Samsung: Smartphone mit faltbarem Display soll im März 2019 kommen und richtig Kohle kosten

Anlässlich der Samsung Developer Conference hat das Unternehmen neulich das Infinity Flex Display vorgestellt, ein Display, das sich in der Mitte zusammenfalten lässt. Relativ kompakte Abmessungen mit einem 4,6 Zoll-Display an der Außenseite in zusammengeklapptem Zustand – ein 7,4 Zoll-Tablet, wenn man es auseinanderfaltet. Ein fertiges Gerät gab es noch nicht zu sehen, das hebt sich Samsung für einen späteren Zeitpunkt auf.

Dieser spätere Zeitpunkt könnte der März 2019 sein, wie Yonhap News aus Industriekreisen erfahren haben möchte. Samsung selbst sprach bisher von der ersten Jahreshälfte 2019. Im Februar soll Samsung das Galaxy S10 vorstellen. Im März dann eben noch eine Version des Galaxy S10 mit Unterstützung für 5G und eben das wohl Galaxy F genannte Smartphone mit faltbarem Display.

Günstig soll das faltbare Smartphone indes nicht werden. Über 1.700 Dollar werden in Beobachterkreisen gemunkelt. Das würde das Gerät natürlich für die Masse erst einmal uninteressant machen, spannende Technik hin oder her.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. „Das würde das Gerät natürlich für die Masse erst einmal uninteressant machen,“

    Ich denke genau das wäre auch das Ziel der hohen UVP. Man wird sicher nicht gleich ähnliche Stückzahlen wie bei einem S9 fertigen können und so Angebot/Nachfrage über den Preis regeln.

  2. Für ein Smartphone (4.6″) ist es (mir) zu klein. Für ein Tablet (7.4″) ist es (mir) ebenfalls zu klein.
    Also, (für mich) weder Fleisch noch Fisch.

  3. Teuer, nicht ausgereifte Technik, wahrscheinlich zu dick (was man so sieht, wenn man überhaupt was sieht). Wer gibt denn 1700.-$ für einen Prototypen aus?
    Einen Hype darum wird es vermutlich nicht geben. Gut das dann noch ein S10 kommt als Alternative. Da ist man dann wieder beim Gewohnten.

    • 1700€ für einen Protoypen, der den Käufer eventuell eine Technikrevolution von Anfang an mit begleiten lässt, ist sicher besser angelegt, als 1200€ für ein langweiliges und innovationsfreies 08/15-Smartphone.

  4. Auch ohne den irren Preis dead on arrival. So ein quadratischer Screen ist doch total ungeeignet für … einfach alles. Zu dick und unhandlich. First generation Hardware.

  5. Sehe ich ähnlich. Selbst ganz ohne Preisschild löst das bei mir keinen Kaufwunsch aus, sondern nur ein „Hä? Wieso ?SollDasDenn?“

    Mich interessieren keine originellen Gadgets mehr, das ist ein Smartdevice vor 10 Jahren mal gewesen. Heutzutage erwarte ich einfach nur ein solides Gerät, das seine Arbeit mit dem Pragmatismus und Langweiligkeit eines Toasters verrichtet. Der digitale Einkaufszettel ist zu wichtig geworden, um solche Aufgaben einem Spielzeug oder Designwunder anzuvertrauen.

    Alle meine Smartdevices sind bisher an mechanischen Problemen verendet: Ausgelaberter Knopf, ausgelabberte USB-Ladebuchse, Quetschung des Displays. Mir kann keiner erzählen, dass man so ein Ding dauerhaft (ent-)falten kann, ohne dass das irgendwie Scheisse wird — wenn die noch nichtmal einen Einschalter hinbekommen, der 3 Jahre hält. Und selbst wenn – was will man mit dem quadratischen Ding dann?

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