Samsungs Spiegel-Bildschirme sind erstmals in einem Friseursalon im Einsatz

samsung magic mirror friseur 1Bereits Mitte 2015 hatte Samsung ein recht innovatives OLED-Display mit 55 Zoll und 1.920 x 1.080 Bildpunkten vorgestellt. Clou des Bildschirms ist, dass er zu 45 % transparent ist bzw. auch als Spiegel eingesetzt werden kann. Außerdem stellt das Display 100 % des NTSC-Farbraums da – ähnlich gelagerte LC-Displays stecken bei 70 % fest. Als „Magic Mirror“ vorgestellt, pries Samsung die Bildschirme in erster Linie für Juweliergeschäfte an. Nun kommen die ersten Exemplare nach emsigen Vorführungen auf Messen tatsächlich in der Praxis zum Einsatz: in einem Leekaja Hairbis, einem Friseursalon in Seoul.

Auf den Bildschirmen im Salon der Kette können die Mitarbeiter und Kunden sich nun neue Haartrends anzeigen lassen, aus Farben wählen und auch mit Augmented Reality herumspielen. Samsung ist vom Einsatz seiner Magic Mirror freilich arg begeistert und spekuliert nun darauf, dass die OLED-Bildschirme bald in mehr Geschäften Verwendung finden. Als potentielle Interessenten machen die Südkoreaner neben Friseuren auch Modegeschäfte, Möbelhäuser und Juweliere aus. Weltweit sollen die 55-Zoll-OLED-Displays ab dem dritten Quartal 2016 in die Auslieferung gehen.

samsung magic mirror friseur

Für die Augmented-Reality-Funktionen kommt Intel RealSense zum Einsatz. Laut Samsung überzeugen die Magic Mirror mit einem Kontrast von 100.000:1, einer Latenz von nur 1 ms sowie einer Reflexionsrate von 75 %. Wie viel potentielle Kunden für die Hybriden aus Spiegel und Bildschirm löhnen müssen, behält Samsung für sich. Für Privatkunden sind die Displays aber ohnehin nicht gedacht. Aber wer weiß, vielleicht ihr ab Ende 2016 ja auch den ein oder anderen Magic Mirror von Samsung in einem Geschäft bei euch um die Ecke.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Auf jedenfall ein sehr interessantes Gadget. Kann ich mir durchaus auch zu Hause vorstellen aber dem wird wohl der Preis im Wege stehen 😉

  2. Gar keine schlechte Idee. Dann muss ich nicht meine Wunschfrisur auf dem Handy der Friseurin zeigen sondern gleich auf dem großen Screen

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