Samsung-Smartphones: Deal mit Google könnte dessen Apps stärker hervorheben

Google und Samsung verhandeln aktuell ein Abkommen, das beiden Seiten in die Hände spielen könnte. Demnach soll es darum gehen, Googles Apps und Dienste, etwa für die Suche, an den mobilen Endgeräten der Südkoreaner mehr in den Fokus zu rücken. Da Samsung der Marktführer im Android-Markt ist, könnten beide Seiten etwas davon haben.

Es soll auch darum gehen, den Google Assistant beispielsweise stärker hervorzuheben. Was das allerdings für Samsungs hauseigene Lösung Bixby bedeuten könnte, ist offen. Meine Prognose lautet, dass so gut wie niemand Bixby vermissen würde. Nun liegen die Vorteile für Google auf der Hand, die so ein Abkommen mit sich bringen würde. Aber was hätte Samsung davon?

Nun, in der Corona-Krise ist es für Samsung schwieriger geworden, seine Smartphone-Flaggschiffe abzusetzen. Das Unternehmen sucht nach weiteren Einnahmequellen und der Deal mit Google wäre eben genau so eine Option. Ein vergleichbares Abkommen hat Google bereits mit Apple getroffen, damit Google die Standardsuchmaschine in Safari bleibt.

Weder Google noch Samsung wollten die potenziellen Verhandlungen miteinander bestätigen. Sollte sich da etwas Konkreteres abzeichnen, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Och ne, Google hat doch mit ihren Apps schon genug unverdient Marktanteil, weil sie einfach „da sind“.

  2. Wolfgang D. says:

    Wenn man sich die laufend geänderten Google Apps anschaut, heben die sich auch ohne „Deal“ immer mehr hervor. Samsung schöpft wohl nur etwas Zusatz-Einnahmen aus dem Unvermeidlichen, so wie bei den vorinstallierten Microsoft Apps wegen irgenwelcher Patentabkommen.

  3. Thomas Höllriegl says:

    Bei mir ist es in der Tat so, dass ich keine derer Geräte kaufe, weil Bloatware vorinstalliert ist. Zum Beispiel habe ich seinerzeit das Galaxy S8 ausprobiert. Nachdem ich festgestellt habe, dass Facebook vorinstalliert ist, sich aber nicht deinstallieren lässt, ging das Teil postwendend zurück. Ich will auch keine Samsung-Apps darauf, zumindest nicht so, dass ich sie nicht deinstallierbar sind. Ich brauche keine zwei Apps für Kalender, Kontakte und so weiter. Ich will entweder die Google-Kontakte-App oder die Samsung-Kontakte-App. Beides ist eins zu viel. Da Samsung sich hier entschieden hat, dem Kunden die hauseigenen Apps nicht deinstallierbar aufzuzwingen, ist Samsung also raus. Ich kaufe hier aus Prinzip nur Geräte mit Pure Android. Liegt auch daran, dass ich generell im Google-Ökosystem bin, wodurch es auf der Hand liegt, die Google-Apps zu nutzen.

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