Samsung schnappt sich LoopPay, einen Anbieter für Mobile Payment

Man munkelt ja, dass mobiles Zahlen das nächste große Ding ist. Diverse Hersteller und Anbieter haben es immer wieder versucht – der Erfolg ist aber anscheinend oftmals ausgeblieben. Man munkelt aber auch, dass Apple derzeit mit Apple Pay nicht ganz unerfolgreich ist. Hier müssen die Marktbegleiter natürlich gegensteuern, um nicht ganz den Anschluss zu verlieren. Samsung rüstet derzeit auch das Payment-Portfolio auf und hat sich aktuell den Anbieter LoopPay geschnappt. Dieser lässt das Bezahlen von Gütern via Smartphone zu. Per Leser werden eure Kreditkarten in der App gespeichert und so lässt sich dann an Terminals bezahlen. Interne Untersuchungen von Samsung sollen ergeben haben, dass die Lösung direkt an 90 Prozent der Terminals funktionieren soll, ohne dass man eine neue Infrastruktur aufbauen muss. Spannende Sache, denn wie das Video zeigt: die Technik kommt auch für ganz kleines Geld in Wearables.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

8 Kommentare

  1. Ich denke, das ist wie mit dem ganzen Wearables-Kram: auch im (Mobile) Payment-Sektor braucht es noch paar Jährchen bis sich ein, zwei gute Systeme durchsetzen, wo Sicherheit (!), Usability und Marktdurchdringung vorhanden sind.

    Es ist gut schön, wenn sich da jetzt alle abrackern dran. Aber bis für die Masse der Endkunden, da was bei rummkommt, brauchen wir wohl alle noch sehr viel Geduld!?

    Wäre aber persönlich gern bereit mich eines Besseren belehren zu lassen, oder zu sehen, dass es doch alles schneller geht. Hehe! 🙂

  2. Was die Akzeptanz und Usability betrifft „klingt“ LoopPay derzeit wohl noch am besten wenn es denn tatsächlich mit so gut wie allen alten Terminals, die Magnetstreifen oder EMV Karten akzeptieren, kompatibel ist.

    Die Frage die sich mir stellt ist ob sie die Technik dafür drastisch verkleinern konnten, denn die bisherigen LoopPay Einheiten waren ja schon sehr groß und dick was überhaupt nicht zu den angeblichen Abmessungen der kommenden Samsung Devices passen würde.
    Entweder ist ihnen da technisch ein sehr großer Fortschritt gelungen, oder es bewahrheiten sich die ganz frühen Gerüchte dass sich das S6 irgendwie „erweitern“ lässt. Vielleicht eine etwas simplere Form von Project Ara mit speziellen Cases und einer entsprechenden Schnittstelle. .

  3. @leif
    Wie im Video zu sehen ist, ist die funkeinheit sehr klein… sieht eigentlich fast nur wie eine Antenne aus. Das kann man doch locker in einem Gerät unterbringen.

  4. Ja, wenn Samsung die gekauft hat, dann wundere ich mich nicht, dass in den nächsten geräten ein LoopPay eingebaut sein wird. 🙂 Falls es mit der Sicherheit stimmt. Theoretisch könnte man doch die Magnetwellen abfangen?

  5. Frage mich gerade, wo der Sinn eines solchen Systems ist, wenn man das klassische Magnetstreifenkartensystem nutzt?
    Wieso soll ich nicht weiterhin meine EC- oder Kreditkarte nutzen?
    Sie benötigt weitaus weniger Platz als dieser quadratische Schlüsselanhänger.
    Auch trägt man sie nicht unnötig mit sich herum, da man eh fast immer Ausweis oder Führerschein mit sich trägt. Auch finde ich die Idee des Batterypack lächerlich.
    Als suche man eine Möglichkeit sein Smartphone beim Joggen dabei zu haben und jemand empfiehlt einem ein Rucksack mitzunehmen.

    Außerdem möchte man weg vom Kredit- EC-Kartensystem, nicht weil es unnötig umständlich ist, sondern, weil Unfug damit betrieben werden kann, bzw. betrieben wird.

    Alles was ich möchte, ein NFC Bezahlsystem, bei der ich die Zahlung auf meinem Smartphone bestätigen muss. Nicht mehr und nicht weniger.
    Keinen Firlefanz, das lediglich den nutzen hat, meine Kreditkarte nicht mehr bei mir haben zu müssen.

  6. Außerdem möchte ich nicht jedem mein Smartphone in die Hand drücken, dessen Kassensystem, wie im Restaurant, nur für Mitarbeiter zugängig ist.
    Und die Idee mit dem entfernbaren Batteriepack, selbst zwanzig Karten nehmen nicht so viel Platz ein oder wiegen so viel wie das Teil.

    Das es für jede dämliche Geschäftsidee auch einen Esel gibt, der sie probiert, das ist klar, aber was hat man sich bei Samsung gedacht?!

  7. meiner meinung nach eine Fehlinvestition

    die neuen Bankkarten meiner Bank haben nur noch VPay, bei diesen Karten sind keine Informationen mehr auf dem Magnetstreifen enthalten… auf nachfrage warum in den Laeden der Magnetstreifen nicht funktioniert wurde mir mitgeteilt dies waere aus sicherheitsgruenden so

    http://de.wikipedia.org/wiki/V_Pay

  8. stimme @chino zu. möglicherweise ist das interessant für andere bereiche dieser welt (usa? asien?) bei uns sind die daten auf dem chip, nicht auf dem magnetstreifen. damit wird der service in europa/deutschland nicht greifen.