Samsung veröffentlicht das Galaxy A53 wohl mit zwei unterschiedlichen SoCs

Samsung veröffentlicht das kommende Mittelklasse-Smartphone Galaxy A53 voraussichtlich international in zwei unterschiedlichen Varianten mit verschiedenen SoCs. Diese Strategie ist zwar für die Südkoreaner nicht neu, wurde aber bisher primär für die jeweiligen Flaggschiffe angewendet. So erschienen etwa auch die Samsung Galaxy S21 je nach Region mit Qualcomm Snapdragon oder Samsung Exynos als Chips.

Nun will Samsung diese Verfahrensweise angeblich auch auf die Mittelklasse bzw. konkret das Galaxy A53 übertragen. Übrigens soll dies nicht mit 4G- und 5G-Versionen zusammenhängen, denn eine 4G-Version dieses Modells solle es wohl generell nicht geben. Vielmehr ist wohl die Chipknappheit die Ursache. Demnach werde es das Samsung Galaxy A53 in Europa als Modell SM-A536B geben, während beispielsweise im Nahen Osten Asien und Nordafrika das Modell SM-A536E dominieren soll. In Nordamerika soll es wiederum das SM-A536U geben.

Welche Variante jetzt welches SoC verwenden wird, ist offen. Als technische Daten stehen noch ein Akku mit 5.000 mAh und eine Hauptkamera mit 64 Megapixeln im Raum. Zu haben sein, soll das Galaxy A53 in den Farben Weiß, Schwarz, Blau und Orange. Als Preis stehen für das kommende Mittelklasse-Smartphone rund 450 Euro im Raum.

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9 Kommentare

  1. Ich hatte schon 100 Jahre kein Samsung mehr. Mein letztes war ein S2. Ich hatte damals ein schwarzes, eine Freundin ein weißs. Es waren Modelle mit unterschiedlichen Chips, aber welches welches war habe ich mir nicht gemerkt. Ich erinnere mich noch, dass meines deutlich schneller wieder an die Steckdose musste. Bei Benchmarks lag meines immer vorne, im täglichen Gebrauch war das aber irrelevant.

    Ist das heute auch noch so? Dass man sagt: Schau um Himmels Willen dass Du das mit Chip XYZ findest, das andere hat Einschränkungen die ganz massiv stören obwohl das Marketing beide als praktisch identisch bezeichnet?

    • Qualcomm Chips brauchen im Standby wohl deutlich weniger. Da ich primär das Smartphone der Firma nutzen ist das für mein Privat Gerät sehr relevant. Ich will keinen Samsung Chip mehr, auch wenn die wohl etwas besser geworden sind.

      • Ja, aber meistens ist es so das in den USA Snapdragons verwendet werden und in Europa warb es Exinos also keine Gefahr über nen Import. Bei einem iPhone Gaby mal unterschiedliche Modems aber auch das ist vorbei.

  2. Ab wann wird das Modell wohl kommen? Wenn hier wieder kein Qualcomm ankommt, kaufe ich mich ein A52S als Ablöse für mein S8…

    • Ich selbst habe das A52s mit dem Snapdragon 778G und bin mit dem Gesamtpaket zufrieden.
      Ich nutze es relativ wenig, damit bin ich sicher nicht repräsentativ.

      Aber das A52s kommt bei mir auf 3-4 Tage Laufzeit mit einer Akkuladung (100-20%), vorher hatte ich ein iPhone 8 und das kam nur auf max. 2 Tage (zuletzt eher 1,5) bei gleichem Nutzungsverhalten.

  3. Samsung lernt es offensichtlich nicht. Verschiedene SoCs haben in so vielen Punkten Nachteile – vor allem auch für Samsung selbst. Und jetzt bringen sie diesen Unsinn auch noch zu anderen Geräten… Samsung würde SO viel besser fahren, wenn sie endlich wieder zu Exynos-Only gehen würden. Das lief damals beim Galaxy S6 so extrem gut

    • Du weißt es also besser, als ein seit mehreren Jahren erfolgreiches Unternehmen.

      Die unterschiedlichen Chips haben auch Vorteile für Samsung, z.B. sind sie so deutlich weniger Abhängig, von Produktionsschwankungen. Ich meine auch gehört zu haben, dass Qualcomm für die Nutzung von bestimmten Techniken eine gewisse Abgabemenge vorschreibt. Das hatte TechAltar aufgeführt, bei dem Video warum Qualcomm so erfolgreich ist.

  4. Teils. Die Exynos sind besser geworden , aber immer noch nicht so sparsam, wie die Snapdragon. V.a. bei der Akkulaufzeit merkt man das immer noch und da v.a. beim Standby. Das macht über den Tag schon ein bisschen was aus. Auch die Qualcomm sind nicht immer perfekt, gerade was Hitzeentwicklung angeht. Leistungsmäßig nimmt sich das alles nicht viel. Wäre ja auch okay, wenn Samsung die unterschiedlichen Varianten bringt und dann evtl. auch zu unterschiedlichen Preisen anbietet, aber bitte überall. Die S20 Reihe war in Europa z. B. gleich teuer, wie in den USA, aber bei uns mit Exynos und damit deutlich schlechter. So oder so haben die alle noch einiges aufzuholen auf die Chips von Apple. Egal was man von denen hält, die Chips spielen in einer anderen Liga. Nicht so sehr vom Alltagsgebrauch und Geschwindigkeit her, aber von der Standbyzeit und generellem Verbrauch. Wenn Apple mal 5000 oder gar 6000 mAh einbauen würde, hätte man realistische 2 Tage.

    • Dann sollte man das weiter entwickeln. Bei eigenen Chips geht es ja. Aber wenn man selbst welche Entwickelt und dann doch lieber zukauft hat ein Problem mit der Führung seines Konzerns.

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