Samsung SmartThings Energy: Stromverbrauch im Blick behalten

Samsung hat SmartThings Energy zur IFA 2022 vorgestellt. Mit dem kostenlosen Service lässt sich der Energieverbrauch von Geräten über das Smartphone kontrollieren und steuern. Zumindest klappt das, wenn sie mit der SmartThings-App verbunden sind. Darüber hinaus gibt SmartThings Energy auf der Basis individueller Gewohnheiten Empfehlungen zu möglichen Einsparungen beim Stromverbrauch.

SmartThings Energy war zuvor schon in Südkorea, den USA und Großbritannien gestartet, ab sofort geht es aber auch in Deutschland los. Sicherlich wurde Samsung da auch durch die aktuelle Energiekrise, verursacht durch an Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, motiviert. SmartThings Energy ist Bestandteil der SmartThings-App. Das Feature zeigt euch aktuelle Informationen darüber, wo und in welchem Umfang Strom durch vernetzte Geräte im Haushalt verbraucht und gegebenenfalls auch erzeugt wird. Kernfunktion ist die Überwachung und Analyse des Energieverbrauchs.

Nutzer können sich mit SmartThings Energy Ziele für den täglichen, wöchentlichen, oder monatlichen Stromverbrauch setzen. Mit einem geeigneten Stromzähler kann der gesamte Stromverbrauch in der Wohnung oder im Haus gemessen werden. Mit dieser Transparenz lässt sich unnötiger Stromverbrauch identifizieren und optimieren. Etwa lassen sich SmartThings Energy Haushaltsgeräte identifizieren, die im Vergleich zu beispielsweise neueren Geräten zu viel Strom verbrauchen.

Ihr seht wie der Hase läuft: Da geht also nicht so sehr um Altruismus, sondern euch wird eventuell auch zum Neugerätekauf geraten, was wieder bei Samsung Geld in die Kassen spült. Samsung strebe auch direkte Partnerschaften mit Energieversorgern sowie Herstellern von Strommessgeräten an, um Verbraucher über SmartThings Energy mit noch aufschlussreicheren Daten zu versorgen. Dazu sollen dann auch Verbrauchs- und Einspeisungsdaten ebenso wie Tarif-Informationen zählen.

SmartThings Energy ergänzt die bisher verfügbaren Services auf der SmartThings-Plattform. Dazu gehören SmartThings Cooking und SmartThings Clothing Care. Was denkt ihr darüber und habt ihr Interesse an der Nutzung?

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2 Kommentare

  1. Hab ich daran Interesse? Nein. Wozu auch? Ich hab Geräte, und die verbrauchen Strom. Punkt. Es spielt keine Rolle, ob ich von jedem einzelnen Gerät weiß, wieviel Strom sie verbrauchen. Wenn ich ein Gerät nicht benötige, schalte ich es aus. Wenn ich es benötige, schalte ich es ein. Für diese Entscheidung spielt der Verbrauch keine Rolle, sondern allein die Frage, ob das Gerät gerade benötigt wird oder nicht.

    Und für Geräte, wo es mich rein aus akademischer Neugierde interessiert, wieviel ich da verbrauche (z.B. die Ladesteckdose in der Garage oder die Sandfilteranlage vom Framepool), nutze ich Zwischenstecker mit Stromverbrauchsmessung.

    Letztlich wage ich auch eh zu bezweifeln, dass tatsächlich JEDES Device, welches sich in SmartThings einbinden lässt, tatsächlich seinen Stromverbrauch reportet. Das Ganze wird also selbst innerhalb des SmartThings-Universums vermutlich nur mit bestimmten Geräten funktionieren.

  2. Würde mich interessieren wieviele Daten da an andere abfliessen….. Die Daten die daraus gewonnen werden, sind ja in Zukunft wohl eine Menge Geld wert.

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