wenn man schon was neues macht, warum dann nicht ein komplett neues Franchise. Das Alte bleibt wie es ist und Leute wie du bekommen das Neue…

    • Was für eine mentale Fähigkeit benötigt man durch eine Woke-Washing durchzogene Serie, die mehr Wert darauf legt maximal Divers zu sein und nur ca. 10% des Budgets auf Storytelling und Authentizität? Ganz klar ein Fall von mentaler Unfähigkeit.

  2. Muss sich eben jeder sein Bild machen und nicht sich die Meinung von anderen aufdrücken lassen. Aber ist schon klar, ist halt einfacher eine Meinung/Kritik etc von anderen zu übernehmen als sich selber Gedanken zu machen.

  3. Fand die ersten beiden Folgen besser als der Hobbit, die Charakter werden nicht all zu hastig eingeführt, man kann Entscheidungen nachvollziehen, intressant fand ich die Sichtweise Zwergen alter versus Elben alter. Bis jetzt kann ich damit mehr anfangen als mit House of the Dragon.

  4. Auch in der IMDb durchschnittlich lediglich 6,6/10 Punkte (6,4 bei den Männern, 7,5 bei den Frauen, https://www.imdb.com/title/tt7631058/ratings/?ref_=tt_ov_rt).
    Kommentarspalten und Rezensionsportale sind tatsächlich die letzte Bastion der „weißen, alten Männer“. 🙂

  5. Naja, das mit der Hautfarbe stört immer eine Minderheit und mit den detailliert beschriebenen Rassen ist das auch nicht korrekt.
    Der Bruch mit der Lore ist der eigentliche Knackpunkt.
    Als reine Fantasy Reihe für sich ist die Serie nicht so schlecht.
    Wenn man die Welt von Tolkien kennt, dann stören doch viele Dinge.
    Allein Galadriel als herausragendes Beispiel, war niemals eine Kriegerin in Rüstung. Ihre Macht lag ganz woanders.
    Ein Troll hätte auch nicht mal eben einen Trupp Elben Krieger erledigt, den Galadriel dann mal eben allein killt.
    Und die Frauen der Zwerge hatten einen Bart und waren für Nicht-Zwerge nicht von Männern zu unterscheiden.
    Usw…
    Würde nicht der Herr der Ringe auf der Serie stehen, täten sich nur die generellen Woke Hasser mokieren.

    • Der Bruch mit dem Lore ist der eigentliche Knackpunkt. Es gibt so viele Plätze in Tolkiens Welt, wo die Serie hätte spielen können, wo alle auf „natürlichem“ Wege keine alten Weißen Männer wären. Galadriel haben sie entzaubert und entmächtigt, aus ihr einen Macho Helden mit weiblichem Gender gemacht. Die bartlose Zwergin liefert als eine der wenigen Schauspieler ein gutes Bild ab – bis auf das mit dem Bart.
      Die Story ist von den modernen Problemen Hollywoods geplagt, sie ergibt null Sinn, sowie die meisten Handlungen der Charaktere. Daneben gibt es 1000 Kleinigkeiten die sich alle summieren.
      Zusammenfassend kann man zu der Serie bisher sagen: Sieht gut aus, das wars aber auch. Wenn nicht Tolkien dahinter stehen würde, wäre es eine szenarisch hochwertige Fantasy, die man nach dem ersten wenig reflektierten durchsehen vergessen würde.

    • Ein Problem von vielen Serien großer Titel. Mehr als den Namen verbindet die oft nicht. Da kann man auch aus meiner Sicht schwer mit Weiterentwicklung argumentieren.

  6. Die Hautfarbe ist mir echt egal, aber weibliche Zwerge ohne Bart, das geht halt einfach gar nicht;-)

    • Ja mein Gott, die haben sich halt rasiert.

    • Ich bin jetzt nicht so tief in Fantasy geschehen . Aber weibliche Zwerge machen für mich biologisch gesehen schon Sinn . Habe mich immer gefragt warum die alle männlich sind . Zum objektiven Anschauen schreckt mich das jetzt nicht ab. Da wäre mir die Story wichtiger, bin aber noch nicht zum anschauen gekommen .

      • Es gibt weibliche Zwerge. Allerdings haben die einen Bart und sehen genau so aus wie männliche Zwerge. Wird sogar in den HDR Filmen erwähnt. Darauf wollte Frankie hinaus.

  7. Mir haben die beiden Folgen gut gefallen. In der Zweiten nahm die Story auch etwas mehr Fahrt auf und die Zwerge werden grandios dargestellt (sind eh die heimlichen Helden) – freue mich darauf, wie es weitergeht.

    GoT war auch okay

  8. Nachdem ich ein paar Jahre Zeit hatte mein Hobbittrauma zu überwinden, habe ich mich von den ersten beiden Folgen von DRDM recht gut unterhalten gefühlt und bin gespannt auf mehr…

  9. Ist es dann die People of Colour Quote oder die künstlichere Freiheit dafür verantwortlich, das Tolkiens deutliche Elben Beschreibung „blass – hellhäutig“ in den Romanen, zum Opfer gefallen ist. Das die Menschen von Mittelerde People of Colour sein können wird niemand absprechen, aber Elben? Ich finde es generell übel das überhaupt solche Diskussionen geführt werden, nur wird man damit den Trollen nur Futter geben.

  10. Get Woke Go Broke – Ganz einfach. Das hat nichts mit einer letzten Bastion alter weißer Männer zutun.

    • Doch, hat es. :-*
      Es sind auch die einfach gestrickten weißen Männer (nicht nur die älteren), die sich den Bürgerrechtsbegriff Woke aneignen und in etwas Negatives umdeuten. Ganz widerlich, dieses Verhalten.

      • DieStimmederVernunft says:

        So weit kommt‘s noch, dass sich die Woke-Fraktion als „Bürgerrechtsbewegung“ sieht. Sie ist eher eine lautstarke kleine Minderheit von Moral-Stalinisten. Empfehle zu dieser Deutung auch das neue Buch des „Spiegel“-Autors René Pfister: „Ein falsches Wort“

        • Ach so klar, darum lehnen 96% der Menschen Gendersprech und Cancel Culture ab. Weil sie die Minderheit sind und nicht weil eine Echo-Twitter Kammer der Meinung ist, es müsste immer und überall für Diversität und Gendersprech Einzug halten.
          Vielleicht weniger auf „DieStimmeimKopf“ hören und mehr die Realität

    • Es ist halt immer einfacher andere Meinung abzuwerten, in dem Fall „alte weiße Männer“, als sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.
      Naja, wenn der finanzielle Erfolg ausbleibt, dann wird man schon wieder Serien und Filme ohne moralischen Zeigefinger auf den Markt bringen.

      • Nachtrag: weil es missverständlich aufgenommen werden kann, bin der Meinung von Dennis.

      • Hast du die beiden bisher veröffentlichten Folgen gesehen? Wenn du da schon einen moralischen Zeigefinger wahrgenommen hast sitzt das Problem eher vor dem Fernseher 😉

      • Es geht ja hier auch eher um das Verhalten der „weißen, alten Männer“, die sich als Mehrheit durch einen „woken Mob“ marginalisiert fühlt und dann im Empöungssturm in diesem Fall die Serie massenhaft downvoten. Es ist ja völlig okay, wenn man mit dem ein oder anderen in der Serie nicht einverstanden ist, aber wenn, wie ZeDctr oben geschrieben hat, 25 % aller Votes nur einen Stern haben, läuft da etwas völlig aus den Ruder.
        Die Serie ist für Amazon mit Sicherheit ein Erfolg, daran ändern die Ratings bei RottenTomatoes oder der IMDb nichts, denn der überwiegende Teil der Zuschauer interessiert sich nicht für diese Debatten, sondern macht sich sein eigenes Urteil.

  11. Habe bisher nur die erste folge geschaut und die nichtmal ganz. Ich fands langweilig und langatmig. Vielleicht kommen die ganzen schlechten bewertungenauch einfach daher.

    • Ja. Ging mir auch so und es konnte mich nicht wirklich fesseln. Habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich auf dem Smartphone rumgedrückt habe. Aber wenn die gesamte Staffel da ist, werde ich dem noch mal eine Chance geben.

    • Ja so erging es mir auch.
      Aber es ist halt einfacher es so darzustellen, als wären die Leute die die Serie (Bzw. die ersten 2 Folgen) schlecht finden, „alte Weisse Männer, die die Erwachte Gesellschft ablehnen und sowieso Rassisten sind“.
      Die Götter bewahren uns davor sich Inhaltlich mit einer überteuerten, langweiligen Serienumsetzung im Herr der Ringe Universum auseinanderzusetzen.

  12. Dirk der allerechte says:

    Tolkien’s Werke sind essenziell englisch, genauso wie „Black Panther“ nunmal einen afro-amerikanischen Charakter hat. Vielmehr noch geht es sogar ganz spezifisch um diese jeweiligen Kulturen in den jeweiligen Werken, weshalb eine Veränderung der Lore nunmal sowohl respektlos ist, als auch komplett den Intentionen des Autors widerspricht. Man stelle sich vor Ryan Gosling als Black Panther ? Jede Welt hat eine gewisse inhärente Welt-Logik. Ich kann nicht einfach John McClane mit nem Heli und einer Bazooka in Mittelerde droppen, weil „es ist ja Fantasy“. Zudem hat Tolkien berühmterweise Allegorien gehasst, wie sie sein Freund Lewis nutzte. Diese moderne Diversität arbeitet dabei natürlich ganz eindeutig allegorisch. Tolkien’s Sohn hätte das Ganze kritisiert, weshalb Amazon gewartet hat, bis Christopher verstarb, bis sie mit ihrer Serie fortfuhren.

    • Sind nicht alle Akteurstypen in Tolkiens Welt allegorisch oder anders gesagt stereotypisch? Und wer sagt, dass in der Verwertung der Literatur nur gilt, was der Autor damit sagen wollte? Im Literatur, wie auch Kunst im Allgemeinen, ist doch die eigene Interpretation des Werks ein wesentlicher Verwertungszusammenhang. Kunst soll den Betrachter inspirieren und hilft uns bei der individuellen Entwicklung durch Interaktion mit dem Werk. Und genau das macht große Werke aus. Sie sind nicht nur eine Schöpfung eines Individuums mit einem singulären Sinngehalt. Diverse Interpretationen, Inspirationen und ähnliches verschiedenster Betrachter machen das Werk in seiner Bedeutung größer und sind damit Teil der Kunstschöpfung, die durch diese Vielfalt wächst und nicht ad absurdum geführt wird.

      Eine andere Betrachtungsweise halte ich für gefährlich. Böte sie doch einer sehr engstirnigen Betrachtung von Kunst einen Nährboden, der diese kleiner macht und im Endeffekt darüber entscheiden will, was „die Wahrheit“ oder sogar was Kunst an sich ist – und was vielleicht auch nicht.

      Alles andere ist nur eine Meinungsäußerung, die sich auf „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ zusammenfassen lässt. Was absolut legitim ist.

      • MeinNametutnichtszurSache says:

        Ein schwarzer Pate in einem möglichem Remake des Films wäre also eine „Interpretation“, die die Vielfalt fördern würde? Oder ein schwarzer Winnetou?

      • Richtig.

        Das größte Problem, mit vielem was „geschrieben“ wurde, ist die Interpretation. Sei es Religion, Geschichte, Romane usw.
        Die Rassismus Vorwürfe gegen Tolkien sind so alt wie seine Bücher. Und hier ist der (mMn) Knackpunkt, nur so alt wie die Bücher! Davor gab es keine Hinweise. Er hat dem auch widersprochen und sich dazu in einem Brief an einen Verleger geäußert.

        Ich denke, man schafft es auch aus einem Kinderbuch etwas falsches herauszulesen.

        Die erste war etwas langsamer.. aber nimmt Fahrt auf. Qualitativ sehr gut! Freue mich auf mehr.

    • Gute Antwort. Ich finde das Setting und dje Charaktere zudem zu weich geschliffen, mir fehlt das Raue ein bisschen und die Konversationen sind eher low level, aber zumindest hat mir ein Handlungsstrang ab Folge 2 gefallen. Hoffe es wird besser, ich denke das die man die schlechten Bewertungen, erst auf Fakes überprüfen will, eher eine Ausrede ist.

  13. Mir gefallen die ersten beiden Folgen richtig gut. Besser als House of Dragon. Was mich bei House of Dragon besonders stört ist die fürchterliche Farbgebung – Was soll dieser gelbliche-weißliche Mist? Schöne, volle Fraben, wie bei den Ringen der Macht – So geht das!

  14. „…die sich an der Entscheidung stören, People of Color als Schauspieler für Elben, Zwerge, Harfüße und andere Völker von Tolkiens fiktivem Mittelerde zu besetzen.“

    Einerseits stören sich Einige an so etwas, andererseits wird akzeptiert, wenn ein Bith auf einem fremden Planeten Musik im Chicagostil Musik spielt. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Das ist Fantasy, eigentlich sollte da alles erlaubt sein. Aber heutzutage darf ein Schauspieler nur noch sich selbst spielen, ansonsten ist es Cultural Appropriation. Bücher sollte man im Monatszyklus verbrennen, damit sich niemand beleidigt fühlt (mich stört der Buchstabe „y“ zum Beispiel…). Und Bikinis darf man nur noch tragen, wenn man im Pass einen Stempel hat, dass man bis zur Ur-Oma südamerikanischer Herkunft ist.

    Wen das nicht düster an etwas erinnert, der sollte (nochmal) die Schulbank drücken oder ein Buch lesen. Also falls das mit der Info über die NS-Zeit nicht schon irgendwo auf dem Scheiterhaufen gelandet ist. Oder, wie ein weißer Cis-Mann in einem fiktiven Film einmal treffend gesagt hat: „Es sagt mir, dass im Stechschritt marschierende Idioten die Bücher lieber lesen sollten, als sie zu verbrennen.“

    Heute braucht man dafür keinen Stechschritt mehr, es reicht ein Internetzugang. Wenn das Indy noch erlebt hätte. Ach nee, der ist ja fiktiv…

    • Ernst Eiswürfel says:

      Danke! Volle Zustimmung meinerseits. Ich finde es befremdlich, dass heutzutage wirklich jedes Thema von irgendeiner Gruppe für sich herausgenommen und ideologisiert wird. Wir leben in einer freien Gesellschaft. Trotzdem gab es (zumindest in meiner Erinnerung) nie zuvor so einen immensen Druck und so viele ungeschriebene Gesetze, so dass man sich quasi vor jeder verbalen oder schriftlichen Äußerung einer „freiwilligen“ Selbstzensur unterziehen muss.

      Die z. T. wirklich übertriebene political correctness im Filmgeschäft kann dann plötzlich zu so seltsamen Stilblüten führen, wie bei der guten Fee in Cinderella 2021. Ich meine, die Fee ist doch schon in der Vorlage eine Frau – warum reicht selbst das nicht mehr?

      Und bezogen auf TROP empfinde ich es so, dass das Genderthema die ganze Sache überlagert und ein Stück weit auch in sich lähmt. Bei der Entwicklung der Geschichte hat man sicherlich einen nicht unwesentlichen Zeitanteil damit verbracht, zu überlegen, wie man bloß niemandem auf die Füße tritt. Da in der Zeit von Social Media aber jeder annehmen darf, dass seine Meinung maßgeblich ist, funktioniert das nicht. Eher das Gegenteil kann der Fall sein.

  15. Die negativen Bewertungen bei Imdb und bei Rotten Tomatoes sind nichts wert. Bei IMDB genügt ein Blick auf die Verteilung der Bewertungen. Aktuell (04.09) geben rund 33 Prozent der Nutzer 10 Sterne und gut 25 Prozent einen Stern. Die anderen Bewertungen sind deutlich unterrepräsentiert. Das ergibt kein genaues Bild. Ähnlich sieht es bei Rotten Tomatoes aus. Viele Nutzer mit 5 Sterne und sehr viele Nutzer mit einem Stern.

    • Der Median erscheint bei imdb in solchen Fällen ganz hilfreich, da dort die Ausreißer weniger Einfluss haben. Im Fall von ROP liegt der bei 8 Punkten (findet sich versteckt auf der Detailseite der Bewertungen).

    • GooglePayFan says:

      Und wer sagt dass all diese 10 Sterne Bewertungen etwas wert sind? Die dürften zum Teil einfach von als „woke“ gelesenen Menschys sein, die damit die Bewertungen der alten, weißen Männer ausgleichen wollen.

      Also liegen auch diese Bewertungen nicht der Qualität der Serie zugrunde, insofern weiß ich nicht, wieso das besser sein sollte als die 1-Stern-Bewertungen?

  16. Wer sagt dir denn, dass nur die negativen nichts Wert sind und die 10 alles gute? Neudeutsch Trolle gibt es in beiden Richtungen. Mir gefällt die Serie nur teilweise, wünschte mir es wär mehr Transgendervetretten

    • Und Asiaten!! Nie denkt jemand an die Asiaten.
      Inder sind in der Serie auch unterrepräsentiert. Das ist anmaßend und rassistisch.

  17. Dann an alle Leser dieses Blogs, hier die Einschätzung zur ersten Folge:

    Das Flair der Peter-Jackson-Filme wird gewürdigt, dass Design weitestgehend fortgesetzt. Man setzt hier eine fiktive Vorhandlung drauf und die bekommt in Folge 1 ihr Intro. Die Ausstattung ist hochwertig und dem Epos der Buchreihe angemessen. Die Darstellungen sind bisher in Ordnung, etwas statisch vielleicht, aber das ist nachvollziehbar, weil ein Misserfolg vermieden werden soll…

  18. „„Die Ringe der Macht“ wehrt sich seit Monaten gegen Trolle, vor allem gegen solche, die sich an der Entscheidung stören, People of Color als Schauspieler für Elben, Zwerge, Harfüße und andere Völker von Tolkiens fiktivem Mittelerde zu besetzen.“

    Naja, man merkt schon an jeder Ecke, dass unbedingt Minderheiten prominent platziert werden müssen, und unbedingt eine total starke Protagonistin, die so viel schlauer und stärker ist als jeder andere, und vor allem, als jeder Mann, gezeigt werden muss, die dazu noch mit einer Verbissenheit und Gefühlskälte daher kommt, dass einem das Grausen kommt.

    Hollywood ist einfach voll mit diesem PC-Kram dieser Tage. Kein einziger Film, und keine einzige Serie kommt mehr ohne eine Message, die dem Zuschauer aufgezwungen werden soll. Das macht einfach keinen Spaß, besonders wenn man diesen tollen Stoff von Tolkien dabei dermaßen umkrempelt. Ja, geradezu lächerlich macht. Das zeugt einfach von geringer Wertschätzung, und der eigenen Überheblichkeit. Schade, dass die Rechte in solche Hände gegeben wurde, aber, es ist wohl das, was die Amis, und auch viele Europäer heutzutage sehen wollen.

    • Vielleicht stört eine starke frauenrolle aber auch nur diejenigen, die sich in ihrer Männlichkeit dadurch bedroht fühlen?

      • Das Problem ist doch nicht die starke Frauenrolle, sondern dass es solche Charaktere eher selten bis gar nicht gibt. Denn wenn eine Frau nur deshalb stark ist, weil sie in allem besser als der männliche Protagonist ist, wird die Geschichte zum Sklaven eines Narrativs, das sie eigentlich beseitigen wollte.

      • Vielleicht aber auch nicht….die Rolle der Galadriel ist mMn schlecht besetzt und schlecht gespielt. Dass die weiblichen Zwerge durch das Weglassen der Bärte aufgehübscht wurden, geht aber in Ordnung für dich? Wenn man im Übrigen genau hinschaut, sieht man einen angedeuteten Backenbart 😉
        Die Hobbits sehen scheiße aus. Mag aber daran liegen, dass diese sich zu dieser Zeit noch einem anderen Entwicklungsstadium befinden. Der farbige Elfenkrieger hingegen ist mMn sehr gut besetzt. Im Gegensatz zu Galadriel hat dieser Charakter eine Präsenz innerhalb der Szene. Und was ist denn an Galadriel eine „starke Frau“? Dann sie ganz allein einen Troll tötet (was die Waschlappen von angeblichen Elfenkriegern nicht hinbekommt)? Die Deppen stehen blöd vor dem Troll, in der einen Hand eine Fackel, in der anderen Hand eine Zweihänder, den sie so natürlich nicht nutzen können. Drehbuch und Dialoge („Das ist wohl nicht dein Ding?“, ernsthaft? So ein Satz in Mittelerde?) bewegen sich auf mittlerem Serienniveau. Im Großen Ganzen waren die ersten beiden Folgen aber nicht so schlecht wie erwartet. Gepackt haben sie mich aber (noch) nicht.

    • Du meinst, Batman wird demnächst zu Batthem, einer genderfluiden Person, die ursprünglich als Frau geboren wurde, eine starke Glutenunverträglichkeit hat, dick ist (kein Bodyshaming please), einer indigenen Minderheit angehört und in der letzten Episode der ersten Staffel eine geheime Abtreibung durchführt? Irgendwie holt mich die Story nicht ab…

  19. Finde es schon lustig wie gerade in der EU und USA, sich geifernd moniert wird das People of Color als Schauspieler auftauchen, zeitgleich Sonntags in die Kirche rennen einen Blonden weisshäutigen Jesus anbeten, den es im mittleren Osten / Vorderasien wohl nie gegeben hat. Keine Ahnung wo ihr lebt aber diese Menschen People of Color sind unter uns an jeder Stelle sichtbar, warum sollen wir sie nicht mit in unsere Geschichten und somit in unsere Kulturen aufnehmen.

    • Ach herrjeh, was ist denn „unsere Kultur“?

    • Das Wort „Farbige“ verursacht dir körperliche Schmerzen? Und, ja, du hast es immer noch nicht verstanden. Ich habe gerade die Serie „Der Rookie“ gesehen. Die Hälfte der Darsteller ist farbig. Das geht total in Ordnung, weil es die Realität im Setting widerspiegelt. Und stell dir vor, es gibt Farbige und sogar Frauen in Führungspositionen. Aber in Mittelerde wirkt das bemüht und deplatziert. Es nervt, dass von Menschen wie dir immer gleich die Rassismus-Karte gezogen wird, sobald andere Menschen in dieser Sache eine andere Meinung haben. Ich bin kein Rassist und dein Generalverdacht ist beleidigend.

    • Ja, du hast im Prinzip natürlich völlig Recht! Bloss: Hier geht es nicht um unsere Kultur, sondern um eine fiktive Kultur!
      Wobei es mich hier nun nicht wirklich stört, immerhin basiert die Serie auf einem Zeitalter, welches Tolkien nur kurz und nicht detailiert erläutert hat. Was aber gar nicht geht ist sowas wie in der Witcher Serie, wi ein Char, der sowohl in den Bücher, als auch in der Serie hellhäutig ist, mit einem dunkelhäutigen Darsteller besetzt wird. Und das hat nix mit Rassismus zu tun. Das selbe würde ich auch sagen, wenn man z.B. Shaft mit einem Weißen oder Asiaten besetzen würde.

      • Ja, du hast im Prinzip natürlich völlig Recht! Bloss: Hier geht es nicht um unsere Kultur, sondern um eine fiktive Kultur!
        Wobei es mich hier nun nicht wirklich stört, immerhin basiert die Serie auf einem Zeitalter, welches Tolkien nur kurz und nicht detailiert erläutert hat. Was aber gar nicht geht ist sowas wie in der Witcher Serie, wo ein Char, der sowohl in den Bücher, als auch in den Spielen hellhäutig ist, mit einem dunkelhäutigen Darsteller besetzt wird. Und das hat nix mit Rassismus zu tun. Das selbe würde ich auch sagen, wenn man z.B. Shaft mit einem Weißen oder Asiaten besetzen würde.

        @Red.: Bitte diesen Beitrag freischalten, im anderen sind leider 2 Fehler enthalten. Danke!

    • Es hat alles seinen Platz. Gerade erst Candyman gesehen, eigene Geschichte, fast nur Schwarze im Film, alles super geiler Film. Herr der Ringe oder Witcher wo eine Figur ganz klar weiß ist, diese dann aber schwarz besetzt wird, ist dies black washing. Ich finde es auch schön wie black washing mit kreativer Freheit begründet wird, aber white washing mit Rassismus. Ihr habt sie doch nicht mehr alle.

  20. Ich finde es erfrischend neue Schauspieler zu sehen, die Farbe ist mir egal. Jesus war auch schwarz (sagt man).
    Wobei Ismael Cruz Córdova schon bei Mandalorian bei mir hängen blieb. Könnte eine große Zukunft haben.
    Und auch Tolkien war ein Kind seiner Zeit und würde der Wahl heute vielleicht zustimmen.

    • MeinNametutnichtszurSache says:

      Wie, Jesus war kein Chinese? Rassist!

    • Wo hast du das denn gehört, er war Jude. Seit wann waren die Juden damals schwarz? Oder hast du das direkt von Monsieur Claude übernommen, weil es zuletzt mal erwähnt wurde in die Richtung?

      • @Collo: Nun, löse dich mal von Jesus als (fiktiver) Person. Forensiker haben nachgewiesen, dass der typische Mann in der Region Galiläa vor 2000 Jahren eher klein (ca. 150cm) war, dunkle (nicht schwarze) Hautfarbe hatte und schwarze, lockige Haare trug. Die Kirche hat die Darstellung im Laufe der Jahrhunderte dann halt etwas an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Ich würde es eine Form von frühem Marketing nennen.

        • Ich würde es weniger böse als Augenzeugenbericht betiteln. Wie jeder Zeuge etwas anderes sieht, ergibt das Bild am Ende nicht die Person, die tatsächlich da war, sondern eine Glorifizierung. Das es ihn gab, ist doch auch erwiesen. Was du von ihm hälst, bleibt dir überlassen.

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